Prager Operation
| Prager Operation | |||||||
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| Teil von: Zweiter Weltkrieg | |||||||
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| Konfliktparteien | |||||||
| Befehlshaber | |||||||
| Ferdinand Schörner Lothar Rendulic |
Iwan Konew Michael I. Karel Klapálek |
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| Truppenstärke | |||||||
| 900.000 Soldaten 9.700 Geschütze 1.900 Panzer 1.000 Flugzeuge |
2.028.000 Soldaten 30.500 Geschütze 2.000 Panzer 3.000 Flugzeuge |
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| Verluste | |||||||
| 860.000 gefangengenommen[1] | 11.997 getötet oder vermisst, 40.501 verletzt oder erkrankt[2] |
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| Bedeutende Militäroperationen während des Deutsch-Sowjetischen Krieges |
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1941: Białystok-Minsk – Dubno-Luzk-Riwne – Smolensk – Uman – Kiew – Odessa – Leningrader Blockade – Wjasma-Brjansk – Rostow – Moskau |
Die Prager Operation (russisch Пражская операция) war die letzte große Offensive der Roten Armee in Europa im Zweiten Weltkrieg, die vom 6. bis zum 11. Mai 1945 durchgeführt wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Truppenstärke [Bearbeiten]
Die 1., 2. und 4. Ukrainische Front unter Konew, Malinowski und Jerjomenko hatten zusammen 2.028.000 Soldaten, 30.500 Geschütze, 2.000 Panzer und 3.000 Flugzeuge. Die deutsche Heeresgruppe Mitte unter Schörner sowie zwei Armeen der Heeresgruppe Ostmark unter Rendulic konnten diesen 860.000 bis 900.000 Soldaten, 9.700 Geschütze, 1.900 Panzer und 1.000 Flugzeuge entgegenstellen.
Verlauf [Bearbeiten]
Nachdem Berlin am 2. Mai 1945 gefallen war, kam es am 5. Mai zum Prager Aufstand gegen die Deutschen. In der Nacht zum 6. Mai baten die Aufständischen die Alliierten um Unterstützung. Die rechte Flanke der 1. Ukrainischen Front begann den Angriff einen Tag früher als die übrigen Truppenteile, sie erreichte gegen Abend des 7. Mai das nördliche Erzgebirge und griff in die Kämpfe um Dresden ein, das am 8. Mai vollständig besetzt wurde.
Morgens am 7. Mai begannen die anderen beiden Fronten ihre Angriffe. Sie zwangen die 1. Panzerarmee, der die Einkesselung gedroht hätte, östlich von Olmütz zum Rückzug.
Die 3. und 4. Gardearmee der 1. Ukrainischen Front rückten in der Nacht zum 9. Mai 80 Kilometer vor, nahmen morgens zusammen mit Partisanen die tschechoslowakische Hauptstadt ein und kesselten damit die Hauptkräfte der deutschen Gruppierung nördlich von Prag ein, die am 10. und 11. Mai in Kriegsgefangenschaft gingen.
Am 10. Mai traf die Sowjetarmee bei Chemnitz und am 11. Mai bei Budweis auf die Amerikaner.
Verluste und Folgen [Bearbeiten]
Die Rote Armee stieß auf der 1.200 Kilometer breiten Front 160 bis 200 Kilometer nach Westen vor, machte nach eigenen Angaben 860.000 Gefangene, erbeutete 9.500 Geschütze, 1.800 Panzer und 1.100 Flugzeuge[3] und hatte (gleichfalls nach eigenen Angaben) Verluste in Höhe von 11.165 Toten und 38.083 Verwundeten, zusammen 49.348 Soldaten. 390.000 Teilnehmer der Operation (40.000 davon Bürger der Tschechoslowakei) bekamen die Medaille „Für die Befreiung Prags“.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Tomáš Staněk: Verfolgung 1945: die Stellung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Böhlau, Wien 2002, ISBN 3-205-99065-X. (auszugsweise online)
- ↑ David M. Glantz, Jonathan House: When Titans Clashed: How the Red Army Stopped Hitler. University Press of Kansas, Lawrence, Kansas 1995, ISBN 0-7006-0899-0.
- ↑ Пражская операция (6.05-11.05.1945). auf: wwii-soldat.narod.ru
Weblinks [Bearbeiten]
- Prager Operation in Soldaty 20 weka (russisch)
- Prager Operation in Soldat.ru (russisch)
- Prager Operation in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (russisch)
- Prager Operation (russisch)