Segnitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Segnitz
Segnitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Segnitz hervorgehoben
49.66666666666710.133333333333181Koordinaten: 49° 40′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Marktbreit
Höhe: 181 m ü. NN
Fläche: 2,76 km²
Einwohner: 835 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 303 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97340
Vorwahl: 09332
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 166
Adresse der Gemeindeverwaltung: Marktstr. 4
97340 Marktbreit
Webpräsenz:
Bürgermeister: Rudolf Löhr (FW)

Segnitz ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Segnitz liegt in der Region Würzburg (Bayerische Planungsregion 2).

Es existiert nur die Gemarkung Segnitz.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Jahr 1142 wurde ein Weinberg in villa segeniz erstmals urkundlich erwähnt. Im Bauernkrieg 1525 kam der Markgraf von Ansbach in den Besitz der Segnitzer Güter von Kloster Auhausen. Das markgräfliche Amt (bis 1796 Kondominat mit den Freiherren von Zobel) wurde von Ansbach und Bayreuth gemeinsam verwaltet und fiel 1803 im Zuge preußisch-bayerischer Grenzbereinigungen an Bayern, das es aus denselben Gründen 1806/07 dem Großherzogtum Würzburg überließ. 1814 fiel es zurück an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 976, 1987 877 und im Jahr 2000 866 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Rudolf Löhr (Freie Wähler). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Heinrich Fischer (Freie Wähler).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 354.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 35.000 Euro.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung
Unter von Silber und Schwarz geviertem Schildhaupt in Silber ein roter Rosskopf mit schwarzer Mähne und schwarzem Zaum

Wappengeschichte
Im heutigen Wappen werden die geschichtlichen Herrschaftsverhältnisse dargestellt. Die Abbildungen aus Siegeln vom frühen 16. Jahrhundert zeigen den Heiligen Martin und später den Heiligen Georg zu Pferd mit Lanze und Lindwurm. Die Gemeinde hat einen Bezug auf diese Elemente im jetzigen Wappen verzichtet. Die Ortsherrschaft wurde bis zum Bauernkrieg von den Herrn von Zobel aus Giebelstadt und danach auch von den Markgrafen von Brandenburg-Ansbach beherrscht. Der Ort war dadurch konfessionell geteilt. Diese Herrschaftsverhältnisse sind im heutigen Wappen dargestellt: im Schildhaut durch das Wappen der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, darunter durch den Pferdekopf aus dem Wappen der Zobel von Giebelstadt.
Das Wappen wurde durch das Innenministerium am 26. Juli 1962 verliehen.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 42, im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 14 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 280. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 23 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 137 Hektar, davon waren 108 Hektar Ackerfläche und 6 Hektar Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 27 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Aus Segnitz stammt Clara Ballin, die 1856 in Salem/Massachusetts, USA William Filene aus Posen heiratete und mit ihm das große Warenhaus "Filene's" in Boston gründete.

[Bearbeiten] Literatur

Tom Mahoney/Leonard Sloane: Große Kaufleute. Von Tiffany bis Wollworth. Aus dem Amerikanischen (1966) übertragen von Baronin Gumppenberg. Düsseldorf (Econ Verlag) 1970, S. 99-125. ISBN 3-430-16261-0


[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Segnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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