Nordheim am Main
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Kitzingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Volkach | |
| Höhe: | 196 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,3 km² | |
| Einwohner: |
1026 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 194 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97334 | |
| Vorwahl: | 09381 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KT | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 75 155 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 15 97334 Nordheim a.Main |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Guido Braun (Nordheimer Liste) | |
| Lage der Gemeinde Nordheim a.Main im Landkreis Kitzingen | ||
Nordheim am Main (amtlich: Nordheim a.Main) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Volkach.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Nordheim am Main liegt etwa 20 km nordöstlich von Würzburg im Maintal auf der Weininsel, die durch eine natürliche Schleife des Flusses und den Mainkanal gebildet wird. Die Landschaft ist vom Weinbau geprägt.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Die Gemeinde grenzt im Westen an Escherndorf und Köhler, im Norden an Astheim, drei Ortsteile der Stadt Volkach, im Osten an Volkach und im Süden an Sommerach und Dettelbach.
Klima [Bearbeiten]
Das Maindreieck zählt zu den wärmsten und trockensten Regionen Bayerns. Dieses Klima ist besonders günstig für den Anbau von Wein, Obst und Gemüse.
Geschichte [Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung Nordheims erfolgt im Jahre 918. Das Kloster Münsterschwarzach erwarb 1306 die Vogtei und Vogteirechte mit allem Zubehör und hatte bis zu seiner Auflösung 1803 die Dorfherrschaft inne. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Nordheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Pressburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig zum Königreich Bayern kam. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung [Bearbeiten]
Gespalten von Blau und Silber; vorne ein senkrecht stehender silberner Rost, hinten ein roter Palmzweig
Wappengeschichte [Bearbeiten]
Aus einem Gerichtssiegel des 18. Jahrhunderts, das den Heiligen Laurentius zeigt, wurde der ihm beigegebene Rost und der Palmzweig in das Wappen der Gemeinde übernommen. Dem Heiligen Laurentius ist die Ortskirche geweiht. Auf das Kloster Münsterschwarzach das 1306 die Vogteirechte erwarb und die Herrschaft in der Gemeinde bis 1803 ausübte, weisen die Farben Silber und Blau aus dessen Wappen hin.
Das Wappen wurde durch das Innenministerium am 4. November 1970 verliehen.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Fähre an doppelter Hochseilanlage.
- Zehnthof: Renaissance-Bau mit Schwunggiebeln, Erker und Verzierungen. Der Regierungsbezirk Unterfranken hat die Renovierung der Zehnthofkapelle mit den Stuckarbeiten von Johann Michael Feuchtmayer dem Jüngeren und den Fresken von Andreas Dahlweiner (Thema: Der Dreifaltige Gott schenkt den Menschen Wein, Öl und Korn) im Jahre 2008 mit dem Förderpreis unterstützt. Außerdem enthält der Zehnthof ein sogenanntes Couleurzimmer, welches Wandverziehrungen aller in Würzburg ansässiger Korporationen und vor allem Couleurgegenstände der K.D.St.V. Franco-Raetia, der Studentenverbindung des ehemaligen Geschäftsführers Ulrich Krapp, enthält.[2]
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Nordheim am Main
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Weinfest in der Kastanienallee, meist an Christi Himmelfahrt im Mai. Veranstalter ist die Winzergenossenschaft Nordheim am Main.
- Kulinarisches Weinfest der Nordheimer Weingüter, Weinbaubetriebe und der örtlichen Winzergenossenschaft im September.[3]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Neben Wein wird in Nordheim Spargel angebaut. Nordheim ist der größte Weinbauort Frankens. Es gibt laut offiziellen Angaben über 50 Weingüter; 250 Mitglieder gehören der Winzergenossenschaft an.[4] Die Früchte von Zwetschgen-, Apfel-, Mirabellen- und Kirschbäumen werden unter anderem für Schnäpse und Edelbrände verwendet. Im Ort befinden sich verschiedene Gaststätten, Häckerwirtschaften, Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants.
Landschaftsbild [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Webseite
- Nordheim am Main: Wappengeschichte vom HdBG
- Nordheim am Main: Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ www.zehnthof-nordheim.de:Homepage des Zehnthofes (deutsch, abgerufen am 28. März 2013)
- ↑ nordheim-main.de: Informationen zum kulinarischen Weinfest im Ort (Informationstand 24. März 2011)
- ↑ nordheim-main.de: Informationen zum Ort (deutsch, abgerufen am 15. Februar 2011)
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