Volkach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Volkach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Volkach
Volkach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Volkach hervorgehoben
49.86583333333310.226111111111203Koordinaten: 49° 52′ N, 10° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Volkach
Höhe: 203 m ü. NHN
Fläche: 60,19 km²
Einwohner: 8656 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97332
Vorwahl: 09381
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 174
Stadtgliederung: 19 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
97332 Volkach
Webpräsenz: www.volkach.de
Bürgermeister: Peter Kornell (FWG)
Lage der Stadt Volkach im Landkreis Kitzingen
Landkreis Bamberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Würzburg Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Wiesenbronn Segnitz Rüdenhausen Rödelsee Obernbreit Martinsheim Marktsteft Markt Einersheim Marktbreit Mainstockheim Mainbernheim Kleinlangheim Kitzingen Geiselwind Castell (Unterfranken) Buchbrunn Albertshofen Abtswind Willanzheim Wiesentheid Volkach Sulzfeld am Main Sommerach Seinsheim Schwarzach am Main Prichsenstadt Nordheim am Main Iphofen Großlangheim Dettelbach Biebelried Landkreis HaßbergeKarte
Über dieses Bild

Volkach ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Volkach. Die Stadt liegt am Main im mainfränkischen Weinanbaugebiet.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Volkach liegt im Norden des Landkreises Kitzingen, der zum Regierungsbezirk Unterfranken des Freistaats Bayern gehört. Die Stadt bildet den nördlichen Abschluss des Landkreises und grenzt (im Uhrzeigersinn) an den Landkreis Schweinfurt im Norden, die Stadt Prichsenstadt im Osten, die Marktgemeinde Wiesentheid im Südosten, die Gemeinde Schwarzach am Main im Süden sowie die beiden Dörfer der Verwaltungsgemeinschaft Volkach, Sommerach und Nordheim. Im Westen schließt der Landkreis Würzburg an die Stadt an.

Die Stadt Volkach ist etwa 14 Kilometer von der Kreisstadt Kitzingen entfernt. Die nächsten größeren Städte sind Schweinfurt, 20 Kilometer entfernt, und Würzburg mit einer Entfernung von 22 Kilometern.[2]

Mit einer Fläche von 60,19 km² ist Volkach die drittgrößte Kommune im Landkreis. Bei einer Einwohnerzahl von etwa 9000 ergibt sich eine Einwohnerdichte von 150 je km². Die Stadt liegt somit knapp unter dem bayerischen Durchschnitt von 176 je km².[3] Die Einwohnerzahl weist sie dagegen als zweitgrößte Kommune im Landkreis aus.

Der Freistaat Bayern zählt Volkach in seinem Regionalplan zur Region Würzburg; es ist als Unterzentrum vermerkt.[4]

Geologie, Hydrologie, Böden[Bearbeiten]

Volkach liegt an der Mainschleife, der größten Flussmäanderlandschaft in Bayern. Die Region ist geprägt von steilen Prallhängen und flachen Gleithängen, die besonders gut für den Weinbau genutzt werden können. Diese Nutzung durch den Menschen hat die Landschaft stark verändert. Dennoch ist die erdgeschichtliche Vergangenheit weiterhin gut sichtbar. Die Eintiefung des Mains in sein heutiges Bett erfolgte vor allem im Pleistozän, die Flussmäander vertieften sich und ließen die beiden Hangtypen entstehen. Durch Erosion setzt sich dieser Vorgang fort. Dadurch schneiden die Flussläufe immer tiefer in den Berg der Vogelsburg ein und lassen so einen Durchbruchsberg entstehen.[5]

Hydrologisch profitiert Volkach vor allem durch die tonigen und lehmigen Bodenbeimischungen. Ihre hohe Wasseraufnahmefähigkeit ermöglicht den Pflanzen die Feuchtigkeitsaufnahme, da gleichzeitig ein sehr tiefer Grundwasserstand vorhanden ist. Durch diese Beimischungen kann die Winterfeuchtigkeit bis in den Sommer gehalten werden und ermöglicht der Flora auch in trockenen Jahren das Überleben.[6]

Die Bodenbeschaffenheit um die Stadt ist vielfältig. Oberer Muschelkalk, Lettenkeuper, Lösslehm, Sand, schwere Tonböden und anmoorige Böden existieren. Im Westen herrschen die Muschelkalkflächen vor, während im Bereich des Mains Löß und Lößlehm überwiegen. Östlich des Flusses gibt es vor allem schwere bis tonige Lehme und Sande. Am vielfältigsten sind die Böden im Maintal beschaffen: Sand, Kies, Geröll, lehmige und tonige Sande sowie anmoorige Aueböden sind dort anzutreffen. Eine Grobgliederung kann mit dem fruchtbaren Lößstreifen um Gaibach und dem großen Flugsandgebiet mit Dünenbildung um Volkach vorgenommen werden.[7]

Klima[Bearbeiten]

Volkach liegt in der Maingauklimazone, die zu den trockensten und wärmsten Zonen Deutschlands zählt. Dies ist auch ein Grund für den Weinanbau in der Region. Klimaerhebungen für Volkach werden in der Wetterwarte in Würzburg durchgeführt.

Die Klimaklassifikation von Köppen rechnet die Stadt zur Cfb-Kategorie.[8] (Klimazone C: warm-gemäßigtes Klima, Klimatyp: f: feucht-gemäßigtes Klima, Untertyp b: warme Sommer).


Klimatabelle für Volkach
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2 4 9 14 20 22 24 23 20 14 7 3 Ø 13,5
Min. Temperatur (°C) -4 -3 0 3 7 11 12 12 8 5 2 -2 Ø 4,3
Sonnenstunden (h/d) 2 3 5 6 6 7 8 7 6 5 2 1 Ø 4,8
Regentage (d) 10 9 9 10 11 11 10 9 8 7 10 10 Σ 114
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [9]

Flächennutzung[Bearbeiten]

Flächennutzung 2010
Nutzung Hektar
Gebäude- und Freifläche 348
Betriebsfläche 24
Erholungsfläche 31
Verkehrsfläche 403
Landwirtschaftsfläche 3933
Waldfläche 973
Wasserfläche 271
Flächen anderer Nutzung 36
Gesamtfläche 6019

Die Flächennutzungstabelle[10] Volkachs zeigt ein sehr großes Übergewicht von landwirtschaftlich genutzten Flächen an. Der Anteil an der Gemeindefläche beträgt 65,3 Prozent. Es folgen die Waldflächen mit 16,2 Prozent. An sechster Stelle tauchen in der Tabelle die Wasserflächen auf. Neben dem Main und diversen Baggerseen sind hier vor allem die Bäche Volkach, Weidach, Sommerach, Schwarzach und Gaibach zu nennen.[11] Auch existieren eine geringe Anzahl an Erholungsflächen, die etwa 0,5 Prozent des Stadtgebiets ausmachen.

Bebaute Fläche nimmt 13,3 Prozent der Kommune ein. Hier überwiegt die Stadt Volkach mit großem Abstand. Auf die Ortsteile entfallen nur geringe bebaute Flächen. Verkehrsflächen, wie Straßen, Wege und Plätze sind hiervon etwa die Hälfte (6,7 Prozent).

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Das Bundesamt für Naturschutz[12] weist die gesamte Mainschleife als Landschaftsschutzgebiet aus. Besonderen Schutz genießen einige Gebiete, die als Naturschutzgebiete eingetragen sind: die Dürringswasen in Astheim aufgrund der gefährdeten Pflanze Jurinea cyanoides und des Biotops Sandgrasheide[13], ebenso die Sandgrasheiden am Elgersheimer Hof. Der Main genießt teilweise ebenso Naturschutz, so zum Beispiel der Altmain um Volkach oder die Mainauen bei Sommerach.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Volkach gliedert sich in 19 Stadtteile[14]:

Das Zentrum der Gemeinde bildet die Stadt Volkach mit circa 5000 Einwohnern. Westlich, auf der anderen Mainseite, liegt Astheim, der größte der Volkacher Ortsteile (ca. 800 Einwohner). Am Main entlang westwärts stößt man auf Escherndorf (ca. 300 Einwohner) und Köhler, das mit lediglich 40 Einwohnern der kleinste der Ortsteile ist. Im Uhrzeigersinn folgen dann Fahr (ca. 650 Einwohner) im Nordwesten, Gaibach (ca. 500 Einwohner) im Norden, Obervolkach (ca. 700 Einwohner) und Krautheim (ca. 200 Einwohner) im Nordosten, Rimbach (ca. 300 Einwohner) im Osten, Eichfeld (ca. 450 Einwohner) im Südosten und Dimbach (ca. 150 Einwohner) im Süden.[15] Weiterhin existieren um Volkach stillgelegte Mühlen und Aussiedlerhöfe. Als Ortsteile werden auch die Burgen Hallburg und Vogelsburg vermerkt.

Geschichte[Bearbeiten]

Von der Siedlung zur Stadt Volkach (bis 1258)[Bearbeiten]

Keltischer Grabhügel am Rande von Volkach

Die Besiedlung der fruchtbaren Region um Volkach erfolgte äußerst früh. Als Bodendenkmäler eingestufte Funde wie Gräber, Freilandstationen oder Siedlungen sind für viele vor- und frühgeschichtliche Kulturen belegt. Sowohl Linearbandkeramiker als auch Mitglieder der Urnenfelderkultur, der Hallstattkultur und der Kelten lebten an der und um die Mainschleife.[16]

Die kulturlandschaftliche Entwicklung der Mainschleife setzte allerdings erst wesentlich später ein. Fränkische Bauern, bereits zum Christentum bekehrt, bauten im 8. Jahrhundert erstmals Wein am Main an.[17] Religiöses Zentrum dieser ersten christlichen Siedler war die Kirche auf dem heutigen Berg der Vogelsburg. Verwaltet wurde die Mainschleife von Prosselsheim aus, wo ein fränkischer Königshof stand. Zu diesem zählten bereits die Siedlungen Ostheim (Astheim), Nordheim und Sommerach sowie mehrere andere Orte.[18] Der Einfluss des Königshofes war bereits im Jahr 889 gemindert, denn durch mehrere Teilung wurde das Gebiet zersplittert und der Main die Grenze des „Volkfelds“. 903 kam die Vogelsburg zum Kloster Fulda. 906 schenkte König Ludwig IV. Fulda auch die verbliebenen Siedlungen am Main.[19] Das Kloster verteilte den erhaltenen Besitz an verschiedene Grundherrn und förderte dadurch die unterschiedliche Entwicklung der Siedlungszellen. Das „niedere“ (lat. inferior) Volkach war nun vom „oberen“ (lat. superior) Volkach getrennt und legte seinen Namenszusatz ab.[20] In den Erwähnungen von Volkach war bisher nur von „Volkaha“ (1190), „villa“ (1230) und allgemein von „in Volkach“ (1254) die Rede. Die Stadtbezeichnung fehlte. Dies änderte sich erst in einer Urkunde aus dem Jahr 1258 mit „civitate nostra Volka“ (unserer Stadt Volkach). Mittlerweile war Volkach vom Kloster Fulda auf die Grafen von Castell übergegangen. Diese Adelsfamilie erkannte den Wert der Lage am Main und baute die Siedlung zu einem Eckpfeiler ihres Herrschaftsgebiets aus. Zwischen 1254 und 1258 verlieh der Kaiser das Stadtrecht.[21]

Volkach unter den Grafen von Castell (1258–1520)[Bearbeiten]

Für die neuen Herren war Volkach die wichtigste Siedlung innerhalb ihres Machtbereichs und so wurde eine Stadterhebung forciert.[22] Die Aufwertung der Mainsiedlung schien notwendig, da die castellschen Besitzungen von Gebieten des Hochstifts Würzburg umgeben waren. Die Verwaltung der Stadt übernahm ein Stadtvogt (Ostergerus advocatus). Derweil bemühte sich der Würzburger Bischof immer mehr um die Siedlungen an der Mainschleife. 1230 musste die Hallburg an den Bischof abgetreten werden. In der Folgezeit geriet Volkach in verschiedene Hände. Heinrich II. und Hermann zu Castell besaßen je die Hälfte der Stadt. Heinrich teilte Volkach unter seinen Söhnen Rupert und Hermann, die so jeweils ein Viertel der Stadt erhielten. Rupert verpfändete seinen Teil an das Hochstift Würzburg. Hermann verkaufte das andere Viertel 1328 ebenfalls an Würzburg. Die andere Hälfte, in Händen der Herrn von Hohenlohe, wurde 1447 gedrittelt. Der erste Teil kam für 2998 Gulden an den Schenken von Limpurg, der ihn 1479 an Bischof Rudolf von Scherenberg weitergab. Der zweite Teil wurde den Herren von Weinsberg übergeben, die ihn 1479 auch an den Würzburger Bischof abstießen. Vollständig unter die Herrschaft des Würzburger Hochstifts kam Volkach 1520, als die Grafen von Castell auf ihr Wiederkaufsrecht verzichteten, das ihnen für den letzten Teil 1509 eingeräumt worden war.[23] Die häufigen Herrschaftswechsel behinderten das wirtschaftliche Vorankommen Volkachs nicht. Im Gegenteil, die Zahl der Privilegien für die Stadt steigt in dieser Zeit ganz erheblich. Die Bürger erhielten ein Befestigungsrecht, 1398 das Münzrecht und 1406 sowie 1451 Marktprivilegien. Seit 1432 war Volkach ein eigener Hochgerichtsbezirk und übte die Blutgerichtsbarkeit aus.[24] Der Stadtschreiber Niklas Brobst von Effelt verfasste 1504 das Volkacher Salbuch[25], eine Sammlung der zahlreichen Privilegien, Ordnungen, Vorschriften und Rechtsbräuche mit zahlreichen Abbildungen.

Volkach als fürstbischöfliche Amtsstadt (1520–1814)[Bearbeiten]

Das Wappen Fürstbischofs Julius Echters von Mespelbrunn am Sommeracher Tor

Das Ende des Mittelalters läutete auch für die Stadt am Main eine neue Epoche ein. Fortan war die gesamte Stadt unter der Herrschaft des Würzburger Bischofs. Dieser verschärfte die Verordnungen und Abgaben und brachte so die Volkacher Bauern gegen sich auf. 1525 während des Deutschen Bauernkriegs plünderten deshalb auch Volkacher Bauern die Astheimer Kartause und die Vogelsburg unter ihrem Hauptmann Johann Buthner. Nach der Niederschlagung der Aufstände kam es zu mehreren Enthauptungen von Volkacher Rädelsführern. Die Bürger mussten einen Treueid auf den Bischof Konrad von Thüngen schwören.[26] Nach einer kurzen Erholungsphase, in der auch das neue Rathaus (Baubeginn 1544) fertiggestellt wurde, begann 1618 der Dreißigjährige Krieg. Im Jahr 1631 wurde Volkach von schwedischen Truppen besetzt, 17 Jahre später von königsmarckschen Truppen. Die Stadt wurde geplündert. Politisch war Volkach zu dieser Zeit Sitz des Amtes Volkach, das aus dem Amt Hallburg hervorging. Zu diesem gehörte zuerst nur Obervolkach, später kamen die Orte Sommerach, Untereisenheim, Nordheim und Köhler hinzu. Verwaltet wurde das Amt durch ein Amtshaus in der Stadt.[27] Durch die vielen Aufstände und Kriege kam es zeitweise zu einem wirtschaftlichen Niedergang der Stadt. So verödeten während des Dreißigjährigen Krieges Weinberge und Felder. Dennoch konnte sich Volkach immer wieder erholen. Dies zeigen der Neubau der Stadtmauer circa 1540–1600 und die Stiftung eines Seelhauses 1785. Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung hatte sicher auch die Einrichtung von Frucht- und Getreide-, Vieh- und Fechsermärkten im 18. Jahrhundert. Zeichen des steigenden Selbstbewusstseins der Volkacher Bürger ist das vom Volkacher Senator Georg Adam Schelf, 1719 erbaute Schelfenhaus.

In Bayern (1814–1945)[Bearbeiten]

Mit der Mediatisierung durch Napoleon begann ab 1803 für Volkach eine wechselvolle Zeit. Die Stadt kam kurze Zeit zum Kurfürstentum Bayern, bevor sie 1806 wieder würzburgisch wurde. Das Jahr 1814 beendete diese Wirren; Volkach war fortan Stadt im Königreich Bayern. Sie war weiterhin Amtsstadt und erhielt nach 1814 einen eigenen Dekanatsbezirk.[28] 1872 wurde der Amtsbezirk Volkach aufgelöst und dem Amt Gerolzhofen zugeschlagen. Der Verlust von Verwaltungsstellen setzte sich nach dem Ersten Weltkrieg fort. Bis 1939 verschwanden das Gericht, das Finanzamt und das Eichamt aus der Stadt.[29] Für Volkach hatten die Veränderungen aber auch positive Seiten. 1840 erhielt die Stadt eine Poststation. In den Jahren 1825, 1844 und 1893 siedelten sich mehrere Banken in der Stadt an. Eine ungeheuere Erleichterung für den Verkehr war 1892 die Fertigstellung der Volkacher Mainbrücke nach zweijähriger Bauzeit, die dem Fährverkehr zwischen der Stadt und Astheim ein Ende setzte. Volkach wurde 1909 mit der Mainschleifenbahn der Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Wirtschaftlich war die Zeit von einer riesigen Umwälzung geprägt: Der Weinanbau, jahrhundertelang das wirtschaftliche Rückgrat der Mainschleife, war durch das Auftreten der Reblaus gestört und die Stadt verschuldete sich. Abhilfe konnte die Forcierung des Obstanbaus schaffen. Nun gehörten auch Apfelbäume zur Region Volkach. Vor Ende des Zweiten Weltkriegs spielte die Industrie in Volkach eine untergeordnete Rolle. Nur das 1903 errichtete Gaswerk und die 1918 eröffnete Druckerei stachen aus der rein landwirtschaftlich geprägten Umgebung hervor.[30] Im Zweiten Weltkrieg entging Volkach großen Zerstörungen, lediglich die Mainbrücke wurde beim sinnlosen Rückzugskampf der Wehrmacht am 7. April 1945 gesprengt. Zuvor kam es am 6. Februar zu Bombenabwürfen auf die Stadt, bei denen vier Tote zu beklagen waren. Volkach blieb bis zum Dezember 1946 unter amerikanischer Besatzung.[31]

Nach dem Zweiten Weltkrieg (seit 1945)[Bearbeiten]

Volkach. Stahlstich nach einer Vorzeichnung von Fritz Bamberger 1847.

Die Zerstörung der Mainbrücke bestimmte die Politik der unmittelbaren Nachkriegszeit in Volkach. Bereits 1947 erfolgte die Grundsteinlegung für eine neue Brücke, nachdem zuvor der bayerische Ministerpräsident Hans Ehard die Situation besichtigt hatte. Ein weiteres Problem der Stadt war die Versorgung der zahlreichen Flüchtlinge und Evakuierten. Neue Siedlungen entstanden, um den neuen Bewohnern Wohnraum zu verschaffen.[32] Die Madonna im Rosenkranz von Tilman Riemenschneider in der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten auf dem Volkacher Kirchberg wurde 1962 geraubt, konnte aber 1963 zurückgeführt werden.[33] Nach einer Restaurierung befindet sich die Madonna heute wieder in der Kirche oberhalb Volkachs. Ein weiterer politischer Neuanfang wurde durch die bayerische Gebietsreform nötig. Ab 1972 wurden zehn Ortschaften nach Volkach eingemeindet. Außerdem wurde die jahrhundertealte Verbindung mit Gerolzhofen durch die Auflösung des Landkreises zerstört. Volkach wurde dem Landkreis Kitzingen zugeschlagen. Die Stadt ist seit 1986 Bundeswehrstandort, als das mittlerweile aufgelöste Pionierbataillon 12 in die Mainfranken-Kaserne einzog. Wirtschaftlich entwickelte sich Volkach auch in der Nachkriegszeit weiter. Die Kanalisierung des Mains 1958 und die Anlage eines Hafens trugen dazu ebenso dazu bei wie die Ansiedlung einer Kugellagerfabrik. Gleichzeitig übernahm die Stadt Anstrengungen zur Förderung des Fremdenverkehrs.[34] Heute ist der Tourismus eine der wirtschaftlichen Säulen Volkachs und der Mainschleife.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Astheim und Escherndorf in die Stadt Volkach eingegliedert. Am 1. Juli des gleichen Jahres kamen Eichfeld und Köhler hinzu.[35] Krautheim folgte am 1. Januar 1977. Rimbach wurde am 1. Juli 1977 eingemeindet. Dimbach wurde am 1. Oktober 1977 zum Ortsteil der Stadt Volkach. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Obervolkach am 1. Januar 1978 sowie von Fahr und Gaibach am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[36]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Die Stadt Volkach weist zwei Kirchengemeinden auf. Eine evangelische und eine katholische. Die katholische gehört dem Dekanatsbezirk Kitzingen an. Sie bildet die Pfarreiengemeinschaft St. Urban an der Mainschleife mit den Pfarreien St. Bartholomäus in Volkach, St. Johannes Evangelist in Astheim, St. Johannes der Täufer in Escherndorf und in Fahr.[37] Die evangelische Gemeinde liegt im Dekanat Castell.[38] Die Verteilung der Konfessionen wurde letztmals 1987 erfragt. Hier findet sich eine überwältigende Mehrheit von Katholiken, die etwa 80 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Auf evangelisch-lutherische und freikirchliche Gruppen entfallen nur 17,4 Prozent.[39]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat und Wahlen[Bearbeiten]

Der Stadtrat hat 20 Mitglieder. Er setzt sich seit der Kommunalwahl vom 16. März 2014 wie folgt zusammen:

Partei / Liste Sitze
CSU 6
FWG 6
SPD 4
Bürgerliste Volkach 3
Einzelbewerberin 1

Die Freie Wählergemeinschaft Volkach stellt den ersten Bürgermeister. Neben den Stadträten existieren noch vier Ortssprecher, die die Orte Rimbach, Dimbach, Köhler und Gaibach vertreten.[40] Bei Landtags- und Bundestagswahlen ist in Volkach ein Rückgang der Wahlbeteiligung zu beobachten. Seit der Wiedervereinigung profitieren hiervon vor allem die kleineren und regionalen Parteien. Die Grünen erhielten bei der Bundestagswahl 2009 10,8 Prozent der Stimmen, die FDP 14,3 Prozent und die Linke 7,2 Prozent. Die SPD erhielt 14,8 Prozent, die CSU 44,8 Prozent.[41]

Kommunale Finanzen[Bearbeiten]

Die Gemeinde Volkach wies 2010 eine Verschuldung von knapp 9 Millionen Euro auf. Es stehen Bruttoausgaben von 14 Millionen Steuereinnahmen von 5 Millionen gegenüber. Auf der Ausgabenseite überwiegen die Personalausgaben mit 3,5 Millionen, während Sachinvestionen den geringsten Teil der Ausgaben ausmachen.[42]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Volkach
Blasonierung:

„Gespalten; vorne in Rot drei silberne Spitzen, hinten in Gold ein blauer Schrägwellenbalken.“

Beschreibung:

Bereits beim ältesten Siegel aus dem 14. Jahrhundert war das Wappen gespalten. Anstelle dem Schrägwellenbalken, der selbstverständlich den Fluss Main darstellen soll, fand sich jedoch das Wappen der Grafen von Castell. 1544 verlieh der Würzburger Fürstbischof der Stadt ihr heutiges Wappen. Lediglich von 1819 bis 1952 änderten sich die Wappenfarben kurz: Der Rechen wurde nun blau-weiß gefärbt.[43]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Marktplatz
Rathaus
Oberes (Sommeracher) Tor

Bauwerke[Bearbeiten]

Stadtkern[Bearbeiten]

Volkach besitzt eine geschlossene Altstadt mit zwei Stadttoren. Oberes und Unteres Tor gehen auf das 13. Jahrhundert zurück; beide Türme wurden unter Julius Echter von Mespelbrunn im 16. Jahrhundert erweitert. Das Obere Tor heißt auch Sommeracher Tor (Diebenturm), das untere auch Gaibacher Tor (Krakenturm). Innerhalb der Stadtmauern sind folgende Bauwerke bemerkenswert:

  • Die 1413–1512 entstandene katholische Stadtkirche St. Bartholomäus mit Renaissance-Taufstein von 1559, Barockaltären und Rokoko-Stuck geht auf einen älteren Vorgängerbau zurück, von dem wenig bekannt ist. Der bestehende Bau geht zurück auf Meister Friedrich Reuß, den Steinmetzen. Meister der barocken Innenausstattung des 18. Jahrhunderts sind Nikolaus Huber, Johann Michael Wolcker und andere Maler und Bildhauer der Region.[44]
  • Das Volkacher Renaissance-Rathaus ist ein Gebäude aus dem Jahr 1544; charakteristisch für den fränkischen Stil ist über dem Sockelgeschoss, in dem die Händler ihre Waren feilboten, eine doppelläufige Außentreppe, die zum Ratssaal führte. In Volkach mündet er – ähnlich wie am Rathaus in der nicht weit entfernten Stadt Dettelbach – in einen mit Fachwerk verzierten Erker. Verwandt ist die Architektur mit anderen fränkischen Rathäusern, beispielsweise in Ochsenfurt und in Karlstadt.
  • Den Marktplatz zeichnet neben dem Rathaus ein Brunnen mit einer Maria Immaculata aus dem Jahr 1480 aus. Ein bemerkenswertes Fachwerkhaus an der Ecke zur Hauptstraße, heute ein familiengeführtes Hotel, war seit dem 16. Jahrhundert Handwerkerhaus, Schmiede und Färberei.
  • Der Echterhof (benannt nach Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn) in der Hauptstraße war das fürstbischöfliche Amtshaus und wurde 1605 errichtet. Als dieser Zweig der Familie Echter ausstarb, wurde es 1698 Spital, worauf Spitalgasse, der Name der Seitenstraße, hinweist. Im 19. Jahrhundert wurde es königlich-bayerisches Amtsgericht. Es ist heute ein Hotel der gehobenen Klasse.
  • Der ehemalige Zehnthof mit seinem typischen Giebel war ursprünglich im Besitz des Würzburger Domkapitels, im 19. Jahrhundert königlich-bayerisches Rentamt.
  • Die alte Amtskellerei in der Hauptstraße ist ein Gebäude aus dem ausgehenden Barock und wurde im 19. Jahrhundert von der königlich-bayerischen Post genutzt.
  • Das Schelfenhaus (heute Stadtbibliothek) in einer Seitengasse der Hauptstraße ist ein barockes Stadtpalais des Handelsmanns und Ratsherren Johann Georg Adam Schelf von 1719/20 mit reich verzierter Straßenfront und mehreren Sälen mit prächtigem Deckenstuck und Deckengemälden.
  • Eine Reihe von Wirtschaftsgebäuden in Fachwerk mit Hinterhöfen ist erhalten. In ihnen befinden sich heute Weingüter und gastronomische Einrichtungen. Es gibt Schankhöfe, die bereits das Volkacher Salbuch erwähnt und in denen sich immer noch Gaststätten befinden.
  • Das Städtische Museum befindet sich in einer 2003 umgebauten Scheune aus dem 18. Jahrhundert (so genannte Barockscheune). Das Stadtarchiv beherbergt das Volkacher Salbuch als seinen größten Schatz. Ein Faksimile ist erhältlich und auch eine Online-Version zugänglich.[45]

Die heute evangelische Kirche St. Michael vor den Mauern befindet sich, wie der Name sagt, außerhalb des Stadtkerns vor dem Sommeracher Tor. Über dem Portal ist ein Marienkrönungsrelief angebracht. Das ursprüngliche Kirchenpatronat St. Maria von 1420 wurde 1739 geändert.[46]

Außerhalb der Stadt[Bearbeiten]

  • Die im 14. und 15. Jahrhundert erbaute Wallfahrtskirche Maria im Weingarten beherbergt mit der 1521–1524 entstandenen Maria im Rosenkranz eines der bedeutendsten Holzbildwerke Tilman Riemenschneiders. Das eigentliche Gnadenbild und Ziel der Wallfahrer ist eine Pietà aus dem späten 14. Jahrhundert.[47]
  • Auf dem Vogelsberg, drei Kilometer von Volkach entfernt an der Straße Richtung Würzburg, liegt das 1282 gegründete Kloster Vogelsburg.[48]
  • Im Ortsteil Astheim befindet sich die 1409 gegründete und 1803 durch die Säkularisierung aufgelöste Kartause Marienbrück, von der die 1603–1609 errichtete Kirche und das alte Priorat mit der Johanneskapelle von 1583 erhalten sind.
  • Auf dem Hallburger Schlossberg an der Volkacher Mainschleife ist der Bergfried der Burg Hallburg weithin zu sehen.[49][50]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Theater und Museen[Bearbeiten]

Die Stadt Volkach selbst besitzt aufgrund ihrer Größe kein eigenes Theater. Im Ortsteil Eichfeld existierte bis 2010 allerdings die sogenannte Kulturscheune, die mit einem wechselnden Ensemble Theatervorführungen gab.[51] Die Geschichte der Stadt an der Mainschleife kann im Museum Barockscheune erkundet werden. Seit 2003 gibt es hier eine Dauerausstellung. Auf der anderen Mainseite, im Ortsteil Astheim, steht das Museum Kartause, das sich der Geschichte der christlichen Bildverehrung widmet.[52]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Aufgrund der touristischen Attraktivität der Stadt gibt es in Volkach sehr viele Feste und Veranstaltungen. In jedem Quartal richtet die Stadt Volkach einen Markt aus, welcher entlang der Hauptstraße und im Stadtpark stattfindet. Angeboten werden regionale Produkte, aber auch Trödel. Regelmäßig finden auf dem Marktplatz auch Konzerte der Stadtkapelle Volkach statt. Eine festliche Institution ist auch das Volkacher Weinfest, welches seit 1949 immer im August ausgerichtet wird. Die Ortsteile Volkachs feiern im Sommer ebenso Weinfeste, sodass jedes Wochenende mindestens ein Fest besucht werden kann. Neben dem Weinfest hat sich in Volkach seit einigen Jahren die Volkacher Lebensart etabliert. Winzerhöfe öffnen ihre Pforten und Bands spielen in der gesamten Innenstadt.[53]

Sprache[Bearbeiten]

Volkach liegt im Mainfränkischen Dialektraum. Gesprochen wird Unterfränkisch, welches dem südlichen Würzburger Raum zuzuordnen ist. Im Alltag, vor allem von älteren Bewohnern, wird der Dialekt noch häufig gebraucht, auch wenn das Hochdeutsche mehr und mehr vorherrscht.[54]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Volkach gehört zu jener historischen Keimzelle des Weinbaugebiets Franken im Maindreieck, wo gemäß einer Urkunde der Grafschaft Castell mutmaßlich im 17. Jahrhundert der erste Silvaner der Region gepflanzt wurde. Silvaner dominiert immer noch in den Rebhängen um Volkach, das zudem vom Wein-, Wander- und Kultur-Tourismus (Riemenschneider-Madonna) lebt.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Volkach wird von einem dichten Netz an Kreis- und Staatsstraßen durchzogen. Volkach selbst ist Endpunkt der Kreisstraßen KT 10, 34 und 36. Im Stadtgebiet liegen außerdem die Staatsstraßen St 2260, 2271 und 2274. Die einzelnen Ortsteile weisen ebenfalls mehrere überregionale Straßen auf. Auf dem Gebiet der Gemeinde liegen allerdings weder Bundesstraßen noch Autobahnen. Die nächste Bundesstraße ist die B 286, welche durch Gerolzhofen führt. Die B 22 liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Schwarzach am Main und ist über die St 2271 zu erreichen. Über diese Staatsstraße gelangt man auch zur nächstgelegenen Autobahn A 3. Ausfahrt 74 (Kitzingen/Schwarzach) liegt Volkach am nächsten.[55]

Volkach liegt am Main und hat Anlegestellen für Personen- und Frachtschiffe. Die beiden Mainfähren Fahr und Escherndorf verbinden Volkach mit den Mainanrainern. Die Personenschifffahrt führt in der Sommersaison – vom letzten Wochenende im März bis zum ersten Wochenende im November – planmäßige Rundfahrten über die Volkacher Mainschleife durch; das Fährschiff wurde auf den Namen Undine getauft.[56]

Nach Seligenstadt(–Würzburg) und seltener nach Kitzingen fahren Busse der OVF. Zusätzlich existiert für die Volkacher Mainschleife das sogenannte Mainschleifenshuttle. Er bedient im Sommer die Weinfeste in der Umgebung und fährt teilweise bis tief in die Nacht.[57]

Die vorübergehend stillgelegte Mainschleifenbahn ist für den touristischen Bahnverkehr wieder in Betrieb genommen worden. Sie pendelt sonntags (September/Oktober auch samstags) zwischen Seligenstadt und Volkach-Astheim.[58]

Es besteht ein überörtlich ausgeschildertes Radwegenetz. Die Stadtteile sind über Radwege untereinander gut erreichbar. Der wichtigste dieser Radwege stellt der Main-Radweg dar, der von Kahl am Main kommend auch Volkach durchquert.[59] Im Stadtteil Volkach selbst ist das Fahrradfahren auf Grund der relativ flachen Topographie und der geringen Verkehrsstärke ohne Probleme möglich. Die kompakte Siedlungsfläche Volkachs und die damit verbundenen kurzen Distanzen begünstigen die Nutzung des Fahrrads als alltägliches Transportmittel.

Bildung[Bearbeiten]

In der Stadt existiert, neben einer Grund- und Hauptschule, auch die Mädchenrealschule der Franziskanerinnen. Im Ortsteil Gaibach besteht das Franken-Landschulheim Schloss Gaibach, ein Gymnasium mit angegliederter Realschule und Internat, welches mit der Außenstelle des Gymnasiums in Gerolzhofen von rund 1300 Schülern besucht wird. Außerschulische Bildung eröffnet die Stadtbücherei im Schelfenhaus. Das Bildungsangebot wird durch das Volkacher Volksbildungswerk, sowie die Musikschule abgerundet.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Volkach ist Sitz der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V.. Diese literarische Gesellschaft vergibt alljährlich im November einen Großen Preis und einen Volkacher Taler sowie das Buch des Monats von jeweils drei Neuerscheinungen aus den Bereichen Bilder-, Kinder- und Jugendbuch.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bayerische Staatskanzlei, Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hrsg.): Unser Landkreis Gerolzhofen. In: Schriftenreihe "Unser Landkreis". München 1970.
  • Dronke, Ernst Friedrich Johann(Hrsg.): Codex Diplomaticus Fuldensis. Kassel 1850.
  • Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main (Ein Beitrag zur Stadtgeschichte). Teil I. Das städtische Territorium von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches 1803. Würzburg und Volkach 1964.
  • Egert, Gerhard: Der Raub der Rosenkranz-Madonna von Tilman Riemenschneider aus der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten auf dem Kirchberg bei Volkach 1962. Volkach 2004.
  • Feuerbach, Ute: Volkach. 906-2006. 1100 Jahre verbriefte Geschichte. In: Volkacher Hefte Nr. 12. Volkach 2006.
  • Feuerbach, Ute; Volk, Christa: Volkach und seine Ortsteile. In: Die Reihe Archivbilder. Erfurt 2011.
  • Kramer, Karl-Sigismund: Fränkisches Alltagsleben um 1500. Eid Markt und Zoll im Volkacher Salbuch. Würzburg 1985.
  • Schild, Wolfgang: Die Halsgerichtsordnung der Stadt Volkach aus 1504. In: Schriftenreihe des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg o. d. T. Nr. 2. Rothenburg ob der Tauber 1997.
  • Schön, Eugen: Historische Nachrichten über Volkach, besonders dessen kirchliche Verhältnisse. Würzburg 1833.
  • Stadt Volkach am Main: Volkach am Main. 1258-1958. Volkach 1958.
  • Treutwein, Karl: Von Abtswind bis Zeilitzheim. Geschichtliches, Sehenswertes, Überlieferungen. Volkach 1987.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volkach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Volkach – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Volkach – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Alle Entfernungsangaben: Luftlinie.org, abgerufen am 30. Januar 2013.
  3. Statistische Ämter des Bundes und der Länder: Statistische Ämter, abgerufen am 30. Januar 2013.
  4. Seite der Regierung von Unterfranken: Raumstruktur Regionalplan 2, PDF-Datei, abgerufen am 30. Januar 2013.
  5. Bayerisches Landesamt für Umwelt: Geotop Volkacher Mainschleife, PDF-Datei, abgerufen am 31. Januar 2013.
  6. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main. S.5.
  7. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main S.4.
  8. Seite der Universität Wien: Klimaklassifikation nach Köppen-Geiger, abgerufen am 1. Februar 2013.
  9. Klimadaten für Volkach: Klima.org, abgerufen am 1. Februar 2013.
  10. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Statistik kommunal Volkach, PDF-Datei, S.12, abgerufen am 1. Februar 2013.
  11. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main. S.3.
  12. Bundesamt für Naturschutz: Verteilung der Schutzgebiete in Deutschland, abgerufen am 1. Januar 2013.
  13. Umweltobjektkatalog Bayern: Verordnung über das Naturschutzgebiet "Astheimer Dürringswasen", PDF-Datei, abgerufen am 1. Januar 2013.
  14. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/180150&attr=OBJ&val=1675
  15. Alle Zahlenangaben: Volkach und seine Ortsteile, abgerufen am 1. Januar 2013.
  16. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Bau- und Bodendenkmäler in Volkach, PDF-Datei, Bodendenkmäler ab Seite 34, abgerufen am 5. Februar 2013.
  17. Egert, Gerhard: 700 Jahre Stadt Volkach 1258-1958. In: Volkach am Main. S.16.
  18. Dronke, Ernst Friedrich Johann (Hrsg.): CDF. S.300 f. Nr. 652.
  19. MGH DD/LK 46.
  20. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main. S.22.
  21. Egert, Gerhard: 700 Jahre Stadt Volkach 1258-1958. In: Volkach am Main. S.18.
  22. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main. S. 34.
  23. Egert, Gerhard: 700 Jahre Stadt Volkach 1258-1958. In: Volkach am Main. S. 18 f.
  24. Schild, Wolfgang: Halsgerichtsordnung. S. 6.
  25. Kramer: Fränkisches Alltagsleben
  26. Egert, Gerhard: 700 Jahre Stadt Volkach am Main 1258-1958. In: Volkach am Main. S.22.
  27. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main. S.44.
  28. Egert, Gerhard: Stadt und Pfarrei Volkach am Main. S.150.
  29. Feuerbach, Ute; Volk, Christa: Volkach und seine Ortsteile. In: Die Reihe Archivbilder. S.12
  30. Buschmann, Hermann: Wirtschaftsleben in Volkach. In: Volkach am Main. S.92.
  31. Treutwein, Karl: Von Abtswind bis Zeilitzheim. S.259.
  32. Feuerbach, Ute: Volkach. 906-2006. S.321.
  33. Vgl.: Egert, Gerhard: Der Raub der Rosenkranz-Madonna von Tilman Riemenschneider aus der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten auf dem Kirchberg bei Volkach 1962.
  34. Feuerbach, Ute: Volkach. 906-2006. S.322.
  35.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 472.
  36.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 747.
  37. Bistum Würzburg: Pfarreien im Dekanatsbezirk Kitzingen, abgerufen am 17. Februar 2013.
  38. Dekanat Castell: Kirchengemeinde Volkach, abgerufen am 17. Februar 2013.
  39. Landesamt für Statistik: Verteilung der Religionen in Volkach, PDF-Datei, S.6, abgerufen am 17. Februar 2013.
  40. Stadt Volkach: Stadträte Volkach, abgerufen am 21. Februar 2013.
  41. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Wahlergebnisse Volkach, PDF-Datei, S.8 f., abgerufen am 21. Februar 2013.
  42. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung: Stadtfinanzen, PDF-Datei, S.9, abgerufen am 21. Februar 2013.
  43. Haus der Bayerischen Geschichte: Wappengeschichte Volkach, abgerufen am 21. Februar 2013.
  44. Pfarrei Volkach: Pfarrkirche St. Bartholomäus, abgerufen am 24. Februar 2013.
  45. Haus der bayerischen Geschichte: Das Volkacher Salbuch, abgerufen am 24. Februar 2013.
  46. Egert, Gerhard; Gellmann, Gerhard; Metzner, Victor: St. Michaels Kirche in Volkach. Festschrift zur Einweihung. In: Volkacher Hefte Nr. 3. Volkach 1982.
  47. Pfarrei Volkach: Maria im Weingarten, abgerufen am 24. Februar 2013.
  48. Vogelsburg: Geschichte der Vogelsburg, abgerufen am 24. Februar 2013.
  49. Schilling, Walter: Die Burgen, Schlösser und Herrensitze Unterfrankens. S.272.
  50. Alle anderen Informationen: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Denkmäler in Volkach, PDF-Datei, abgerufen am 24. Februar 2013.
  51. Deutsches Theaterverzeichnis: Kulturscheune Eichfeld, abgerufen am 24. Februar 2013.
  52. Mainzeit: Museen in Volkach, abgerufen am 24. Februar 2013.
  53. Mainzeit: Veranstaltungen Volkach, abgerufen am 24. Februar 2013.
  54. Unterfränkisches Dialektinstitut: Modell der Sprachräume in Unterfranken, PDF-Datei, abgerufen am 24. Februar 2013.
  55. Bayern Atlas: Volkach Verkehr, abgerufen am 4. März 2013.
  56. Stadt Volkach: Undine, abgerufen am 16. März 2013.
  57. Stadt Volkach: Mainschleifenshuttle, abgerufen am 16. März 2013.
  58. Stadt Volkach: Mainschleifenbahn, abgerufen am 16. März 2013.
  59. Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren: Radwege Bayern", abgerufen am 16. März 2013.