Kitzingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kitzingen
Kitzingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kitzingen hervorgehoben
49.73694444444410.161111111111205Koordinaten: 49° 44′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Kitzingen
Höhe: 205 m ü. NHN
Fläche: 46,99 km²
Einwohner: 20.449 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 435 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97318
Vorwahl: 09321
Kfz-Kennzeichen: KT
Gemeindeschlüssel: 09 6 75 141
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kaiserstraße 13/15
97318 Kitzingen
Webpräsenz: www.kitzingen.info
Oberbürgermeister: Siegfried Müller (UsW)
Lage der Stadt Kitzingen im Landkreis Kitzingen
Landkreis Bamberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Würzburg Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Wiesenbronn Segnitz Rüdenhausen Rödelsee Obernbreit Martinsheim Marktsteft Markt Einersheim Marktbreit Mainstockheim Mainbernheim Kleinlangheim Kitzingen Geiselwind Castell (Unterfranken) Buchbrunn Albertshofen Abtswind Willanzheim Wiesentheid Volkach Sulzfeld am Main Sommerach Seinsheim Schwarzach am Main Prichsenstadt Nordheim am Main Iphofen Großlangheim Dettelbach Biebelried Landkreis HaßbergeKarte
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Kitzingen am Main

Kitzingen ist eine Stadt in Mainfranken und ist als Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis Sitz des Landratsamtes. Wahrzeichen der historischen Weinhandelstadt im Regierungsbezirk Unterfranken sind der Falterturm mit seiner schiefen Haube, in dem das Deutsche Fastnachtsmuseum untergebracht war, und die Alte Mainbrücke.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Kitzingen von oben

Die Stadt Kitzingen liegt im nordbayerischen Unterfranken an den Ufern des Mains im Maindreieck. In Sichtweite der Stadt in östlicher Richtung beginnen die Steilstufen der Mittelgebirgslandschaft des Steigerwalds. Die bedeutende Universitäts- und Regierungsstadt Würzburg ist nur 20 Kilometer entfernt.

Geologie[Bearbeiten]

Kitzingen liegt im fränkischen Schichtstufenland auf Muschelkalkböden.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Der historische Stadtkern Kitzingens liegt westlich des Mains, die Ortsteile Etwashausen und Siedlung sowie die Industriegebiete liegen dagegen östlich. Kitzingen ist eine Brückenstadt und hat heute vier Straßenbrücken und eine Eisenbahnbrücke über den Main, was für eine Stadt dieser Größenordnung außerordentlich selten ist und die eminente verkehrstechnische Bedeutung der Stadt widerspiegelt. Die Brücken von Nord nach Süd: Nordbrücke, Alte Mainbrücke, Konrad-Adenauer-Brücke, Eisenbahnbrücke, Südbrücke. Die Stadt bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.

Das Stadtgebiet mit allen Siedlungen misst etwa fünf Kilometer von Westen nach Osten und drei Kilometer von Norden nach Süden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Großlangheim, Rödelsee, Mainbernheim, Marktsteft, Sulzfeld am Main, Ochsenfurt, Biebelried, Buchbrunn, Mainstockheim, Albertshofen und Dettelbach.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Kitzingen gliedert sich in zehn Stadtteile:[2]

  • Eheriedermühle I
  • Eheriedermühle II
  • Etwashausen
  • Hagenmühle
  • Hoheim

Als Folge des großen Wohnraummangels nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in den 1950er Jahren im Stadtteil Siedlung zu einer starken Bautätigkeit: Für die zahlreichen Flüchtlinge und Heimatvertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten entstanden dort viele neue Wohnbauten mit der 1955 eingeweihten Siedlungsschule, was für eine Entschärfung der Wohnungsnot sorgte.

Klima[Bearbeiten]

Kitzingen liegt in der Maingauklimazone. Die Jahresdurchschnittstemperatur (1961–1990) beträgt 9,2 °C.

Panoramablick auf Kitzingen mit Alter Mainbrücke
Blick auf die Etwashäuser Mainseite mit Alter Mainbrücke und Kreuzkapelle

Geschichte[Bearbeiten]

25 Pfennig Notgeld aus dem Jahre 1921 gestaltet von Heinz Schiestl

Gründungsgeschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte der Stadt Kitzingen beginnt um etwa 745 mit der Gründung eines Frauenklosters durch Hadeloga (oder Adeloga oder Hadla), nach der Sage eine Tochter des fränkischen Hausmeiers Karl Martell. Als sie eines Sommertages auf der Terrasse des Schlosses ihres Bruders König Pippin III. der Jüngere (Pippin der Kurze) auf dem Schwanberg stand und in das Maintal zu ihren Füßen schaute, war sie so angetan von der Lieblichkeit der Landschaft, dass sie beschloss, ein Kloster zu gründen. Sie übergab ihren Schleier (laut anderen Quellen: ihren Handschuh) dem Wind, der ihn nach Westen ins Tal trug. Da, wo der Schleier zu Boden fiel, wollte sie das Kloster errichten. Der Schäfer Kitz fand den Schleier am westlichen Strand des Mains an einem Weinstock hängend. Dort wurde das Kloster erbaut. Zu Ehren des Schäfers wurde es Kitzingen genannt. Soweit die Sage.

Als zeitlich früheste Beurkundung des Klosters Kitzingen ist in der Lebensbeschreibung des ersten Fuldaer Abtes Sturmius, in der via sturmi unter apud Kizinga monasterium das Jahr 748 angegeben, mit Hadeloga als dessen Äbtissin. Dass das Kloster einige Jahre vorher gebaut worden war, ist anzunehmen. Die Stadt Kitzingen feiert das Jahr 745 als das Gründungsjahr der Stadt und Hadeloga als Gründerin.

Allerdings stammte Hadeloga wohl nicht aus dem Königsgeschlecht der Karolinger. In keiner der Ahnentafeln der Karolinger ist ihr Name zu finden. Und 745 gab es weder Schloss noch Burg auf dem Schwanberg, von dem sie ihren Schleier hätte werfen können. Auch die in Zedlers Großem Universallexikon von 1732 angegebene (H)Adeloga oder Adelheid, Tochter Pippins III., ist als Klostergründerin auszuschließen, da Adelheid erst 746 geboren wurde. Sie war wohl eher die Nachfolgerin der ersten Äbtissin.

Heute wird angenommen, dass Hadeloga aus dem einflussreichen Adelsgeschlecht der Mattonen stammte. Dass das Kloster den Rang einer Reichsabtei hatte, unterstreicht die Bedeutung dieses Geschlechtes.

Entwicklung der Stadt[Bearbeiten]

1040 wurde erstmals eine Siedlung um das Kloster erwähnt. Vom 11. bis 15. Jahrhundert wuchs Kitzingen und wechselte mehrfach den Besitzer (Grafen von Hohenlohe, Hochstift Würzburg, Markgrafen von Brandenburg-Ansbach).

Das Kitzinger Weingesetz von 1482[Bearbeiten]

Im Jahre 1482 versammelten sich in Kitzingen die Abgesandten der fränkischen Fürsten, der Bischöfe von Würzburg und Bamberg, des Kurfürsten Albrecht Achilles von Brandenburg und die der Freien Reichsstadt Nürnberg. Das Ziel war, der weitverbreiteten Weinpanscherei einen Riegel vorzuschieben. Das am 29. September des gleichen Jahres beschlossene Gesetz legte fest, was im Wein enthalten sein durfte und was nicht. Zuwiderhandlungen wurden bestraft. Wenn etwa gepanschter Wein entdeckt wurde, wurden die Fässer zerstört und eine Buße verhängt. Das Gesetz, bekannt als das Kitzinger Weingesetz von 1482 oder auch als das 1. Fränkische Weingesetz, galt seinerzeit vom Bodensee bis nach Sachsen und machte Kitzingen weithin bekannt.

Weinglas auf dem Kitzinger Porzellannotgeld von 1921

Der Bauernkrieg 1524–1526[Bearbeiten]

Hauptartikel: Deutscher Bauernkrieg

Seit 1443 stand die Stadt unter der Herrschaft der fränkischen Hohenzollern, die seit 1515 von Kasimir, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach, ausgeübt wurde. Auch das Kloster Kitzingen hatte Rechte in der Stadt, so erhob es unter anderem den Brückenzoll und stellte die Bau- und Marktpolizei. Viele Bürger mussten an das Kloster Abgaben für Häuser, Äcker oder Weinberge zahlen. Weiterhin verweigerte es den Bürgern den Bau eines eigenen Rathauses. Der Widerwillen gegen die Obrigkeit nahm mit der Zeit mehr und mehr zu und schlug schließlich in Hass um.

In der Hoffnung, ihre Lage verbessern zu können, schlossen sich die Bürger 1525 den aufständischen Bauern an. Mit mehreren Fähnlein und Geschützen unterstützten sie die Bauern. In der Stadt selbst wurde das Kloster verwüstet. Nach der Niederlage der fränkischen Bauern ließ Markgraf Kasimir, dessen Grausamkeiten ihm den Beinamen Bluthund eingebracht hatten, ein furchtbares Strafgericht über die Stadt ergehen. Im heutigen Leidenhof ließ er 58 Männer, die als Rädelsführer galten, blenden und aus der Stadt jagen. Diese Tat wurde schon von Zeitgenossen als Ungeheuerlichkeit empfunden[3] und gilt als schauerlichste Bluttat des ganzen Bauernkrieges.[4] Dazu musste die Stadt 13 000 Gulden als Strafe zahlen, damals eine erdrückend hohe Summe Geld.

Die Zerstörung der Stadt 1945[Bearbeiten]

Am 23. Februar 1945, einem sonnigen Wintertag, näherte sich um die Mittagszeit von Osten kommend ein Verband viermotoriger US-amerikanischer Bomber der Stadt und begann aus einer Höhe von etwa 2500 bis 3000 Metern die Stadt zu bombardieren (Operation Clarion). Dem ersten Verband folgte nach etwa einer halben Stunde ein zweiter und danach noch ein dritter, insgesamt etwa 300 Flugzeuge. Es wurden schätzungsweise 2500 schwere Sprengbomben abgeworfen.

Der Angriff war Teil einer Angriffsserie auf süddeutsche Fernstraßen und Eisenbahnverbindungen, mit dem angegebenen Ziel, die Verlegung von Truppen innerhalb Süddeutschlands zu stören oder zu unterbinden. In Kitzingen überquerten die R8 (heute B 8) und die Eisenbahnstrecke von Frankfurt/Main nach Nürnberg den Main.

Eine Zerstörung der Brücken und des Bahnhofsgeländes war das angegebene Ziel. Doch keine der vier Mainbrücken wurde getroffen, und die Schäden auf dem Bahnhofsgelände waren nicht so schwer, als dass nach einigen Tagen der Fernverkehr nicht wieder rollen konnte. Dagegen wurden die Innenstadt und Gebäude in Bahnhofsnähe weitgehend zerstört. 809 Wohngebäude mit zusammen 2020 Wohnungen wurden zerstört, davon 206 Gebäude mit 520 Wohnungen total, dazu 30 öffentliche Gebäude, drei Industrieanlagen und 60 Nebengebäude. Unter anderen ist die Oberschule für Jungen dem Erdboden gleichgemacht worden, obwohl sie als Lazarett diente und als solches gekennzeichnet war. Auch das im historisierenden Stil errichtete Schloss Friedenstein, das der Familie von Deuster gehörte, wurde zerstört. Erhalten geblieben ist nur der Aussichtsturm, auch Deusterturm genannt, im ehemaligen Schlosspark. Mehr als 700 Personen fielen in Kitzingen dem Angriff zum Opfer, darunter alle Kinder und Betreuer eines Kindergartens. In der 4. Oberschulklasse wurden 2/3 der etwa 48 Jungen, die an diesem Tag Unterricht hatten, getötet.

Das am Westrand der Stadt gelegene Kasernengebiet der Luftwaffe und der östlich der Stadt gelegene Flugplatz Kitzingen wurden nicht bombardiert.

Etwa vier Wochen später, am 22. März, wurde der Flugplatz angegriffen. Acht Bomberverbände flogen von Süden an. Durch die östliche Lage des Flugplatzes entstanden keine Schäden in Kitzingen. Die Bomben zerstörten das Flugfeld, nur wenige Gebäude wurden beschädigt. Von den auf dem Flugplatz stationierten Nachtjägern Bf 110 und den neuen Düsenjägern Me 262 wurden nur wenige getroffen.

Zeittafel[Bearbeiten]

  • 745 Bonifatius weiht das Benediktinerkloster Kitzingen, das der Sage nach von Hadeloga gegründet wurde.
  • 1040 Erste Erwähnung einer „villa“ Kitzingen
  • 1443 Verpfändung Kitzingens an das Markgrafentum Brandenburg-Ansbach für 39100 Gulden
  • 1469–1496 Bau des Falterturmes als Teil des äußeren Befestigungsringes (ehemaliger Sitz des deutschen Fastnachtmuseums)
  • 1487 Fertigstellung der katholischen Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer (Jahreszahl an Empore und Seiteneingang)
  • 1499 Bau der Alten Mainbrücke
  • 1525 Zahlreiche Kitzinger nehmen am Bauernaufstand teil. Dieser wird niedergeschlagen.
  • 1530 Kitzingen wird protestantisch.
  • 1561–1563 Erbauung des Rathauses im Stil der Renaissance
  • 1629 Pfandablösung und Rekatholisierung unter Würzburger Ägide
  • 1629–1650 kam es zum Konfessionsstreit, der erst 1650 ein Ende fand.
  • 1650 Im Gnadenvertrag gewährte der Würzburger Fürstbischof die Doppelkonfessionalität Kitzingens.
  • 1695 Die Klosterkirche (heutige Stadtkirche) wird gebaut.
  • 1699 Einweihung der Klosterkirche als weitere Johanneskirche, die Figur des Namenspatrons steht auch heute noch in einer Wandnische über dem Hauptportal.
  • 1741–1745 Bau der Kreuzkapelle in Etwashausen (Vorort) durch Balthasar Neumann
  • 1754 Die Michaelskirche in Etwashausen wird geweiht (heute ein Wohnhaus); sie ist die erste evangelische Pfarrkirche in Kitzingen.
  • 1792–1815 Schwere Belastung durch die Napoleonischen Kriege
  • 1802 Kitzingen kommt zu Bayern.
  • 1817 Im Tausch gegen die Michaelskirche erwirbt die Evangelische Gemeinde vom bayerischen Staat die große Klosterkirche, die am 19. Oktober als evangelische Stadtkirche eingeweiht wird.
  • 1865 Anbindung an das Eisenbahnnetz
  • 1894 Errichtung eines Progymnasiums (Vorgänger des heutigen Armin-Knab-Gymnasium)
  • 1914 Eröffnung des Luitpold-Bades
  • 1902 Das städtische Krankenhaus geht in Betrieb.
  • 1917 wird der Flugplatz in Betrieb genommen.
  • 1942 Verschleppung von Juden aus Kitzingen.
  • 1942 Auf dem Militärflugplatz befindet sich eine Stuka-Schule.
  • 1945 Zerstörung der Stadt durch alliierte Bomberverbände. US-amerikanische Soldaten besetzen am 6. April die Stadt. Sie beziehen beide Kasernen der deutschen Wehrmacht, Kitzingen wird US-amerikanische Garnisonstadt.
  • ab 1947 Zustrom zahlreicher Heimatvertriebener aus den ehemaligen Ostgebieten
  • 1950 Einweihung der neugebauten katholischen Pfarrkirche St. Vinzenz im Stadtteil Siedlung
  • 1955 Bau des Schwimmbads auf der Mondseeinsel im Main
  • 1957 Einweihung der neugebauten evangelischen Friedenskirche im Stadtteil Siedlung
  • 1972 erlangt Kitzingen den Status Große Kreisstadt.
  • 1984 werden Städtepartnerschaften mit der italienischen Stadt Montevarchi und der südfranzösischen Stadt Prades geschlossen. Eröffnung des Kreiskrankenhauses (heute Klinik Kitzinger Land)
  • 2006 Abzug der US-Garnison
  • 2011 Bayerische Regionalgartenschau Natur in Kitzingen – Gartenstadt am Fluss vom 27. Mai bis 21. August
  • 2013 Kitzingen gewinnt die Goldmedaille im deutschen Bundeswettbewerb Entente Florale Deutschland
  • 2014 Kitzingen vertritt Deutschland gemeinsam mit dem Dorf Sommerach auf europäischer Ebene beim Wettbewerb Entente Florale Europe - beide fränkischen Weinorte erhalten eine Goldmedaille.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Oktober 1973 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hoheim eingegliedert. Am 1. Januar 1975 kam Sickershausen hinzu. Repperndorf folgte am 1. Januar 1978, Hohenfeld am 1. Mai 1978.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Stadt Kitzingen mit den heutigen Stadtteilen

  • 1802: 03.696 Einwohner
  • 1961: 20.025 Einwohner[5]
  • 1970: 20.470 Einwohner[5]
  • 1987: 18.999 Einwohner
  • 2003: 22.142 Einwohner

Stadt Kitzingen ohne die Stadtteile

  • 1938: 14.460 Einwohner
  • 1961: 17.784 Einwohner[5]
  • 1970: 17.880 Einwohner[5]

In den letzten Jahren wuchs die Bevölkerung pro Jahr um 0,5 % bis 1 %.

Politik[Bearbeiten]

Rathaus von Kitzingen mit Marktturm

Parteien[Bearbeiten]

In Kitzingen sind folgende Parteien aktiv:

Stadtrat[Bearbeiten]

Sitzverteilung:

SPD CSU UsW1 FBW KIK2 ÖDP ProKT BP gesamt
2014 4 8 5 4 3 3 2 1 30 Sitze
2008 5 8 8 4 3 2 30 Sitze
2002 9 10 6 2 2 1 30 Sitze

1 Unabhängige soziale Wählergruppe e.V.     2 Kommunale Initiative Kitzingen

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • Konrad Döppert (CSU, 1946–1948)
  • Richard Wildhagen (1948-1952)
  • Siegfried Wilke (1952–1958)
  • Dr. Oskar Klemmert (1958–1967)
  • Rudolf Schardt (SPD, 1967–1991)
  • Dr. Erwin Rumpel (CSU, 1991–1997)
  • Bernd Moser (SPD, 1997–2008)
  • Siegfried Müller (UsW, seit 1. Mai 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Blau eine durchgehende, oben gezinnte silberne Brücke mit drei Pfeilern.

Wappengeschichte[Bearbeiten]

Kitzingen liegt an einem wichtigen Mainübergang gegenüber einem ehemaligen Königshof, der im 8. Jahrhundert in eine Reichsabtei umgewandelt wurde. Erstmals um 1300 wird Kitzingen als Stadt erwähnt. Das Datum der Stadtrechtsverleihung ist jedoch nicht bekannt. Das älteste Siegel datiert aus dem Jahr 1349 und zeigt bereits die wichtige Brücke über den Main in der damaligen Bauform. Alle späteren Siegel und Darstellungen zeigen die Brücke in der jeweiligen Ansicht mit veränderten Bauformen, entsprechend der Baukunst der entsprechenden Zeit. Die Farben Silber und Blau sind seit dem 16. Jahrhundert überliefert. Zeitweise waren die Farben auch vertauscht. Im Jahr 1839 wurden sie amtlich festgelegt. In Wappenbildern des 17. Jahrhunderts wird die Brücke auch schwebend im Schild dargestellt.

Wappenführung seit dem 14. Jahrhundert, belegt durch Siegelführung seit 1349.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kitzingen unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:

Patenstadt[Bearbeiten]

1968 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt

  • TschechienTschechien Neuern, Tschechien

übernommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hans-Joachim-Schumacher-Haus, Fastnachtmuseum in der Rosenstraße
Das neue Gebäude des Deutschen Fastnachtmuseums in der Luitpoldstraße
Die rote Sandsteinsäule zu Ehren des Bayerischen Königs am Kitzinger Königsplatz, Ende 19.Jahrhundert erbaut.

Museen[Bearbeiten]

Das 1966 eröffnete Fastnachtmuseum ist eine gemeinnützige Stiftung und offizielles Museum des Bundes Deutscher Karneval. Es beherbergt die größten Fachsammlungen ihrer Art und macht Kitzingen zu einem Zentrum der Fastnachtsforschung in Deutschland. Ein Feuerschutzgutachten führte 2011 zur Schließung der Fastnachts-Sammlungen im Falterturm, das Deutsche Fastnachtsmuseum wurde Ende 2013 in einem umgebauten Barockgebäude in der Luitpoldstraße neu eröffnet.

Die aktiven Karnevalisten sind in der Kitzinger Karnevals-Gesellschaft (KIKAG) organisiert. Überörtlich bedeutsam ist die jährliche Verleihung des Schlappmaulordens an Personen oder Institutionen, die eine „gar trefflich lockere Zunge“ besitzen. Bekannte Preisträger des KIKAG-Ordens sind unter anderen Gregor Gysi, Helmut Kohl, Jürgen Möllemann, Gabriele Pauli, Günther Beckstein sowie Claudia Roth.

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Großlangheimer Tor (der Barthels-Turm) von 1565 im Stadtteil Etwashausen
Der Falterturm – Wahrzeichen der Stadt Kitzingen – im Winter
Der neugotische Deusterturm - einziges verbliebenes Relikt von Schloss Friedenstein, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde

Sehenswerte Bauwerke in Kitzingen sind die Alte Mainbrücke, die evangelische Stadtkirche, die katholische Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer, die katholische Kreuzkapelle (ein Werk von Balthasar Neumann, der Grundriss zierte den früheren 50-DM-Schein) in der Gärtnervorstadt Etwashausen, Falterturm und Marktturm, die Grabkirche, der Deusterturm (der Gartenturm des ehemaligen Schlosses Friedenstein der Familie von Deuster), der Königsplatz mit dem 1883 errichteten Obelisken, Reste des ehemaligen 'Leidenhofs', der Kiliansbrunnen auf dem Marktplatz mit der von Richard Rother restaurierten Sandsteinfigur des Frankenapostels Kilian, das Renaissance-Rathaus von 1563, das Luitpold-Bad von 1914 und die Alte Synagoge.

Die erste Konstruktion der alten Mainbrücke stammt aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert, um 1955 wurde sie dann umgebaut, um der Schifffahrt auf dem Main mehr Raum zu geben.

Die Mainbrücke trägt eine steinerne Skulptur mit der Inschrift: "Vergesst unsere Kriegsgefangenen, Verschleppten und Vermissten nicht"

Der Falterturm, wegen seiner krummen Haube eines der Wahrzeichen Kitzingens, wurde im 15. Jahrhundert als der Teil der Kitzinger Stadtbefestigung errichtet.

Die 1883 erbaute Alte Synagoge wurde in der sogenannten Reichspogromnacht durch SA-Männer ein Raub der Flammen, woran seit 1967 eine Gedenktafel erinnert.[6] Sie wurde aufwendig restauriert und dient heute der Bevölkerung als Kulturraum und Konzertsaal. Da es in Kitzingen heute keine jüdische Gemeinde mehr gibt, wird die „Synagoge in der Synagoge“ nur gelegentlich von der jüdischen Gemeinde Würzburgs genutzt.

Trotz seiner Bedeutung als ein Zentrum des fränkischen Weinhandels war Kitzingen im 19. Jahrhundert auch eine wichtige Bierbrauerstadt. Als ein frühindustrielles Kulturdenkmal dieser Zeit gelten die historischen Kelleranlagen (die Deusterkeller), die mit den Aktivitäten des Kitzinger Bierbrauers Thomas Ehemann (1792–1872) in Verbindung stehen: das riesige Kellerareal diente bis zur Erfindung von Carl von Lindes Kältemaschine (1871) den großen ehemaligen Kitzinger Bierbrauereien Bürgerbräu, Kleinschroth und Scheuernstuhl als Lager- und Eiskeller ihrer Exportbiere, die in alle Welt verkauft wurden. Ein großer Kältekompressor aus der Kitzinger Maschinenfabrik Heinrich Huppmann, der bis zum Beginn der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts in der Kitzinger Brauerei Bürgerbräu für günstige Lagertemperaturen bei der Bierproduktion sorgte, befindet sich heute als Ausstellungsstück vor dem Kitzinger Stadtmuseum.

Kirchen und Klöster[Bearbeiten]

Evangelische Stadtkirche
Innenansicht der Kitzinger Stadtkirche mit der Steinmeyer-Orgel

Die heutige evangelische Stadtkirche, ein Bau des bekannten italienischen Barockarchitekten Antonio Petrini, dagegen wurde erst im 17 Jhd. als Klosterkirche gebaut und diente in den Napoleonischen Kriegen als Lazarett.

Sehenswert sind ebenfalls die beiden Kirchen im Kitzinger Stadtteil Siedlung: bedingt durch den massiven Zustrom von Flüchtlingen und Heimatvertriebener aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in den ersten Nachkriegsjahren entstand in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die vom damaligen Würzburger Dombaumeister Hans Schädel konzipierte und 1950 geweihte katholische Pfarrkirche St. Vinzenz sowie die von dem Würzburger Architekten Gerhard Saalfrank entworfene und 1957 fertiggestellte evangelische Friedenskirche – dieser schlicht konzipierte Sakralbau mit seinem für die Region sehr ungewöhnlichen Ziegelmauerwerk und dem Chorglasfenster des Münchner Künstlers Gerd Jähnke wurde im Mai 1957 geweiht und der Gemeinde übergeben.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Kirchenmusik[Bearbeiten]

Kitzingen ist ein regionales kirchenmusikalisches Zentrum mit zahlreichen Veranstaltungen, die über das ganze Jahr verteilt sind: die Paul-Eber-Kantorei der evangelischen Stadtkirche widmet sich den großformatigen oratorischen Werken der Musikliteratur, das kirchenmusikalische Angebot an der katholischen Pfarrkirche St. Johannes mit ihrer Vleugels-Orgel, dem Kammerchor und der St.-Johannes-Kantorei stellt hingegen schwerpunktmäßig die Orgelmusik sowie die Chormusik a cappella in das Zentrum ihrer Programme.

Theater[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Kitzingen liegt am Autobahnkreuz Biebelried (etwa sechs Kilometer entfernt) mit Anbindung an die Bundesautobahn 3 (Frankfurt am MainNürnberg, Ausfahrt Rottendorf oder Kitzingen/Schwarzach) und an der A 7 (KemptenUlmKasselHamburg, Ausfahrt Kitzingen), außerdem führt die Bundesstraße 8 durch das Stadtgebiet.

Des Weiteren führt die Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg durch Kitzingen. Die Bahnstrecke Kitzingen–Schweinfurt wurde durch die Sprengung der Mainbrücke 1945 von der Hauptstrecke abgehängt. Sie besteht seit 1945 als Stichbahn von Schweinfurt her fort. Verkehrlich ist sie momentan bis auf Sonderfahrten ungenutzt.

Durch den Main ist Kitzingen an das Wasserstraßennetz Rhein-Main-Donau angebunden.

Nahverkehr[Bearbeiten]

Hauptartikel: Nahverkehr im Landkreis Kitzingen

Seit Herbst 2006 befindet sich der gesamte Landkreis Kitzingen vollständig im Gebiet des Verkehrsverbund Mainfranken. Zudem ist der Bahnhof Kitzingen seit dem 8. Dezember 2007 westlicher Endpunkt des VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, Linie R1). Es bestehen Regionalverbindungen nach Nürnberg und Würzburg alle 60 Minuten. In der HVZ gibt es alle 30 min Fahrmöglichkeiten nach Würzburg.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Wirtschaftsstandort Kitzingen zeichnet sich durch seine verkehrsgünstige Lage in der Mitte Deutschlands aus – Kitzingen liegt am Kreuzungspunkt wichtiger Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen: Die BAB 7 kreuzt die BAB 3. Im 20 Kilometer entfernten Würzburg trifft die Schnellbahntrasse nach Hannover auf die Eisenbahnlinie Nürnberg-Frankfurt am Main. Darüber hinaus verfügt die Stadt über einen Umschlaghafen der Rhein-Main-Donau-Schifffahrtsstraße. Bekannt ist Kitzingen einerseits als bedeutsame, historisch gewachsene fränkische Weinhandelsstadt – die vor den Toren Kitzingens liegende Gebiets-Winzergenossenschaft Franken (GWF) erzeugt heute mit ihren etwa 2600 Mitgliedern jährlich rund 12 Millionen Liter Wein – andererseits ist der Kitzinger Stadtteil Etwashausen ein wichtiges nordbayerisches Erzeugerzentrum für den Gartenbau. Die Stadt ist Sitz der VR Bank Kitzingen.

Industrie und Großbetriebe[Bearbeiten]

Von den Industrieunternehmen Kitzingens sind drei Firmen hervorzuheben: Die Firma GEA Brewery Systems (seit 2006 zum GEA Konzern gehörend) plant und baut komplette Braustätten für alle großen Brauereikonzerne rund um den Erdball. Die beiden Automobilzulieferer, die F.S. Fehrer Automotive und Franken Guss beschäftigen zusammen etwa 1700 Mitarbeiter. Bis Mitte der 1990er Jahre unterhielt der Nürnberger Draht- und Kabelhersteller Leoni eine Produktion mit über 1000 Mitarbeitern in Kitzingen, die komplett nach Osteuropa ausgelagert wurde; die Entwicklungsabteilung besteht noch.

Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage errichtete die Deutsche Post AG eines ihrer bundesweit 33 Frachtpostzentren in Kitzingen. Zur Belieferung seiner zahlreichen Filialen unterhält der Lebensmittel Marken-Discounter Netto in Kitzingen ein großes Auslieferungslager. Die Seiler Flügel und Pianos werden in Kitzingen seit 1961 gefertigt. Die Produkte dieses einstmals schlesischen Traditionsunternehmens genießen bei vielen Musikern und Pianisten aus aller Welt einen ausgezeichneten Ruf. Im Jahr 2008 wurde das Unternehmen von dem global operierenden koreanischen Großkonzern Samick übernommen.

US-Streitkräfte[Bearbeiten]

Mit dem Einmarsch und der Besetzung der Kitzinger Wehrmachts-Kasernen und des Fliegerhorsts durch die US-Army ab April 1945 begannen für Kitzingen 61 Jahre als große amerikanische Garnisonsstadt. Die Anwesenheit von bis zu 10.000 US-Staatsbürgern während dieser erheblichen Zeitspanne hatte für die Stadt und das Umland eine außerordentlich weitreichende wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung.[8]

Der komplette Abzug der US Army aus Kitzingen im Jahr 2006 und die damit verbundenen Folgelasten stellen eine kaum zu bewältigende Herausforderung für die Stadt dar.
Die Auflösung der militärisch genutzten Areale, den großflächigen Kasernen Harvey- und Larson-Barracks, dem Militär-Flugplatz und dem amerikanischen Siedlungsgebiet Marshall Heights mit zusammen etwa 3.500 Soldaten und ebenso vielen Partnern und Kindern, entzieht der Stadt sowohl zahlreiche Arbeitsplätze als auch enorme Kaufkraft in vielen Wirtschaftsbereichen wie Taxigewerbe, Gastronomie und Immobilien.

Das in den Kasernen und den Wohnsiedlungen freiwerdende Raumangebot ist aber auch eine große Chance für die Weiterentwicklung der Stadt, die es zu nutzen gilt: ein Vorbild könnte die ganz in der Nähe liegende ehemalige fränkische Garnisonstadt Fürth sein.
Ein erster Schritt zu einer erfolgreichen Konversion ist der Verkauf des 52 ha großen Areals der ehemaligen Larson-Kaserne an den Investor Innopark-Kitzingen GmbH im Oktober 2010, in dessen Händen zukünftig die Verwaltung und die Bewirtschaftung der gesamten Anlage liegt. Dabei soll ein modernes Gründerzentrum für innovative produzierende Firmen aus Zukunftsbranchen entstehen und zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Bildung[Bearbeiten]

Kitzingen verfügt als Schulstadt über zahlreiche Schulen aller Schultypen. Es sind dies im Einzelnen:

  • Grundschulen
    • St.-Hedwig-Volksschule Kitzingen, benannt nach der Heiligen Hedwig von Andechs
    • Volksschule Kitzingen-Siedlung
  • Hauptschulen
    • D.-Paul-Eber-Mittelschule-Volksschule Kitzingen, benannt nach dem Reformator Paul Eber
    • Volksschule Kitzingen-Siedlung
  • Förderschulen
    • Erich-Kästner-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, benannt nach dem Schriftsteller Erich Kästner
    • St. Martin-Schule, benannt nach dem Heiligen Martin von Tours
  • Gymnasien
Das Kitzinger Luitpoldbad, heute Volkshochschule und Stadtbücherei
  • Realschulen
    • Richard-Rother-Realschule, benannt nach dem Holzschneider und Bildhauer Richard Rother
  • Berufliche Schulen im Rahmen des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Kitzingen - Ochsenfurt
    • Berufliche Oberschule
    • Staatl. Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt
    • Friedrich-Bernbeck-Wirtschaftsschule Kitzingen
  • Volkshochschule im Luitpold-Bad

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Kemmeter (Archivar der Stadt Kitzingen): Ein Gang durch die Geschichte der Stadt Kitzingen. Verlag der Bücherstube Högner, Kitzingen 1968.
  • Georg Buchwald: Geschichte der Evangelischen Gemeinde zu Kitzingen: Aus den Urkunden erzählt. Leipzig B. Richter 1898. Neuauflage Kitzingen Högner 2011.
  • Hans Willmann: Kitzingen im Schicksalsjahr 1945. Joachim Henrich, Frankfurt/Main 1948.
  • Hans Peter Eisenbach: Fronteinsätze eines Stuka-Fliegers. Helios, Aachen 2009, ISBN 978-3-938208-96-0. In dem Buch wird detailliert die Ausbildung der Stuka-Piloten in Kitzingen geschildert. Mit Aufnahmen von Stukas über dem Flugplatz Kitzingen 1942.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kitzingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Kitzingen – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/115914&attr=OBJ&val=1657
  3. Peter Blickle: Gemeindereformation: die Menschen des 16. Jahrhunderts auf dem Weg zum Heil (1987), Seite 82
  4. Theodor Sandel: Der Bauernkrieg. In: Kirchberg an der Jagst – Schicksal einer hohenlohe-fränkischen Stadt, Band I (1936), Verlag Lorenz Spindler Nürnberg.
  5. a b c d e  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 747 und 748.
  6. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 155
  7. http://www.infranken.de/regional/kitzingen/Fraenkische-Einstimmung-auf-die-Weihnachtszeit;art218,367489
  8. http://www.wildtimes-kitzingen.com/Seiten/worum%20geht%20es.html