Simonswald
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Emmendingen | |
| Höhe: | 360 m ü. NN | |
| Fläche: | 74,31 km² | |
| Einwohner: | 3011 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79263 | |
| Vorwahl: | 07683 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EM | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 16 042 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Talstraße 12 79263 Simonswald |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reinhold Scheer (CDU) | |
| Lage der Gemeinde im Landkreis Emmendingen | ||
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Simonswald ist eine Gemeinde im Simonswälder Tal, einem Teil des Naturparks Südschwarzwald im Südwesten Baden-Württembergs im Landkreis Emmendingen, etwa 25 km nordöstlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der lang gestreckte, mehrkernige Ort Simonswald umfasst nahezu die gesamte gut besiedelbare Talfläche entlang der Wilden Gutach. Deren Tal wird teilweise insgesamt als Simonswälder Tal bezeichnet. Es mündet bei Gutach im Breisgau in das Tal der Elz. Von hier verläuft die Hauptstraße des Ortes über 17 km aufwärts in Richtung Gütenbach und Furtwangen. Der Ortsteil Simonswald liegt größtenteils im Talgrund auf etwa 300 m ü. NN. Talaufwärts entlang der Wilden Gutach liegen weitere Ortsteile der Gemeinde. Nach Nordosten und Südwesten zweigen vom Haupttal zahlreiche, teils besiedelte Nebentäler ab. In Obersimonswald wird das Tal enger und beginnt Richtung Südosten auf die Schwarzwaldhöhen zu steigen. Die Gemarkung des Ortsteils Obersimonswald am Oberlauf der Wilden Gutach erstreckt sich bis zum Gipfel des Brend auf 1150 m ü. NN. Die höchste Erhebung ist mit 1177m ü. NN der Obereck (Zur Geographie siehe auch: Gutach (Elz).)
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Simonswald besteht aus den ehemaligen Gemeinden Altsimonswald, Haslachsimonswald, Obersimonswald, Untersimonswald und Wildgutach mit insgesamt 67 Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern.
Siehe auch → Liste der Orte im Landkreis Emmendingen
Im Gemeindeteil Altsimonswald liegt die abgegangene Ortschaft Schlössle und im Gemeindeteil Wildgutach liegt die abgegangene Ortschaft Burgstall.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Simonswald wurde erstmals 1178 urkundlich erwähnt und gehörte zu den Besitzungen des Frauenklosters St. Margarethen in Waldkirch.
Die Gemeinde wurde am 1. April 1970 durch Vereinigung der Gemeinden Altsimonswald, Haslachsimonswald und Untersimonswald gebildet. Am 1. Januar 1974 wurden die beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Obersimonswald und Wildgutach eingemeindet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Reinhold Scheer (CDU) wurde bei der Wahl am 12. Oktober 2008 ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 45,7 % | +7,5 | 5 Sitze | ±0 |
| CDU | 39,0 % | -9,8 | 5 Sitze | -2 |
| ÖLS | 15,3 % | +2,3 | 2 Sitze | ±0 |
[Bearbeiten] Wappen
Vor einem links gelben und rechts weißen Hintergrund stehen drei grüne Bäume auf einem roten Dreiberg.
[Bearbeiten] Wappen der Ortsteile
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Seit 1997 besteht eine Partnerschaft zur Gemeinde Worthing an der englischen Südküste.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Simonswald ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, der sich insbesondere durch sein mildes Klima auszeichnet. Er liegt direkt an der Deutschen Uhrenstraße. Haupteinnahmequellen sind neben dem Fremdenverkehr, der in den 1950er Jahren einen rasanten Aufschwung erfuhr, vor allem die Kleinindustrie (Präzisions- und Uhrenbau), Handwerk und Handel. Die landwirtschaftlichen Betriebe leben im Haupt- und Nebenerwerb von der Viehzucht und der Forstwirtschaft. Ackerbau ist nur in den unteren Tallagen in geringem Umfang möglich. Ein Wanderschild im unteren Talbereich Rebbergweg lässt darauf schließen, dass hier früher auch der Weinanbau versucht wurde.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Der Ort liegt an der Deutschen Uhrenstraße.
[Bearbeiten] Museen
Das Dorfmuseum Jockenhof findet sich in einem alten Bauernhof in der Ortsmitte Obersimonswalds. Das historische Gebäude wurde um 1640 erbaut. Die Sammlung zeigt vorwiegende Gerätschaften, die im Simonswäldertal zum Einsatz kamen.
Kulturhistorische Ölmühle: Ein Kulturdenkmal aus dem frühen 18. Jahrhundert. - Ölmühle und Trotte. Das Haus im Stil eines Heidenhauses erbaut, steht wie auf einer Insel, umrahmt von der Wilden Gutach und dem Mühlenkanal. Etwa 20 Minuten Fußweg vom Zentrum Simonswald entfernt. Die Ölmühle, die mit einem unterschlächtigen Wasser- rad angetrieben wird, besteht aus einer Rapsmühle, einem Reibstein, einem Ölofen und einer Pressvorrichtung, dem Torckelbaum. Geölt wurden Früchte, die das Tal erzeugte, vor allem Raps, Mohn, Walnüsse oder Buchekern. Die Trotte hatte nahezu dieselbe Bedeutung wir die Öle.
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
Ein sehenswertes Naturschauspiel stellen die Zweribachwasserfälle dar. Sie liegen inmitten eines nur zu Fuß vom Ortsteil Wildgutach erreichbaren Naturschutzgebietes. Zwischen Wildgutach und Neukirch ist der in einen Baum eingewachsene, sogenannte Balzer Herrgott Ziel von Wallfahrten.
Der Simonswälder Mühlenwanderweg führt vom Ortskern aus insgesamt 6 km und 150 Höhenmeter über Haslachsimonswald vorbei an historischen Schwarzwaldmühlen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 254–256
[Bearbeiten] Weblinks
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