Furtwangen im Schwarzwald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Furtwangen im Schwarzwald
Furtwangen im Schwarzwald
Deutschlandkarte, Position der Stadt Furtwangen im Schwarzwald hervorgehoben
48.0513888888898.2052777777778870Koordinaten: 48° 3′ N, 8° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Schwarzwald-Baar-Kreis
Höhe: 870 m ü. NHN
Fläche: 82,57 km²
Einwohner: 9192 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 78120
Vorwahl: 07723
Kfz-Kennzeichen: VS
Gemeindeschlüssel: 08 3 26 017
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 4
78120 Furtwangen
Webpräsenz: www.furtwangen.de
Bürgermeister: Josef Herdner
Lage der Stadt Furtwangen im Schwarzwald im Schwarzwald-Baar-Kreis
Schweiz Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Emmendingen Landkreis Konstanz Landkreis Tuttlingen Landkreis Waldshut Ortenaukreis Landkreis Rottweil Bad Dürrheim Blumberg Bräunlingen Bräunlingen Brigachtal Dauchingen Donaueschingen Furtwangen im Schwarzwald Gütenbach Hüfingen Hüfingen Königsfeld im Schwarzwald Mönchweiler Niedereschach St. Georgen im Schwarzwald Schönwald im Schwarzwald Schonach im Schwarzwald Tuningen Triberg im Schwarzwald Unterkirnach Unterkirnach Unterkirnach Villingen-Schwenningen Villingen-Schwenningen Villingen-Schwenningen VöhrenbachKarte
Über dieses Bild

Furtwangen im Schwarzwald ist eine Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg. Prägend für die Stadt sind die starke Industrie mit niedriger Arbeitslosenquote, die traditionsreiche Hochschule Furtwangen, die Furtwangen zur studentenreichsten Stadt Deutschlands macht[2], sowie schneereiche Winter und aus geschichtlicher Sicht die Uhrenindustrie.

Geographie[Bearbeiten]

Furtwangen (rechts unten) und der Kandel
Furtwangen vom Meisterberg aus aufgenommen

Furtwangen liegt im Naturpark Südschwarzwald im mittleren Schwarzwald, rund 25 Kilometer westlich der Kreisstadt Villingen-Schwenningen und rund 27 Kilometer östlich von Freiburg.

Die Stadt liegt zwischen 850 und 1.150 m ü. NN und bezeichnet sich als „höchstgelegene Stadt Baden-Württembergs“[3]. Die Stadt Meßstetten auf der Schwäbischen Alb, welche zwischen 737 bis 989 m ü. NN liegt, ist gemessen an den Höhenlagen der jeweiligen Pfarrkirchen höher als Furtwangen gelegen. Meßstetten beansprucht jedoch nur „eine der höchstgelegenen Städte in der Bundesrepublik Deutschland“[4] zu sein.

Der Brend ist mit 1149 m die höchste Erhebung in Furtwangen und liegt nordwestlich der Stadt. Die Stadt liegt landschaftlich reizvoll in einer Kreuzung von drei Tälern und ist von dicht bewaldeten Bergen umgeben. Der „staatlich anerkannte Luftkurort“ (das Siegel gilt eigentlich nur für den Teilort Neukirch) ist industriell geprägt, spielt aber auch als Wander- und Wintersportgebiet für Touristen eine Rolle. Von großer Bedeutung ist auch die Hochschule Furtwangen University mit rund 3.800 Studierenden, davon 2.420 am Standort Furtwangen.

Am Rande von Furtwangen entspringt die Breg. Sie ist der längste Quellfluss der Donau und fließt in Donaueschingen mit der Brigach zusammen. Deshalb beansprucht Furtwangen im eher humorvollen Donauquellenstreit den Donauursprung für sich, eine Quelle der Donau gibt es nicht (auch wenn die „Donauquelle“ im Schlosspark Donaueschingen so genannt wird).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Furtwangen grenzt im Norden an Schönwald im Schwarzwald und Triberg, im Osten an St. Georgen im Schwarzwald und Vöhrenbach (alle Schwarzwald-Baar-Kreis), im Süden an St. Märgen und Titisee-Neustadt (beide Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) und im Westen an Gütenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) und Simonswald (Landkreis Emmendingen).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Furtwangen im Schwarzwald mit den ehemaligen Gemeinden Linach, Neukirch, Rohrbach im Schwarzwald und Schönenbach gehören die Stadt Furtwangen und 151 weitere Dörfer, Weiler, Zinken, Höfe und Häuser.[5]

→ Siehe auch: Liste der Orte im Schwarzwald-Baar-Kreis

Klima[Bearbeiten]

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Mit jährlich rund 1870 Litern Niederschlag pro Quadratmeter (Mittel 1979 bis 2006) gehört Furtwangen zu den regen- und schneereichsten Orten Deutschlands. Andererseits liegt die Stadt mit einer jährlichen Sonneneinstrahlung von 1110 Kilowattstunden pro Quadratmeter in einer der sonnigsten Regionen des Landes. Die Mitteltemperatur beträgt 5,7 Grad Celsius. Seit Anfang 1979 werden die Daten von einer privaten Wetterstation aufgezeichnet, die auf dem Kussenhof in 956 Metern über dem Meeresspiegel eingerichtet worden war.[6][7]

Geschichte[Bearbeiten]

Furtwanger Tracht

Die erste Erwähnung findet sich in einer Bulle von Papst Alexander III. im Jahr 1179. Hier wird dem Kloster St. Georgen der Besitz der Gemeinde Furtwangen samt Kirche bestätigt. Der Ort muss (wegen der eigenen Kirche) schon damals eine beachtliche Größe gehabt haben, ist aber trotzdem wohl erst wenige Jahre zuvor gegründet worden.

Furtwangen im Jahr 1808
Furtwangen um 1900 in gleicher Blickrichtung

Die wirtschaftliche Bedeutung Furtwangens nahm zu. Regelmäßig wurden in Furtwangen mindestens seit Anfang des 17. Jahrhunderts auch Märkte abgehalten, zum Ärger der Nachbarstädte. Erst Kaiserin Maria Theresia gab Furtwangen 1761 dann ein offizielles Marktrecht (zu der Zeit, als Furtwangen zu Vorderösterreich gehörte). Das Stadtrecht erhielt Furtwangen jedoch erst im Jahr 1873. Frühere Versuche, das Stadtrecht zu erhalten, scheiterten daran, dass Furtwangen damals kein Rathaus besaß.

Nach einer Brandserie im Jahr 1857, darunter einem besonders verheerenden Feuer, gründeten Bürger der Stadt im August des gleichen Jahres die Freiwillige Feuerwehr Furtwangen (Pompier Corps) nach Villinger Vorbild.

Wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung war neben dem erhaltenen Stadtrecht auch die Bregtalbahn (seit 1892, stillgelegt 1972) von Donaueschingen nach Furtwangen. Die Uhrmacherei prägte die handwerkliche und industrielle Geschichte der Stadt. Aufschwung brachte hier 1850 die Gründung der ersten deutschen Uhrmacherschule durch die badische Landesregierung. Erster Schulleiter war der bekannte Ingenieur Robert Gerwig. Aus der Uhrmacherschule entwickelte sich eine Berufsfachschule sowie die Hochschule Furtwangen. Dadurch wurde die Uhrenherstellung in Furtwangen und Umgebung professionalisiert. Zahlreiche Uhrenfabriken wurden gegründet. Die Uhrenfabrikation ging aber nach dem Ersten Weltkrieg kontinuierlich zurück. Überlebt haben nur Firmen, die sich von der Uhren- und Zulieferindustrie weiterentwickelt haben. So entstand eine moderne Industrie der Metallverarbeitung, Feinwerktechnik und Elektronik, deren Firmen Weltruf haben.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Juli 1971 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Neukirch und Schönenbach eingemeindet. Am 1. Oktober 1972 folgte die Eingemeindung von Linach. Rohrbach im Schwarzwald wurde am 1. Oktober 1973 eingemeindet.

Entwicklung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Blick über die Kernstadt

Zur Stadt Furtwangen gehören mehrere Ortsteile, frühere selbständige Gemeinden:

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf etwa 9.250 und hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten insgesamt rückläufig entwickelt: Die meisten Einwohner – 11.128 – wurden innerhalb der vergangenen 35 Jahre 1974 verzeichnet[8]; [9].

  • 31. Dezember 2011: 9.250 Einwohner
  • 31. Dezember 2010: 9.249 Einwohner
  • 31. Dezember 2007: 9.434 Einwohner
  • 31. Dezember 2006; 9.463 Einwohner
  • 31. Dezember 2005: 9.622 Einwohner
  • 31. Dezember 2004: 9.673 Einwohner
  • 31. Dezember 1974: 11.128 Einwohner

Religionsgemeinschaften[Bearbeiten]

Römisch-katholische Kirche[Bearbeiten]

Furtwangen ist überwiegend römisch-katholisch geprägt. Wahrscheinlich wurde Furtwangen vom benachbarten Kloster St. Georgen aus gegründet. In einer päpstlichen Urkunde für das Kloster findet sich im Jahr 1179 die erste Erwähnung der Stadt Furtwangen. Heute hat Furtwangen mit seinen Ortsteilen insgesamt vier Pfarreien, die mit Gütenbach zur „Seelsorgeeinheit Oberes Bregtal“ zusammengefasst und von einem Seelsorgeteam (Pfarrer, Kooperator, Gemeindereferentinnen) betreut werden:

  • St. Cyriak (Stadtgebiet Furtwangen)
  • St. Nikolaus (Stadtteil Schönenbach mit Filiale St. Wendelin Linach)
  • St. Johann (Stadtteil Rohrbach)
  • St. Andreas (Stadtteil Neukirch)

Bis zum 15. August 2010[10] gab es in Furtwangen eine Niederlassung der Salesianer Don Boscos, die ein Jugendwohnheim (vor allem für Schüler und Auszubildende) mit Jugendgästehaus betrieben und sich im Skiinternat, in der Schulpastoral und durch Aushilfen in den umliegenden Pfarrgemeinden engagierten.

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde Furtwangen entstand Ende des 19. Jahrhunderts, nachdem vor allem durch die Uhrmacherschule die Zahl der Evangelischen in der Stadt auf fast 100 gestiegen war. 1901 wurde die evangelische Kirche erbaut. Der evangelische Pfarrer betreut gleichzeitig die Gemeinden in Vöhrenbach und Gütenbach.

Altkatholische Kirche[Bearbeiten]

Furtwangen war mit Gütenbach und Neukirch ein wichtiger Ort für die Gründung der alt-katholischen Kirche in den 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gab es hier starke Konflikte mit der römisch-katholischen Kirche. Heute reicht das Gebiet der alt-katholischen Pfarrei von Furtwangen bis Villingen-Schwenningen und dem Kreis Rottweil. Außerdem wird die eigenständige Kirchengemeinde Gütenbach mit versorgt. Ihre Pfarrkirche hat den Namen Christi Auferstehung.

Freie evangelische Gemeinde[Bearbeiten]

Vor einigen Jahren hat sich hier eine kleine freie evangelische Gemeinde gegründet.

Freie Christengemeinde[Bearbeiten]

Eine Gemeinde vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden mit vollzeitlich angestelltem Pastor und eigenem Gemeindehaus in der Baumannstraße 19.

Neuapostolische Kirche[Bearbeiten]

Die neuapostolische Kirchengemeinde, gegründet 1905, ist relativ stark vertreten und hat in Furtwangen ein eigenes Gotteshaus im Geschwister-Scholl-Weg 5.

Islamische Gemeinde[Bearbeiten]

Die islamische Gemeinde besitzt in Furtwangen einen eigenen Gebetsraum.

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Wahl zum Gemeinderat am 7. Juni 2009 brachte folgendes Ergebnis:[11]

Partei / Liste Stimmenanteil + / − Sitze + / −
CDU 41,3 % (+ 0,5) 8 (± 0)
FDP 24,4 % (− 2,9) 4 (− 1)
SPD 19,4 % (+ 2,0) 3 (± 0)
Grüne Liste 14,8 % (+ 0,3) 3 (+ 1)

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1903 - 1919 Alois Herth
  • 1919 - 1932 Albert Wild
  • 1932 - 1945 Dr. Jakob Miltner
  • 1945 - 1948 Ludwig Zier
  • 1948 - 1957 August Hug
  • 1957 - 1977 Hans Frank
  • 1977 - 1993 Adolf Herb
  • 1994 - 2009 Richard Krieg
  • Seit 2010 Josef Herdner

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber auf grünem Boden eine rote Burgruine begleitet von zwei grünen Tannen.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Auf Verwaltungsebene existiert eine Partnerschaft mit Hirschfelde in Sachsen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Hauptgebäude der HFU am Campus Furtwangen

Das SKIF erhielt zusammen mit der Robert-Gerwig-Schule und dem Otto-Hahn-Gymnasium (die Schulen, welche die Schüler des SKIF betreuen) den seltenen Ehrentitel Eliteschule des Sports. Gleichzeitig sind die Schulen auch offiziell Partner des Olympiastützpunkts Freiburg.

Ämter[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof von Furtwangen um 1900

Furtwangen lag an der Bregtalbahn, die die Stadt bis 1972 mit Donaueschingen verband. Die Strecke ist heute stillgelegt und zwischen Furtwangen und Bräunlingen ganz abgebaut, so dass Furtwangen über keinen Bahnanschluss mehr verfügt. Der nächstgelegene Bahnhof ist Triberg an der Schwarzwaldbahn. Die nächsten größeren Verkehrsflughäfen sind Basel Mulhouse Freiburg, Stuttgart und Zürich (CH) sowie der kleinere Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.

Durch Furtwangen führen

Unternehmen[Bearbeiten]

Furtwangen hat eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Deutschland.

Bekannte Unternehmen sind unter anderem:

Der damalige Bundeskanzler Schröder hat 2005 für den ungewöhnlichen Erfolg der Furtwanger Unternehmen den Begriff des „Modell Furtwangen“ geprägt, das von vielen „Hidden Champions“ geprägt sei: „Das ist so, weil das enge Tal im Schwarzwald buchstäblich voll gestopft ist mit dem, was wir „Hidden Champions“ nennen, die in vielen Branchen Weltklasse anbieten, von der Steuerungstechnik bis zur Feinmechanik. Viele dieser Unternehmen sind Ausgründungen von Studenten der Fachhochschule Furtwangen.“[12]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ferienstraßen[Bearbeiten]

Durch Furtwangen führen die touristische Straße B 500 und die Deutsche Uhrenstraße.

Museen[Bearbeiten]

  • Im Deutschen Uhrenmuseum, der größten Deutschen Uhren-Sammlung, ist die enge Verbundenheit Furtwangens mit der Schwarzwälder Uhrmacherei dokumentiert.
  • Das Freilichtmuseum Arche des Geschichts- und Heimatvereins dokumentiert die Entwicklung in Gastronomie und Fremdenverkehr des späten 19. und des 20. Jahrhunderts anhand des ehemaligen Gasthauses „Arche“.
  • Das Rechnermuseum an der Hochschule Furtwangen in der Fakultät Wirtschaftsinformatik dokumentiert die Entwicklung von der ersten Rechenmaschine zum modernen Computer und darüber hinaus die Entwicklung mathematischer Geräte und von Büromaschinen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Sprung der Hexen durchs Feuer an der Fasnet
  • Fasnet
    Die schwäbisch-alemannische Fasnet ist in allen Variationen vom Klepfen am Dreikönigstag über Bälle und Umzüge bis zum Brauchtum am Aschermittwoch zu erleben. Näheres unter Narrenzunft Furtwangen.
  • Trödlermarkt
    Ende August findet der mit weit über 300 Ständen größte Trödlermarkt der Region statt, verbunden mit einem Stadtfest der Vereine.
  • Antikuhrenbörse
    Zeitgleich mit dem Trödlermarkt findet die größte Uhrenmesse für antike Uhren und Zubehör in Europa statt. Unzählige Besucher aus der ganzen Welt reisen dazu an.
  • Schwarzwald-Bike-Marathon
    Anfang September startet der Schwarzwald-Bike-Marathon mit rund 2.000 Teilnehmern auf Strecken zwischen 42 und 120 Kilometern. Die Königsetappe über 120 Kilometer gilt als der schwierigste Bike-Marathon in Deutschland.
  • Hochschulball
    Mitte November findet der Hochschulball der Hochschule Furtwangen University statt. Diese jährliche Veranstaltung ist seit Jahren Tradition an der Hochschule. Sie gilt als größte Hochschul-Veranstaltung des Jahres, die auch der Öffentlichkeit zugänglich ist und hoch geachtet wird.

Touristische Ziele[Bearbeiten]

Hexenlochmühle in Neukirch
  • Der „Hausberg“ Brend (1148 m ü. NN) mit seinem Aussichtsturm, von dem man eine Sicht bis zu den Alpengipfeln hat.
  • Die „Donauquelle“ bei der Martinskapelle, eigentlich die Quelle der Breg und damit der Ursprung der Donau.
  • Die Hexenlochmühle im Ortsteil Neukirch.
  • Die historische Schaubrennerei Rotenbauernhof im Ortsteil Schönenbach.

Durch Furtwanger Gebiet führt der FernwanderwegWestweg“ auf seiner 8. Etappe.[13]

Sonstige[Bearbeiten]

  • Die Schulen am Ilben (Werkrealschule, Anne-Frank-Grund- und Förderschule) sind ein Werk des bekannten Architekten Günter Behnisch, erbaut 1962-1969

Sonstiges[Bearbeiten]

Ein Bauernhof in Furtwangen-Neukirch ist seit 1994 Drehort für die Außenaufnahmen der FernsehserieDie Fallers“ des Südwestrundfunks, weitere Szenen werden regelmäßig in Furtwangen und Umgebung gedreht.

Das Skiinternat Furtwangen und das Deutsche Uhrenmuseum wurden als zwei von 365 Orten ausgewählt, die Deutschland bei der Aktion „Land der Ideen“ vertreten sollen. Die Aktion im Skiinternat fand am 13. April 2006 statt, die im Uhrenmuseum folgte am 1. November 2006.

Ein Ludwigsburger Film- und Fernsehproduktionsunternehmen wollte 2007 auf Grundlage der Urbanen Legende, dass Furtwangen der Ort mit der höchsten Selbstmordrate in Deutschland sei, eine schwarze Komödie produzieren. Der damalige Bürgermeister Richard Krieg drohte mit einer einstweiligen Verfügung, worauf das Unternehmen verlauten ließ, dass weder in Furtwangen gedreht werde, noch käme der Name der Stadt in der Produktion vor.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt[Bearbeiten]

  • Peter Bielenberg, hielt sich 1945 als Fahnenflüchtiger in Rohrbach versteckt. Christabel Bielenberg hat dem zweiten Band ihrer Autobiographie und der Biografie von Peter Bielenberg die folgende Widmung vorangestellt[14]:

Wenn ich mir diese Zeit vergegenwärtige, erkenne ich, daß weder er noch vermutlich wir anderen mit dem Leben davongekommen wären ohne die Integrität der Menschen von Rohrbach, denen das vorliegende Buch gewidmet ist.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Furtwangen im Schwarzwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. NC-Vergleich - Liste der Studienorte. NC-Vergleich. Abgerufen am 22. August 2014.
  3. Stadt Furtwangen im Schwarzwald. Stadt-Info. In: furtwangen.de. Stadtverwaltung Furtwangen im Schwarzwald, abgerufen am 29. Juni 2011: „Furtwangen ist die höchst gelegene Stadt Baden-Württembergs. Zwischen 850 m und 1.150 m.ü.M. liegt sie landschaftlich reizvoll im oberen Bregtal des Mittelschwarzwaldes im Quellgebiet der Donau.“
  4. Stadt Meßstetten. Wissenswertes. In: messstetten.de. Stadt Meßstetten, abgerufen am 29. Juni 2011: „Mit bis zu 989 Meter über dem Meeresspiegel ist Meßstetten eine der höchstgelegenen Städte in der Bundesrepublik Deutschland überhaupt.“
  5. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 568–572
  6. Südkurier online vom 5. Juli 2008 Hier wird gemessen
  7. Bernward Janzing Sonne, Wind und Schneerekorde – Wetter und Klima in Furtwangen im Schwarzwald. Zum 25-jährigen Bestehen der Wetterstation. Freiburg, Eigenverlag, 2004
  8. Südkurier online vom 27. September 2008 Ein Kampf um jeden Bürger
  9. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Veroeffentl/Statistische_Berichte/3126_11001.pdf
  10. Furtwangen: Letzter Tag der Salesianer suedkurier.de 17. August 2010, abgerufen am 17. August 2010
  11. www.statistik.baden-wuerttemberg.de
  12. library.fes.de (PDF; 391 kB)
  13. 8. Westweg-Etappe. Abgerufen am 30. August 2012.
  14. Christabel Bielenberg, Es war ein weiter Weg nach Munny House, München 1993, S. 6