Herbolzheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Emmendingen | |
| Höhe: | 177 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,48 km² | |
| Einwohner: |
9.947 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 280 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79336 | |
| Vorwahl: | 07643 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EM | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 16 017 | |
| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Hauptstraße 26 79336 Herbolzheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ernst Schilling | |
| Lage der Stadt Herbolzheim im Landkreis Emmendingen | ||
Herbolzheim (alem. Härwelze) ist eine Stadt im Südwesten von Baden-Württemberg etwa 30 km nördlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Herbolzheim liegt im Breisgau am westlichen Rand des mittleren Schwarzwalds in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Freiburg und Offenburg.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Zur Stadt Herbolzheim gehören die Stadtteile Bleichheim, Broggingen, Herbolzheim, Tutschfelden und Wagenstadt. Die räumlichen Grenzen der Stadtteile sind identisch mit den früher selbstständigen Gemeinden gleichen Namens. Mit Ausnahme des Stadtteils Herbolzheim erfolgt die offizielle Benennung durch den vorangestellten Namen der Stadt und dem nachgestellt die Bezeichnung „Stadtteil“ und der Name des Stadtteils. Die Stadtteile Bleichheim, Broggingen, Tutschfelden und Wagenstadt bilden zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender.[2]
Zum Stadtteil Bleichheim gehören das Dorf Bleichheim und das Gehöft Mattenmühle. Zum Stadtteil Herbolzheim gehören die Stadt Herbolzheim und der Wohnplatz Herbolzheimer Höfle. Zum Stadtteil Tutschfelden gehören das Dorf Tutschfelden und das Gehöft Sandmühle. Zu den Stadtteilen Wagenstadt und Broggingen gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Im Stadtteil Bleichheim liegen die abgegangenen Ortschaften Schänzle und Wetzstein und im Stadtteil Herbolzheim liegt die abgegangene Ortschaft Auf dem Tanzbühl.[3]
[Bearbeiten] Geschichte
Herbolzheim gehörte schon seit der beginnenden Neuzeit den Habsburgern. Seit 1490 gehörte es zu Vorderösterreich. Dort gehörte es im ausgehenden 18. Jahrhundert zum Oberamt Breisgau.
siehe auch Ruine der Kirnburg,
Burg Broggingen, Burg Kastenbuck, Burg Kastenschlössle
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Zur Stadt Herbolzheim gehören neben der Kernstadt die früher selbständigen Umlandgemeinden Bleichheim, Broggingen, Tutschfelden und Wagenstadt. Am 1. Januar 1972 wurde Wagenstadt eingemeindet. Die Eingemeindung von Bleichheim erfolgte am 1. Januar 1974. Broggingen und Tutschfelden wurden am 1. Januar 1975 eingemeindet.
Bleichheim |
Broggingen |
Tutschfelden |
Wagenstadt |
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[Bearbeiten] Politik
Herbolzheim gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Kenzingen-Herbolzheim an, zu dem neben den Städten Kenzingen und Herbolzheim auch die Gemeinden Rheinhausen (Breisgau) und Weisweil gehören.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Bis zur Kommunalwahl 1999 galt die Unechte Teilortswahl, die Stadtteile bildeten zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung.
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 49,5 % zu folgendem Ergebnis:[4]
| CDU | 39,2 % | – 5,9 | 9 Sitze | – 1 |
| SPD | 34,6 % | + 4,3 | 7 Sitze | ± 0 |
| FWG | 26,3 % | + 1,5 | 6 Sitze | + 1 |
[Bearbeiten] Wappen
Der Stadt Herbolzheim wurde im Jahr 1606 von Johannes Pistorius ein Wappenbrief ausgestellt, der bis heute im Stadtarchiv aufbewahrt wird. Er zeigt das Wappen und enthält die Blasonierung:
- „Ein in die Mitten abwärts geteilter Schild, dessen rechte Seite in zwei unterschiedliche Teile abgesondert ist, wobei im oberen Teil das Wappen des Hauses Österreich gezeigt wird mit den rot-weißen Farben. Im unteren Teil ist ein in einem blauen Feld abgebildeter, über sich gekehrter Adlerflügel zu sehen, auf der linken Seite erscheint in gelbem Feld ein halber schwarzer Adler mit ausgestreckter Zunge, der unter dem Hals ein eisenfarbenes Pflugeisen hängen hat.“
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Die Stadt Herbolzheim verbindet seit 1975 eine Partnerschaft mit der Stadt Sisteron im Département Alpes-de-Haute-Provence in Südfrankreich.
- Seit dem Jahr 2000 besteht eine Städtefreundschaft zwischen Oliva bei Valencia in Spanien und Herbolzheim.
- Am 13. April 2004 wurde in Kremnica in der Slowakei die Freundschaftsurkunde zwischen der Stadt Kremnica und Herbolzheim unterzeichnet.
- Am 28. Mai 2007 wurde in Morawica bei Kielce in Polen eine Freundschaftsurkunde zwischen der Gemeinde Morawica und Herbolzheim unterzeichnet.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die Bundesautobahn 5 (Alsfeld – Weil am Rhein) ist Herbolzheim an das überregionale Straßennetz, auch in die Schweiz und Frankreich, gut angebunden.
Der Bahnhof Herbolzheim liegt am Abschnitt Basel – Offenburg der Rheintalbahn. Die nächsten ICE-Halte sind in Freiburg (südlich) und Offenburg (nördlich).
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- Die Reifen-Markt.com GmbH betreibt im Herbolzheim ein Reifenlager mit über 100.000 PKW-Reifen
- Der Felgenhersteller BBS aus Schiltach betreibt ein Werk in Herbolzheim.
- Weitere große Firmen vor Ort sind: DHL, Greschbach Stahl, TNT Express, Claas Landtechnik
[Bearbeiten] Bildung
Herbolzheim bietet vier Grundschulen, eine Haupt- und Realschule sowie eine Lernbehindertenschule.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Evangelische Kirche von Tutschfelden von 1806. Die Kirche wurde wahrscheinlich nach einem von Friedrich Weinbrenner überarbeiteten Entwurf eines Baumeisters gebaut.
- Die katholische Kirche St. Hilarius in Bleichheim wurde von Christoph Arnold im Weinbrennerstil ab 1825 anstelle einer abgerissenen Chorturmkirche errichtet.
[Bearbeiten] Museen
Die ehemalige Margarethenkapelle wurde zum städtischen Museum umgebaut.
[Bearbeiten] Parks
Der Stadtgarten befindet sich an der Rheinhausenstraße.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Bernhard Galura (1764–1856), 1829–1856 Fürstbischof des Bistums Brixen
- Emil Dörle (1886–1964), deutscher Musiker und Komponist
- Winfried Brumma (* 1952), bremischer Politiker (SPD)
- Dieter Rombach (* 1953), Professor für Software Engineering an der TU Kaiserslautern
- Karl-Heinz Bührer (* 1959), ehemaliger deutscher Fußballspieler
- Tanja Häring, (*1976), Kamerafrau
- Jonathan Zipf (*1986), Triathlet
- Dominik Büchele (* 1991), Sänger (Pop)
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- Nora Schütz Minorovics (* 1934), bildende Künstlerin, lebt seit 1989 in Herbolzheim-Broggingen
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Hauptsatzung der Stadt Herbolzheim vom 17. Juni 2003
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 242–245
- ↑ Badische Zeitung online 8. Juni 2009
[Bearbeiten] Weblinks
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