Val Fitch

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Val Logsdon Fitch (* 10. März 1923 in Merriman, Nebraska) ist ein US-amerikanischer Elementarteilchenphysiker.

Fitch erhielt 1980 zusammen mit James Cronin den Physik-Nobelpreis „für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater hatte eine Rinderranch, musste diese aber nach einem Reitunfall aufgeben und ging ins nahegelegene Gordon (Nebraska), wo er in der Versicherungsbranche arbeitete. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete Fitch (der gerade sein Studium begonnen hatte) am Manhattan Project in Los Alamos im Labor von Ernest Titterton. Er erhielt 1948 seinen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik an der McGill University und promovierte in der Physik an der Columbia University im Jahre 1954 bei James Rainwater. In seiner Dissertation maß er die Gammastrahlung von myonischen Atomen.

Seit 1960 ist er Professor an der Universität Princeton. Hier verlagerte sich sein Interesse auf K-Mesonen. Im Jahr 1964 führte Fitch mit James Cronin eine Reihe von Experimenten durch, bei der sie eine Verletzung der CP-Invarianz beim Zerfall von neutralen K-Mesonen entdeckten.

Er ist Mitglied der National Academy of Sciences. 1976 erhielt er die Wetherill Medal.

Er hat zwei Söhne aus erster Ehe (seine Frau starb 1972) und heiratete 1976 erneut und hat aus dieser Ehe drei Stiefkinder.

Weblinks[Bearbeiten]