Johannes Stark

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Johannes Stark

Johannes Nikolaus Stark (* 15. April 1874 in Schickenhof, heute zu Freihung; † 21. Juni 1957 in Eppenstatt bei Traunstein) war ein deutscher Physiker, Träger des Nobelpreises für Physik und Anhänger des Nationalsozialismus sowie Vertreter einer sogenannten Deutschen Physik.

Leben[Bearbeiten]

Johannes Stark, geboren im Weiler Schickenhof der damaligen Gemeinde Thansüß (heute Ortsteil in Freihung) im Kreis Amberg, besuchte erst das Gymnasium Christian-Ernestinum[1] in Bayreuth und nach der vierten Gymnasialklasse das humanistische Alte Gymnasium (heute Albertus-Magnus-Gymnasium) in Regensburg. Nach dem mit sehr gut in allen Prüfungsfächern abgeschlossenen Abitur[2] studierte er die Fächer Physik, Mathematik, Chemie und Kristallographie an der Ludwig-Maximilians Universität in München. Dort promovierte er 1897 bei Eugen von Lommel mit einer Dissertation mit dem Thema Untersuchungen ueber einige physikalische, vorzüglich optische Eigenschaften des Russes und blieb danach noch als Assistent bei seinem Doktorvater in München.

1900 ging er als (zunächst unbezahlter) Privatdozent an die Universität Göttingen, wo er sich in kurzer Zeit habilitierte und 1906 zum außerordentlichen Professor ernannt wurde. In diese Zeit fiel im Jahre 1905 die Entdeckung des optischen Doppler-Effektes in Kanalstrahlen. Im Jahre 1908 erhielt er – nach einem dreijährigen Intermezzo an der Universität Hannover[3] – einen Ruf als ordentlicher Professor an die RWTH Aachen. Der 1913 erbrachte Nachweis der heute als Stark-Effekt bezeichneten Aufspaltung der Spektrallinien in elektrischen Feldern fiel in diese Schaffenszeit. 1917 ging er an die Universität Greifswald, wo ihn 1919 der Physik-Nobelpreis für die beiden genannten Entdeckungen erreichte. 1920 folgte er einem Ruf an die Universität Würzburg. Dort stieß er 1921 bei dem Versuch der Habilitation seines Schülers Ludwig Glaser auf den Widerstand seiner Kollegen, wobei auch Glasers kritische Einstellung zu Einsteins Relativitätstheorie eine Rolle gespielt haben dürfte. Gedemütigt durch diese Niederlage legte Stark 1922 aus Protest seine Professur nieder. Er zog sich in seine Heimat nach Ullersricht bei Weiden in der Oberpfalz zurück, gründete mit seinem Nobelpreisgeld ein privates Labor und betätigte sich als Unternehmer, erst als Porzellanfabrikant (gemeinsam mit seinem Schwager), dann als Ziegeleibesitzer. Bei Ernennung des Präsidenten der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR) in dieser Zeit wurde er ebenso wie bei weiteren Berufungen nicht berücksichtigt, was ihn wohl zunehmend verbitterte.[4]

Mit der sogenannten Machtergreifung der Nazis 1933 änderte sich dies. Die politische Neuausrichtung wurde von ihm entschieden unterstützt: Endlich ist die Zeit gekommen, da wir unsere Auffassung von Wissenschaft und Forschern zur Geltung bringen können.[5] Stark und seine Frau hatten Hitler schon seit 1923 unterstützt.[6] 1930 trat er in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) ein, betätigte sich zugunsten der neuen Bewegung als politischer Publizist und engagierte sich in der Region um seinen neuen Wohnort auf Gut Eppenstein bei Traunstein in Parteikampagnen.[7] Im Mai 1933 wurde er vom neuen Reichsinnenminister Wilhelm Frick zum Präsidenten der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR) nach Berlin berufen, als Nachfolger des als Gegner der Nationalsozialisten abgesetzten, bereits 68-jährigen Friedrich Paschen. Im September 1933 äußerte Stark auf einer Tagung der deutschen Physiker, dass nun, wie der „Führer die Verantwortung für das deutsche Volk übernähme, er (Stark) die Verantwortung für die Physik übernehmen wolle“. Stark beabsichtigte eine völlige Neuorganisation des Faches Physik in Deutschland unter der Steuerungsoberhoheit der Reichsanstalt. Die Preußische Akademie der Wissenschaften wollte ihn im Herbst 1933 als Mitglied aufnehmen, was durch den Physiker Max von Laue jedoch verhindert wurde.[8] Weiteren Machtzuwachs erhielt Stark, als er 1934 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde. Diese Organisation fördert wissenschaftliche Projekte aufgrund von Projektanträgen von Wissenschaftlern. Stark soll Anträge von Wissenschaftlern häufig durch ein persönliches Votum abgelehnt haben: Präsident Stark verfügt Ablehnung.[9] 1934 wurde er auch Mitglied der Leopoldina,[10] aus der er im Februar 1938 wieder austrat, und zwar aus Protest gegen die Mitgliedschaft des Leopoldina-Präsidenten Emil Abderhalden in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften.[11] Starks Persönlichkeit schaffte sich überall in seinem Umkreis vehemente Gegner, sowohl im Kreis der Kollegen in seinem Fach (wie beispielsweise Arnold Sommerfeld, dessen Schüler Max von Laue sowie Max Planck) als auch in der NSDAP (wie Adolf Wagner, dem NSDAP-Gauleiter von München-Oberbayern, oder der Schutzstaffel (SS) der NSDAP, bzw. deren Unterorganisation Ahnenerbe, der er Forschungsgelder verweigerte). In einer so entstandenen Gemengelage wurde er 1936 zum Rücktritt von der Präsidentschaft der DFG gezwungen. 1939 ging er als Präsident der PTR nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand und zog sich auf sein Gut Eppenstatt bei Traunstein zurück.

Nach Kriegsende musste Stark wie jeder andere deutsche Bürger den Fragebogen zur Entnazifizierung ausfüllen. Aufgrund seiner Verstrickung mit dem Regime musste er sich im Gefolge zudem einem Spruchkammerverfahren unterziehen, um seine Klassifizierung (innerhalb fünf Klassen) festzustellen. Die für ihn zuständige Spruchkammer in Traunstein unter dem Vorsitz eines pensionierten Bankdirektors stufte ihn am 20. Juli 1947 als Hauptschuldigen ein und verurteilte ihn zu vier Jahren Arbeitslager, wogegen er Berufung einlegte. Die dafür dann zuständige Spruchkammer in München holte zusätzlich eine Stellungnahme von Albert Einstein ein. Die Berufungsspruchkammer revidierte das Urteil am 26. Juli 1949, stufte Stark als Mitläufer ein und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 1000 DM.[12]

Stark verstarb 1957 im Alter von 83 Jahren in Traunstein in Oberbayern.

Stark veröffentlichte im Laufe seiner Karriere mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen,[13] darunter auch einige Bücher. Zudem war er der Gründer des Jahrbuchs für Radioaktivität und Elektronik, das er von 1904 bis 1913 herausgab (und das 1919 in der Physikalischen Zeitschrift aufging). Unter seinen Veröffentlichungen findet sich auch ein kleiner Teil, in dem er sich mit wissenschaftspolitischen Themen befasst und der in der allgemeinen Diskussion wegen der Verstrickung mit nationalsozialistischem Gedankengut und darin enthaltenen Verunglimpfungen von heute höchstgeachteten Wissenschaftlern bis heute auf besonderes Interesse und auf Ablehnung stößt.

Im Vergleich mit anderen deutschen Nobelpreisträgern ist Stark heute kaum bekannt. Neben der „Prof.-Stark-Straße“ in seinem Geburtsort Thansüß gibt es Johannes-Stark-Straßen in Weiden und einem weiteren kleineren Ort dieser Region. Die „Joh. Stark Straße“ in Amberg wurde 2011 umbenannt in Heinrich-Hertz-Straße. In der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald gibt es zwei Stark-Gedenktafeln. Die schwedische Post hat ihn 1979 mit einer Sonder-Briefmarke (im Wert von 1,70 Kronen) geehrt.

Politischer Hintergrund[Bearbeiten]

Die causa Stark ist komplex und objektiv bzw. unbefangen schwer zu beurteilen. Folgende unterschiedliche Aspekte lassen sich dabei beleuchten: a. wissenschaftliche Leistung, b. Persönlichkeitsstruktur, c. Verhältnis zu Fachkollegen, d. Rolle in Ämtern, e. (wissenschafts-) politische Anschauungen, f. Beurteilungsspielraum. Diese Aspekte werden im Folgenden beleuchtet.

a. Wissenschaftliche Leistung. Es ist unbestritten, dass Johannes Stark ein exzellenter Experimentalphysiker war, der zu Recht mit der höchsten Auszeichnung geehrt wurde, die auf seinem Fachgebiet vergeben wird, nämlich dem Nobelpreis für Physik. Neben den beiden in der Nobelpreisurkunde genannten Entdeckungen hat er eine Vielzahl von wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht und bis ins hohe Alter in seinem Labor gearbeitet. Gäbe es da nicht auch noch den „späten“ Stark, würde er für seine wissenschaftlichen Verdienste geehrt wie jeder andere international herausragende Wissenschaftler bzw. Nobelpreisträger. Nach dem Überschreiten des Höhepunktes seiner wissenschaftlichen Kreativität entfernten sich seine Arbeiten zunehmend aus dem „mainstream“ der physikalischen Zunft und fanden entsprechend bis heute wenig oder keine Anerkennung. Ein Beispiel ist die Arbeit von 1927 des inzwischen 53-Jährigen, die in Kleinert 2002 analysiert wurde.

b. Persönlichkeit. Die Beurteilung der Persönlichkeit von Stark durch Zeitgenossen fällt recht unterschiedlich aus. Sein Sohn Hans Stark beschrieb ihn „als Ausbund eines liebenswürdigen Menschen“[14] und seine Enkelin Inga Dorner „als ganz, ganz liebevoll und ohne Arg“[15]. Mit seinem Kollegen und Nobelpreisträger Philipp Lenard verband ihn eine lebenslange und enge Freundschaft, die ihren Niederschlag in einem umfangreichen Briefwechsel gefunden hat, der bis zum Tode von Lenard 1947 reicht.[16] Mit vielen anderen Kollegen stand er dagegen in teilweise leidenschaftlicher bzw. erbitterter Gegnerschaft. Nach Ansicht Albert Einsteins war er „stets ein höchst egozentrischer Mensch von ungewöhnlich starkem Geltungsbedürfnis“ und seine Persönlichkeit hatte nach Einstein einen „paranoiden Grundzug“. [17] In dem mit viel Aufwand geführten Spruchkammerverfahren spricht die Urteilsbegründung aufgrund der Zeugenaussagen davon, dass Stark „ein eigenwilliger, unduldsamer, ja querulanter Geist gewesen sein dürfte“, der sich aber in seinen beruflichen Funktionen wohl immer korrekt und gegenüber seinen Mitarbeitern parteipolitisch neutral verhalten habe.[18] Für die Beurteilung der Persönlichkeit von Stark ist seine Herkunft aus einem ärmlichen Weiler in einem ländlichen Umfeld nicht unerheblich, die in starkem Kontrast zu den erreichten extremen Höhepunkten seiner Karriere steht, der für seine Psyche sicher nicht ganz einfach zu verkraften war.

c. Verhältnis zu Fachkollegen. Mehr als im akademischen Leben üblich verwickelte sich Stark in Auseinandersetzungen mit Fachkollegen. Darunter waren Arnold Sommerfeld, Max von Laue (ein Schüler Sommerfelds), Albert Einstein und Werner Heisenberg. Der Hintergrund dieser Auseinandersetzungen ist komplex und reicht von rein fachlich geprägten Meinungsverschiedenheiten bzw. gegenseitigem Unverständnis über Enttäuschungen bis hin zu gegenseitigen persönlichen Verletzungen und gehässigen Verunglimpfungen, wobei Stark 1937, also zwei Jahre vor seiner altersgemäßen Pensionierung, jede denkbare rote Linie in übler Weise überschritten hat (s. u. Punkt e.). Der überzeugte Experimentalphysiker Stark stand der theoretischen Physik immer extrem kritisch gegenüber und hat die Inhalte der neueren Theorien wie der Relativitätstheorie und der Quantenphysik wohl auch nie ausreichend verstanden bzw. verstehen wollen. Da diese zunächst reinen Theorien erst wesentlich später experimentell untermauert werden konnten, stießen sie (nach üblichen Mustern in der Wissenschaft) erst auf erheblichen Widerstand, nicht zuletzt auch auf den von Stark. Solche Auseinandersetzungen sind in der Geschichte der Wissenschaft gang und gäbe und bis zum heutigen Tag oft in erbittertster Weise geführt worden. Im Falle von Stark dürften sie beispielsweise auch bei der Ablehnung der Habilitation seines Schülers Ludwig Glaser durch die Fakultät in Würzburg 1921 eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Eine solche Ablehnung ist in der akademischen Welt, vor allem in den Naturwissenschaften, äußerst selten und dann immer eine extreme Demütigung für den betreuenden Professor. In diesem Fall handelt es sich dabei zudem um einen Wissenschaftler, der gerade im Jahr davor den Nobelpreis für Physik erhalten hatte. Wer diese Zusammenhänge kennt und die mutmaßlichen Persönlichkeitsmerkmale von Stark in Betracht zieht, wird dessen extreme Reaktionen zumindest nachvollziehen können. Stark legte im Frühjahr 1922 seine Professur nieder und veröffentlichte im gleichen Jahr die Streitschrift „Die gegenwärtige Krisis in der deutschen Physik“, in der er die Quantentheorie vehement angreift und deren Verfechter Dogmatik unterstellt.[19] Umso mehr wurde er innerhalb kürzester Zeit unter den deutschen Kollegen weitgehend isoliert. „Johannes Stark war somit Mitte der zwanziger Jahre in eine wissenschaftliche und gesellschaftliche Außenseiterrolle geraten.“[20] Nicht nur war er nun isoliert, sondern trotz höchster Auszeichnung auch für mehr als ein Jahrzehnt ohne Amt und Würden. Das gegenseitige kollegiale Zerwürfnis war damit ein totales.

d. Rolle in Ämtern. Stark war bis zu seinem 48ten Lebensjahr Professor an verschiedenen Universitäten. Vorkommnisse aus der Zeit vor 1921, die aus dem Rahmen des Üblichen besonders hervorgetreten wären (und nicht erst im Nachhinein entsprechend interpretiert wurden), sind nicht bekannt. Hätte es die Zeit danach nicht gegeben, würde er sicher heute noch geehrt wie jeder andere Nobelpreisträger auch. Insoweit war er ein durchaus normaler Professor (und zwar einer mit größtem wissenschaftlichen Erfolg). Auffallend ist jedoch, dass so gut wie keine wissenschaftlich besonders erfolgreichen Schüler von ihm bekannt sind.

Im Mai 1933, also erst nach dem Vollzug des berüchtigten „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933, wurde der 59-jährige Stark zum Präsidenten der Physikalisch Technischen Reichsanstalt (PTR) ernannt.[21] Für diese Institution entwickelte er gigantische Pläne zu ihrer Erweiterung und forderte für deren Durchführung enorme Finanzmittel. Er verband damit die Vorstellung einer Führungsrolle innerhalb der deutschen Physik und ihrer technischen und militärischen Anwendungen für das PTR und damit auch für ihn persönlich, was psychologisch sicher auch im Zusammenhang mit seiner Frustration in dem Jahrzehnt davor verstanden werden muss. Anfang 1934 wurde er zusätzlich zum Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ernannt. Damit wurde ihm die Verantwortung für die Verteilung der Fördermittel für die physikalische Forschung in Deutschland übertragen. Unter seiner Präsidentschaft wurde der NS-Chefideologe Alfred Rosenberg zum Schirmherrn und Ehrenpräsidenten der DFG berufen.[22] Damit war er durch den politischen Umbruch zum mächtigsten Repräsentanten der deutschen Physik geworden und wie alle Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung jener Zeit eng mit dem NS-Regime verwoben. In seiner nun verhärteten Neigung zur Intoleranz hat er seine Entscheidungen in diesen Positionen entsprechend seinen eigenen wissenschaftlichen Vorstellungen getroffen. Wie in der Begründung des Urteils im Spruchkammerverfahren von 1949 festgestellt wurde, hat er in diesen Ämtern jedoch „nie einseitig zum Schaden von Nicht-Nationalsozialisten“ unter den Mitarbeitern gehandelt und sein „ideologisches Eintreten für den Nationalsozialismus“ hat ihn „nie zu verwerflichen Handlungen geführt“. Im Gegenteil hat er 1935 „ein von Rust vorgeschlagenes Gesetz zur Gründung einer Reichsakademie der Forschung“ verhindert, das die Wissenschaft beschränken und nazistisch ausrichten sollte.[23]

e. (Wissenschafts-) Politische Anschauungen. Politisch verfolgte der im bäuerlichen Milieu aufgewachsene Stark konservativ nationalistische Ansichten. Der sich 1923 formierende Wunsch nationaler Gruppen nach „Ordnung“, der sich im November im Hitlerputsch entlud, fand daher Starks volle Sympathie, der selbst kurz vorher seine Professur unter Protest niedergelegt hatte und nun auch unternehmerisch tätig war. Er und seine Frau hatten wohl schon damals persönlichen Kontakt zu Hitler aufgenommen, eine Verbindung mit „Adi“[24], die von der Familie Jahrzehnte (auch mit Besuchen von Hitler bei Starks) gepflegt wurde. Stark wurde also zu einem Unterstützer Hitlers der ersten Stunde. Er gab 1924 eine völkisch orientierte Wochenschrift mit dem Titel Volksgemeinschaft. Wochenschrift für Politik und Wirtschaft heraus. Am 1. April 1930 trat er in die NSDAP ein und verfasste politische Broschüren (siehe Abschnitt Politische Schriften).

Mit seiner Schrift Die gegenwärtige Krisis in der deutschen Physik von 1922 begann er im Geist der Zeit, naturwissenschaftliche Forscher rassistisch einzufärben und klassifizierend deutsche von jüdischen Forschern zu unterscheiden. Dabei ging es ihm vor allem um den Unterschied in der Denkweise und Forschungsmethode: seine eigene, experimentell fokussierte Methode war danach „deutsch“ (oder „pragmatisch“), die eines Einstein oder eines Sommerfeld war dagegen „jüdisch“ (oder „dogmatisch“). Es ist für die Beurteilung von Stark wichtig zu beachten, dass für ihn faktische Juden durchaus „deutsch“ und faktische Nichtjuden durchaus „jüdisch“ sein konnten.[25] So entstanden im Einvernehmen mit seinem kollegialen Freund Philipp Lenard die unerträglichen Begriffe einer deutschen bzw. arischen Physik und einer jüdischen Physik. Unter dem Titel Deutsche Physik hat Lenard dann auch ein 4-bändiges Physik-Lehrbuch verfasst.

Jüdische Naturwissenschaftler stellte er als egozentrisch und als geborene Advokaten hin, denen es nicht um die Wahrheit geht, sondern darum, Fakten und Unterstellungen miteinander zu vermengen. Außerdem seien sie vor allem daran interessiert, sich selber ins rechte Licht zu rücken und aus ihrer Arbeit wirtschaftlichen Profit zu ziehen. Da dem jüdischen Wissenschaftler – so Stark – die Fähigkeit zu wahrhaft schöpferischer Arbeit in den Naturwissenschaften fehle, verführe ihn sein „dogmatischer Eifer“ und sein „propagandistischer Trieb“ umso mehr dazu, seine Ergebnisse zu Markte zu tragen, und dies nicht nur in Fachzeitschriften, sondern auch in der Tagespresse und auf Vortragsreisen.

Er polemisierte 1934 heftig gegen die theoretische Physik und hob demgegenüber die Bedeutung angewandter Forschung für Technik, Industrie, wirtschaftliche Autarkie und Kriegsproduktion hervor. In erster Linie sei der Naturwissenschaftler gegenüber der Nation verpflichtet. Demnach könnten führende Positionen im Bereich der Naturwissenschaften im NS-Staat nur von nationalbewussten, rein deutschen Wissenschaftlern eingenommen werden. Die Fähigkeit zur uneigennützigen Beobachtung der Naturphänomene sei eine Eigenschaft der nordischen Rassenseele und diese wiederum sei überwiegend eine Schöpfung der nordisch-germanischen Blutkomponenten der arischen Völker.

Als Stark seine Machtfülle einzubüßen begann, schrieb er sich den durch die Ereignisse der Zwanziger Jahre angestauten und inzwischen fanatischen Hass gegen seine wissenschaftlichen Gegner aus dem Leibe. Beispielsweise veröffentlichte er im Jahre 1937 in Himmlers Wochenblatt Das Schwarze Korps unter dem Titel „›Weiße Juden‹ in der Wissenschaft“ einen ganzseitigen Artikel, in dem er Heisenberg als „›Ossietzky‹ der Physik“ bezeichnete und sich darüber beklagte, dass nach der Ausschaltung der Juden an den Hochschulen, deren Geist nunmehr „Verteidiger und Fortsetzer in den arischen Judengenossen und Judenzöglingen“ gefunden habe.[26]

Mit diesen Ausfällen hat er gegen alle Regeln der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in extremster Weise verstoßen. Aus heutiger Sicht hat er damit indirekt, wenn auch unbewusst und ungewollt, der pauschalen Hetze gegen jüdische Bürger Vorschub geleistet. Nichts spricht jedoch dafür, dass er die verbrecherischen Absichten des NS-Regimes gutgeheißen oder gar – auch nur andeutungsweise – unterstützt hätte. Im Gegenteil sind eine Reihe von Fällen bekannt, in denen er sich für jüdische Mitbürger hilfreich eingesetzt bzw. mit ihnen bestens zusammengearbeitet hatte. Darunter sind ein jüdischer Mitarbeiter, Dr. Tuczeck, und eine jüdische Institutskollegin, Gabriele Rabel, während seiner Zeit in Greifswald[27] sowie der jüdische Privatgelehrte und Studienfreund Rudolf von Hirsch, mit dem er in dessen Privatlaboratorium in Planegg in den zwanziger Jahren physikalische Versuche durchgeführt hatte.[28] Die Schwester und Biographin von Wolfgang Gaede, der 1933 seine Professur an der TH Karlsruhe aus politischen Gründen aufgeben musste, bestätigte in einer eidesstattlichen Erklärung für das Spruchkammerverfahren, dass Stark sie und ihren Bruder „von der uns damals drohenden Gefahr unserer Verschickung in ein Konzentrationslager durch seine Bemühungen um uns bewahrt“ habe.[29] 1934 unterstützte er den Experimentalphysiker und Nobelpreisträger Gustav Hertz, einen Neffen von Heinrich Hertz mit jüdischer Abstammung und sprach sich entschieden für dessen Verbleiben auf seinem Lehrstuhl aus.[30] Unabhängig von diesen überzeugenden Einzelfällen zugunsten von Stark gilt auch für ihn die Aussage: „Es erscheint schwerlich fair, Heisenberg oder irgend jemand anderen für den Holokaust verantwortlich zu machen, bevor die national-sozialistische Führung selbst die Entscheidung zum Genozid getroffen hatte.“[31] Diese Entscheidung wurde erst 1941 zwei Jahre nach der Pensionierung von Stark gefällt.

Die Gegnerschaft von Stark zur „jüdischen Physik“ kann daher nicht mit dem von der NSDAP propagierten Antisemitismus gleichgesetzt werden. Genauso wenig kann man aus seiner konservativ-nationalistischen Gesinnung und Mitgliedschaft in der NSDAP quasi einen Anteil an den Verbrechen der Nazis herleiten. Im Gegenteil, Stark hatte wie wenige in dieser Zeit des Parteiterrors den Mut, gegen die NSDAP und deren Funktionäre heftig zu opponieren. So ist der Fall des Architekten des Neubaus der Reichsanstalt bekannt, dessen „disziplinarische Entfernung aus dem Amt“ wegen politischer Opposition er verhindern konnte.[32] Auf das 1935 von ihm verhinderte, vom Reichserziehungsminister Bernhard Rust eingebrachte Gesetz,[33] wurde unter Punkt d bereits hingewiesen. Besonders aufschlussreich ist ein jahrelang dauernder Streit, bei dem er sich mit dem mächtigen Gauleiter von München-Oberbayern, Adolf Wagner, anlegte und dessen Autorität herausforderte. Wagner, den Stark schon als Studenten in Aachen geprüft hatte, galt als bösartiger Antisemit (im echten Sinne) und war beispielsweise als kommissarischer Innenminister in Bayern 1933 für die Errichtung des Konzentrationslagers Dachau verantwortlich, als persönlicher Gegner also alles andere als ungefährlich. Es ging zum einen um einen lokalen NSDAP-Parteiführer, Endrös, in Traunstein, in dessen Region sich Starks Gut befand. Endrös hatte seine Parteiposition in fragwürdigen Geldgeschäften missbraucht, was Stark 1934 in einer formalen Beschwerde anprangerte, die allerdings ohne Erfolg blieb, wie es in jener gesetzlosen Partei die Regel war. Folgenreicher war dann seine Intervention beim Reichsjustizminister Franz Gürtner im Fall des Traunsteiner Bürgermeisters und NSDAP Ortsvorsitzenden, Karl Sollinger. Dieser weigerte sich wiederholt, sich an die gesetzlichen Sperrstunden zu halten, und verprügelte einen diensthabenden Polizisten, Betz, bei einem solchen Streit darüber in brutaler Weise und fügte ihm lebensgefährliche Stichverletzungen mit dem Messer zu. Auch diese Untat blieb trotz formaler Verurteilung ungesühnt, weil Wagner Sollinger, wie vorher auch Erdös, protektionierte. Mit seiner Intervention gegen dieses Unrecht direkt beim Reichsjustizminister an Wagner vorbei griff Stark also indirekt Wagner an, der auch sofort mit einem Parteiausschlussverfahren gegen Stark reagierte, das sich bis 1938 hinzog und schließlich quasi im Sande verlief.[34] Er beugte sich dabei nicht dem Druck, griff im Gegenteil Wagner nun auch direkt und unverhohlen an. Das Verfahren demonstriert Starks Charaktereigenschaften, die demnach offenbar durchaus auch von Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit (und damit auch Inflexibilität), Beharrlichkeit (unter Umständen auch Sturheit), Mut und Rechtsempfinden geprägt waren. Im Verlauf dieses jahrelangen Verfahrens schwand Starks Einfluss in der Partei zusehends, vor allem als er noch zusätzlich der machtvollen SS unter Heinrich Himmler und deren Unterorganisation Ahnenerbe, die von Heinrich Himmler als Stiftung 1935 gegründet wurde, als DFG-Präsident Forschungsgelder verweigerte, weil er – wohl mit Recht – das beantragte Projekt nicht als ausreichend wissenschaftlich qualifiziert einstufte. Schließlich stellten sich auch noch der Reichserziehungsminister Bernhard Rust und seine Beamten gegen ihn, von denen er bis dahin stark unterstützt worden war.[22] So konnte er schließlich dem Druck des NS-Regimes nicht mehr standhalten und trat 1936 von seinem Amt als Präsident der DFG zurück, wich deswegen aber von seiner Haltung im Parteiausschlussverfahren keinen Millimeter ab.[35] Es gibt sicher nicht allzu viele Personen in höchsten Ämtern, die in jener unseligen Zeit den Mut zu einem solch frontalen Widerstand gegen die NSDAP und deren mächtige und skrupellose Vertreter wie Himmler und Wagner aufgebracht haben wie Stark. Konsequent – und in jener Zeit sehr wagemutig – wie immer ist er 1943 zusammen mit seiner Frau aus der NSDAP ausgetreten.[35]

f. Beurteilungsspielraum. Nach dem Krieg wurde Johannes Stark gemeinsam mit Philipp Lenard von den deutschen Physikern wegen der Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus als Buhmänner vernichtend verurteilt und mit totaler Ächtung geahndet, die im Gefolge bis zum heutigen Tag andauert – und dies trotz deren durch die Verleihung des Nobelpreises in beiden Fällen international anerkannter höchster wissenschaftlicher Leistungen. Ist dieses vernichtende Urteil angemessen bzw. vertretbar?

Stark war „Nazi“ wie Millionen seiner Landsleute. Wie das Spruchkammerverfahren im Urteil 1949 feststellte, hat sich Stark jedoch keinerlei strafrechtlich relevanter Vergehen schuldig gemacht. Im Gegenteil hat er der NSDAP gegen deren schändliche Seiten in mutigster Weise energischen Widerstand geleistet. Sein Hass war zwar (entsprechend dem Zeitgeist) rassistisch geprägt, zielte aber nachweislich ausschließlich auf wissenschaftliche Gegner, die er in schändlichen Pamphleten auch persönlich angriff. Dieser Hass beruhte ursprünglich auf erbittert geführten wissenschaftlichen Auseinandersetzungen, bei denen, wie in solchen Streitigkeiten seit jeher und auch heute genauso noch üblich, wohl alle Beteiligten ihren Anteil beitrugen und die in diesem Fall bedauerlicherweise eskalierten bis hin zur Amtsniederlegung als Professor und damit zum Ausschluss aus der akademischen Gemeinschaft des fast fünfzigjährigen Nobelpreisträgers Stark für mehr als ein Jahrzehnt, wodurch sich der erbitterte Groll des so Gedemütigten ins Unermessliche steigern musste. In den letzten sechs Jahren bis zu seiner altersgemäßen Pensionierung mit 65 Jahren stieg er dann aus der totalen Isolierung heraus nochmals in höchste Ämter auf, in deren Ausübung er sich nach Aktenlage im Gegensatz zu manch anderen hohen Funktionsträgern im Nationalsozialismus aber nichts Verwerfliches zuschulden kommen ließ, solange man die damals üblichen und nicht die heutigen Maßstäbe zugrunde legt. Nach dem Krieg wurde er zum Sündenbock gestempelt und musste in dieser unfreiwilligen Rolle von der Verstrickung der meisten deutschen Naturwissenschaftler in den Nationalsozialismus ablenken und diese durch bewusste Schwarz-Weiß-Malerei in besserem Licht erscheinen lassen. Ob fast siebzig Jahre nach Kriegsende diese Rolle für ihn angesichts seiner unbestrittenen großen Leistungen und Verdienste als exzellenter und erfolgreicher Experimentalphysiker und seines durchaus mutigen Widerstandes gegen mächtigste Repräsentanten des NS-Regimes noch immer angemessen ist, erscheint zumindest fragwürdig.

Schriften[Bearbeiten]

Physikalische Schriften:

  • mit Paul Sophus Epstein: Der Stark-Effekt. Battenberg Verlag 1965 (Nachdruck seiner Arbeiten zum Stark-Effekt)
  • Die Entladung der Elektricität von galvanisch glühender Kohle in verdünntes Gas. (Sonderabdruck aus Annalen der Physik und Chemie. Neue Folge, Band 68). Leipzig 1899
  • Der elektrische Strom zwischen galvanisch glühender Kohle und einem Metall durch verdünntes Gas. (Sonderabdruck aus Annalen der Physik und Chemie. Neue Folge, Band 68). Leipzig 1899
  • Aenderung der Leitfähigkeit von Gasen durch einen stetigen elektrischen Strom. (Sonderabdruck aus 'Annalen der Physik. 4. Folge, Band 2). Leipzig 1900
  • Ueber den Einfluss der Erhitzung auf das elektrische Leuchten eines verdünnten Gases. (Sonderabdruck aus Annalen der Physik. 4. Folge, Band 1). Leipzig 1900
  • Ueber elektrostatische Wirkungen bei der Entladung der Elektricität in verdünnten Gasen. (Sonderabdruck aus Annalen der Physik. 4. Folge, Band 1). Leipzig 1900
  • Kritische Bemerkungen zu der Mitteilung der Herren Austin und Starke über Kathodenstrahlreflexion. (Sonderabdruck aus Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Jahrgang 4, Nr. 8). Braunschweig 1902
  • Prinzipien der Atomdynamik. Teil 1: Die elektrischen Quanten. Leipzig 1910
  • Schwierigkeiten für die Lichtquantenhypothese im Falle der Emission von Serienlinien. (Sonderabdruck aus Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Jahrgang XVI, Nr. 6). Braunschweig 1914
  • Bemerkung zum Bogen- und Funkenspektrum des Heliums. (Sonderabdruck aus Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Jahrgang XVI, Nr. 10). Braunschweig 1914
  • Folgerungen aus einer Valenzhypothese. III. Natürliche Drehung der Schwingungsebene des Lichtes. (Sonderabdruck aus Jahrbuch der Radioaktivität und Elektronik. Heft 2, Mai 1914), Leipzig 1914
  • Methode zur gleichzeitigen Zerlegung einer Linie durch das elektrische und das magnetische Feld. (Sonderabdruck aus Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Jahrgang XVI, Nr. 7). Braunschweig 1914
  • Natur der chemischen Valenzkräfte. 1922
  • Die Axialität der Lichtemission und Atomstruktur. Berlin 1927
  • Atomstruktur und Atombindung. A. Seydel, Berlin 1928
  • Atomstrukturelle Grundlagen der Stickstoffchemie. Leipzig 1931
  • Fortschritte und Probleme der Atomstruktur. Leipzig 1931
  • Physik der Atomoberfläche. 1940

Politische Schriften:

  • Die gegenwärtige Krisis in der deutschen Physik. 1922
  • mit Philipp Lenard: Hitlergeist und Wissenschaft. 1924
  • Die Verjudung der deutschen Hochschulen. in: Nationalsozialistische Monatshefte, Heft 8 (November 1930)
  • Nationalsozialismus und Katholische Kirche. 1931
  • Zentrumspolitik und Jesuitenpolitik. 1931
  • Nationalsozialismus und Katholische Kirche. II. Teil: Antwort auf Kundgebungen der deutschen Bischöfe. 1931
  • Nationalsozialismus und Lehrerbildung. 1931
  • Nationale Erziehung, Zentrumsherrschaft und Jesuitenpolitik. 1932
  • Adolf Hitlers Ziele und Persönlichkeit. 1932
  • Adolf Hitler und die deutsche Forschung. Ansprachen auf d. Versammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Hannover. Berlin, 1934.
  • Nationalsozialismus und Wissenschaft. 1934
  • The Pragmatic and the Dogmatic Spirit in Physics. In: Nature 141 (1938), S. 770-772.
  • mit Wilhelm Müller: Jüdische und deutsche Physik. Vorträge an der Universität München, 1941

Sonstiges:

  • Johannes Stark; Andreas Kleinert (Herausgeber): Erinnerungen eines deutschen Naturforschers. Bionomica-Verlag, Mannheim 1987, ISBN 3-88208-011-6 (falsch im Buch: 3-88208-0-6)

Literatur[Bearbeiten]

  • Mark Walker: Nazi Science - Myth, Truth, and the German Atomic Bomb. Perseus Publ., Cambridge, Mass., 1995, ISBN 0-7382-0585-0.
  • Dieter Hoffmann: „Johannes Stark - eine Persönlichkeit im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Forschung und faschistischer Ideologie“. Philosophie und Naturwissenschaften in Vergangenheit und Gegenwart, Heft 22, Berlin, 1982, S. 90-101.
  • Lothar Mertens: „Nur politisch Würdige“. Die DFG-Forschungsförderung im Dritten Reich 1933 - 1937. Akademie-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-05-003877-2, S. 71-117.
  • Klaus Hentschel (Hrsg.) Physics and National Socialism. An Anthology of Primary Sources., Birkhäuser-Verlag, Basel, 1996; 2. Aufl. 2011, ISBN 3034802021.
  • Andreas Kleinert: „Das Spruchkammerverfahren gegen Johannes Stark.“ Sudhoffs Archiv, 67(1), Wiesbaden, 1983, S. 13-24.
  • Andreas Kleinert: „Die Axialität der Lichtemission und Atomstruktur“. Johannes Starks Gegenentwurf zur Quantentheorie. In: Chemie – Kultur – Geschichte. Festschrift für Hans-Werner Schütt anlässlich seines 65. Geburtstages. Berlin u. Diepholz 2002, S. 213–222.
  • Andreas Kleinert (Hrsg.): Lenard und Stark im Dritten Reich. Der Briefwechsel der beiden Physiker aus den Jahren 1933-1947. Birkhäuser-Verlag, Basel, 2014 (in Vorbereitung).
  • Gertrud Benker: Heimat Oberpfalz. 5. Aufl., Verlag Pustet, Regensburg, 1981, S. 382-385.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bernd Mayer: „Albert Einstein: Das Genie mit dem immer lachenden Mund“ im Heimatkurier des Nordbayerischen Kuriers, 1/2005, S. 6
  2. Benker 1981, S. 383.
  3. Hoffmann 1982, S. 91.
  4. Hoffmann 1982, S. 94; Walker 1995, S. 12.
  5. Kleinert 1980, S. 37.
  6. Hoffmann 1982, S. 96.
  7. Walker 1995, S. 16.
  8. Walker 1995, S. 22.
  9. Armin Hermann: Führer der Forscher. Vor 50 Jahren starb der Nobelpreisträger Johannes Stark. Er war ein Gegenspieler Einsteins. In: Berliner Zeitung. 21. Juni 2007, S. 12.
  10. Mitgliederverzeichnis der Leopoldina
  11. Benno Parthier und Dietrich von Engelhardt (Hrsg.): 350 Jahre Leopoldina – Anspruch und Wirklichkeit Halle (Saale) 2002, S. 259.
  12. Kleinert 1983.
  13. Benker 1981, S. 384.
  14. privates Gespräch am 31. Juli 2003
  15. privates Telefonat 2003
  16. Kleinert 2014.
  17. Kleinert 1983, S. 22.
  18. Kleinert 1983, S. 22, 20.
  19. Kleinert 2002, S. 214f.
  20. Hoffmann 1982, S. 94.
  21. Walker 1995, S. 20.
  22. a b Ernst Piper: Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe, München 2005, S. 355. ISBN 3-89667-148-0
  23. Kleinert 1983, S. 23.
  24. So titulierte ihn Starks Sohn Hans (privates Gespräch am 31. Juli 2003).
  25. Walker 1995, S. 24.
  26. Ernst Piper: Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe. München 2005, S. 355 f.
  27. Kleinert 1983, S. 21.
  28. Kleinert 2002, S. 217.
  29. Kleinert 1983, S. 21.
  30. Walker 1995, S. 24.
  31. Walker 1995, S. 172.
  32. Kleinert 1983, S. 20.
  33. Kleinert 1983, S. 20.
  34. Walker 1995, S. 132.
  35. a b Walker 1995, S. 31ff.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johannes Stark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien