Aalten

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Dieser Artikel behandelt die niederländische Gemeinde Aalten. Für Namensträger siehe Aalten (Begriffsklärung).
Gemeinde Aalten
Flagge der Gemeinde Aalten
Flagge
Wappen der Gemeinde Aalten
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Bürgermeister Bert Berghoef
Sitz der Gemeinde Markt 7
7121 CS Aalten
Fläche
 – Land
 – Wasser
97,09 km2
96,57 km2
0,52 km2
CBS-Code 0197
Einwohner 27.063 (31. Aug. 2017[1])
Bevölkerungsdichte 279 Einwohner/km2
Koordinaten 51° 55′ N, 6° 35′ OKoordinaten: 51° 55′ N, 6° 35′ O
Bedeutender Verkehrsweg N313 N318 N819
Vorwahl 0543, 0315 (Dinxperlo)
Postleitzahlen 7121, 7122, 7123
Website www.aalten.nl
LocatieAalten.png
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Straße in Aalten
Straße in AaltenVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Aalten (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist eine im Osten der Niederlande gelegene Gemeinde. Sie befindet sich im Achterhoek in der Provinz Gelderland unmittelbar an der Grenze zum deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Aalten lebt vor allem von der Landwirtschaft, dem Kleingewerbe und dem Tourismus. Es hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Winterswijk–Zevenaar-Arnheim, betrieben von Arriva.

Aalten ist Nachbarort der deutschen Stadt Bocholt und lag auch an der Bahnstrecke Lichtenvoorde–Bocholt.

Mit der Gemeindereform vom 1. Januar 2005 wurde die benachbarte Gemeinde Dinxperlo (ca. 8.600 Einwohner) aufgelöst und Teil der Gemeinde Aalten, die vorher etwa 18.900 Einwohner hatte.

Ein bekannter Einwohner von Aalten ist Angus Young, Gitarrist der australischen Band AC/DC

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Aalten wurden während des Zweiten Weltkrieges besonders viele untergetauchte Personen wie Juden, politisch und rassisch Verfolgte, Widerständler und vor der Zwangsarbeit geflüchtete vor den deutschen Besatzern und der Polizei versteckt. In Aalten kamen auf eine Einwohnerzahl von 13.000 etwa 2.500 Untertaucher. Das Gebäude Markt 12, Wohnhaus der Familie Kempink, war Sitz der deutschen Ortskommandantur, Zufluchtsort bei Bombenangriffen für die Menschen aus der Nachbarschaft und Versteck für jene, die vor den Nationalsozialisten hatten untertauchen müssen. Heute ist darin das Untertauchermuseum Markt 12 untergebracht.[2]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aalten (etwa 12.600 Einwohner; Sitz der Gemeindeverwaltung)
  • Bredevoort, bekannt als „Bücherstadt“ (etwa 1.500 Einwohner)
  • Dale
  • Dinxperlo: Der Ort weist die Besonderheit auf, dass seit dem Ersten Weltkrieg die Grenze zu Deutschland mitten durch den etwa 9.000 Einwohner zählenden Ort geht. Die Staatsgrenze verläuft zum Teil mitten durch Grundstücke, so dass einzelne Häuser des einen Landes nur über das Nachbarland erreicht werden können. Auch eine Straße wurde in ihrer Straßenmitte geteilt. Heute ist die Grenze zum deutschen Teil Bocholt-Suderwick nur noch an den unterschiedlichen Kfz-Kennzeichen und Verkehrsschildern erkennbar. Dinxperlo hat auch die einzige deutsch-niederländische Polizeistation. Sie liegt auf niederländischem Gebiet, direkt am Rathaus. Die kleinste Kirche der Niederlande steht in Dinxperlo.
  • Haart
  • Heurne (etwa 1.000 Einwohner)
  • IJzerlo
  • 't Klooster
  • Lintelo

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Helena in Aalten
Partei Sitze
CDA 10
Progressieve Partij 3
PvdA 3
VVD 2
Gemeentebelangen 2
ChristenUnie 1

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aalten – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand August 2017Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. Anne Avenarius: Markt 12 Museum und Nationales Befreiungsmuseum, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Oktober 2009, abgerufen 4. April 2016