Anzin

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Anzin
Wappen von Anzin
Anzin (Frankreich)
Anzin
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Valenciennes
Kanton Anzin (Hauptort)
Gemeindeverband Valenciennes Métropole
Koordinaten 50° 22′ N, 3° 30′ OKoordinaten: 50° 22′ N, 3° 30′ O
Höhe 18–60 m
Fläche 3,64 km2
Einwohner 13.426 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 3.688 Einw./km2
Postleitzahl 59410
INSEE-Code
Website https://www.anzin.fr/

Kirche Sainte-Barbe in Anzin

Anzin (flämisch: Ansingen) ist eine französische Gemeinde mit 13.426 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Valenciennes und ist der Hauptort (chef-lieu) des Kantons Anzin.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anzin ist eine banlieue von Valenciennes und liegt an der kanalisierten Schelde am Rande des Hainauts. Umgeben wird Anzin im Osten und Süden von Valenciennes. Im Westen liegen die Gemeinden Petite-Forêt und Raismes, im Nordwesten und Norden Beuvrages sowie im Norden und Nordosten Bruay-sur-l’Escaut.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus der Bronzezeit deuten auf eine frühe, prähistorische Besiedlung hin. Mit dem gallischen Krieg kamen die Römer in die Gegend. Reste eines Isistempels wurden auf den Hügeln bei Anzin gefunden, dessen Zerstörung auf die Zeit des Kaisers Valentinian I. (um 369) datiert werden kann.

Das heutige Anzin wird als Anzinium 877 erwähnt. Mit der Eroberung durch die Normannen wird die Schelde zum Grenzfluss zum Heiligen Römischen Reich.

Bei der Schlacht von Valenciennes 1566/67 (Auftakt des Achtzigjährigen Krieges) sammelten sich die spanischen Truppen auf den Hügeln von Anzin.

Ab dem 18. Jahrhundert wurde der Kohleabbau zum wichtigen Industriezweig.

Mit dem industriellen Niedergang in der früheren Kohleregion erlebte die Stadt seit den 1960er Jahren einen Niedergang.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 16.275 15.634 14.866 14.602 14.064 14.052 14.051 13.479
Quelle: INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Boussu, Wallonien, Belgien, seit 1985

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 45–47.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Anzin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien