Belau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Belau
Belau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Belau hervorgehoben

Koordinaten: 54° 6′ N, 10° 16′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Bokhorst-Wankendorf
Höhe: 42 m ü. NHN
Fläche: 14,89 km2
Einwohner: 383 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24601
Vorwahl: 04323
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 005
Adresse der Amtsverwaltung: Kampstraße 1
24601 Wankendorf
Website: www.amt-bokhorst-wankendorf.de
Bürgermeister: Jörg Engelmann (WGB)
Lage der Gemeinde Belau im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Belau ist eine Gemeinde im Schleswig-Holsteinischen Hügelland im Kreis Plön. Perdöl und Vierhusen liegen im Gemeindegebiet.[2]

Geografie und Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belau liegt am Ostufer des Belauer Sees, 5 km südöstlich der Gemeinde Wankendorf und 25 km südlich der Stadt Kiel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belau wurde erstmals zwischen 1264 und 1289 als Belowe erwähnt. Es wird vermutet, dass der Ortsname sich entweder vom altpolabischen/slawischen Begriff für „Sumpf“ (bel) und damit verbunden vom Belauer See, von einem Rufnamen (Ort des Bel) oder vom slawischen Wort b'aly für „weiß, hell, silbrig glänzend“ ableitet.[3]

Die Gemeinde Belau ist im Jahr 1928 bei der Auflösung der Gutsbezirke entstanden, als die damalige Landgemeinde Belau (571 ha) mit 208 Einwohnern und der Gutsbezirk Perdöl (917 ha) mit 181 Einwohnern zur neuen Gemeinde Belau vereinigt wurde.

Die Einwohnerzahl der Gemeinde verdoppelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Zuzug von Heimatvertriebenen, ging in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aber durch verschiedene Umsiedlungsaktionen wieder auf eine Zahl von etwa 320 zurück.

In Perdöl bestand ein Bahnhof der Bahnstrecke Neumünster–Ascheberg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den neun Sitzen der Gemeindevertretung hat die Wahlgemeinschaft WGB seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze und die Wahlgemeinschaft AWGB vier Sitze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Über einem wachsenden, oben mit Zinnen abschließenden grünen Palisadenzaun in Silber ein schwarzer Hakenpflug, darüber zwei grüne Seeblätter nebeneinander.“[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Belau stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale. Hinzu kommt die Kattholzeiche als Naturdenkmal.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Belau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2019 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Aasbüttel - Bordesholm. In: Wolfgang Henze (Hrsg.): Schleswig-Holstein-Topographie : Städte und Dörfer des Landes. 1. Auflage. Band 1. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2001, ISBN 3-926055-58-8, S. 270.
  3. Aasbüttel - Bordesholm. In: Wolfgang Henze (Hrsg.): Schleswig-Holstein-Topographie : Städte und Dörfer des Landes. 1. Auflage. Band 1. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2001, ISBN 3-926055-58-8, S. 270.
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein