Barsbek

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Barsbek
Barsbek
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Barsbek hervorgehoben

Koordinaten: 54° 24′ N, 10° 19′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Probstei
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 8,73 km2
Einwohner: 566 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24217
Vorwahl: 04344
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 003
Adresse der Amtsverwaltung: Knüll 4
24217 Schönberg
Website: www.amt-probstei.de
Bürgermeister: Timo Schlabritz (UWB)
Lage der Gemeinde Barsbek im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Barsbek ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barsbek liegt etwa 15 km nordöstlich von Kiel und etwa 3 km westlich von Schönberg an der Bundesstraße 502 von Kiel nach Lütjenburg.

Häuser am Dorfteich
Der Dorfteich
Der Anger

Im Gemeindegebiet befindet sich das Naturschutzgebiet Barsbeker See.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Barsbek wurde 1281 erstmals erwähnt. Der Ortsname bedeutet Barschbach. Der Ort ist aber vermutlich weit über 1000 Jahre alt. Einzelne Orts- und Straßennamen lassen sich weit länger nachweisen

Anfang des 14. Jahrhunderts lag die landesherrliche Burg Bramhorst in der Nähe des Dorfes, das dem Burgherren unterstand. Ab 1383 gehörte das gesamte Dorf zum Kloster Preetz.

Am 29. April 1957 brannte nach Brandstiftung durch einen Feuerwehrmann ein Großteil der mit Reet gedeckten Bauernhöfe ab. Wegen Wassermangels konnte die Feuerwehr von Raisdorf nicht helfen.[2][3] Barsbek gibt all seinen Straßen traditionsbedingt nur plattdeutsche Namen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl 2018 ergab folgendes Ergebnis:

Gemeindewahl Barsbek 2018
 %
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
100,0 %
keine
UWB
Sonst.
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
+17,17 %p
-17,17 %p
UWB
Sonst.
Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Barsbek seit 2018
 
Insgesamt 9 Sitze
  • UWB: 9

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein silberner Barsch.“[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt viele Wohnsiedlungen von Pendlern, die in Kiel arbeiten. Der Ort ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, aber auch selbständige Unternehmen sind vertreten.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Claus Kühl (1817–1896), deutscher Lehrer, Landmesser, Publizist und Hardesvogt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Barsbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. feuerwehr-raisdorf.de: Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Raisdorf
  3. Frank D. Stolt: Brandstiftung durch Feuerwehrangehörige
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  5. http://www.holstein-bau.de/