Prasdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Prasdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Prasdorf hervorgehoben

Koordinaten: 54° 23′ N, 10° 18′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Probstei
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 4,77 km2
Einwohner: 424 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24253
Vorwahl: 04344
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 060
Adresse der Amtsverwaltung: Knüll 4
24217 Schönberg
Website: www.amt-probstei.de
Bürgermeister: Matthias Gnauck (WGP)
Lage der Gemeinde Prasdorf im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Prasdorf ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Prasdorf erstreckt sich im südlichen Hinterland der Kieler Förde im nordwestlichen Teilbereich des Naturraums Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Haupteinheit Nr. 702) etwa 15 km östlich von Kiel.[2][3] Der Bachlauf der Hagener Au bildet größtenteils die westliche Gemeindegrenze ab;[4] Die Tal­lage ist ein Landschaftsschutzgebiet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siedlungsgeografisch gliedert sich die Gemeinde in die Wohnplätze des namenstiftenden Dorfes und die Häusergruppe Hagener Weg.[5]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete von Prasdorf sind:[2]

Lutterbek
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Barsbek,
Passade
Probsteierhagen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1240 erstmals erwähnt.

Im Jahr 1994 erreichte die Gemeinde den ersten Platz auf Kreis- und Landesebene im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden. Im Bundeswettbewerb wurde sie im folgenden Jahr mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

In Prasdorf wohnte die Mutter von Udo Jürgens.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl 2018 ergab folgendes Ergebnis:

Gemeindewahl Prasdorf 2018
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
70,36 %
29,64 %
WGP
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+4,62 %p
−4,62 %p
WGP
Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Prasdorf seit 2018
  
Insgesamt 9 Sitze
  • SPD: 3
  • WGP: 6

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Durch einen goldenen Wellenbalken von Blau und Grün schräglinks geteilt. Oben ein abgebrochener goldener Krummstab, unten zwei begrannte goldene Getreideähren.“[6]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick zum Dorf

Die Wirtschaft in der Gemeinde ist überwiegend von der Urproduktion der Landwirtschaft und dem Tourismus geprägt.

Die Gemeinde liegt an der Straßenverbindung zwischen Probsteierhagen (Anschluss an der schleswig-holsteinischen Landesstraße 50) und Lutterbek (Bundesstraße 502).[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Prasdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Relation: Prasdorf (288260) bei OpenStreetMap (Version #5). Abgerufen am 12. April 2022.
  3. Liste:Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 7, abgerufen am 12. April 2022.
  4. Topographische Karten SH im Digitaler Atlas Nord. Abgerufen am 13. April 2022.
  5. Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. (PDF) Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, 1992, S. 66, abgerufen am 12. April 2022.
  6. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein