Dörnick

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Wappen Deutschlandkarte
Dörnick
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dörnick hervorgehoben

Koordinaten: 54° 10′ N, 10° 22′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Großer Plöner See
Höhe: 23 m ü. NHN
Fläche: 4,3 km2
Einwohner: 253 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 24326, 24306
Vorwahlen: 04522, 04526
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 017
Adresse der Amtsverwaltung: Heinrich-Rieper-Straße 8
24306 Plön
Website: www.amt-grosser-ploener-see.de
Bürgermeister: Henning Jalas (ABD)
Lage der Gemeinde Dörnick im Kreis Plön
Ascheberg (Holstein)BarmissenBarsbekBehrensdorf (Ostsee)BelauBendfeldBlekendorfBokseeBönebüttelBösdorfBothkampBrodersdorfDannauDersauDobersdorfDörnickFahrenFargau-PratjauFiefbergenGiekauGrebinGroßbarkauGroßharrieHeikendorfHelmstorfHögsdorfHohenfeldeHöhndorfHohwacht (Ostsee)HonigseeKalübbeKirchbarkauKirchnüchelKlampKlein BarkauKletkampKöhnKrokauKrummbekKührenLaboeLammershagenLebradeLehmkuhlenLöptinLütjenburgLutterbekMartensradeMönkebergMuchelnNehmtenNettelseePankerPassadePlönPohnsdorfPostfeldPrasdorfPreetzProbsteierhagenRantzauRastorfRathjensdorfRendswührenRuhwinkelSchellhornSchillsdorfSchlesenSchönberg (Holstein)SchönkirchenSchwartbuckSchwentinentalSelentStakendorfSteinStolpeStoltenbergTasdorfTröndelWahlstorfWankendorfWarnauWendtorfWischWittmoldtKarte
Über dieses Bild

Dörnick ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde liegt in der Holsteinischen Schweiz und besteht aus den zwei Ortsteilen Karpe und Dörnick.[2] Neun Zehntel der Gemeinde sind Landschaftsschutzgebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dörnick liegt an der Bundesstraße 430 etwa 3 km westlich von Plön. Die Gemeinde wird von der Schwentine und der Karper Beek eingerahmt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1974 existierte die klassische Dorfschule in Dörnick mit vier Klassenstufen in einem Klassenraum, die alle von einem Lehrer unterrichtet wurden. Der letzte Dorflehrer in Dörnick war Gustav Danker.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2018 hat die neu gegründete Wählergemeinschaft ABD 5 Sitze in der Gemeindevertretung. Die AWD ist mit 4 Sitzen vertreten

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Silber und Blau im Wellenschnitt geteilt. Oben ein aus zwei überkreuz gestellten stilisierten Pferdeköpfen bestehendes rotes Giebelbrett, unten ein silbernes Boot mit seitlichem Steuerruder.“[3]

Die über Kreuz gestellten stilisierten Pferdeköpfe sind heute noch auf dem ehemaligen Rinderstall (heutiges Wohnhaus) und dem alten Pferdestall des Reiterhofes Hohelieth zu sehen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Dörnick gibt es keine Geschäfte, lediglich einige kleinere Gewerbebetriebe wie z. B. einen Elektriker, einen Immobilienmakler, eine Unternehmensberatungsgesellschaft, zwei Tischlereien, eine Zimmerei und einen Reiter- und Pferdehof.

Seit 1999 gibt es in Dörnick eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Dörnick stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gertrud von Brockdorff (1893–1961)
  • Heinrich Harms (1861–1933) lebte über 20 Jahre als Dorflehrer in der Gemeinde. Nach ihm wurde die Dörnicker Dorfschule benannt. Das Gebäude existiert noch immer und wird inzwischen privat genutzt, trägt aber noch die Inschrift „Heinrich-Harms-Schule“ in der Fassade.
  • Gustav Danker (1914–2020) über 30 Jahre Dorflehrer, bis zur Schließung der Schule 1974; mit über 105 Jahren der älteste Bürger

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingeburg Jeschke: Chronik der Gemeinde Dörnick. (Hrsg.: Gemeinde Dörnick) Struve, Eutin 2009, ISBN 978-3-923457-88-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dörnick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2020 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 2: Boren - Ellerau. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2002, ISBN 978-3-926055-68-2, S. 290 (dnb.de [abgerufen am 11. Juni 2020]).
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein