Brande-Hörnerkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen
Brande-Hörnerkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 51′ N, 9° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Hörnerkirchen
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 13,14 km2
Einwohner: 1617 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25364
Vorwahl: 04127
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 010
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
25355 Barmstedt
Website: www.vg-barmstedt-hoernerkirchen.de
Bürgermeister: Siegfried Winter (CDU)
Lage der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen im Kreis Pinneberg
AppenBarmstedtBevernBilsenBokelBokholt-HanredderBönningstedtBorstel-HohenradenBrande-HörnerkirchenBullenkuhlenEllerbekEllerhoopElmshornGroß NordendeGroß Offenseth-AspernHalstenbekHaselauHaslohHeedeHeidgrabenHeistHelgolandHemdingenHetlingenHolmKlein NordendeKlein Offenseth-SparrieshoopKölln-ReisiekKummerfeldLangelnLutzhornMoorregeNeuendeichOsterhornPinnebergPrisdorfQuickbornRaa-BesenbekRellingenSchenefeldSeesterSeestermüheSeeth-EkholtTangstedtTorneschUetersenWedelWesterhornHaseldorfSchleswig-HolsteinHamburgNiedersachsenKreis SegebergKreis SteinburgElbeKarte
Über dieses Bild

Brande-Hörnerkirchen (niederdeutsch: Brann-Höörnerkarken) ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Brande, Hörnerkirchen und Bokelseß liegen im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa acht Kilometer nördlich von Barmstedt. Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich etwa einen Kilometer entfernt im Westerhorner Ortsteil Dauenhof an der Eisenbahnstrecke Hamburg-Altona - Neumünster - Kiel/Flensburg und gehört zum Hamburger Verkehrsverbund. Bis zur Bundesautobahn 23 sind es etwa vier oder acht Kilometer (Auffahrten Hohenfelde oder Horst/Elmshorn).

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1976 wurde die damalige Gemeinde Bokelseß eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung
  
Insgesamt 13 Sitze

Ergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013

Partei Prozent Sitze
CDU 53,2 % 7
SPD 46,8 % 6

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot die silberne Hörnerkirchener Kirche, begleitet in den Oberecken von zwei abgewendeten goldenen Jagdhörnern mit dem Mundstück nach oben.“[3]

Kultur- und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche von Brande-Hörnerkirchen

Den Mittelpunkt des Ortes bildet die beeindruckende oktogonale Kirche von 1752. Baumeister des barocken Zentralbaus war der Architekt Cay Dose, welcher auch die ebenfalls achteckige Kirche in Rellingen sowie die Trinitatis-Kirche in Altona errichtete. Nach einem schweren Brand 1934 wurde die Kirche vereinfacht wieder aufgebaut. Das von einem achteckigen Mansarddach mit einer Laterne bekrönte Gotteshaus besitzt einen separaten, hölzernen Glockenstuhl von 1781. Der kleine Kirchgarten besteht aus einem ehemaligen Friedhof, auf dem sich noch einige alte Grabmäler finden. Die Kirche ist lediglich im Rahmen der Gottesdienste zu besichtigen.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 findet alljährlich das Mittelaltermusik- und Folk-Metal-Festival „Hörnerfest“ in der Nähe dieser Gemeinde statt. Außerdem wird seit 1998 alljährlich das Metal-Festival „Headbangers Open Air“ veranstaltet.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sportverein Hörnerkirchen
  • Kegelsportverein Dauenhof

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Trede: Die Hörner Dörfer – Aus der Geschichte von Bokel, Bokelseß, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn, Selbstverlag 1989.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brande-Hörnerkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Gemeinde Brande-Hörnerkirchen beim Amt Hörnerkirchen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 183.
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein