Prisdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Prisdorf
Prisdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Prisdorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 41′ N, 9° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Pinnau
Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 5,23 km2
Einwohner: 2258 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 432 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25497
Vorwahl: 04101
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 040
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 60
25462 Rellingen
Website: www.amt-pinnau.de
Bürgermeister: Rolf Schwarz (BBP)
Lage der Gemeinde Prisdorf im Kreis Pinneberg
AppenBarmstedtBevernBilsenBokelBokholt-HanredderBönningstedtBorstel-HohenradenBrande-HörnerkirchenBullenkuhlenEllerbekEllerhoopElmshornGroß NordendeGroß Offenseth-AspernHalstenbekHaselauHaslohHeedeHeidgrabenHeistHelgolandHemdingenHetlingenHolmKlein NordendeKlein Offenseth-SparrieshoopKölln-ReisiekKummerfeldLangelnLutzhornMoorregeNeuendeichOsterhornPinnebergPrisdorfQuickbornRaa-BesenbekRellingenSchenefeldSeesterSeestermüheSeeth-EkholtTangstedtTorneschUetersenWedelWesterhornHaseldorfSchleswig-HolsteinHamburgNiedersachsenKreis SegebergKreis SteinburgElbeKarte
Über dieses Bild

Prisdorf (niederdeutsch: Prisdörp) ist eine Gemeinde im Südwesten Schleswig-Holsteins im Kreis Pinneberg, an der Landstraße 107 zwischen Pinneberg und Tornesch im größten zusammenhängenden Baumschulgebiet Europas gelegen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prisdorf liegt im zur Metropolregion Hamburg gehörenden Kreis Pinneberg, zwischen der Stadt Pinneberg und den Gemeinden Kummerfeld, Appen und Tornesch.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Nennung von Prisdorf datiert aus dem Jahre 1342 mit Villa Britzerdorpe. Der Peinerhof wurde erstmals urkundlich 1477 mit Peyne erwähnt. 1883 begann man mit der Regulierung der oberen Pinnau und kurze Zeit später mit der der Bilsbek, um der winterlichen Überschwemmungen in den Pinnau-Bilsbekniederungen Herr zu werden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen in den Jahren 1939 bis 1955 ist hauptsächlich auf die Aufnahme evakuierter Hamburger und Heimatvertriebener aus den Ostgebieten zurückzuführen. Im Rahmen der damals durchgeführten Umsiedlung entstand z. T. eine Entlastung für die Gemeinde, die sich auch in den Einwohnerzahlen widerspiegelt. Ab 1960 sind die ausgewiesenen Einwohnerzahlen jedoch als real anzusehen. Die Entwicklung von diesem Zeitpunkt ab ergibt sich aufgrund der Bautätigkeit in der Gemeinde, insbesondere hervorgerufen durch die Randlage zu Hamburg und Pinneberg.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prisdorf hat eine Bahnstation an der Strecke von Hamburg-Hbf. nach Kiel bzw. HH-Altona nach Westerland.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung in der Ratsversammlung
   
Insgesamt 13 Sitze
  • SPD: 3
  • BBP: 4
  • CDU: 6

Ergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013

Partei Prozent Sitze
CDU 44,9 % 6
Bürger Block Prisdorf (BBP) 32,3 % 4
SPD 22,9 % 3

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Im Wellenschnitt geteilt von Silber und Rot. Oben eine rote heraldische Rose mit silbernen Kelchblättern und silbernem Butzen neben einem blauen Rad mit acht Speichen, unten das silberne holsteinische Nesselblatt.“[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Prisdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein