Westerhorn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Westerhorn
Westerhorn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Westerhorn hervorgehoben
Koordinaten: 53° 51′ N, 9° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Hörnerkirchen
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 9,37 km2
Einwohner: 1335 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25364
Vorwahl: 04127
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 051
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
25355 Barmstedt
Webpräsenz: www.amt-hoernerkirchen.de
Bürgermeister: Bernd Reimers (CDU)
Lage der Gemeinde Westerhorn im Kreis Pinneberg
Appen Barmstedt Bevern Bilsen Bokel Bokholt-Hanredder Bönningstedt Borstel-Hohenraden Brande-Hörnerkirchen Bullenkuhlen Ellerbek Ellerhoop Elmshorn Groß Nordende Groß Offenseth-Aspern Halstenbek Haselau Hasloh Heede Heidgraben Heist Helgoland Hemdingen Hetlingen Holm Klein Nordende Klein Offenseth-Sparrieshoop Kölln-Reisiek Kummerfeld Langeln Lutzhorn Moorrege Neuendeich Osterhorn Pinneberg Prisdorf Quickborn Raa-Besenbek Rellingen Schenefeld Seester Seestermühe Seeth-Ekholt Tangstedt Tornesch Uetersen Wedel Westerhorn Haseldorf Schleswig-Holstein Hamburg Niedersachsen Kreis Segeberg Kreis Steinburg ElbeKarte
Über dieses Bild

Westerhorn (niederdeutsch: Westerhoorn) ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westerhorn liegt etwa 8 km nordwestlich von Barmstedt und gehört zusammen mit den Gemeinden Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Bokel zum Amt Hörnerkirchen. Die Kremper Au und der Westerhorner Bek fließen durch die Gemeinde. Westerhorn besteht aus den Ortsteilen Westerhorn und Dauenhof mit dem gleichnamigen Bahnhof, der an der Eisenbahnstrecke Hamburg-Altona - Neumünster - Kiel/Flensburg liegt und zum Hamburger Verkehrsverbund gehört. Die Bundesautobahn 23 ist mit ihrer Auffahrt Hohenfelde (Steinburg) etwa drei Kilometer entfernt. In Planung ist der Bau der A 20, die von der A 7 (Bad Bramstedt) nördlich an Westerhorn vorbeiführt und über Glückstadt unter der Elbe in Richtung Niedersachsen weitergeführt wird.

Ortsbildprägend ist das Winselmoor an der nordwestlichen Gemeindegrenze zum benachbarten Kreis Steinburg. Hierbei handelt es sich wie auch bei dem angrenzenden Hohenfelder-/Breitenburgermoor, das auch von Westerhorn aus bewirtschaftet wird, um ein Hochmoor, in dem seit mehreren Jahrzehnten industriell Torf abgebaut wird.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung
   
Von 13 Sitzen entfallen auf:
  • SPD: 1
  • FWW: 5
  • CDU: 7

Ergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013

Partei Prozent Sitze
CDU 55,4 % 7
Freie Wählergemeinschaft Westerhorn (FWW) 36,4 % 5
SPD 9,2 % 1

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Hifthorn, in Grün ein goldener Rohrkolben zwischen zwei goldenen Ähren.“[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einziger am Ort bestehender Sportverein ist der 1955 gegründete Kegelsportverein Dauenhof, dessen Aktive das Sportkegeln auf Bohlebahnen betreiben. Aus der Jugendarbeit des Vereins gingen unter anderem die Itzehoer Bundesligaspieler Sabine Schnabel (geb. Hermsmeier) und Guido Schümann hervor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhard Jung: Die Geschichte Dauenhofs, Selbstverlag, Westerhorn/Dauenhof 1981–1982
  • Helmut Trede: Die Hörner Dörfer – Aus der Geschichte von Bokel, Bokelseß, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn, Selbstverlag, Bokel 1989.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Westerhorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein