Krylja Sowetow Samara

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Krylja Sowetow Samara
Logo
Voller Name Профессиональный футбольный клуб
«Крылья Советов» Самара,
Professionalny futbolny klub
Krylja Sowetow Samara
Ort Samara, Russland
Gegründet 1942
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Metallurg-Stadion, Samara
Plätze 33.300
Präsident Wiktor Raswejew
Trainer Franky Vercauteren
Homepage kc-camapa.ru
Liga Premjer-Liga
2015/16 9. Platz
Heim
Auswärts

Der PFK Krylja Sowetow Samara (russisch ПфК «Крылья Советов» Самара, dt. „Professioneller Fußballklub ‚Flügel der Sowjets‘ Samara“) ist ein 1942 gegründeter russischer Fußballverein aus der Stadt Samara, der zur russischen Luftwaffe gehört. Die Vereinsfarben sind Blau-Weiß.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowjetunion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft wurde am 12. April 1942 gegründet. Am 30. Juli 1944 debütierte sie im Pokal der UdSSR. Das erste Match in der ersten sowjetischen Fußballliga spielte Krylja Sowetow am 21. April 1946 in Alma-Ata. Das Team spielte zwischen 1946 und 1969 bis auf zwei Jahre durchgehend in der höchsten Spielklasse der Sowjetunion, stieg dann jedoch ab und blieb bis 1980 mit Ausnahme von vier Jahren Ende der 1970er Jahre zweitklassig. 1980 erfolgte sogar der Abstieg in die drittklassige Wtoraja Liga, wo sich die Mannschaft bis auf die Spielzeiten 1985 und 1987 bis zum Ende der UdSSR aufhielt. Insgesamt nahm Krylja Sowetow an 48 sowjetischen Fußballmeisterschaften (darunter 26 in der höchsten Spielklasse) und 43 Pokalaustragungen teil.

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft aus Samara war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion einer der Gründungsmitglieder der neugeschaffenen russischen Obersten Liga. In der Saison 1992 belegte das Team in der Abstiegsrunde den 14. Tabellenplatz und entging knapp dem Abstieg.

Ihre beste Saison spielte die Mannschaft aus Samara im Jahre 2004. Mit dem dritten Rang wurde die beste Tabellenplatzierung in der russischen Meisterschaft erreicht. Außerdem stand Krylja Sowetow im Finale des nationalen Fußballpokals, das allerdings mit 0:1 gegen den tschetschenischen Verein Terek Grosny im hauptstädtischen Lokomotive Stadion am 29. Mai 2004 verloren wurde.

In der Saison 2012/13 rettete sich der Verein auf den 14. Tabellenplatz (Relegationsplatz). In der Relegation traf Samara auf Spartak Naltschik und sicherte sich mit zwei Siegen den Klassenerhalt.[1] 2014 musste Samara erneut in die Relegation gegen Torpedo Moskau, unterlag dem hauptstädtischen Club und stieg zum ersten Mal in seiner Geschichte in die zweitklassige 1. Fußball-Division ab.[2] Im Juni 2014 übernahm der Belgier Franky Vercauteren den Chef-Trainerposten bei Krylja Sowetow.[3] Einen Spieltag vor dem Ende der Saison 2014/15 sicherte sich Krylja Sowetow den Wiederaufstieg in das russische Oberhaus.[4]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FK Krylja Sowetow Samara trägt seine Heimspiele im 32.990 Zuschauer fassenden Metallurg-Stadion von Samara aus, das bereits im Jahre 1957 eröffnet wurde.

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Juli 2002 spielte das Team sein erstes Spiel auf internationalem Niveau, als die lettische Mannschaft FC Dinaburg zwei Mal in der zweiten Runde des Intertoto Cup besiegt wurde. In der dritten Runde scheiterte Krylja Sowetow am niederländischen Vertreter Willem II Tilburg nach einem Heimerfolg 3:1 und anschließender Auswärtsniederlage 0:2 durch die Auswärtstorregel.

Durch die guten Leistungen in der Spielzeit 2004 durfte der Verein an der zweiten Qualifikationsrunde für den UEFA-Pokal 2005/06 teil nehmen. Zunächst wurde BATE Baryssau aus Weißrussland bezwungen. In der anschließenden ersten Runde scheiterte Krylja Sowetow wie im Jahre 2002 an einer niederländischen Mannschaft durch die Auswärtstorregel, diesmal am AZ Alkmaar.

Der sechste Tabellenplatz aus der Saison 2008 ermöglichte dem Verein seine dritte Teilnahme an einem europäischen Pokal. In der dritten Qualifikationsrunde die neu geschaffene UEFA Europa League 2009/10 traf der Klub auf die irische Mannschaft St Patrick’s Athletic und schied erneut infolge der Auswärtstorregel aus dem Wettbewerb aus.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2002 UEFA Intertoto Cup 2. Runde LettlandLettland FC Dinaburg 4:0 3:0 (H) 1:0 (A)
3. Runde NiederlandeNiederlande Willem II Tilburg (a)3:3(a) 3:1 (H) 0:2 (A)
2005/06 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde WeissrusslandWeißrussland BATE Baryssau 4:0 2:0 (H) 2:0 (A)
1. Runde NiederlandeNiederlande AZ Alkmaar (a)6:6(a) 5:3 (H) 1:3 (A)
2009/10 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde IrlandIrland St Patrick's Athletic (a)3:3(a) 0:1 (A) 3:2 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 10 Spiele, 7 Siege, 3 Niederlagen, 20:12 Tore (Tordifferenz +8)

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: September 2016

Nr. Position Name
1 RusslandRussland TW Maxim Pawlow
13 RusslandRussland TW Jewgeni Konjuchow
17 GeorgienGeorgien TW Giorgi Loria
3 RusslandRussland AB Dmitri Jatschenko
4 RusslandRussland AB Iwan Taranow
6 BrasilienBrasilien AB José Nadson Ferreira
15 RusslandRussland AB Ibragim Zallagow
19 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago AB Sheldon Bateau
33 SerbienSerbien AB Milan Rodić
34 RusslandRussland AB Timofei Margassow
40 RusslandRussland AB Sergei Boschin
45 RusslandRussland AB Alexei Konzedallow
Nr. Position Name
2 RusslandRussland MF Jewgeni Baschkirow
7 RusslandRussland MF Alan Tschotschijew
14 FrankreichFrankreich MF Yohan Mollo
21 RusslandRussland MF Wjatscheslaw Sinkow
29 BelgienBelgien MF Gianni Bruno
77 RusslandRussland MF Sergei Tkatschow
8 WeissrusslandWeißrussland ST Sergei Kornilenko
9 FinnlandFinnland ST Berat Sadik
10 ItalienItalien ST Cristian Pasquato
23 NigeriaNigeria ST Jerry Mbakogu
98 RusslandRussland ST Ilja Wisnowitsch

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Amerika

Afrika

Asien

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erläuterungen / Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. gazeta.ru «Нальчик» обыграли как мальчиков. «Крылья Советов» сохранили место в премьер-лиге на следующий сезон Artikel vom 3. Juni 2013 (russisch)
  2. sovsport.ru «Крылья Советов» впервые вылетели из РФПЛ Artikel vom 22. Mai 2014 (russisch)
  3. Веркотерен возглавил «Крылья Советов». 6. Juni 2014, abgerufen am 8. August 2016.
  4. sovsport.ru «Крылья Советов» вернулись в РФПЛ Artikel vom 24. Mai 2015 (russisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]