Martin Sellner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Martin Sellner (2017)

Martin Michael Sellner (* 8. Jänner 1989 in Wien) ist ein österreichischer politischer Aktivist, der im engen Austausch mit der Neuen Rechten in Deutschland steht. Sellner ist einer der führenden Akteure (Co-„Leiter“) der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich (IBÖ).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sellner wuchs als Sohn eines Arztes und einer Englischlehrerin in Baden bei Wien auf.[1] Er leistete Präsenzdienst (Grundwehrdienst) beim österreichischen Bundesheer.[2] In Wien studierte er Philosophie[3] mit Bachelor-Abschluss. Das Studium der Rechtswissenschaft brach er ab.[4]

Sellner hat ein eigenes Modelabel, das T-Shirts mit Porträts von Ernst Jünger, Martin Heidegger oder Samurai-Kämpfern vertreibt. Nach einem Bericht in der Zeitschrift Profil wird er teilweise von Sympathisanten über ein Spendenportal finanziert.[1] Zur Verbreitung seiner politischen Botschaften nutzt Sellner einen YouTube-Channel. Zwischen 2017 und 2019 hat er 411 Videos hochgeladen. Seit er wegen mehrmaligen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen auf Instagram endgültig gesperrt ist und auf Facebook blockiert wird, versucht die US-amerikanische Vloggerin der Alt-Right-Bewegung Brittany Pettibone, mit der er verlobt ist,[5] ihn über die sozialen Medien in den USA populär zu machen.[6]

Politische Positionen und Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sellner wurde in der schlagenden Verbindung Wiener Burschenschaft Olympia politisch sozialisiert,[7][8] die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) als rechtsextrem eingestuft wird. Mittlerweile ist er, wie auch andere „Identitäre“, Mitglied der Universitätssängerschaft Barden zu Wien[7] sowie Mitglied der Landsmannschaft Waltharia zu Wien. 2015 veröffentlichte er einen Artikel in den Burschenschaftlichen Blättern.[8]

Er pflegt Kontakte zu den deutschen Politikern Björn Höcke (AfD) und André Poggenburg (Aufbruch deutscher Patrioten) sowie zu dem Verleger Götz Kubitschek, einem Protagonisten der Neuen Rechten in Deutschland.[9] Er war für mehrere Wochen[10] Gast in Kubitscheks Haus[11] und schreibt seit 2015 für dessen Zeitschrift Sezession.[12] Zudem beteiligte er sich an einem Propaganda-Video für Kubitscheks fremdenfeindliche Kampagne „Ein Prozent für unser Land[11] und arbeitet laut dem Rechtsextremismusforscher Helmut Kellershohn zusammen mit weiteren Akteuren der Neuen Rechten an dem von Kubitschek initiierten Institut für Staatspolitik in Deutschland mit.[13] In Kubitscheks Verlag Antaios erschienen auch Sellners Schriften Gelassen in den Widerstand sowie Identitär.

Martin Sellner bei einer Kundgebung in Graz, 2016

Darüber hinaus unterstützt Sellner die deutschen „Identitären“,[12] trat im Februar 2016 als Redner bei den rechtspopulistischen Pegida-Demonstrationen in Dresden auf[12] und nahm im September 2016 an einer Veranstaltung des Querfront-Magazins Compact von Jürgen Elsässer teil.[11] Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Hajo Funke, der sich mit Sellners Veröffentlichungen befasst hat, führt dieser „einen Kampf für ein neues völkisches Europa“.[14]

Im Juni 2017 wurde Sellner vom Verteidiger eines wegen Nötigung und Körperverletzung vor dem Amtsgericht Halle (Saale) angeklagten Identitären-Mitgliedes als Entlastungszeuge benannt. In der Hauptverhandlung bezichtigte Sellner das Opfer, „Spion […] der Linksextremen“ gewesen zu sein, konnte die Frage nach der Herkunft dieser Information jedoch nicht beantworten und verstrickte sich in zahlreiche Widersprüche. Seine Aussagen trugen weder zum Erkenntnisgewinn noch zur Entlastung bei und sorgten auch im eigenen Milieu für Ratlosigkeit.[15]

Anfang 2017 wurde gegen Sellner ein vorläufiges Waffenverbot erlassen, nachdem er im Wiener Jonasreindl aus einer Pfefferspraypistole Schüsse auf zwei Unbekannte abgegeben hatte, die ihn nach eigenen Angaben angegriffen haben sollen. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der gegenseitigen Körperverletzung auf.[16]

Sellner war 2017 maßgeblich an der Aktion Defend Europe beteiligt.[17] Im März 2018 wollte er nach eigenen Angaben eine Rede über „Meinungsfreiheit in der modernen Welt“ am Speakers’ Corner in London halten. Am 9. März wurde Sellner am Flughafen London-Luton festgenommen und ihm wurde die Einreise von den britischen Behörden untersagt.[18] Die Behörden teilten Sellner, seiner Freundin Brittany Pettibone und der Alt-Right Aktivistin und Journalistin Lauren Southern, die sich mit ihnen hatte treffen wollen, mit, dass sie eine Bedrohung für die fundamentalen Interessen der Gesellschaft seien. Nachdem man sie zwei Tage festgehalten hatte, wurden alle drei abgeschoben.[19] Lutz Bachmann, der Sellners Rede eine Woche später vorlesen wollte, wurde ebenfalls abgeschoben.[20]

Nachdem Sellner in einem Youtube-Clip vom 17. März 2018 den Berliner Getränkehersteller Thomas Henry als seinen Sponsor ausgegeben hatte, erhielt er von dem Anwalt dieses Herstellers eine Abmahnung. Thomas Henry ließ öffentlich mitteilen, ein Sponsoring „des rechtsextremen Aktivisten“ werde man niemals in Betracht ziehen. Sellner zog daraufhin den Clip zurück, weigerte sich jedoch zunächst, die fälligen Anwaltsgebühren zu übernehmen.[21]

Bei einem erneuten Einreiseversuch nach Großbritannien am 13. April 2018 wurde Sellner noch an der Grenze zusammen mit Abel Bodi wiederum festgenommen und in Abschiebegewahrsam gebracht.[22]

Ende April 2018 führte die österreichische Polizei Razzien bei Sellner und Patrick Lenart sowie in anderen Räumlichkeiten durch. Ermittelt wurde wegen Verdachts auf Verhetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung; wegen der Ermittlungen wurde das Spendenkonto der Bewegung in Ungarn gekündigt.[23] Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Graz eingeleitet.[24] Johannes Jarolim (SPÖ) kritisierte die Ermittlungen wegen Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Der Paragraf 278 StGB sei nicht für solche Fälle geschaffen worden.[25] Nach Anklage sprach am 26. Juli 2018 das Straflandesgericht Graz ihn und weitere 16 Angeklagten vom Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie der Verhetzung frei.[26] Nach Berufung der Staatsanwaltschaft bestätigte am 23. Januar 2019 das Oberlandesgericht Graz die Freisprüche.[27]

Im März 2019 führte das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung eine Hausdurchsuchung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in der Wiener Wohnung Sellners durch.[28] Gegen ihn und die Identitären wird wegen des Verdachts der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung ermittelt. Der Grund dafür ist eine am 5. Jänner 2018 geleistete Spende von rund 1500 Euro des rechtsextremen Australiers Brenton Tarrant, der 2019 beim Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch 50 muslimische Gläubige ermordete, an den Sprecher der Identitären Bewegung Martin Sellner.[29][30][29][31][32] In Interviews distanzierte sich Sellner von dem Attentäter und erklärte, mit dem Anschlag nichts zu tun zu haben,[29][33] musste aber einräumen, mehrfach mit ihm Kontakt gehabt zu haben.[34] Laut Katja Thorwardt sieht er sich und seine Bewegung als die Opfer, „gleichsam scheint er nicht nachvollziehen zu können, dass wegen der Spende eines Massenmörders eine Hausdurchsuchung stattfindet“.[31] Matthias Benz zufolge bestehen „offensichtliche weltanschauliche Parallelen“ zwischen dem Attentäter von Christchurch und den Identitären.[29] Die Rhetorik der Identitären hätten den Attentäter inspiriert, schreibt Ivo Mijnssen in der NZZ: „Wie er propagiert auch Sellner die Verschwörungstheorie des «Grossen Austausches». Sie besagt, dass die «Asylindustrie» unter Führung mächtiger Juden die Migration von Muslimen nach Europa fördert, um Nationen zu zerstören.“[34]

Seit Bekanntwerden der Spende prüft die österreichische Bundesregierung eine Auflösung der Identitären Bewegung.[35][36][37]

Im April 2019 wurde bekannt, dass Sellner im Jahre 2006 polizeilich auffiel, als er gemeinsam mit einer anderen Person Hakenkreuz-Aufkleber an die Synagoge im niederösterreichischen Baden anbrachte. Auch Sticker mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift „Legalisiert es“ sowie Aufkleber mit einem Wappen und den Buchstaben AJ (für „Arische Jugend“) wurden verwendet. Der Mittäter gab später in einer Vernehmung an, man „wolle irgendetwas machen“, als man von der Verurteilung des britischen Holocaustleugners David Irving gehört habe.[38] Sellner räumte die Tat ein und leistete im Rahmen einer Diversion 100 Stunden gemeinnützige Arbeit am jüdischen Friedhof in Baden ab, weshalb die Staatsanwaltschaft auf einen Strafprozess verzichtete.[39][40]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fachautoren Julian Bruns und Natascha Strobl, Führungsmitglied der Offensive gegen Rechts[41], halten die Herkunft Sellners aus dem Milieu des Nationalen Widerstands für eine beispielhafte Verwurzelung der „Identitären“ im Neonazismus.[42] Im Jahre 2009 wohnte er der Ehrenbekundung am Grab des Jagdfliegers der Wehrmacht Walter Nowotny bei,[43] das als Anlaufstelle für „Gesinnungsgenossen“ (Hans-Henning Scharsach) von Neonazis gilt.[44] In diesem Zusammenhang bezeichnete ihn die Journalistin und Publizistin Nina Horaczek als „Rechtsextremisten“.[43] Sellner gehörte laut dem Politikwissenschaftler Hajo Funke „zum Umfeld“[9] der von 2009 bis 2011 aktiven neonazistischen Website Alpen-Donau.info um den Holocaust-Leugner Gottfried Küssel,[45] in dessen Kreisen er verkehrte.[46] Sellner bestätigte, früher zum näheren Umfeld von Küssel gehört zu haben. Er habe sich damals in einer „überschwänglichen pubertären Phase“ befunden.[47] Nach der Stilllegung von Alpen-Donau.info fand er „mit seinen Getreuen in den ‚Identitären‘ seine neue politische Heimat“, so Funke.[9]

Sellner ist Aktivist und Funktionär der 2012 gemeinsam[48] mit Alexander Markovics und Patrick Lenart gegründeten Identitären Bewegung Österreich (IBÖ), in der er eine Schlüsselrolle einnimmt.[10] Die Bewegung wird unter anderem vom Dokumentationsarchiv[49] und von Politikwissenschaftlern[50] dem Rechtsextremismus zugerechnet. Sellner, derzeit Kassier (2016–2018) und „Leiter“ der IBÖ,[49] war zuvor für etwa drei Jahre Leiter der IB in Wien.[12] Bereits 2012 bildete sich um Sellner eine identitäre Gruppe, die sich nach dem Rechtsextremismusforscher Heribert Schiedel (DÖW) weithin aus dem neonazistischen Milieu rekrutierte und nach dem „Vorbild osteuropäischer Neonazis“ Veranstaltungen störte.[51] Gegenwärtig betreibt Sellner gemeinsam mit Lenart, ebenfalls „Leiter“ der IBÖ, den Online-Versand Phalanx Europa mit selbst designten Artikeln.[49][52] Er veröffentlicht seit 2013 Monologe[12] auf dem Vlog Vlog Identitär.[53] Dort führte er unter anderem die „Abwertung eines […] islamisch geprägten Kulturraums durch“, wie drei Autoren zum Thema kommentierten.[54] Ferner bloggt er auf der Webseite der „Identitären“ einschlägige Beiträge.[12] Durch das versuchte Stören von politisch linken Veranstaltungen und das Produzieren von Medienbeiträgen (etwa gegen den Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien Michael Häupl) erweckte Sellner den Eindruck eines energischen Aktivwerdens im identitären Sinne.[55] Seine Präsenz sei „ein Lehrstück für die Inszenierung neurechter identitärer Ideologie“ (Christine Eckes). Er grenze sich vom Nationalsozialismus ab, benutze „vermeintlich harmloses Vokabular“ und pflege das Image eines „sympathischen netten Jungen von nebenan“.[12]

Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich sieht Verbindungen zwischen Sellners Aktionismus und Gedanken Martin Heideggers und Carl Schmitts, die beide wegen ihrer ideologischen Nähe zum Nationalsozialismus umstritten sind. Nach Ullrich schüren die Identitären „essentialistisch-völkische Angstszenarien“. Sellners Aktionen verfolgten das Ziel, „dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen sich in ihrer Lebensweise bedroht – von einem Gegner oder Feind angegriffen – fühlen. Durch das Gefühl der Bedrohung soll dann ein Bewusstsein für das Eigene – für das, was man auf keinen Fall verlieren will – und damit für die Identität entstehen oder gestärkt werden. Diese konstituiert sich also über ein Feindbild, erhält dadurch sogar erst Form und Gestalt […]. Sellner und die Identitären hängen somit derselben Denkfigur an, die Han im Rekurs auf Carl Schmitt entwickelt.“[56]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martin Sellner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Andrea Röpke: 2018 Jahrbuch rechte Gewalt. Droemer Knaur, München 2018, ISBN 978-3-426-78913-1, S. 53
  2. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 79 f.
  3. Andreas Speit: Bürgerliche Scharfmacher. Deutschlands neue rechte Mitte – von AfD bis Pegida. Orell Füssli, Zürich 2016, ISBN 978-3-280-05632-5, S. 169.
  4. Daniel Erk: Martin Sellner hört Hip-Hop und hasst den Islam. ZEIT Campus Nr. 5/2017, online 5. Oktober 2017.
  5. Glenna Gordon: Angry white women, Fluter, 15. März 2019
  6. Martin Fabian Schmidt: Sellner, der rechtsextreme Influencer, Der Standard, 30. März 2019
  7. a b DÖW: „Identitäre“ Burschen. In: doew.at. Neues von ganz rechts – September 2016, Abgerufen am 4. Februar 2017.
  8. a b Bernhard Weidinger: Völkische Studentenverbindungen und Rechtsextremismus in Österreich. In: Albert Steinhauser, Harald Walser (Hrsg.): Rechtsextremismus-Bericht 2016 (= Bericht zu den Ergebnissen der „Rechtsextremismus-Enquete“ der Grünen von 2015). Die Grünen – Der Grüne Klub im Parlament, Wien 2016, S. 77–87, hier: S. 82.
  9. a b c Hajo Funke (unter Mitarbeit von Ralph Gabriel): Von Wutbürgern und Brandstiftern. AfD – Pegida – Gewaltnetze. vbb, Berlin 2016, ISBN 978-3-945256-64-0, S. 129.
  10. a b Volker Weiß: Völkische Konflikte. In: Jungle World Nr. 13, 31. März 2016.
  11. a b c Christine Eckes: Ausbreitung der „Identitären Bewegung“ in Europa und ihre ideologischen Grundzüge. In: Journal EXIT-Deutschland. Band 4, 2016, S. 113 f.
  12. a b c d e f g Christine Eckes: Ausbreitung der „Identitären Bewegung“ in Europa und ihre ideologischen Grundzüge. In: Journal EXIT-Deutschland. Band 4, 2016, S. 110.
  13. Helmut Kellershohn: „Es geht um Einfluss auf die Köpfe“ – Das Institut für Staatspolitik. Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Rechtsextremismus, 7. Juli 2016, Fn. 28.
  14. Hajo Funke (unter Mitarbeit von Ralph Gabriel): Von Wutbürgern und Brandstiftern. AfD – Pegida – Gewaltnetze. vbb, Berlin 2016, ISBN 978-3-945256-64-0, S. 131 f.
  15. Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht, Die Zeit/Störungsmelder vom 21. Juni 2017.
  16. Erich Kocina: Tschetschenen, Identitäre und Waffen. In: Die Presse, 7. Februar 2017, S. 8.
  17. Schiff der „Identitären“ auf Zypern festgehalten, Tagesschau.de, 27. Juli 2017.
  18. Österreichischer Identitären-Chef in London festgenommen, kurier.at vom 10. März 2018, zuletzt abgerufen am 11. März 2018.
  19. "Far-right activists barred from entering UK" BBC vom 14. März 2018
  20. derStandard: Pegida-Chef Bachmann wurde Einreise nach London verwehrt
  21. Getränke-Firma geht gegen Identitären-Chef vor. In: heute.at. 29. März 2018, abgerufen am 31. März 2018.
  22. https://www.tagesstimme.com/2018/04/13/martin-sellner-und-abel-bodi-erneut-in-england-festgenommen/
  23. Razzien bei der österreichischen Identitären Bewegung. Zeit online vom 27. April 2018
  24. Antonie Rietzschel: Nazi-Hipster in der Krise. Süddeutsche Zeitung vom 28. April 2018
  25. Kritik an "Mafiaparagraf" nach Identitären-Anklage. Der Standard, 15. Mai 2018, abgerufen am 15. Mai 2018.
  26. Identitären-Prozess: Angeklagte von Vorwurf der Verhetzung freigesprochen DerStandard.at, 26. Juli 2018, abgerufen 26. Juli 2018.
  27. Identitäre haben "Grenze noch nicht überschritten". Kurier, 23. Januar 2019, abgerufen am 23. Januar 2019.
  28. Offenbar Hausdurchsuchung bei Identitären-Sprecher Sellner nach Terror in Neuseeland - derStandard.de. Abgerufen am 26. März 2019 (österreichisches Deutsch).
  29. a b c d Matthias Benz: Verbindung zwischen dem Christchurch-Attentäter und der Identitären Bewegung schlägt in Österreich hohe Wellen, NZZ, 27. März 2019
  30. Hasnain Kazim: Österreich, die Identitären und der Terrorist von Christchurch. Spiegel online vom 30. März 2019
  31. a b Katja Thorwart: Hausdurchsuchung bei Martin Sellner wegen Spende von Christchurch-Attentäter, Frankfurter Rundschau, 27. März 2019
  32. Daniel Erk: Warum die Identitären am Ende sind, Zeit Online 28. März 2019
  33. Profil (Hrsg.): Wie gefährlich sind die Identitären? 14. Auflage. Wien März 2019, S. 21.
  34. a b Ivo Mijnssen: Österreichs Freiheitliche sind eng mit den Identitären verbandelt – wie ernst ist es ihnen mit dem Bruch?, NZZ, 15. April 2019
  35. Sebastian Kurz erwägt Vereinsverbot für „Identitäre“, Frankfurter Rundschau, 27. März 2019
  36. Ermittlungen wegen Terror-Verdachts. Österreich erwägt Auflösung der "Identitären Bewegung", Der Tagesspiegel, 27. März 2019
  37. Siobhán O'Grady: Austria raids home of far-right activist in probe over links to alleged Christchurch attacker, The Washington Post, 27. März 2019
  38. Identitären-Chef klebte Hakenkreuze auf Synagoge, aufoe24.at
  39. Martin Sellner klebte Hakenkreuze auf Synagoge, auf kleinezeitung.at
  40. Sellner klebte Hakenkreuze an Synagoge, auf heute.at
  41. Andreas Wetz: Identitäre Bewegung: Rechts oder rechtsextrem? Die Presse, 23. Mai 2014, abgerufen am 28. August 2018.
  42. Julian Bruns, Natascha Strobl: (Anti-)Emanzipatorische Antworten von Rechts. In: Momentum Quarterly. Band 4, 2015, Nr. 4, S. 205–217, hier: S. 211 (PDF).
  43. a b Nina Horaczek: „Heil dir“, treuer Hofer!. In: Falter, Nr. 31/2016, 3. August 2016, S. 16.
  44. Hans-Henning Scharsach: Strache. Im braunen Sumpf. E-Book, K & S, Wien 2012, ISBN 978-3-218-00856-3, o. S.
  45. Heribert Schiedel: Unvollständige Chronik des Rechtsextremismus in Österreich 2013. In: Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (Wien) (Hrsg.): Rechtsextremismus. Band 1: Entwicklungen und Analysen. Mandelbaum, Wien 2014, ISBN 978-3-85476-637-7, S. 226–268, hier: S. 235 f.
  46. Volker Weiß: Identitär im Blindflug. In: Jungle World Nr. 24, 16. Juni 2016.
  47. Daniela Derntl: Mitten im Achten. Unter einem Dach mit Deutschnationalen und Rechtsextremen. In: fm4.orf.at, 28. Januar 2015. Abgerufen am 12. Februar 2016; Anna Thalhammer: Identitäre: Außen links, innen rechts. In: Die Presse, 12. Mai 2016, S. 11.
  48. Christine Eckes: Ausbreitung der „Identitären Bewegung“ in Europa und ihre ideologischen Grundzüge. In: Journal EXIT-Deutschland. Band 4, 2016, S. 109.
  49. a b c DÖW: Identitäre Bewegung Österreich (IBÖ). In: döw.de. Abgerufen am 4. Februar 2017.
  50. Vgl. Edma Ajanovic, Stefanie Mayer, Birgit Sauer: Umkämpfte Räume. Antipluralismus in rechtsextremen Diskursen in Österreich. In: Austrian Journal of Political Science. Band 44, 2015, Nr. 2, S. 75–85, hier: S. 76; Sieglinde Rosenberger, Miriam Haselbacher: Populistischer Protest. Mobilisierung gegen Asylunterkünfte in oberösterreichischen Gemeinden. In: SWS-Rundschau. Band 56, 2016, Nr. 3, S. 399–421, hier: S. 407.
  51. Heribert Schiedel: »Neue Rechte« in Österreich. In: Der Rechte Rand Nr. 157, 2015, S. 24 f.
  52. Vgl. „Internetshop“ bei Andreas Speit: Bürgerliche Scharfmacher. Deutschlands neue rechte Mitte – von AfD bis Pegida. Orell Füssli, Zürich 2016, ISBN 978-3-280-05632-5, S. 168.
  53. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 79.
  54. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Der moderne Rassismus einer Jugendbewegung der Neuen Rechten. In: Helmut Kellershohn, Wolfgang Kastrup (Hrsg.): Kulturkampf von rechts. AfD, Pegida und die Neue Rechte (= Edition DISS. Band 38). Unrast, Münster 2016, ISBN 978-3-89771-767-1, S. 82–91, hier: S. 84.
  55. Julian Bruns, Kathrin Glösel, Natascha Strobl: Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa. Unrast, Münster 2014, ISBN 978-3-89771-549-3, S. 82 f.
  56. Wolfgang Ullrich: Die Wiederkehr der Schönheit. Über einige unangenehme Begegnungen. In: Pop-Zeitschrift.de. 7. November 2017.