Großer Austausch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Großer Austausch ist ein politischer Kampfbegriff und Agitationsschwerpunkt der Neuen Rechten. Laut diesem Verschwörungsmythos gebe es den geheimen Plan, weiße Mehrheitsbevölkerungen gegen muslimische oder nicht-weiße Einwanderer auszutauschen. Dahinter stünden etwa „die Globalisten“, „die Eliten“, „die Wirtschaft“, „die Juden“, „Multikulturalismus“ oder auch Institutionen wie die Europäische Union oder die Vereinten Nationen. Infolgedessen käme es in absehbarer Zeit zu einem „Untergang Europas“ oder einem „Genozid“. Der Rechtsterrorist, welcher 2019 den Anschlag in Christchurch beging, benannte sein Manifest entsprechend The Great Replacement und begründete seine Taten mit dieser Verschwörungstheorie.[1][2][3]

Der Begriff hat diverse historische Vorläufer.[4] In seiner aktuellen Form geht er u. a. auf die Autoren René Binet, Maurice Barrès[5] und Renaud Camus zurück (im französischsprachigen Original: grand remplacement). Propagiert wird er von Rechtsextremisten, besonders Neonazis, der Neuen Rechten und Akteuren der sogenannten identitären Bewegung.[6] Es handelt sich hier nicht um eine Theorie, welche durch etablierte wissenschaftliche Methoden zustande kam, sondern um politische Propaganda.

Verwandte Begriffe, ebenfalls einer ultrarechten Szene entstammend, sind Bevölkerungsaustausch, Umvolkung[7] und, im englischen Sprachraum, white genocide.[8] Der Ausdruck „Umvolkung“ wird durch Akteure der Neuen Rechten meist vermieden. Durch die Verwendung in der Sprache des Nationalsozialismus gilt er als kontaminiert und somit für politische Propaganda ungeeignet.

Formulierung der Verschwörungstheorie durch Renaud Camus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renaud Camus, ein führendes Mitglied der rechtsnationalistischen Kleinpartei Souveraineté, identité et libertés (SIEL),[9][10] behauptet in seinen Schriften, es komme zu einem Identitäts- und Kulturverlust (déculturation) Frankreichs aufgrund von Einwanderung. Er behauptet in seinem Buch, Frankreich sei „dabei, unter muslimische Herrschaft zu geraten“.[4] Der Autor gelangte zu seinen Ideen nicht durch die Analyse demographischer Zahlen oder durch wissenschaftliche Untersuchungen, sondern aufgrund seiner Verwurzelung in einem rechtsgerichteten bis rechtsextremistischen intellektuellen Milieu sowie seines persönlichen Eindrucks in der südwest-französischen Provinz. Seiner Meinung nach holten technokratische Eliten vor allem deshalb gezielt Einwanderer ins Land, um den Bevölkerungsschwund aufgrund der sinkenden Reproduktionsrate auszugleichen und so aus Profitinteresse ausreichend Menschenmaterial im Land zu halten. Diese Idee der Auswechselbarkeit („remplacisme“) sei menschenverachtend und führe dazu, dass Frankreich seine Identität verliere.[11]

Einordnung in Wissenschaft und Publizistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftler und Publizisten rechnen diese Ideen übereinstimmend zu den Verschwörungstheorien.[12] Dabei wird außerdem auch auf Vorläufer der Ideen von Camus verwiesen, etwa den französischen Schriftsteller Jean Raspail,[13] Maurice Barrès in seinem 1900 veröffentlichten Buch L’Appel au soldat[14] oder den ehemaligen Trotzkisten und Angehörigen der Waffen-SS, René Binet.[4] Ein Merkmal dieser Verschwörungsmythen ist die Annahme, es gebe geheime Eliten, die diesen angeblichen Austausch zu ihrem eigenen Vorteil bewusst betrieben und steuerten. Ein weiteres Merkmal besteht darin, dass diese Vorstellungen seitens ihrer Verbreiter zumeist unmittelbar mit Untergangserwartungen verbunden werden, sei es der „Untergang von Europa“, der „Untergang des Abendlandes“ oder „die Auslöschung der weißen Rasse“.[15]

Der Politikwissenschaftler Matthias Quent verweist auf die Herkunft des Ideologiekerns aus dem Nationalsozialismus[16] und darauf, dass die Annahme einer reinen, homogenen Gesellschaft vom Grundgesetz nicht gedeckt ist, da es kein Abstammungsrecht mehr gebe, sondern ein Staatsbürgerrecht. Dementsprechend ist laut Quent „die Annahme, es gäbe einen Bevölkerungsaustausch, [...] eine sogenannte Überfremdung durch Menschen nicht deutscher Abstammung, [...] in sich schon verfassungswidrig, weil sie demokratischen Grundwerten und Prinzipien entgegensteht“.[17] Der französische Historiker Nicolas Lebourg beschreibt, wie sich die seit den 1950er Jahren in französischen Neonazi-Kreisen kursierende, ursprünglich antisemitische Verschwörungstheorie nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA wandelte.[14] Seither habe sie sich zu einem „mobilisierenden Mythos für Rassismus und Islamfeindlichkeit“ entwickelt und an Stelle der Juden werden v. a. Muslime und der Multikulturalismus als Ursache für einen angeblichen Bevölkerungsaustausch angenommen.[4] Patrick Gensing weist darauf hin, dass dieser Verschwörungsmythos neben rassistischen Ressentiments gegen (vor allem muslimische) Migranten auch eine Komponente beinhaltet, „die an klassische antisemitische Legenden anknüpft, nach denen jüdische Finanzspekulanten die Völker Europas zerstören wollten.“[18] Laut diesen Verschwörungstheorien wird Zuwanderung als gezielte Maßnahme von Juden oder „den Zionisten“ dargestellt, um die europäischen Völker zu schwächen und zu beherrschen.[19] Der Journalist und Historiker Nils Minkmar bezeichnet die These vom „großen Bevölkerungsaustausch“ als „wirkmächtig“; denn sie versetze „die Mehrheitsgesellschaft in eine Minderheitenposition. Und jeder dunkelhäutige Mensch, der durch Paris flaniert, jeder Kebabstand und jede Moschee wird zum Beleg der in Wahrheit bloß erfundenen Invasion“. Politiker würden in diesem Konstrukt zu „Komplizen“ und zum Teil einer Elite, „die sich in Hinterzimmern Dinge wie den UN-Migrationspakt ausdenkt, um letztlich die hiesige Bevölkerung durch jene Afrikas auszutauschen.“[20] Darüber hinaus weist er auf zwei Folgen dieser These hin: Der Begriff „entlastet“; denn man müsse „sich nicht mehr darum kümmern, wer die neuen Nachbarn sind, wie das Zusammenleben gelingen kann, man muss sich mit ihnen gar nicht weiter beschäftigen. […] Die Spielregeln der Republik sind dort außer Kraft gesetzt, wo man sich auf ein überstaatliches, ein angeblich kulturelles, letztlich nur durch Hautfarbe begründetes Widerstandsrecht beruft. Es ist eine Kampfansage von nicht zu unterschätzender Brisanz, denn jemand, der in seiner Vorstellungswelt um alles kämpft, erlaubt sich auch alles.“[21]

Nach Angaben des IDZ Jena spielen hier Aspekte von Neorassismus, Kulturpessimismus und Untergangstheorien in der Tradition der konservativen Revolution hinein. Ein friedliches Zusammenleben zwischen verschiedenen Kulturen auf gleichen Raum werde ausgeschlossen, während Zuwanderung von Nichteuropäern zum „Völkermord“ stilisiert wird. Rechtsextremen Gewalttätern diene diese Verschwörungstheorie dazu, Angriffe auf Muslime und Migranten als legitime Selbstverteidigung darzustellen.[22] Peter R. Neumann, ein auf Radikalisierungsprozesse spezialisierter Sozialwissenschaftler, bezeichnet das Ideologem des Großen Austauschs als „die bekannteste Verschwörungstheorie der Neuen Rechten“.[23]

Zu den vermeintlichen Verschwörern werden unter anderen die Vereinten Nationen und die amerikanische Finanzoligarchie, genannt, zudem sogenannte „Globalisten“, im Kampf um die Weltherrschaft gegen Europa.[24] Von Seiten der Wissenschaft wird dies entschieden bestritten und darauf hinwiesen, dass es sich hierbei um apokalyptische Angst- und Untergangsvisionen handelt, welche in einer langen Traditionslinie rechtsextremistischen Denkens stehen.[25]

Der Große Austausch ist eine der zentralen Vorstellungen der Neuen Rechten, migrations- und islamfeindlich sowie ethnokollektivistisch. In seiner Grundidee basiert er auf einer scharfen Entgegensetzung von einem „Wir“ versus einem „nicht-Wir“, welches als starke Bedrohung für die Volksgemeinschaft dargestellt wird. Nichteuropäische oder muslimische Einwanderergruppen gelten als fremdvölkisch und werden hier unabhängig von ihrem Integrationsgrad dämonisiert, als zentrale Gefahr für das friedliche Zusammenleben.

Vergleichbar in den verwendeten Ausdrücken und den politischen Zielen ist in den USA der Begriff „weißer Genozid“ (white genozide).[26]

Manfred Dworschak bezeichnet im Spiegel den Großen Austausch als „irre Mär“, die „praktisch das ganze rechtsextreme Spektrum ergriffen“ habe. Die darin enthaltene Annahme, „die Eliten“ würden den Austausch absichtsvoll betreiben, um eine willige „Sklavenrasse“ zu züchten, vergleicht er mit der Behauptung Adolf Hitlers in Mein Kampf, „die Juden“ hätten „den Neger an den Rhein“ gebracht. Hinter beiden Verschwörungstheorien steckt nach Dworschak das Ziel, die Verhältnisse möglichst apokalyptisch darzustellen, ein „Herumfackeln mit dem Ausnahmezustand“: Dadurch lasse sich immer Gewalt legitimieren.[27]

Für Daniel Erk (Die Zeit) ist der Begriff „die krude Vorstellung, es habe in den Nationalstaaten Europas eine Zeit gegeben, in der die Länder von einer reinrassigen Bevölkerung bewohnt worden seien“, was eine „dünne historische und statistische Herleitung“ darstelle, die jegliche Integration auch für Folgegenerationen ausschließe. Durch diese „Mischung aus rassistischer Verschwörungstheorie, völkischem Endkampf und ideologischer Kampage“ lasse sich „letztlich alles“ rechtfertigen: „Aktivismus. Panik. Und möglicherweise auch Gewalt.“[28]

Verwendung in Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Frankreich wird der Begriff von Funktionären des Front National (heute Rassemblement National) verwendet, von Marine Le Pen dagegen als verschwörungstheoretisches Konzept abgelehnt.[29] Florian Philippot erläutert: „Wir teilen diese rassistische Konzeption nicht“.[30] Le Pens Verwandte und zeitweilige innerparteiliche Rivalin Marion Maréchal machte sich diesen Kampfbegriff hingegen ebenso wie der frühere Vorsitzende Jean-Marie Le Pen in mehreren öffentlichen Äußerungen zu eigen.[31][32] Auch unter französischen Neonazis sowie in Teilen der französischsprachigen Publizistik und Kultur, z. B. bei Alain Finkielkraut und Michel Houellebecq, fand diese Verschwörungstheorie Anklang.

Verbreitung im deutschen Sprachraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Vorstellungen wurden im deutschen Sprachraum zuerst von Protagonisten der sogenannten Identitären Bewegung wie z. B. Martin Sellner oder Martin Lichtmesz eingeführt.[33] Der neurechte Publizist und Verleger Götz Kubitschek gab Camus’ Buch in seinem Verlag Antaios auf Deutsch heraus. Das Konzept eines heimlich durchgeführten Bevölkerungsaustauschs wurde nicht nur in neurechten Blogs und Foren zustimmend aufgegriffen. Auf einem Parteitag der AfD 2018 warnte Parteichef Alexander Gauland vor einem „Bevölkerungsaustausch“.[34] Identitäre in Hessen nannten ihre Kampagne gegen Zuwanderer im Jahr 2015 „Stoppt den großen Austausch“.[35] Auch mehrere Redner der Zukunft Heimat-Kundgebungen in Cottbus[36] und von Pegida verwendeten den Begriff.

Im April 2019 bezeichnete der österreichische Vizekanzler und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, der sich wenige Tage zuvor noch von der Identitären Bewegung Österreich distanziert hatte, „Bevölkerungsaustausch“ als etwas, wogegen seine Partei kämpfen wolle, und als einen „Begriff der Realität“.[37][38]

„Manifest“ und Motivation des Attentäters von Christchurch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der rechtsradikale Attentäter des Terroranschlags auf zwei Moscheen in Christchurch, Neuseeland, der 51 muslimische Menschen aus rassistischen Motiven ermordete, überschrieb sein „Manifest“, mit dem er seine Taten zu rechtfertigen versuchte, mit „The Great Replacement“, übersetzt „Der Große Austausch“. Er nahm dabei explizit auf diese Verschwörungstheorie der europäischen Identitären Bezug.[4][39][40] Auch in seinen Twitter- und Facebook-Account breitete er diese Verschwörungstheorie aus.[41] Der englische Ausdruck great replacement hatte vorher im englischen Sprachraum keine vergleichbare Verbreitung wie seine Entsprechungen in Frankreich oder Deutschland gefunden. Durch die Tat gerieten die identitären Akteure im deutschsprachigen Raum in Erklärungsnot,[42] verschärft durch nachgewiesene Kontakte und eine Geldspende des Attentäters bei einer Europareise.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eiríkur Bergmann Einarsson: Conspiracy & populism : the politics of misinformation. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2018, ISBN 978-3-319-90359-0.
  • Volker Weiß: Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes. Klett-Cotta, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-608-94907-0.
  • Christian Fuchs, Paul Middelhoff: Das Netzwerk der Neuen Rechten. Wer sie lenkt, wer sie finanziert und wie sie die Gesellschaft verändern. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2019, ISBN 978-3-499-63451-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Attentäter interessierte sich für rechtsextreme Soldaten in der Bundeswehr. Spiegel Online, 16. März 2019.
  2. Matthias Quent: Die Eiskälte der völkischen Ideologie. Der Tagesspiegel, 24. März 2019.
  3. Steven Nelson: New Zealand suspect mocked ‘placid’ Jeb Bush and hailed Trump as ‘symbol of renewed white identity’. Washington Examiner, 15. März 2019.
  4. a b c d e Brenton T. und „Der große Austausch“ – das ist die Geschichte der Verschwörungstheorie. Abgerufen am 13. April 2019.
  5. Par Samuel Laurent, Maxime Vaudano, Gary Dagorn, Assma Maad: La théorie du grand remplacement, de l’écrivain Renaud Camus aux attentats en Nouvelle-Zélande. Le Monde, 22. März 2019.
  6. Eiríkur Bergmann Einarsson: Conspiracy & populism : the politics of misinformation. Palgrave Macmillan, Cham 2018.
  7. Thomas Niehr, Jana Reissen-Kosch: Volkes Stimme? Zur Sprache des Rechtspopulismus. Duden Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-411-91264-3.
  8. A. Dirk Moses: “White Genocide” and the Ethics of Public Analysis. Journal of Genocide Research, 2019, doi:10.1080/14623528.2019.1599493.
  9. Bernhard Schmid: „Deutliche Linie“ gegen die „Nationale Sammlung“. Blick nach Rechts, 12. April 2019.
  10. Jeanne Bulant: Renaud Camus: Le chantre de la thèse du «grand remplacement», tête de liste aux Européennes. BFMTV, 10. April 2019.
  11. Michaela Wiegel: Le Pens heimlicher Vordenker. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 2015.
  12. Nils Minkmar: Wie das Gerücht vom „Bevölkerungsaustausch“ in die Welt kam. In: Spiegel Online. 3. April 2018.
  13. Volker Bernhard, Nicolas Freund, Bernd Graff, Alex Rühle, Sonja Zekri: Ausgetauschte Völker und Kinderpornos in der Pizzeria. In: Süddeutsche Zeitung. 5. September 2017.
  14. a b Par Samuel Laurent, Maxime Vaudano, Gary Dagorn, Assma Maad: La théorie du grand remplacement, de l’écrivain Renaud Camus aux attentats en Nouvelle-Zélande. In: Le Monde. 22. März 2019.
  15. Farhad Manjoo: Conspiracy Theory Is Bonkers. In: New York Times. 20. März 2019.
  16. Matthias Quent: Die Eiskälte der völkischen Ideologie. In: Der Tagesspiegel. 24. März 2019.
  17. Vernetzung von Rechtsradikalen und Neonazis: „Wir haben feste rechtsextreme Strukturen.“ www.deutschlandfunk.de, 18. März 2019
  18. Strache und der „Bevölkerungsaustausch“. faktenfinder.tagesschau.de, 30. April 2019
  19. Verfassungsschutzbericht 2018. PDF, S. 74
  20. Nils Minkmar: Der Hassprediger. www.spiegel.de, 19. Mai 2019
  21. Nils Minkmar: Wie das Gerücht vom „Bevölkerungsaustausch“ in die Welt kam. www.spiegel.de, 3. April 2018
  22. Factsheet des IDZ Jena:Neorassismus: Neue Rechte und Alte Ideen (PDF; 229 kB).
  23. Peter R. Neumann: Der Kreuzritter-Mythos ist für solche Terroristen entscheidend. In: zeit.de. 15. März 2019.
  24. Mladen Gladić: Kubitschek träumt. In: Der Freitag. 17. August 2017.
  25. Andrew Wilson: Fear-Filled Apocalypses: The Far-Right’s Use of Conspiracy Theories. Oxford Research Group, 27. März 2019.
  26. Roger Bromley: The politics of displacement: the Far Right narrative of Europe and its ‘others’. In: From the European South 3, Padua 2018, ISSN 2531-4130, S. 13–26 (online PDF; 36,1 MB).
  27. Manfred Dworschak: Weltmacht Paranoia. In: Der Spiegel vom 7. September 2019, S. 101.
  28. Daniel Erk: Warum die Identitären am Ende sind. www.zeit.de, 28. März 2019
  29. Jean-Yves Camus: Frankreichs Front National auf dem Weg zur Macht? In: Ernst Hillebrand (Hrsg.): Rechtspopulismus in Europa. Gefahr für die Demokratie? Dietz-Verlag, Bonn 2015, ISBN 978-3-8012-0467-9 (online).
  30. Arnaud Focraud: Le FN a-t-il un problème avec le «grand remplacement»? Le Journal, 20. Juni 2017.
  31. Ronja Kempin: Der Front National. Erfolg und Perspektiven der „stärksten Partei Frankreichs“. SWP-Studie 6, ISSN 1611-6372, Stiftung Wissenschaft und Politik und Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit, März 2017.
  32. Marc de Boni: Marion Maréchal – Le Pen valide la théorie du «grand remplacement». In: lefigaro.fr. 3. Februar 2015, abgerufen am 21. Mai 2019 (französisch).
  33. Herfried Münkler, Marina Münkler: Die neuen Deutschen: Ein Land vor seiner Zukunft. Rowohlt, Reinbek 2016, ISBN 978-3-644-12441-7.
  34. Gauland vergleicht Bundesrepublik mit der DDR. www.haz.de, 30. Juni 2018.
  35. Daniel Majic: Rechte: „Stoppt den großen Austausch“. Frankfurter Rundschau, 3. Juli 2015.
  36. Die Sprache der „Asylkritik“. Eine Analyse der Reden bei Zukunft-Heimat-Kundgebungen in Cottbus. Mitteilungen der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle / Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Nr. 4, Potsdam, Juni 2018.
  37. Conny Bischofberger: Wann hört das endlich auf, Herr Strache? In: krone.at. 28. April 2019, abgerufen am 29. April 2019.
  38. Rechtsextremer Begriff: Internationale Unruhe wegen Strache-Sagers. In: orf.at. 29. April 2019, abgerufen am 29. April 2019.
  39. Täter verehrt Breivik und will Merkel töten. Abgerufen am 19. April 2019.
  40. Marco Bertolaso: Der Attentäter und die Verschwörungstheorie vom „Großen Austausch“. Deutschlandfunk, 18. März 2019.
  41. Christchurch: la théorie complotiste du «grand remplacement» français, obsession du terroriste. Abgerufen am 20. April 2019.
  42. Detlef zum Winkel: Identitäre: „Großer Austausch“ am Ende? Telepolis, 31. März 2019.