Montauriol (Lot-et-Garonne)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Montauriol
Montauriol (Frankreich)
Montauriol
Staat Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Lot-et-Garonne (47)
Arrondissement Villeneuve-sur-Lot
Kanton Le Val du Dropt
Gemeindeverband Bastides en Haut Agenais Périgord
Koordinaten 44° 37′ N, 0° 35′ OKoordinaten: 44° 37′ N, 0° 35′ O
Höhe 74–152 m
Fläche 9,95 km²
Einwohner 168 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 17 Einw./km²
Postleitzahl 47330
INSEE-Code

Kirche Saint-Jean

Montauriol ist eine französische Gemeinde mit 168 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Lot-et-Garonne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Villeneuve-sur-Lot und zum Kanton Le Val du Dropt.

Der Ortsname ist aus dem lateinischen „mons aureolus“ abgeleitet und bedeutet sehr profan „goldener Berg“.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2018
Einwohner 296 264 262 246 227 223 190 168
Quellen: Cassini[1] und INSEE[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus der Vorzeit wurde ein Tumulus auf dem Gemeindegelände freigelegt
  • Kirche Saint Pierre aus dem 15./16. Jahrhundert und Altar und Altaraufsatz (autel retable) aus dem 17. Jahrhundert aus Holz, Farbe und Gold, der vom Französischen Kultusministerium als Kulturgut erfasst wurde.
  • Denkmal in Form eines kleinen Obelisken zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem Kirchplatz.
  • Auf einer Anhöhe steht die, vom Département als Nr. 047 inventarisierte, Windmühle Moulin de Lartigue von 1880. Die Eingangstür trägt ein Wappen. Heute wird sie als Taubenhaus benutzt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Weingut Château Montauriol, das von einem anerkannten Winzer als Château Montauriol Fronton der Weinlage Côtes-du-Frontonnais mit Status einer Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) erfolgreich bewirtschaftet und vermarktet wird.
  • Die Weinberge von Montauriol stehen auf steinigen Terrassen, Kies und sind reich an Fossilien, die die armen und sonst trockene Böden gut entwässern. Das Mikroklima dieser Gegend wird durch die Feuchtigkeit des nahen Atlantiks und die trockenen Winde beherrscht.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montauriol liegt westlich der N21 und südlich der D1, die u. a. Miramont-de-Guyenne mit Castillonnès verbindet.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Montauriol auf cassini.ehess.fr
  2. Montauriol auf insee.fr

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Montauriol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien