Qingdao

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Qingdao (dt. auch Tsingtao/Tsingtau). Zu weiteren Bedeutungen siehe Tsingtao (Begriffsklärung) und Qingdao (Begriffsklärung).
Qingdao

青岛

Qingdao montage.png
Qīngdǎo Shì • 青岛市
Staat: Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China
Großregion: Ostchina
Provinz: Shandong
Koordinaten: 36° 5′ N, 120° 20′ O36.086666666667120.34138888889Koordinaten: 36° 5′ N, 120° 20′ O
Politik
Verwaltungstyp: Unterprovinzstadt
Untergliederung: 6 Stadtbezirke, 4 kreisfreie Städte
Parteichef der KPCh: Li Qun (李群)
Bürgermeister: Xia Geng (夏耕)
Einwohnerzahlen (2008) [1]
- Gesamtbevölkerung: 8.456.100
- Registrierte Bevölkerung: 7.630.000 (2010)
- Urbane Bevölkerung: 3.474.500
Fläche [1]
- Administratives Stadtgebiet: 10.654 km²
- Urbanes Stadtgebiet: 1.102 km²
Bevölkerungsdichte (2008)
- Administratives Stadtgebiet: 794 Einwohner/km²
- Urbanes Stadtgebiet: 3.153 Einwohner/km²
Wirtschaftsdaten (2008) [2]
- BIP Total: ¥ 443,6 Milliarden
- BIP pro Kopf: ¥ 52.687
Sonstiges
Zeitzone: China Standard Time (CST)
UTC+8
Postleitzahl: 266000
Vorwahl: (+86)532
Kfz-Kennzeichen: 鲁B & 鲁U
Offizielle Website: http://www.qingdao.gov.cn
Lage von Qingdao in China, gelb: Provinz Shandong
Lage von Qingdao in der Volksrepublik China

Qingdao (chinesisch 青島 / 青岛Pinyin Qīngdǎo?/i ‚Grüne Insel‘, auf Deutsch Tsingtau oder Tsingtao) ist eine Hafenstadt in der Provinz Shandong (auf Deutsch Schantung) im Osten der Volksrepublik China. Die Abkürzung Qīng bedeutet „grün“ oder auch „üppig/saftig“ mit Anspielung auf die Vegetation. Von 1898 bis 1914 gehörte die Stadt als Kolonie zum Deutschen Reich. Weltweit bekannt ist die Küstenmetropole für ihr Bier namens Tsingtao, das seinen Ursprung in der deutschen Kolonialzeit hatte. Vor der Küste Qingdaos wurden 2008 die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele von Peking ausgetragen.

Administrative Gliederung[Bearbeiten]

Qingdao erreichte seine gegenwärtige Größe durch Eingemeindung der ehemaligen Kreise Jimo, Jiaozhou und Jiaonan im Jahre 1977 sowie Laixi und Pingdu im Jahre 1984. Auf Kreisebene setzt sich Qingdao heute aus sechs Stadtbezirken und vier kreisfreien Städten zusammen. Diese sind:

Kreisebene Admin.
Code
Fläche
(km²)
Bevölkerung
(2010)
Bevölkerungs-
dichte (Einw./km²)
Stadtbezirk Shinan (市南區 / 市南区Shìnán Qū ‚Südstadt‘) 370202 30,01 544.800 18.153,95
Stadtbezirk Shibei (市北區 / 市北区Shìběi Qū ‚Nordstadt‘) 370203 63,18 1.020.700 16.155,43
Stadtbezirk Huangdao (黃島區 / 黄岛区Huángdǎo Qū) 370211 2220,1 1.392.600 627,27
Stadtbezirk Laoshan (嶗山區 / 崂山区Láoshān Qū) 370212 389,34 379.500 974,73
Stadtbezirk Licang (李滄區 / 李沧区Lǐcāng Qū) 370213 95,52 512.400 5364,32
Stadtbezirk Chengyang (城陽區 / 城阳区Chéngyáng Qū) 370214 553,2 737.200 1332,61
Stadt Jiaozhou (膠州市 / 胶州市Jiāozhōu Shì) 370281 1210 843.100 696,78
Stadt Jimo (即墨市Jímò Shì) 370282 1727 1.177.200 681,64
Stadt Pingdu (平度市Píngdù Shì) 370283 3166 1.357.400 428,74
Stadt Laixi (萊西市 / 莱西市Láixī Shì) 370285 1522 750.200 492,9
Subdivisions of Qingdao English.svg

Geschichte[Bearbeiten]

Qingdao war seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert ein deutscher Kolonial-Handelsstützpunkt. Bestrebungen, im ostasiatischen Raum einen Stützpunkt zu besitzen, lassen sich in Preußen bis in das Jahr 1859 zurückverfolgen, als dort erstmals ein Geschwader der preußischen Marine operierte. Handels- und Marinekreise waren seit der Öffnung Chinas in den Opiumkriegen daran interessiert, dem deutschen Chinahandel den notwendigen militärischen Rückhalt zu verschaffen, ohne den deutsche Kaufleute nur schwer hätten Fuß fassen können. Auch andere Staaten, darunter Großbritannien, Russland und Frankreich, schufen sich zwischen 1842 und 1899 Handelsstützpunkte in China.

1896 beschloss die Reichsregierung, den Erwerb eines Stützpunkts aktiv zu betreiben. Ein Übergriff auf deutsche Missionare, bei dem zwei von ihnen getötet wurden, bot den Anlass, ein Kreuzergeschwader der Kaiserlichen Marine unter Konteradmiral Otto von Diederichs zu entsenden und China ein Ultimatum zur Überlassung eines Pachtgebiets zu stellen. Angesichts der militärischen Übermacht gab China nach. Ein Pachtvertrag auf 99 Jahre wurde am 6. März 1898 unterzeichnet. (siehe: Kanonenbootpolitik)

Von 1897 bis 1914 stand Qingdao als Hauptstadt des „Deutschen Schutzgebiets Kiautschou“ unter deutscher Herrschaft. Aus dieser Zeit sind viele Bauten erhalten, so zum Beispiel eine Brauerei, ein Bahnhof, eine protestantische Kirche sowie die Residenz des Gouverneurs. Der bauliche Bestand sowie das Leben der Einwohner wurden erstmals 1903–1906 fotografisch von Friedrich Behme dokumentiert. West-Shandong war einer der Schauplätze des Boxeraufstandes von 1900, in dem versucht wurde, die Kolonialherren aus China zu vertreiben. 1913 bestand die Stadtbevölkerung aus 53.312 Chinesen, 2.069 Europäern und Amerikanern, 2.400 Soldaten der Garnison, 205 Japanern und 25 anderen Asiaten.

Nach Beginn des Ersten Weltkriegs, am 7. November 1914, wurde Qingdao nach drei Monaten Belagerung von Japan besetzt. 5.000 Deutsche leisteten Widerstand, der jedoch gegen die Übermacht von 30.000 Japanern nicht aufrechtzuerhalten war. Das Ostasiengeschwader befand sich bei Kriegsbeginn in der Südsee. Daraufhin strömten japanische Kaufleute und Gewerbetreibende in die Stadt. Es entstand ein Japanerviertel, in dem 1920 bereits 17.597 Japaner lebten, die wie die Deutschen den Ehrgeiz hatten, eine „Musterkolonie“ aufzubauen.

Die deutschen Verteidiger wurden nach Japan in Kriegsgefangenschaft verbracht. Sie lebten dort in mehreren Lagern und wurden teilweise erst 1920 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Die bekanntesten Lager hießen Matsuyama und das Bandō.

Entsprechend den Bestimmungen des Versailler Vertrages blieb die Kolonie zunächst in japanischer Hand. Die Rückgabe an China erfolgte erst am 10. Dezember des Jahres 1922. In der Folgezeit führten die bürgerkriegsähnlichen Zustände der Kriegsherren-Epoche zu wirtschaftlicher Stagnation.

Unter nationalchinesischer Regierung und nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die USA Qingdao zeitweise als Flottenbasis. Dies fand 1949 ein Ende, nachdem die Stadt von den chinesischen Kommunisten eingenommen worden war.[3]

In der Nähe des Hafens befand sich 1986 ein U-Bootstützpunkt der Volksbefreiungsarmee.

Die Stadt heute[Bearbeiten]

Luftaufnahme von Qingdao

Aus Qingdao ist inzwischen eine Millionenstadt geworden. Dem bis heute anhaltenden Bauboom wichen viele alte Kolonialbauten. Bis in die 1990er Jahre wurden viele von ihnen abgerissen, denn für manche galten sie als Schandmal der Kolonialgeschichte. Jedoch sind die bedeutendsten Gebäude von damals erhalten geblieben und von der Stadt geschützt. Heute ist man in Qingdao stolz auf das architektonische Erbe aus der deutschen Kolonialzeit. Um neue Bauflächen zu schaffen, wurden zahlreiche Hügel im Stadtgebiet nivelliert. Die Wertschätzung für den deutschen Baustil geht heute so weit, dass in mehreren Neubaugebieten abweichend von der üblichen Hochhausbauweise vorwiegend mittelhohe, „deutsch“ aussehende Wohnhäuser in die grüne Landschaft eingepasst wurden.

Die wichtigsten Gebäude der Altstadt[Bearbeiten]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Der Platz des 4. Mai – Neues Zentrum von Qingdao
Sitz der Stadtverwaltung im neuen Zentrum
Olympisches Segel-Zentrum

Wirtschaftlich entwickelte sich Qingdao nach der Öffnung Chinas im Jahr 1978 sehr schnell. Als Tiefseehafen ist Qingdao bedeutend für die ölverarbeitende Industrie und den Güterverkehr der gesamten Halbinsel Shandong. Der Hafen der Stadt ist der drittgrößte Hafen Chinas und der achtgrößte der Welt. Er umfasst das alte Hafengebiet, den Huangdao-Ölhafen, das neue Qianwan-Hafengebiet und den Dongjiakou-Hafenbereich. Der Hafen von Qingdao gilt als der größte Hafen der Welt für Eisenerzimporte, als Chinas wichtigste Anlage zur Aufnahme von Erdöl und als zweitwichtigster Hafen für den Außenhandel des Landes. Der gesamte Güterdurchsatz betrug 2011 nach Angaben der Hafenverwaltung rund 370 Millionen Tonnen. 2012 betrug der Containerumschlag rund 14,5 Millionen TEU, gut 11 Prozent mehr als im Vorjahr.[4] Der Hafen wird bis 2020 für 4,7 Milliarden Euro erweitert. Nach dem Ausbau soll der Hafen den bisherigen Spitzenreiter Shanghai ablösen und größter Hafen der Welt werden.[5]

Qingdao ist für die Produktion von Fischprodukten, Meeresfrüchten, Textilien (Jean Pierre, Hong Ling etc.), Haushaltselektronik (Haier, Hisense, Aocma etc.) und Reifen (Goodyear, Shuangxin etc.) bekannt. Die koreanische Sejung Musical Instruments Co. Ltd. errichtete 2001 eine Großproduktion von Musikinstrumenten, die nicht nur Flügel und Klaviere, sondern jährlich auch über 500.000 akustische und elektrische Gitarren herstellt. Auch die ehemals deutsche Brauerei ist nun ein weltweit agierendes Unternehmen und besitzt inzwischen Brauereien in ganz China, Teilen Asiens und Nordamerikas. Ihr Bier wird unter dem Namen Tsingtao weltweit vertrieben. Zusätzlich wird seit 1991 jährlich im August das in China einzigartige Qingdaoer Bierfest abgehalten, das dem deutschen Oktoberfest nachempfunden ist und zahlreiche Touristen sowie deutsche Brauereien anlockt.

Am 27. Dezember 2010 wurde die Jiaozhou-Bucht-Brücke fertiggestellt, die Qingdao mit Huangdao und dem Flughafen Qingdao-Liuting verbindet. Sie ist mit einer Gesamtlänge von 42 Kilometern die längste Autobrücke der Welt über Wasser.[6] Die Brücke wurde am 30. Juni 2011 für den Verkehr freigegeben.[7] Zuvor war bereits der Jiaozhou-Bucht-Tunnel erbaut worden, der ebenfalls Qingdao mit der Insel Xuejia im Bezirk Huangdao verbindet und eine Länge von 7,8 Kilometer, davon 3,95 Kilometer unter Wasser verlaufend, aufweist.[8]

Die Bindung an Deutschland wird seit 2012 mit der neuen Direktverbindung der Lufthansa von Frankfurt und zurück unterstrichen.

Wissenschaft[Bearbeiten]

In Qingdao sind mehrere Universitäten beheimatet, darunter die namhafte Chinesische Ozean-Universität, ein nationales Kompetenzzentrum für Meerestechnik und Fischerei. Die Universität für Wissenschaft und Technik Qingdao unterhält zusammen mit der Universität Paderborn die CDTF (Chinesisch-Deutsche Technische Fakultät). Weitere Hochschulen umfassen unter anderem die Qingdao-Universität und die Technische Universität Qingdao.

Tourismus[Bearbeiten]

Qingdao ist einer der wenigen bedeutenden Badeorte in China. Die Deutschen gaben der Stadt den Beinamen Neapel am Gelben Meer. In der Nähe der Stadt befindet sich der Ausflugsort Lao Shan mit dem daoistischen Tempel Taiqing gong. Von der deutschen Kolonialzeit sind noch die Gouverneursvilla, die evangelische Kirche, die katholische Kathedrale (vollendet erst 1934), der Pier Zhan Qiao, Teile des zu besichtigenden deutschen Bunkersystems und einige weitere Kolonialbauten erhalten. Allerdings wurde das einzigartige Panorama der Stadt durch Hochhausbauten teilweise zerstört.

Die nur 6 Kilometer vom Zentrum der Stadt gelegene Fushan-Bucht mit dem Internationalen Segelzentrum Qingdao war der Austragungsort der Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 2008.

Bei einer jährlich stattfindenden Auswahl wurde Qingdao im Jahre 2009 von einem in Hongkong ansässigen Institut zur lebenswertesten Stadt in Festlandchina gewählt.[9] Zudem hat das chinesische Institut für Wettbewerbsstärke 2012 ermittelt, dass Qingdao die glücklichste Stadt Chinas sei.[10]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Gunther Plüschow (1886–1931), wurde im Ersten Weltkrieg als Flieger von Tsingtau bekannt.
  • Richard Wilhelm (1873–1930), deutscher Sinologe und Theologe, arbeitete zwischen 1900 und 1920 als Pfarrer und Pädagoge in der Stadt
  • Toshiro Mifune (jap. 三船 敏郎 Mifune Toshirō; 1920–1997), in Qingdao geborener japanischer Schauspieler
  • Ma Jian (* 1953), in Qingdao geborener chinesischer Schriftsteller
  • Huang Xiaoming (* 1977), chinesischer Schauspieler und Sänger
  • Fan Bingbing (* 1981), chinesische Schauspielerin
  • Bu Xiangzhi (* 1985), chinesischer Schachgroßmeister, errang 1999 als bis dahin jüngster Spieler der Schachgeschichte den Großmeistertitel
  • Zhang Jike (* 1988), chinesischer Tischtennis-Weltmeister

Klimatabelle[Bearbeiten]

Qingdao
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
11
 
5
-3
 
 
9
 
4
-4
 
 
19
 
8
1
 
 
34
 
14
7
 
 
42
 
19
12
 
 
77
 
23
17
 
 
150
 
26
21
 
 
149
 
27
23
 
 
85
 
25
18
 
 
33
 
20
12
 
 
22
 
12
5
 
 
17
 
5
-2
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Qingdao
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4,9 4,1 8,0 14,1 19,4 23,2 26,3 27,1 25,0 19,7 12,3 4,9 Ø 15,8
Min. Temperatur (°C) -2,7 -3,8 0,7 6,6 11,9 16,8 21,1 23,1 17,9 12,1 4,8 -1,7 Ø 9
Niederschlag (mm) 11 9 19 34 42 77 150 149 85 33 22 17 Σ 648
Sonnenstunden (h/d) 6,1 6,4 7,0 7,3 7,8 7,5 5,9 7,1 7,3 7,3 6,3 6,0 Ø 6,8
Regentage (d) 2 2 3 4 5 5 9 8 5 4 3 2 Σ 52
Wassertemperatur (°C) 3 3 4 6 12 17 22 26 23 20 14 8 Ø 13,2
Luftfeuchtigkeit (%) 67 66 66 67 71 81 87 80 69 68 67 65 Ø 71,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
4,9
-2,7
4,1
-3,8
8,0
0,7
14,1
6,6
19,4
11,9
23,2
16,8
26,3
21,1
27,1
23,1
25,0
17,9
19,7
12,1
12,3
4,8
4,9
-1,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
11
9
19
34
42
77
150
149
85
33
22
17
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Annette S. Biener: Das deutsche Pachtgebiet Tsingtau in der Provinz Schantung, 1897–1914. Institutioneller Wandel durch Kolonialisierung (= Studien und Quellen zur Geschichte Schantungs und Tsingtaus. Bd. 6). Matzat, Bonn 2001, ISBN 3-924603-05-7.
  • Cord Eberspächer: Die deutsche Yangtse-Patrouille. Deutsche Kanonenbootpolitik in China im Zeitalter des Imperialismus 1900–1914 (= Kleine Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte. Bd. 8). Winkler, Bochum 2004, ISBN 3-89911-006-4 (Zugleich: Hamburg, Universität, Dissertation, 2002).
  • Heiko Herold: Deutsche Kolonial- und Wirtschaftspolitik in China 1840 bis 1914. Unter besonderer Berücksichtigung der Marinekolonie Kiautschou. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Ozeanverlag Herold, Köln 2006, ISBN 3-939424-00-5.
  • Hans-Martin Hinz, Christoph Lind (Hrsg.): Tsingtau. Ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte 1897–1914. Deutsches Historisches Museum u. a., Berlin 1998, ISBN 3-86102-100-5.
  • Chun-Shik Kim: Deutscher Kulturimperialismus in China. Deutsches Kolonialschulwesen in Kiautschou (China) 1898–1914 (= Missionsgeschichtliches Archiv. Bd. 8). Franz Steiner, Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08570-X (Zugleich: Hamburg, Universität, Dissertation, 2004: Deutsches Kolonialschulwesen in Kiautschou (China) 1898–1914.).
  • Christian Lautenbach (Hrsg.): Zwischen den Ären. Umwälzungen in Fernost. Augenzeugenberichte aus der chinesischen Revolution von 1911, vom Kampf um Tsingtau und von der Gefangenschaft in Japan. Vorwort von Wan-Hsuan Yao-Weyrauch. Longtai-Verlag, Heuchelheim 2007, ISBN 978-3-938946-09-1.
  • Günter Leicht (Hrsg.): Das Tsingtau-Tagebuch des Rodheimers Rudolf Schlierbach. Vorwort von Wan-Hsuan Yao-Weyrauch. Longtai-Verlag, Heuchelheim 2006, ISBN 3-938946-05-9.
  • Klaus Mühlhahn: Herrschaft und Widerstand in der „Musterkolonie“ Kiautschou. Interaktionen zwischen China und Deutschland 1897–1914 (= Studien zur internationalen Geschichte. Bd. 8). Oldenbourg, München 2000, ISBN 3-486-56465-X (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1998).
  • Hans Georg Prager: Tsingtau/Qingdao. Deutsches Erbe in China. Mit einem Vorwort vom Leiter des Chinesischen Historischen Museums in Tsingtau. Ares, Graz 2012, ISBN 978-3-902475-93-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Lokalregierung Qingdao
  2. HKTDC
  3. Reis im Bier, Spiegel Online einestages, 27. Mai 2008
  4. Dirk Ruppik: Qingdao auf dem Weg an die Weltspitze, in: Internationales Verkehrswesen. 65. Jg., Heft 1, 2013, S. 34–36.
  5. Hafenausbau: In China entsteht der größte Hafen der Welt, FAZ vom 1. Oktober 2012
  6. [1], abgefragt am 7. Januar 2011
  7. China eröffnet längste Meeresbrücke der Welt, Spiegel vom 30. Juni 2011 (abgefragt am 18. Juli 2011).
  8. China completes second undersea tunnel, China Daily vom 28. April 2010 (engl.) (abgefragt am 18. Juli 2011)
  9. CCTV:List of 10 most livable cities in China issued
  10. [2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Qingdao – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien