Finanzierung

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Finanzierung (auch Finanzökonomik; englisch financing) ist in der Finanzwirtschaft die Versorgung eines Wirtschaftssubjekts mit Kapital, damit es seine Ziele verfolgen kann.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftssubjekte sind Privathaushalte (Private Finanzplanung), Unternehmen (Unternehmensfinanzierung) oder der Staat (Staatsfinanzen). Wegen der Verschiedenheit der Wirtschaftssubjekte muss die Finanzierungsdefinition allgemein ausfallen, da die Finanzierung in Unternehmen oder bei Staaten unterschiedlich abläuft. Gemeinsam ist allen, dass ihr Kapitalbedarf zur Erfüllung ihrer unterschiedlichen Ziele im Rahmen der Finanzierung zu decken ist. Meist wird in der Wirtschaftswissenschaft die Finanzierung bei Unternehmen untersucht, wobei diese Erkenntnisse analog auf die übrigen Wirtschaftssubjekte übertragen werden können.

Die Finanzierung bildet bei Unternehmen eine betriebliche Funktion, wobei zwischen dem kapitalwirtschaftlichen Finanzierungsbegriff (Bereitstellung von Kapital) und dem monetären Finanzierungsbegriff (Geld zur Liquiditätssicherung) zu unterscheiden ist. In beiden Fällen ist mindestens die Passivseite einer Bilanz betroffen, die dazu dient, das auf der Aktivseite vorhandene oder anzuschaffende Vermögen im Rahmen der Unternehmensziele zu finanzieren. Die sich auf der Passivseite abspielende Kapitalbeschaffung ist Günter Wöhe zufolge der enge Finanzierungsbegriff, die hiermit vorgenommenen Investitionen auf der Aktivseite stellen den weiten Finanzierungsbegriff dar.[1] Finanzierung umfasst alle Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel, die für die Produktion und Investitionen benötigt werden. Darunter fallen alle Maßnahmen von der Beschaffung (Refinanzierung) bis zur Rückzahlung (Tilgung) finanzieller Mittel sowie die damit verbundene Gestaltung der Zahlungs-, Informations-, Mitbestimmungs-, Kontroll- und Sicherungsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern. Die Finanzökonomik umfasst auch die umgekehrte Betrachtung dieser Sachverhalte vom Standpunkt des Anlegers aus (Finanzplanung).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lehnwort Finanzierung stammt aus lateinisch finantia für „Zahlung, Bezahlung, fällige Zahlung, Beendigung“ und erschien im spätmittelhochdeutschen „finantien“, das erstmals im Jahre 1341 in Köln bei dem altdeutschen Misstrauen gegen jede Art moderner Kapitalnutzung als „Geldgeschäft im üblen Sinn oder Wucher“ auftauchte.[2] Das Kölner Stadtbuch schrieb im Originaltext „Döt ist die morgensprache von woichger und finantien“.[3] Unter „Morgensprache“ verstand man im Mittelalter die morgens stattfindenden Besprechungen der Zunftangelegenheiten. Noch um 1549 galt der „Finanzer“ als Wucher oder listiger Betrüger. Im Jahre 1582 verboten die Statuten der Stadt Köln unter Strafandrohung den Handel durch „Wucher/Finantzerey“.[4] Der Lexikograf Georg Henisch beschrieb im Jahre 1616 „Finantz“ als lateinisch „pecunia publica, summa rei quaestoriae“,[5] also „öffentliche Gelder, die Hauptsache der Quästoren“.[6] Daraus leitete sich auch französisch finances für die Geldmittel eines Staates ab,[7] was sich im deutschen Wort Finanzen niederschlug. Die mittellateinische Bedeutung stammte aus der Beendigung eines Streitfalls vor Gericht in Form einer Geldbuße. Die Beendigung durch Zahlung ist auch heute noch bei Schulden der typische Fall.

In der Entwicklungsstufentheorie der Volkswirtschaftslehre wird nach Bruno Hildebrand seit 1864 zwischen Natural-, Geld- und Kreditwirtschaft unterschieden und der Übergang zur Kreditwirtschaft erkannt.[8] Otto von Bismarck verstand den Begriff Finanzierung in seiner Autobiografie 1898 als Wort der Börse: „Die ‚Finanzierung‘, wie die Börse sich ausdrückt, wurde durch die großen Vermögen Bethmann-Hollwegs und der Grafen Fürstenberg-Stammheim … von den geschickten Händen der Grafen Goltz und Albert von Pourtalès besorgt“.[9]

Die ältere Betriebswirtschaftslehre fasste Kapital und damit dessen Bereitstellung noch als Güter auf, die „zum Erwerb verwandt werden können“.[10] Eugen Schmalenbach verzichtete 1922 in seinem Werk „Finanzierungen“ auf eine Definition, obwohl sie angesichts des Buchtitels zu erwarten wäre.[11] Wilhelm Kalveram brachte im Jahre 1925 auch die „tägliche Kreditdisposition des Unternehmens“ in den Finanzierungsbegriff ein,[12] und verstand 1929 unter Finanzierung „alle zum Zwecke des Aufbaues und Abbaues von Unternehmungen notwendigen Kapital- und Kreditoperationen und die Anpassung des Kapitals nach Höhe und konkreter Zusammensetzung an die Zwecke der Unternehmung“.[13] Für Wilhelm Rieger hat der Unternehmer durch Finanzierung „geldliche, finanzielle Probleme zu meistern“.[14] Curt Eisfeld engte 1929 den Begriff auf die langfristige Kapitalbeschaffung ein.[15] Liesel Beckmann verstand 1949 darunter verallgemeinernd „alle Kapitaldispositionen, die im Leben einer Betriebswirtschaft auftreten“.[16] Konrad Mellerowicz sah 1956 unter Finanzierung „jede Ordnung der betrieblichen Kapitalverhältnisse“.[17] Erich Gutenberg widmete im Jahre 1969 der Finanzierung ein ganzes Buch seiner „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ und versteht hierunter die geldwirtschaftliche Absicherung der Input-Output-Beziehungen eines Unternehmens durch die Aufrechterhaltung des „finanziellen Gleichgewichts“.[18] Den entscheidungsorientieren Finanzierungsbegriff brachte Erwin Grochla 1976 ein, der darunter „die Summe der Tätigkeiten, die darauf ausgerichtet sind, den Betrieb in dem entsprechenden Umfang mit Geld und anderen Vermögensteilen auszustatten, der zur Realisation der betrieblichen Ziele erforderlich ist“.[19]

Gliederung der Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzierungsformen: schematische Darstellung

Die Finanzierungsformen lassen sich nach der Mittelherkunft (Außenfinanzierung bzw. Innenfinanzierung) und gleichzeitig nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber (Eigenkapitalgeber bzw. Fremdkapitalgeber) gliedern, sodass sich eine Zwei-mal-zwei-Matrix ergibt:

Innenfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenfinanzierung ist eine Finanzierung durch Thesaurierung (Einbehaltung) vergangener Gewinne. Dazu müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Dem Unternehmen fließen liquide Mittel aus dem innerbetrieblichen Umsatz- und Leistungsprozess zu
  • Dem Mittelzufluss steht kein oder ein geringerer auszahlungswirksamer Aufwand gegenüber.

Ein Maß für das Innenfinanzierungspotenzial ist die Cashflow-Kennzahl, vereinfacht der Einzahlungsüberschuss.

Selbstfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zwei mögliche Finanzierungsunterpunkte:

Bei der offenen Selbstfinanzierung werden die ausgewiesenen Gewinne entweder vollständig oder zu einem Teil einbehalten. Werden sie ganz einbehalten, verzichten die Gesellschafter auf ihren Gewinn, wohingegen Kapitalgesellschaften nur einen Teil einbehalten dürfen. Wird der Gewinn ausgeschüttet und gleichzeitig eine Kapitalerhöhung um den Betrag des Gewinns durchgeführt, können – in Abhängigkeit vom Steuersystem – Steuern gespart werden. Dieser Sachverhalt ist auch als „Schütt-aus-hol-zurück-Methode“ bekannt.

Die verdeckte oder stille Selbstfinanzierung ist in zwei Formen möglich: zum einen durch die Anwendung von zwingenden Gewinnermittlungsvorschriften (beispielsweise Abschreibungen, Rückstellungen) und zum anderen durch die Nutzung von Spielräumen, die das zugrunde liegende Bilanzierungssystem bietet. Stille Reserven resultieren aus dem Vorsichtsprinzip sowie der Anwendung von Bewertungs- und Bilanzierungswahlrechten:

Die Selbstfinanzierung gilt in einigen Situationen als vorteilhaft, da durch sie Steuern gespart werden, sie die Krisenfestigkeit eines Unternehmens erhöht und durch ausbleibende Zinszahlungen eine risikoreichere Unternehmensstrategie forciert werden kann. Zugleich kann aber auch Kapital nicht optimal verwendet werden und im Vergleich zu den Marktalternativen könnte sie vergleichsweise „teurer“ (mögliche Kosten durch fehlende Gewinne bei Finanzanlagen) sein.

Die Selbstfinanzierung neu gegründeter Unternehmen (Startups) wird auch Bootstrapping genannt.[20]

Finanzierung aus Rückstellungszuführungen und Abschreibungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Vermeidung von Missverständnissen ist vorab hervorzuheben, dass Zuführungen zu Rückstellungen und Abschreibungen in der Kapitalflussrechnung als „Zufluss“ von flüssigen Mitteln wirken. Dies ist jedoch nur deshalb der Fall, weil Rückstellungszuführungen und Abschreibungen als Aufwendungen die Startgröße der Kapitalflussrechnung, das Ergebnis nach Steuern gemindert haben. Da diese Aufwendungen jedoch nicht mit dem Abfluss von flüssigen Mitteln verbunden sind, wird das Ergebnis nach Steuern korrigiert, indem diese beiden Posten wieder zurück addiert werden. Trotzdem wirken Rückstellungszuführungen und Abschreibungen aus den folgenden Gründen als Finanzierung:

Durch die Bildung von Rückstellungen werden finanzielle Mittel an ein Unternehmen gebunden, da die Zuführungen zu Rückstellungen den Jahresüberschuss mindern, so dass weniger Mittel für Ausschüttungen (Mittelabflüsse) zur Verfügung stehen. Entscheidend ist dabei die Fristigkeit der Rückstellung, da nur langfristige Rückstellungen einen ausreichenden Finanzierungseffekt besitzen. Sie werden auch als innerbetriebliche Fremdfinanzierung bezeichnet.

Von großer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang Pensionsrückstellungen, besonders in der Phase von Neuzusagen. Sie besitzen durch ihre außerordentliche Langfristigkeit beinahe den Charakter von Eigenkapital aus Sicht des Unternehmens; aus Sicht vieler externer Analysten (auf jeden Fall aus Sicht der Rating-Agenturen) werden sie jedoch tatsächlich als Fremdkapital behandelt.

Finanzierung aus Abschreibungsrückflüssen beruht grundsätzlich auf ersparten Auszahlungen, da der Kauf des Investitionsgutes und evtl. die damit verbundene Auszahlung bereits in einer früheren Periode erfolgt sind. Damit ein Finanzierungseffekt eintritt, müssen die Abschreibungsgegenwerte dem Unternehmen als Einzahlungen zugeflossen sein.

Werden die zurückfließenden Mittel nicht zur Ersatzbeschaffung benötigt, so wird dies als Kapitalfreisetzungseffekt bezeichnet. Werden die freien Mittel sofort wieder in Anlagegüter gleichen Typs und gleicher Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten investiert, so folgt daraus der Kapazitäterweiterungseffekt.

Umschichtung und Umfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umschichtungen im Vermögensbereich finden statt, wenn materielle und/oder immaterielle Vermögenswerte in liquide Form überführt werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Substitutionsfinanzierung. Diese Umschichtung erfolgt hauptsächlich durch den Umsatzprozess.

Umfinanzierung ist die Umschichtung von Positionen der Vermögens- und/oder Kapitalseite, ohne Veränderung der zur Verfügung stehenden Mittel.

Außenfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außenfinanzierung bezeichnet Finanzierungsvorgänge, bei denen dem Unternehmen Mittel von außen zugeführt werden, d.h. die nicht aus dem Leistungserstellungsprozess des Unternehmens stammen. Der Unternehmer, beziehungsweise der Eigentümer oder die Aktionäre haben die Möglichkeit, dem Unternehmen Eigenkapital zuzuführen. Hierfür werden Einlagen getätigt, wobei man von Eigenfinanzierung beziehungsweise Beteiligungsfinanzierung spricht. Allerdings kann sich das Unternehmen auch über Kredite finanzieren (über Fremdkapital), wobei man von einer Fremdfinanzierung spricht.

Eigenfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Eigenfinanzierung

Eigenfinanzierung bezeichnet Vorgänge, bei denen dem Unternehmen zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung gestellt wird, d.h. bei der die Anteilseigner (Eigentümer) dem Unternehmen Mittel zuführen. Sie ist auch als „Beteiligungs- und Einlagenfinanzierung“ bekannt. Die Zuführung von Eigenkapital kann durch Erhöhung der Einlagen geschehen oder durch Aufnahme von neuen Gesellschaftern, welche neue Einlagen mitbringen. Ebenfalls zur Eigenfinanzierung gehört die Selbstfinanzierung. Da hier das Kapital aber von „Innen“, das heißt aus dem Unternehmensprozess kommt, ist die Selbstfinanzierung ein Teil der Innenfinanzierung. Die Eigenfinanzierung ist ein Unterpunkt sowohl der Außen- als auch der Innenfinanzierung.

Dabei wird zwischen emissionsfähigen (Aktiengesellschaft, KGaA) und nicht-emissionsfähigen Unternehmen (Offene Handelsgesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kommanditgesellschaft, Genossenschaft) unterschieden. Letztere haben nicht die Möglichkeit, an der Börse ihre Wertpapiere (Aktien) auszugeben und so hohe Eigenkapitalbeträge aufzubringen. Vor allem für den Anleger besteht hier der Nachteil in der geringen Fungibilität der Anteile, sodass sie sich längerfristig binden müssen.

Stattdessen müssen die Gesellschafter entweder neues Kapital einschießen (nur begrenzt möglich wegen limitierter Vermögen der Gesellschafter) oder einen neuen Gesellschafter aufnehmen. Sollte aber ein neuer Gesellschafter aufgenommen werden, ändern sich die bisherigen Stimmrechtsverhältnisse. Je nach Haftungsform ist es den Unternehmen vom Gesetzgeber unterschiedlich einfach gemacht worden, an neues Kapital zu gelangen. Dies reicht vom einfachen Fall eines neuen Kommanditisten bis hin zur Aufnahme eines neuen Gesellschafters bei der GmbH.

Fremdfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fremdfinanzierung

Als Fremdfinanzierung werden alle Vorgänge bezeichnet, durch die dem Unternehmen Fremdkapital zur Verfügung gestellt wird. Fremdfinanzierung betrifft in aller Regel eine Finanzierung durch Kredite, das heißt, das Kapital strömt von außen durch Kreditgeber in das Unternehmen. Bei der Fremdfinanzierung unterscheidet man Voll- und Teilfinanzierung, je nachdem, wie hoch der Anteil der Fremdfinanzierung an der gesamten Finanzierungssumme ist. Aufgrund der fehlenden Mitspracherechte und Beteiligung am Gewinn/Verlust für die Kreditgeber wird zur Gegenleistung ein Zins bezahlt. Dieser umfasst in der Regel den risikolosen Marktzins plus einen entsprechenden Risikoaufschlag, der sich nach dem Umfang der Sicherheiten und geschätzten Risiko richtet. Darüber hinaus muss der Kreditnehmer selbst im Verlustfall den Kredit zurückzahlen. Ist ihm dies nicht möglich, wird die Sicherheit, welche der Kreditgeber meistens bei Vertragsabschluss gefordert hat, dem Kreditgeber übergeben.

Kredite werden gewöhnlich nach ihrer Laufzeit unterschieden:

Voll- oder Teilfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Höhe des Anteils der Fremdfinanzierung an der Gesamtfinanzierung spricht man von Voll- oder Teilfinanzierung. Bei der Vollfinanzierung setzt der Kreditnehmer kein Eigenkapital ein und geht dadurch ein höheres Finanzierungsrisiko ein, während er sich bei der Teilfinanzierung mit einem Eigenkapitalanteil beteiligt.

Vor- oder Zwischenfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nachdem, ob eine Endfinanzierung bereits sichergestellt ist oder nicht, unterscheidet man zwischen der Zwischenfinanzierung und der Vorfinanzierung.

Sonderformen: Leasing, Factoring, Mezzanine-Kapital, forderungsbesichertes Wertpapier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Leasing und Mezzanine-Kapital

Factoring ist grundsätzlich eine Form des Outsourcing. Dabei werden die Forderungen eines Unternehmens oder ein Ausschnitt daraus an die Factoring-Gesellschaft verkauft und im Gegenzug erhält man die sofortige Zahlung des Kaufpreises. Meist werden 90 % bevorschusst. Die restlichen 10 % werden ausbezahlt, wenn der Debitor die Rechnung begleicht oder zahlungsunfähig wird. Beim Factoring handelt es sich um einen „true sale“, das heißt, die Factoring-Gesellschaft wird Eigentümerin der Forderung und hat damit auch das Ausfallrisiko.

Unterschieden werden

  • das „Inhouse-Verfahren“ (das Debitorenmanagement wird vom Forderungsverkäufer selbst weitergeführt) und
  • das „Full-Service-Verfahren“ (das Forderungsmanagement wird vom Factor übernommen).

Weiterhin gibt es das

  • „stille Verfahren“ (der Forderungsverkauf wird gegenüber den Debitoren nicht offen gelegt; immer nur im Zusammenhang mit dem Inhouse-Verfahren und nur bei guten Bonitäten) und das
  • „offene Verfahren“ (der Forderungsverkauf wird den Kunden angezeigt).

Ein Sonderfall ist das Fälligkeitsfactoring, das die Forderungen zu 100 Prozent gegen Ausfälle absichert, aber keine Finanzierungsfunktion hat.

Vorteile des Factoring:

  • Schonung der Liquidität
  • kein Kreditrisiko
  • Kosteneinsparungen auf Personal- und Serviceebene
  • Zeiteinsparungen
  • Professionalisierung des Debitorenmanagements (bei kleineren Unternehmen)
  • Verbesserung des Unternehmensratings, vor allem durch Bilanzverkürzung und einhergehende höhere Eigenkapitalquote
  • Verbreiterung der Finanzierungsbasis und gegebenenfalls größere Unabhängigkeit von der/den Hausbank(en).

Nachteil:

  • hohe Kosten durch Factoring-Gesellschaft, die einen Teil des Risikos über den Preis auf den Factoring-Kunden abwälzt.

Die Refinanzierung mit Hilfe forderungsbesicherter Wertpapiere ähnelt dem Forderungsverkauf per Factoring. Hierbei werden die Forderungen (assets) nicht an einen Factor, sondern an eine speziell eingerichtete Ankaufsgesellschaft (Zweckgesellschaft, englisch special purpose vehicle, abgekürzt SPV) verkauft, die diese verbrieft und als forderungsbesichertes Wertpapier (englisch asset-backed security, ABS) oder besichertes Geldmarktpapier (englisch asset-backed commercial paper, ABCP) am Kapitalmarkt platziert. Käufer dieser Papiere sind institutionelle Anleger wie Kreditinstitute, Versicherungen oder Fonds. Um das Ausfallrisiko der Anleger zu verringern, werden die begebenen Wertpapiere weitreichend abgesichert (Credit Enhancement, im Wesentlichen durch Unterlegung mit Tranchen, die das Erstverlustrisiko tragen – Subordination – oder durch eine Kreditversicherung der zugrundeliegenden Forderungen). Zudem wird das Ausfall- bzw. Verlustrisiko der Papiere durch Rating-Agenturen (hauptsächlich Standard & Poor’s, Moody’s oder Fitch Ratings) beurteilt. Aufgrund des hohen Mindestvolumens sind ABS vor allem für große Unternehmen geeignet, während die Refinanzierung durch ABCP (aufgrund der Bündelung von Forderungen mehrerer Forderungsverkäufer) auch mittelständischen Unternehmen offensteht.

Finanzierung bei einzelnen Wirtschaftssubjekten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmensfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Unternehmensfinanzierung

Die Unternehmensfinanzierung beruht auf der Finanzplanung eines Unternehmens. Es ist zu entscheiden, ob und wann Eigenkapital und Fremdkapital aufgenommen werden soll, in welcher Form Eigenkapital bereitzustellen ist, welche Laufzeiten beim Fremdkapital zu bevorzugen sind, ob Fremdkapital als Blankokredit nachgefragt oder mit Kreditsicherheiten besichert werden soll.[21] Auch die Prolongation und Zinsanpassung von Bankkrediten oder die Entscheidung für eine Just-in-time-Produktion im Rahmen der Materialwirtschaft stellen eine Maßnahme der Unternehmensfinanzierung dar.

Staatsfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Staatsfinanzierung versteht man die Finanzierung des Staatshaushalts oder anderer öffentlicher Haushalte durch Staatseinnahmen. Das primäre Ziel eines Staatshaushaltes ist der materielle Haushaltsausgleich, bei dem die Staatsausgaben durch ordentliche Staatseinnahmen (Steueraufkommen) gedeckt sein müssen. Etwaige Haushaltsdefizite sind durch Kredite zu finanzieren, wodurch ein formeller Haushaltsausgleich stets gewährleistet ist. In Deutschland legen die Art. 105 bis Art. 108 GG für die Staatsfinanzierung das Steuerstaatsprinzip fest,[22] so dass sich der Staat in erster Linie durch Steuern zu finanzieren hat.[23] Daneben kommen auch nicht-steuerliche Einnahmequellen wie Gebühren (Art. 74 Nr. 22 GG), Beiträge (Art. 74 Nr. 18 GG), Sozialversicherungsabgaben (Art. 74 Nr. 12 GG) oder Münz- und Banknotengeld (Art. 73 Nr. 4 GG) und - subsidiär - die Einnahmen aus Krediten (Art. 115 GG) in Betracht. Bei letzteren ist eine Schuldenbremse zu beachten (Art. 115 Abs. 2 GG), wonach die Einnahmen aus Krediten 0,35 % des nominalen Bruttoinlandsprodukts nicht überschreiten dürfen. Durch das Gesamtdeckungsprinzip ergibt sich, dass sämtliche Staatseinnahmen alle vorhandenen Staatsausgaben zu decken haben. Da Haushaltsdefizite nur durch Kredite (Staatsanleihen) gedeckt werden können, steigt bei permanenten Defiziten die Staatsverschuldung, die die Finanzrisiken erhöht. Je höher die Staatsquote liegt, umso mehr Einfluss üben die Staatsfinanzen auf eine Volkswirtschaft aus und umgekehrt.

Finanzierung der Privathaushalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Private Finanzplanung

Privathaushalten stehen im Rahmen der Eigenfinanzierung Arbeitseinkommen, Kapitaleinkommen oder Transfereinkommen zur Verfügung. Ferner gehören Verfügungen über Ersparnisse (Sparen im weitesten Sinne) oder über Erlöse aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen hierzu. Diese Finanzierungsquellen stehen - isoliert oder kombiniert - für größere Anschaffungen zur Verfügung, die ein Haushalt vornimmt (Hausrat, Automobile, Wohnimmobilien). Reichen die Mittel der Eigenfinanzierung nicht aus, muss der Haushalt über die Aufnahme von Krediten entscheiden. Spätestens in diesem Falle ist vom Haushalt ein Finanzierungsplan aufzustellen, der bei Kreditinstituten als wichtige Kreditunterlage gilt.

Spezialfinanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Spezialfinanzierungen gehören bankenaufsichtsrechtlich die Projektfinanzierung, Objektfinanzierung, Rohstoffhandelsfinanzierung, Finanzierung von Mietimmobilien und hochvolatile gewerbliche Realkredite.[24] Projektfinanzierung ist der Bundesbank zufolge eine Art der Finanzierung, bei der der Kreditgeber hauptsächlich die aus dem einzelnen Projekt erzielbaren Einkünfte sowohl als Quelle für die Tilgung der Kreditforderung als auch als Kreditsicherheit für die Forderung betrachtet. Objektfinanzierung bezieht sich auf eine Methode der Finanzierung von Gegenständen (z. B. Schiffe, Flugzeuge, Satelliten, Triebwagen und Fahrzeugflotten), bei der die Rückzahlung der Kreditforderung von den Cashflows aus den finanzierten und an den Kreditgeber verpfändeten oder abgetretenen Objekten abhängt. Rohstoffhandelsfinanzierungen sind strukturierte kurzfristige Kredite zur Finanzierung von Vorräten, Lagerbeständen oder Krediten aus börsengehandelten Rohstoffen (Commodities; z. B. Rohöl, Metalle oder Getreide), die aus dem Verkaufserlös der finanzierten Handelswaren zurückgezahlt werden und deren Kreditnehmer ansonsten nicht in der Lage ist, die Forderung zu begleichen. Die Finanzierung von einkommensgenerierenden Gewerbeimmobilien bezieht sich auf eine Methode zur Finanzierung von Immobilien (wie z. B. für Vermietungszwecke erstellte Bürogebäude, Ladenlokale, Mehrfamilienhäuser, Industrie- und Lagerflächen und Hotels), bei der die Rückzahlung und der Verwertungserlös im Falle des Forderungsausfalls primär auf den aus dem Objekt erzielten Einnahmen beruht. Die Hauptquelle dieser Zahlungen sind Miet- und Leasingeinnahmen oder der Verkauf des Objekts. Der Kreditnehmer kann – muss aber nicht – eine Zweckgesellschaft, eine Bauträger- oder Vermietungsgesellschaft oder ein Unternehmen sein, das auch aus anderen Quellen als dem Immobilienbesitz Einnahmen erzielt. Hochvolatile gewerbliche Realkredite dienen der Finanzierung von Gewerbeimmobilien, die gegenüber anderen Arten der Spezialfinanzierungen eine höhere Volatilität der Verlustquote (eine höhere positive Korrelation der Aktiva) aufweist.[25] Die Capital Requirements Regulation (CRR) verlangen einen gesonderten Ausweis der Spezialfinanzierungen innerhalb der Forderungsklasse „Risikopositionen an Unternehmen“ (Art. 147 Abs. 8 CRR). Können Kreditinstitute die Ausfallwahrscheinlichkeit dieser Spezialfinanzierungen nicht schätzen, sind diesen Krediten die in Art. 153 Abs. 5 CRR vorgegebenen Risikogewichte zuzuweisen.

Finanzierungsregeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Finanzierungsregeln

Abhängig von der Position in der Bilanz der in den Rechnungen verwendeten Einflussgrößen werden die Finanzierungsregeln in horizontal und vertikal unterteilt:

Vertikale Finanzierungsregel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eins-zu-eins-Regel
  • Zwei-zu-eins-Regel
  • Drei-zu-eins-Regel

Horizontale Finanzierungsregel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Goldene Bankregel (Anlagendeckung I)
  • Goldene Bilanzregel (Anlagendeckung II)

Bilanzanalyse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Bilanzanalyse

Im Gegensatz zur Finanzplanung (Sicht des Unternehmens) wird bei der Analyse von Finanztiteln oder Wertpapieranalyse die Sicht der Eigenkapitalgeber bzw. der Gläubiger/Fremdkapitalgeber angenommen. Anhand der Bilanz können finanzwirtschaftliche Kennzahlen ermittelt werden, um aus Sicht des Gläubigers das Ausfallrisiko einer Fremdfinanzierung abzuschätzen oder aus Sicht der Eigenkapitalgeber Hinweise auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu bekommen. Im Wesentlichen existieren dafür vier Kennzahlen, die systematisch durch zwei Ansätze unterschieden werden:

Traditionelle Ansätze

Moderne Ansätze

Fremdkapitalquote auch unter Anspannungsgrad bekannt

Eine hohe Fremdkapitalquote bzw. eine niedrige Eigenkapitalquote bedeuten häufig ein erhöhtes Risiko, da bei einer Insolvenz die nicht oder nicht vollständig durch Sicherheiten gedeckten Kredite teilweise ausfallen können. Der Verschuldungsgrad kennzeichnet die Relation des Fremdkapitals zum Eigenkapital und bewertet somit das Gleiche wie die beiden Finanzierungsquoten.

Systembedingte Schwächen der Bilanzanalyse sind die fehlenden Auskünfte über Marktstellung, -potenzial und Qualität des Managements, da die Bilanz als Stichtagsübersicht wenig Informationen über die zukünftige Stellung des Unternehmens liefert und kaum etwas über die bisherigen Erfolge oder Probleme der Unternehmensführung im Markt aussagt.

Finanzplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Finanzplanung

Hauptaufgabe der Finanzplanung ist die Erhaltung der Liquidität unter der Voraussetzung der Rentabilitätsmaximierung, also der Kapitalkostenminimierung. Folglich muss ein dynamisches Gleichgewicht zwischen allen künftigen Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen herrschen. Die Zahlungsunfähigkeit droht auch in Fällen, wenn das Gleichgewicht in einer unendlich kleinen Zahlungsperiode gestört ist, sollte sie nicht durch Sofortmaßnahmen (zusätzliche liquide Mittel) behoben werden können.

An die Finanzplanung werden vier Anforderungen gestellt.

  1. Zukunftsbezug
  2. Bruttoprinzip, welches eine Saldierung von Ein- und Auszahlungen verbietet, um Informationsverluste zu vermeiden
  3. Vollständigkeit, welche fordert, dass sämtliche Ein- und Auszahlungen berücksichtigt werden
  4. Termingenauigkeit, welche eine periodengenaue Erfassung fordert.

Mögliche Liquiditätszustände:

  • Überliquidität: kalkulatorischer Verlust durch fehlende Zinseinnahmen
  • Unterliquidität: Zahlungsunfähigkeit

Um Überliquidität abzubauen, können Investitionen getätigt werden, Schulden zurückgezahlt oder Ausschüttungen an die Eigenkapitalgeber getätigt werden. Unterliquidität kann aufgefangen werden durch zusätzliche externe Kapitalquellen (Kredite, Kapitalerhöhungen), unternehmensintern mittels Streichungen von Ausgaben und bessere Durchsetzung der Zahlungsbedingungen.

Die Finanzplanung kann nach der Fristigkeit in zwei Kategorien eingeteilt werden:

  1. Kapitalbedarfsplanung und
  2. Liquiditätsplanung.

Kapitalbedarfsplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kapitalbedarfsplanung erstreckt sich über einen Prognosezeitraum von mehreren Jahren. Geplant wird für Jahre und als Recheneinheit werden die Bilanzbestände verwendet.

Liquiditätsplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese basiert auf Zahlungsströmen und kann weiter unterteilt werden.

  1. Bei der Liquiditätsplanung wird über eine Woche bis maximal einen Monat die Liquidität tagegenau anhand der Zahlungsströme geplant.
  2. Die Finanzplanung im engeren Sinne plant die Verfügungsmöglichkeiten über Finanzen bis zu einem Jahr auf Wochen- oder Monatsbasis.

Finanzierungstheorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzierungstheorien befassen sich mit den komplexen Wirkungszusammenhängen von Finanzierungsvorgängen und versuchen, hieraus Erklärungsmodelle für eine optimale Finanzierung zu entwickeln. Ihr Erkenntnisobjekt sind die Kapitalbeschaffung und Investition sowie die Planung, Organisation und Kontrolle beider Funktionen. Die klassische Finanzierungstheorie untersucht finanzwirtschaftliche Entscheidungen, im Mittelpunkt der neoklassischen Finanzierungstheorien stehen Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen (Investitionstheorie) unter Berücksichtigung von Finanzierungsrisiko und Rendite.[26] Die modernen Finanzierungstheorien umfassen die neoklassische Kapitalmarkttheorie und die neo-institutionalistische Finanzierungstheorie, die man als Institutionenökonomik bezeichnet.

Volkswirtschaftliche Auswirkungen von Finanzierungsentscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werden alle Kapital benötigenden Wirtschaftssubjekte den Kapital gebenden Wirtschaftssubjekten gegenübergestellt, so ist es von volkswirtschaftlichem Interesse, dass der Transfer des Kapitals von den Kapitalanbietern zu den das Kapitalinteressenten mit möglichst geringen Reibungsverlusten einhergeht, damit die knappe Ressource „Kapital“ dort alloziert wird, wo sie den größten gesamtwirtschaftlichen Nutzen erwirtschaftet. Durch Minimierung der Transaktionskosten, durch zum Beispiel effizientere Finanzierungsmöglichkeiten an Börsen (direkte Finanzierung) oder mit Banken (Skaleneffekte der Finanzintermediäre), kann daher ein Wohlfahrtsgewinn erzielt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Copeland, Fred Weston: Finanzierungstheorie und Unternehmenspolitik – Konzepte kapitalmarktorientierter Unternehmensfinanzierung, 4. Aufl., Pearson Studium, 2007
  • J. Drukarczyk: Finanzierung, 10. Aufl., Stuttgart, 2008
  • Hans Hirth: Grundzüge der Finanzierung und Investition, 2. Aufl., München, 2008
  • Hermann Lauer: Konditionen-Management. Zahlungsbedingungen optimal gestalten und durchsetzen, Düsseldorf, 1998, ISBN 3-87881-124-1
  • K. Olfert: Finanzierung, 15. Aufl., Herne, 2011
  • L. Perridon, M. Steiner: Finanzwirtschaft der Unternehmung, 15. Aufl., München/Wien, 2009
  • H. Wirtz: Finanzierung – Grundlagen und Übungen, Münster, 2009, ISBN 978-3-86582-826-2
  • G. Wöhe, J. Bilstein: Grundzüge der Unternehmensfinanzierung, 10. Aufl., München, 2009
  • Roger Zantow: Finanzierung – Die Grundlagen modernen Finanzmanagements, Pearson Studium, München, 2004

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: finanzieren – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Finanzierung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Günter Wöhe/Jürgen Bilstein/Dietmar Ernst/Joachim Häcker, Grundzüge der Unternehmensfinanzierung, 2013, S. 2
  2. Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 1883, S. 198
  3. Hans Schulz/Otto Basler, Deutsches Fremdwörterbuch, 2004, S. 891 f.
  4. Die Statuta und Concordata der Heiligen Freyen Reichs Statt Cölln durch Bürgermeister und Rat, 1582, S. 106
  5. Georg Henisch, Teütsche Sprach und Weißheit, 1616, Sp. 1095 f.
  6. Quästoren waren im römischen Reich mit der Verwaltung der Staatskasse und der Eintreibung von Steuern und Pachten betraut
  7. Hermann Paul, Deutsches Wörterbuch - Bedeutungsgeschichte und Aufbau unseres Wortschatzes, 2002, S. 332
  8. Bruno Hildebrand, Natural-, Geld- und Kreditwirtschaft, 1864, S. 355
  9. Otto von Bismarck, Gedanken und Erinnerungen, Band 1, 1898, S. 113
  10. Ernst Pape, Grundriss der doppelten Buchführung, 1921, S. 9
  11. Eugen Schmalenbach, Finanzierungen, 1922
  12. Wilhelm Kalveram, Die Finanzierung der Unternehmung, in: Archiv der Fortschritte betriebswirtschaftlicher Forschung und Lehre, 1925, S. 154
  13. Wilhelm Kalveram, Die Handelshochschule, Band 1, 1929, S. 1266
  14. Wilhelm Rieger, Einführung in die Privatwirtschaftslehre, 1927, S. 16
  15. Curt Eisfeld, Finanzierung, in: Heinrich Nicklisch (Hrsg.), Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 1929, Sp. 934
  16. Liesel Beckmann, Die betriebswirtschaftliche Finanzierung, 1949, S. 28
  17. Konrad Mellerowicz, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 1956, S. 59
  18. Erich Gutenberg, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Band 3: Die Finanzen, 1969, S. 272 ff.
  19. Erwin Grochla, Finanzierung, in: Hans E. Büschgen (Hrsg.), Handwörterbuch der Finanzwirtschaft, 1976, Sp. 414
  20. Klaus Nathusius: Grundlagen der Gründungsfinanzierung, Seite 36; Springer, 2001, ISBN 9783409118699.
  21. Bernd Rudolph, Unternehmensfinanzierung und Kapitalmarkt, 2006, S. 3
  22. BVerfGE 101, 141, 147
  23. BVerfGE 93, 319, 342
  24. Deutsche Bundesbank, Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung, April 2003, S. 46 f.
  25. Deutsche Bundesbank, Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung, April 2003, S. 47
  26. Victor Tiberius (Hrsg.), Zukunftsorientierung in der Betriebswirtschaftslehre, 2011, S. 141