Stadtverwaltung München

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Stadtverwaltung München
– Landeshauptstadt München –
— LHM —

Wappen der Landeshauptstadt München
Staatliche Ebene Gemeinde
Stellung kommunale Selbstverwaltung
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Aufsichtsbehörde Regierung von Oberbayern
Hauptsitz München
Behördenleitung Oberbürgermeister
Dieter Reiter (SPD)
Bedienstete ca. 38.400 (2020)[1]
Haushaltsvolumen 7,1 Mrd. Euro (2021)[2]
Netzauftritt www.muenchen.de

Die Stadtverwaltung München ist die kommunale Selbstverwaltung der bayerischen Landeshauptstadt.

Sie ist die größte Stadtverwaltung in Deutschland (in Berlin und Hamburg als Stadtstaaten sind staatliche und gemeindliche Tätigkeit nicht getrennt) und beschäftigte im Jahr 2020 rund 38.400 Mitarbeiter.[1]

Hoheitszeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Hoheitszeichen führt die Landeshauptstadt München die nachfolgend aufgeführten Symbole:

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverwaltung München besteht aus fünfzehn Referaten (elf Fachreferate und vier Querschnittsreferate [Direktorium, Personal- und Organisationsreferat und Stadtkämmerei, Referat für Informations- und Telekommunikationstechnik]), die jeweils von einem berufsmäßigen berufsmäßigen Stadtrat (Referent) im Münchner Stadtrat als kommunalem Wahlbeamten geleitet werden.

Direktorium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Direktorium ist zum einen die Stabsstelle des Oberbürgermeisters, zum anderen beinhaltet es Querschnittsabteilungen für die übrige Stadtverwaltung. Es hat seinen Sitz im neuen Rathaus am Marienplatz. Die Leiterin des Direktoriums im Range einer Stadtdirektorin ist seit November 2020 Silvia Dichtl.[3]

Organisationseinheiten:

Zum Direktorium gehören weiterhin:

  • die Büros der Bürgermeister: (Oberbürgermeister, zweite Bürgermeisterin, dritte Bürgermeisterin)
  • die Stadtkanzlei.

Dem Oberbürgermeister unmittelbar unterstellte Bereiche sind

  • der Bereich für die Unterstützung des Oberbürgermeisters, der zweiten Bürgermeisterin und der dritten Bürgermeisterin
  • das Revisionsamt der Landeshauptstadt München, das in seiner Arbeit jedoch weisungsfrei ist und von einem Leiter im Range eines Stadtdirektors geleitet wird.
  • die Gleichstellungsangelegenheiten
  • die Datenschutzbeauftragte
  • die Geschäftsstelle des Gesamtpersonalrates
  • die Fachstelle für Demokratie[4]

Referat für Arbeit und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1991 neu geschaffene Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) ist für Wirtschaftspolitik und Tourismus zuständig. Ab 1. März 2019 leitet Clemens Baumgärtner das Referat. Zuvor war (seit Juli 2014) Josef Schmid, der zugleich als zweiter Bürgermeister fungierte, Behördenleiter.[5] Das Haupthaus des Referates hat seinen Sitz in der Herzog-Wilhelm-Straße 15. Die Abteilung München Tourismus ist ebenfalls dort beheimatet. Frühere Leiter des Referats waren der heutige Oberbürgermeister Dieter Reiter (ab 2009), Reinhard Wieczorek (ab 1991).

Abteilungen:

Baureferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Technische Rathaus (Baureferat)
Technisches Betriebszentrum in Moosach

Das Baureferat mit Sitz in der Friedenstraße 40 (das sogenannte „Technische Rathaus“) in Berg am Laim ist in den Bereichen beteiligt, bei denen die Stadt Bauträger oder Träger der Straßenbaulast ist. Leiterin ist seit 1. Juli 2004[9] die berufsmäßige Stadträtin Rosemarie Hingerl. Ein früherer Leiter des Referats war Horst Haffner (1998 bis 2004)[10], Robert Langguth (um 1982)[11]

Hauptabteilungen:

Das 2011 fertig gestellte Technische Betriebszentrum (TBZ) ersetzt unter anderem die sanierungsbedürftigen Betriebsstätten des Verkehrszeichenbetriebs sowie der Straßenbeleuchtung und Verkehrsleittechnik.[12] Die Gebäude sind eine Mischkonstruktion aus Stahlbeton und Stahlbau bestehend aus zwei Gebäuden, diese sind durch ein Glasdach verbunden. Darin befinden sich Verwaltungs- und Büroräume, die Betriebszentrale des Baureferats, eine große Verkehrsleitzentrale sowie Parkgarage und Kranhalle. Der Gebäudekomplex wurde von Auer Weber entworfen.[13]

Gesundheitsreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gesundheitsreferat hieß früher Krankenhausreferat[14] dann bis 1989 Betriebs- und Krankenhausreferat (BKR), von 1989 bis 1998 Referat für Gesundheit und von 1998 bis 2020 Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU). Leiterin ist seit 2021 die berufsmäßige Stadträtin Beatrix Zurek.[15] Das Haupthaus befindet sich in der Bayerstraße 28a. Frühere Referenten waren Stephanie Jacobs, Joachim Lorenz (ab 1993 Leiter des Referat für Umwelt danach bis Mai 2015 Leiter des RGU), Hermann Schulte-Sasse (von 1993 bis zur Zusammenlegung zum RGU 1998 Leiter des Referats für Gesundheit), Thomas Zimmermann (bis 1993 Leiter des Referats für Gesundheit), Rüdiger Schweikl (1982[11] bis 1993 Leiter des Referats für Umwelt), Herbert Genzel (1970 ??[16] bis nach 1982 Leiter des Krankenhausreferats[14][11])

Hauptabteilungen/Abteilungen:[17]

Regiebetriebe

Die städtischen Krankenhäuser, die Zentralwäscherei und das Institut für Pflegeberufe wurden am 1. Januar 2005 zusammengefasst und als Städtisches Klinikum München GmbH ausgegliedert. Der städtische Blutspendedienst war bis 1. April 2016 ebenfalls Teil hiervon.

Referat für Klima- und Umweltschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Referat für Klima- und Umweltschutz wurde 2021 aus dem Referat für Gesundheit und Umwelt ausgegliedert. Referentin ist Christine Kugler.[18]

Aufgaben:

Kommunalreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kommunalreferat ist zuständig für die Bereiche, bei denen die Landeshauptstadt München eher wirtschaftlich hoheitlich tätig ist (z. B. Grundstücksverkehr, Marktwesen). Einige Bereiche werden als Eigenbetrieb geführt, einer spezielle kommunale Betriebsform. Das Haupthaus befindet sich am Roßmarkt 3 in der Altstadt. Kommunalreferentin (Behördenleiterin) ist seit 2018 die berufsmäßige Stadträtin Kristina Frank. Frühere Leiter des Referats waren Axel Markwardt (2011 bis 2018), Gabriele Friderich (1997 bis 2011), Georg Welsch (1987 bis 1997), Werner Veigel (1967[19] – 1982[14]) Karl Feigel (1982[11] -)

Es besteht hauptsächlich aus den Abteilungen

  • Immobilien (Vermietung von städtischen Grundstücken und Anmietung von Immobilien für städtische Zwecke, Bewirtschaftung des städtischen Büroraums, An- und Verkauf von Grundstücken)
  • GeodatenService München (Erstellung und Verwaltung von Kartenmaterial und Plänen, Amtliche Lagepläne, Vergabe von Straßennamen und Hausnummern, Grundstücksvermessung, Technische Vermessung, Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN), Amtlicher Stadtplan uvm.)
  • Bewertungsamt
  • Forstverwaltung (Waldgebiete in München und Umland)

und den Eigenbetrieben

Hier arbeiten über 2000 Beschäftigte.[20]

Kreisverwaltungsreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstsiegel (Zulassungsplakette) für Kfz-Kennzeichen der Landeshauptstadt München

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) ist die Sicherheits- und Ordnungsbehörde der Stadt und hieß anfangs Referat für Kreisverwaltung und öffentliche Ordnung. Die Bezeichnung Kreisverwaltungsreferat ist in Deutschland einmalig und darüber hinaus irreführend, da München eine kreisfreie Stadt und das Kreisverwaltungsreferat somit kein Teil der Verwaltung eines Landkreises ist. Der Name resultiert daher, dass dem Kreisverwaltungsreferat innerhalb der Stadtverwaltung weitgehend Aufgaben obliegen, für die bei kreisangehörigen Kommunen die Kreisverwaltung (in Bayern Landratsamt genannt) zuständig wäre (Art. 9 Abs. 1 Gemeindeordnung Bayern), etwa die Aufgaben der Ordnungsbehörde. Kreisfreie Städte wurden früher als Stadtkreise bezeichnet.

Die Behörde wurde 1949 eingerichtet und hat knapp 3.800 Beschäftigte. Kreisverwaltungsreferent (Behördenleiter) ist seit Juli 2016 Thomas Böhle (vor 2003 bis 2016 Leiter des Personal- und Organisationsreferats). Er ist der Nachfolger von Wilfried Blume-Beyerle, der seit 1999 in diesem Amt war und zuvor als Personalreferent dem Personal- und Organisationsreferat vorstand. Seine Vorgänger waren Hans-Peter Uhl (1987 bis 1998) und Peter Gauweiler (1982 bis 1986), Klaus Hahnzog (1973 bis 1982), Ernst Dölker (von der Gründung 1949 bis 1973).[21]

Das Kreisverwaltungsreferat unterhielt in den 1970er- und 1980er-Jahren eine eigene Dienststelle für den Verfassungsschutz.[22]

Kreisverwaltungsreferat München in der Ruppertstraße

Der Dienstsitz befindet sich in der Ruppertstraße 11–19 in der Isarvorstadt, mehrere Abteilungen sind ausgelagert. Dem KVR unterstehen auch die Bezirksinspektionen, die im Stadtgebiet verteilt sind.

Haupteingang des Standesamtes München
Dienstgebäude der HA III (Straßenverkehrsamt; Eichstätter Straße 2)
Dienstgebäude der HA IV (Branddirektion; Feuerwache 1)

Es besteht aus folgenden Hauptabteilungen (HA) bzw. sonstigen Organisationseinheiten:

Seit 2. Juli 2018[23] existiert ein uniformierter kommunaler Ordnungsdienst namens Kommunaler Außendienst (KAD), der der Abteilung I/6 zugeordnet ist. Geplant ist hierfür nach Stadtratsbeschluss vom 25. Juli 2017 ein Budget von jährlich über sieben Millionen Euro. Es sollen 126[24] bzw. 100 neue Stellen geschaffen werden, die noch nicht vollumfänglich besetzt wurden. Zu den Aufgaben soll unter anderem die Herstellung von Sicherheit und Ordnung einschließlich des Vollzugs des Ortsrechts sowie Präventionsarbeit gehören.[25] 2004 war das Thema mit dem Stadtrat erörtert worden.[26] Mit Beschluss des Verwaltungs- und Personalausschusses am 26. Mai 2004 wurde dies abgelehnt; seinerzeit war der Begriff Kommunaler Ordnungs- und Servicedienst vorgeschlagen worden. Am 25. April 2001 wurde die Errichtung auf Stadtratsebene ebenfalls debattiert und abgelehnt. Derzeit sind 250 städtische Mitarbeiter aus verschiedenen Referaten im Außendienst für die Einhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch Kontroll- und Überwachungsaufgaben tätig.

Kulturreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kulturreferat (Burgstraße 4) wird von Kulturreferent Anton Biebl geleitet.[27] Frühere Leiter des Referats waren Hans-Georg Küppers (2007 bis 2019), Lydia Hartl (ca. 2001 bis 2007), Julian Nida-Rümelin (1998 bis 2001) Siegfried Hummel (1988 bis 1998), Herbert Hohenemser (bis 1976)[19] Jürgen Kolbe (1976[14] – nach 1982[11])

Bereiche des Kulturreferats (Auswahl):

Personal- und Organisationsreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Personal- und Organisationsreferat (POR) (früherer Name: Referat für Personal, Gegründet 1919[28]) ist zuständig für die Personalverwaltung und die allgemeine innerbetriebliche Organisation. Die Aufgabenbereiche verteilen sich auf verschiedene Gebäude im Innenstadtgebiet. Die Bereiche Personalbetreuung und Ausbildung sind am neuen Standort (seit November 2015) in der Landsberger Straße 38 untergebracht. Die Abteilungen Recht und Personalentwicklung, Personalgewinnung sind im Rathaus angesiedelt, das Fortbildungszentrum befindet sich an der Ruppertstraße im Gebäudekomplex des KVR. Sowohl die Abteilung Organisation als auch die Abteilung Personalleistungen sind im Kustermann-Bürokomplex (Rosenheimer Straße) situiert. Referent (Behördenleiter) ist seit Juli 2016 der berufsmäßige Stadtrat Alexander Dietrich. Frühere Leiter: Hans-Joachim Frieling (1982 bis 1993), Walter Layritz (1973[29]- 1982[11]). Das Referat existiert seit 1919.

Aufgaben:

  • Personalbetreuung, Stellenwirtschaft
  • Organisationsberatung, Ideenbörse, Personalcontrolling (PeCon)
  • Personalleistungen (Entgeltabrechnung, Versorgung, Beihilfe)
  • Personalentwicklung, Personalgewinnung
  • Aus- und Fortbildung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeits- und Gesundheitsschutz

Referat für Bildung und Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Referat für Bildung und Sport (RBS) (zuvor: Schul- und Kultusreferat, Schulreferat[30]) ist mit den Belangen der Bildung, die im kommunalen Aufgabenbereich anfallen, befasst und sowohl finanziell als auch personell das größte Referat der Stadtverwaltung. Der Sitz des Referats ist an der Bayerstraße 28, Nähe Hauptbahnhof, situiert. Die verschiedenen Einrichtungen sind im Stadtgebiet verteilt. Designierter Stadtschulrat ist Florian Kraus.[31] Frühere Leiter des Referats waren Beatrix Zurek (2016 bis ?), Rainer Schweppe (2010 bis 2016), Elisabeth Weiß-Söllner (1993 bis 2010), Albert Loichinger (1982[11] bis 1993), Gerson Peck (1976[14]-1982[11]) Anton Fingerle (-1976)[19], Ludwig Glück (um 1966)[30],

Aufgaben:

Der Grundstein für das berufliche Schulwesen wurde in München durch Georg Kerschensteiner gelegt.

Das Referat betreibt als Gemeinschaftsprojekt mit dem Sozial- und Kulturreferat den Münchner Bildungsserver („Medienbildung München“, vormals muc.kobis).

Sozialreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sozialreferat umfasst die sozialen Einrichtungen der Stadt München. Behördenleiterin ist seit Juli 2016 Dorothee Schiwy. Das Haupthaus befindet sich am Orleansplatz (Haidhausen). Frühere Referenten waren (seit Juli 2010) die berufsmäßige Stadträtin Brigitte Meier und Friedrich Graffe (1993 bis Juli 2010), Hans Sieber (um 1975)[34], Hans Stützle (um 1982)[11]

Das Referat besitzt insgesamt drei Steuerungsbereiche:

Unmittelbar der Referentin zugeordnet ist der Zentralbereich, der Personal-, Finanz- und IT-Dienstleistungen für das Referat erbringt. Weiterhin ist die Stiftungsverwaltung unmittelbar der Referentin zugeordnet, die für die Verwaltung der durch die Stadtverwaltung verwalteten Stiftungen zuständig ist. Diese werden aus Nachlässen und Zuwendungen meist Münchner Bürger gespeist und fangen Defizite auf, die aus dem städtischen Haushalt nicht ausgeglichen werden können.

Als zentrale Ansprechstellen für Bürger bestehen insgesamt zwölf Sozialbürgerhäuser, die von einer Koordinierungsstelle, die unmittelbar der Referentin zugeordnet ist, angeleitet werden. Sie erbringen unter der fachlichen Vorgabe der Steuerungsbereiche die Dienstleistungsaufgaben gegenüber dem Bürger und bündeln die Ansprechstellen. Ziel ist es, das gesamte Spektrum sozialer Dienstleistungen mit einem Ansprechpartner erbringen zu können. In den Sozialbürgerhäusern ist auch jeweils ein Jobcenter integriert.

Städtisches Hochhaus in der Blumenstraße

Referat für Stadtplanung und Bauordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung (erst Referat für Stadtentwicklung[35] dann Referat für Stadtplanung[36]) ist die untere Denkmalschutzbehörde und die untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt. Ihr Sitz ist das städtische Hochhaus in der Blumenstraße 28b in der Innenstadt, das erste Hochhaus Münchens. Behördenleiterin ist derzeit die Stadtbaurätin (I) Elisabeth Merk. Eine frühere Leiterin des Referats war Christiane Thalgott. Ebenso war Hubert Abreß (um 1972)[35] und Detlef Marx (bis 1976[37][14]) Uli Zech (vor 1976[34] – nach 1982[14][11]) ein Leiter.

Es beinhaltet folgende Hauptabteilungen:

Stadtkämmerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kämmerei der Stadt befasst sich mit den Belangen der kommunalen Finanzen. Referent (Behördenleiter) ist seit 1. November 2018 Christoph Frey (SPD). Vorgänger war vom 1. Juli 2004 an Ernst Wolowicz (zwischen 1993 und 2004 Leiter des Direktoriums[9]). Hauptsitz der Kämmerei ist im Neuen Rathaus am Marienplatz, das Kassen- und Steueramt befindet sich in der Herzog-Wilhelm-Straße 11. Frühere Referenten waren Klaus Jungfer (ab 1993), Dieter Grundmann (1982[11] bis 1993), Helmut Gittel (um 1972 in Doppelfunktion als weiterer Bürgermeister)[35], Max von Heckel (um 1975[38] bis 1982)

Abteilungen:

  • Wirtschaft, Finanzen, Versicherungen, Steuern
  • Hauptabteilung Haushaltswirtschaft
  • Kassen- und Steueramt

Referat für Informations- und Telekommunikationstechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Januar 2018 wurde das RIT als neues Referat zur Bündelung der IT-Aktivitäten, die bislang im Direktorium, dezentral in Referaten und im Eigenbetrieb it@M verteilt waren, gegründet. Zum Referatsleiter wurde Thomas Bönig gewählt.

Zuständige Bereiche:

  • Informationstechnologie-IT Strategie und IT-Steuerung/IT-Controlling
  • der Eigenbetrieb it@M als IT-Dienstleister der Stadtverwaltung:
    • Die frühere Bezeichnung der Organisationseinheit war bis 2006 Amt für Informations- und Datenverarbeitung (AfID); von 2007 bis 2013 Direktorium Hauptabteilung III (D-HA III), bevor zum 1. Januar 2013 der Eigenbetrieb gegründet wurde und zum 1. Januar 2018 organisatorisch vom Direktorium zum RIT wechselte.
    • seit Mai 2015 ist der Standort von IT@M die neu gebauten Gebäude des IT-Rathaus in München-Moosach.

Mobilitätsreferat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Mobilitätsreferat wurde 2021 gegründet. Referent ist Georg Dunkel. Das Referat untergliedert sich in den Geschäftsbereich 1 Strategie, Geschäftsbereich 2 Verkehrs- und Bezirksmanagement sowie den Stab für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.[39]

Aus- und Eingliederungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1945 und 1975 existierte die Stadtpolizei München, eine Kommunalbehörde im Referat 11 – Amt für öffentliche Ordnung (heute Polizeipräsidium München).

Das U-Bahn-Referat bestand zwischen 1966 und den 1990er-Jahren und war für den Bau und Unterhalt der U-Bahn zuständig. Es wurde 1998 in das Baureferat eingegliedert. Früherer Referatsleiter war Rolf Schirmer (bis 1998).

Im Laufe der Zeit, vor allem in den 1990er- und 2000er-Jahren, wurden zahlreiche Organisationseinheiten in GmbHs überführt, in denen die Stadt die alleinige oder Hauptgesellschafterin ist:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internetseiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die offizielle Internetseite der Stadtverwaltung München veröffentlicht die Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG im Auftrag des Direktoriums; der Serverbetrieb und die Redaktion werden vorwiegend durch Werbung finanziert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Struktur des Personal- und Organisationsreferates. In: muenchen.de. Landeshauptstadt München, abgerufen am 3. September 2020.
  2. Haushaltspläne. In: muenchen.de. Landeshauptstadt München, abgerufen am 28. August 2021 (siehe PDF „Münchner Stadthaushalt 2021“).
  3. Landeshauptstadt München Redaktion: Wir über uns. Abgerufen am 5. Februar 2021.
  4. Stadtverwaltung München: Fachstelle für Demokratie. Abgerufen am 22. März 2020.
  5. http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Arbeit-und-Wirtschaft/Wir-ueber-uns/Leiter.html
  6. Landeshauptstadt München Redaktion: Wirtschaftsförderung. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  7. Einfach München – Das offizielle Tourismus-Portal. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  8. Landeshauptstadt München, Redaktion: PLATFORM – Räume für zeitgenössische Kunst. Abgerufen am 1. April 2017.
  9. a b Stadtrats-Vollversammlung wählt neue Referenten. In: muenchen.de. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  10. Süddeutsche Zeitung, Druckausgabe vom 11. Dezember 1997
  11. a b c d e f g h i j k CSU setzt ihr Rathauskabinett durch. In: Süddeutsche Zeitung. 22. Oktober 1982.
  12. https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/projekte/technisches-betriebszentrum.html
  13. bwp-ing.de: TBZ Technisches Betriebszentrum, München | bwp - bauer winter baumanagement gmbh - münchen. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  14. a b c d e f g Bei den Referentenwahlen: Trotz Riesenpanne: SPD auf Marschroute. In: Süddeutsche Zeitung. 6. Mai 1976.
  15. Landeshauptstadt München Redaktion: Organisation. Abgerufen am 2. Januar 2021.
  16. Die große Entscheidung um das Stadtkabinett. In: Süddeutsche Zeitung. 5. Mai 1976.
  17. Organigramm des Referates für Gesundheit und Umwelt (PDF), Stand: 1. Januar 2016
  18. Landeshauptstadt München Redaktion: Organisation. Abgerufen am 2. Januar 2021.
  19. a b c Referenten-Roulette im Rathaus. In: Süddeutsche Zeitung. 18. August 1975.
  20. Landeshauptstadt München Redaktion: Kommunalreferat - Wir über uns. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  21. 60 Jahre Kreisverwaltungsreferat Die Ober-Kontrolleure. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2010, abgerufen am 4. September 2021.
  22. Diskussion über Verfassungsschutz: Einfach abschaffen. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Januar 2012, abgerufen am 4. September 2021.
  23. https://ru.muenchen.de/2018/121/Hackenstrasse-12-79218
  24. https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.personalstreichungen-im-kvr-stadt-sheriffs-die-truppe-wird-kleiner-als-geplant.afc318dd-d6ee-4b37-8250-e0049c60272c.html
  25. Abendzeitung München online: Beschluss im Stadtrat – Jetzt ist’s durch: München bekommt Stadtsheriffs, 25. Juli 2017. Aufgerufen am 23. September 2017.
  26. Antrag auf Einrichtung eines kommunalen Ordnungsdienstes von Stadtrat Max Straßer (CSU) vom 9. Februar 2004, Antrag Nr. 02-08 / A 01419 (PDF)
  27. Landeshauptstadt München Redaktion: Kulturreferent. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  28. Süddeutsche Zeitung, Onlineausgabe: 1. September 2021, 7:06 Uhr: "Verwaltung in München:Die Stadt spart beim Personal" aufgerufen am 19. September 2021
  29. Walter Layritz ist Personalreferent. In: Süddeutsche Zeitung. 21. Dezember 1972.
  30. a b Machtkampf auf Kosten der Kinder. In: Süddeutsche Zeitung. 13. Januar 1966.
  31. sueddeutsche.de - Florian Kraus wird neuer Stadtschulrat
  32. Kommunales Bildungsmanagement. In: www.muenchen.de. Abgerufen am 27. Oktober 2019.
  33. Lokales Bildungsmanagement / Lokale Bildungsberatung. In: www.muenchen.de. Abgerufen am 27. Oktober 2019.
  34. a b Ein Altenheim im neuen Stil. In: Süddeutsche Zeitung. 19. August 1975.
  35. a b c Nun dreht sich das Referentenkarusell. In: Süddeutsche Zeitung. 29. Dezember 1972.
  36. Ein Referent - doch noch kein Referat. Robert Langguth zum Leiter des neuen Baureferats berufen. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Juli 1979.
  37. Zwei Tage vor der Referentenwahl: Die Parteien legen ihre Marschroute fest. In: Süddeutsche Zeitung. 4. Mai 1976.
  38. Etatberatungen in neuer Form. In: Süddeutsche Zeitung. 7. Oktober 1975.
  39. Landeshauptstadt München Redaktion: Organisation. Abgerufen am 2. Januar 2021.

Koordinaten: 48° 8′ 15″ N, 11° 34′ 33″ O