Torsten Sträter

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Torsten Sträter beim Deutschen Comedypreis 2016

Torsten Sträter (* 4. September 1966 in Dortmund) ist ein deutscher Horror- und Comedy-Schriftsteller, Slam-Poet, Komiker und Kabarettist.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sträter absolvierte eine Ausbildung zum Herrenschneider und arbeitete auch in diesem Beruf. Danach arbeitete er zwölf Jahre lang für eine Spedition.[3] Später begann er, seine Kurzgeschichten sehr erfolgreich bei Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum vorzutragen. So gewann er neben zahlreichen regionalen Slams in den Jahren 2009, 2010 sowie 2012 die nordrhein-westfälischen Slam-Meisterschaften, den NRW Slam. Er schrieb unter anderem für das Satiremagazin Pardon, einige Zeit lang schrieb er humoristische Kolumnen für den Kicker. In seinen Büchern finden sich ausschließlich Kurzgeschichten. Er tritt regelmäßig bei nuhr im Ersten und extra 3 auf.

Sein Markenzeichen ist eine Beanie-Mütze. Dass er sie bei fast allen Auftritten trägt, hat einen rein praktischen Ursprung: Sträter benötigte etwas, um den vielen Schweiß aufzufangen, der ihm unter den Scheinwerfern von der Stirn rinnt. Und er könne sich „ja schlecht ein Stirnband umlegen wie Björn Borg“.[2]

Sträter litt nach eigenen Angaben vor allem in den neunziger Jahren an einer depressiven Erkrankung, die er auch kabarettistisch thematisiert.[2] Im Januar 2018 wurde Torsten Sträter Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga e.V. (DDL).[4][5]

Seit 2013 betreibt er mit Hennes Bender und Gerry Streberg den Podcast Sträter Bender Streberg – Der Podcast.[6]

Sträter lebt in Waltrop am Rande des Ruhrgebiets und ist Vater eines Sohnes.[7]

Bis zum Herbst 2019 ist Torsten Sträter mit seinem Programm Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein auf Tour. Danach lautet sein Bühnenprogramm Schnee, der auf Ceran fällt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torsten Sträter bei einer Tournee­vorstellung von Tegtmeiers Erben 2013 in der Stadthalle Mülheim

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprecher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Für das Computerspiel Fallout 76 übernahm Sträter die Rolle des Erzählers der Grusel-Hörspiele Geschichten aus den Hügeln von West Virginia, welche an Halloween auf YouTube veröffentlicht wurden und später ins fertige Spiel Einzug fanden.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torsten Sträter beim Prix Pantheon 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Torsten Sträter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt des Satirikers Torsten Sträter (Memento vom 22. Oktober 2014 im Internet Archive)
  2. a b c Maren Schürmann: So lacht das Revier – Sträter schwitzt im Fitnessstudio. In: derwesten.de. 19. Oktober 2014, abgerufen am 6. September 2019.
  3. Sven Astheimer: „Ein Cordanzug sieht aus wie ein Wandteppich“. In: faz.net. FAZ, 14. Februar 2014, abgerufen am 3. Mai 2019.
  4. Pressemitteilung: Torsten Sträter ist Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga e.V. In: depressionsliga.de. Deutsche Depressionsliga e.V., 19. Januar 2019, abgerufen am 24. Mai 2019.
  5. Laut gedacht mit Torsten Sträter. (Webvideo) In: youtube.com. Freunde fürs Leben e.V., 16. April 2019, abgerufen am 3. Mai 2019.
  6. Website des Podcast "Sträter Bender Streberg – Der Podcast". In: straeterbenderstreberg.de. Abgerufen am 3. Mai 2019.
  7. Torsten Sträter. In: carlsen.de. Carlsen Verlag, abgerufen am 3. Mai 2019.
  8. SprechReiz. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 28. November 2018; abgerufen am 3. Mai 2019. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sprechreiz-slam.de
  9. Deutscher Kleinkunstpreis: Preisträger 2018. In: unterhaus-mainz.de. Unterhaus – Mainzer Forum-Theater, 5. November 2017, abgerufen am 3. Mai 2019.
  10. Dattelner Kleinkunstpreis. In: nachtschnittchen.net. Abgerufen am 31. Mai 2019.