Uetendorf

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Uetendorf
Wappen von Uetendorf
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Thunw
BFS-Nr.: 0944i1f3f4
Postleitzahl: 3661
UN/LOCODE: CH UTF
Koordinaten: 610033 / 180433Koordinaten: 46° 46′ 30″ N, 7° 34′ 12″ O; CH1903: 610033 / 180433
Höhe: 554 m ü. M.
Fläche: 10,2 km²
Einwohner: 5950 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 583 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Albert Rösti (SVP)
Website: www.uetendorf.ch
Karte
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Uetendorf ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern (Schweiz).

Sprachlich wird der Name Uetendorf aus dem althochdeutschen Uoto und dem Gattungswort Dorf gebildet. Die frühere Grundform war Uotindorf (Dorf des Uto).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Fusse des Moränenwalles zwischen dem Quellgebiet der Gürbe und der weiten Ebene des Aaretales in der Nähe der Stadt Thun und wird vom Glütschbach durchflossen.

Zur Gemeinde gehören folgende Ortschaften und Weiler: Uetendorf-Allmend, Chandermatte, Gibliz, Uetendorfberg, Buchshalten, Willerüti und Guet.

Die Nachbargemeinden sind Thun, Thierachern, Steffisburg, Heimberg, Uttigen, Längenbühl, Gurzelen und Seftigen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uetendorf wird zum ersten Mal 994 erwähnt, als der deutsche König Otto III. (HRR) den Weiler dem Kloster Selz im Elsass schenkt. Bis 1798 war Uetendorf nicht viel mehr als eine Ortsbezeichnung und eine Umschreibung für ein Herrschaftsgebiet. Die Dorfgemeinschaft hatte kaum politische Rechte. Erst mit der bernischen Verfassung von 1831 wurde Uetendorf eine eigenständige Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen:[2]

Partei: SVP SP BDP EVP GPS FDP glp EDU CVP
Stimmenanteil: 50,2 % 10,7 % 8,8 % 7,6 % 6,3 % 5,1 % 4,7 % 3,0 % 1,6 %

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde von Uetendorf ist seit 1994 die tschechische Stadt Sušice (Schüttenhofen) in Westböhmen.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Futsaler des FC Uetendorf spielen in der Swiss Futsal Premier League.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uetendorf ist seit dem 1. Januar 2007 rechtlicher Sitz des Falkensteinerbundes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uetendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Resultate der Gemeinde Uetendorf. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
  3. Homepage Uetendorf – Partnergemeinde, abgerufen am 16. Mai 2017