Uetendorf

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Uetendorf
Wappen von Uetendorf
Wappen von Uetendorf
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Thunw
BFS-Nr.: 0944i1f3f4
Postleitzahl: 3661
UN/LOCODE: CH UTF
Koordinaten: 610033 / 180433Koordinaten: 46° 46′ 30″ N, 7° 34′ 12″ O; CH1903: 610033 / 180433
Höhe: 554 m ü. M.
Höhenbereich: 542–654 m ü. M.[1]
Fläche: 10,17 km²[2]
Einwohner: 5858 (31. Dezember 2022)[3]
Einwohnerdichte: 576 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
7,3 %
(31. Dezember 2022)[4]
Website: www.uetendorf.ch
Lage der Gemeinde
Karte von UetendorfAmsoldingerseeBrienzerseeDittligseeUebeschiseeThunserseeKanton LuzernVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis EmmentalVerwaltungskreis Frutigen-NiedersimmentalVerwaltungskreis Interlaken-OberhasliVerwaltungskreis Obersimmental-SaanenAmsoldingenBlumenstein BEBuchholterbergBurgisteinErizFahrniForst-LängenbühlGurzelenHeiligenschwendiHeimberg BEHilterfingenHomberg BEHorrenbach-BuchenHorrenbach-BuchenOberhofen am ThunerseeOberlangeneggPohlernReutigenSeftigenSigriswilSteffisburgStocken-HöfenTeuffenthalThierachernThunUebeschiUetendorfUnterlangeneggUttigenWachseldornWattenwil
Karte von Uetendorf
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Uetendorf ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern (Schweiz).

Sprachlich wird der Name Uetendorf aus dem althochdeutschen Uoto und dem Gattungswort Dorf gebildet. Die frühere Grundform war Uotindorf (Dorf des Uto).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Fusse des Moränenwalles zwischen dem Quellgebiet der Gürbe und der weiten Ebene des Aaretales in der Nähe der Stadt Thun und wird vom Glütschbach durchflossen.

Zur Gemeinde gehören folgende Ortschaften und Weiler: Uetendorf-Allmend, Chandermatte, Gibliz, Uetendorfberg, Buchshalten, Willerüti, Dorf, Berg und Guet.

Die Nachbargemeinden sind Thun, Thierachern, Steffisburg, Heimberg, Uttigen, Forst-Längenbühl, Gurzelen, Kirchdorf und Seftigen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uetendorf wird zum ersten Mal 994 erwähnt, als der deutsche König Otto III. (HRR) den Weiler dem Kloster Selz im Elsass schenkt. Bis 1798 war Uetendorf nicht viel mehr als eine Ortsbezeichnung und eine Umschreibung für ein Herrschaftsgebiet. Die Dorfgemeinschaft hatte kaum politische Rechte. Erst mit der bernischen Verfassung von 1831 wurde Uetendorf eine eigenständige Gemeinde. Zur Reinigung des Abwassers wurde die Gemeinde an die ARA Thunersee in der Uetendorfer Allmend angeschlossen.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen:[6]

Partei: SVP SP BDP EVP GPS FDP glp EDU CVP
Stimmenanteil: 50,2 % 10,7 % 8,8 % 7,6 % 6,3 % 5,1 % 4,7 % 3,0 % 1,6 %

Der Gemeinderat besteht aus 7 Mitgliedern. In der Legislatur 2020–2023 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

Name Partei
Albert Rösti (bis Ende 2022), Gemeindepräsident SVP
Anna-Katharina Zenger, Gemeindevizepräsidentin Grüne
Hannelore Schwarz SVP
Eva Bichsel SVP
Daniel Würsten EVP
Marcel Kümin SVP
Hannes Zaugg-Graf glp

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde von Uetendorf ist seit 1994 die tschechische Stadt Sušice in Westböhmen.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1908 gegründete Landwirtschaftliche Genossenschaft Uetendorf und Umgebung fusionierte 1988 mit der Landwirtschaftliche Genossenschaft Thun und Umgebung zur Landwirtschaftliche Genossenschaft Thun-Uetendorf und Umgebung mit Sitz in Uetendorf. 2000 wurde sie von der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Steffisburg übernommen, welche ihren Namen in Landi Thun Genossenschaft mit Sitz in Thun änderte. 2021 wurde die Garage Hans Baumgartner AG von der Landi Thun Genossenschaft übernommen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Futsaler des FC Uetendorf spielen in der Swiss Futsal Premier League.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Uetendorf ist seit dem 1. Januar 2007 rechtlicher Sitz des Falkensteinerbundes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Uetendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Generalisierte Grenzen 2023. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 7. September 2023.
  2. Generalisierte Grenzen 2023. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 7. September 2023.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2022. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2022 zusammengefasst. Abruf am 5. September 2023
  5. Das Einzugsgebiet der ARA Thunersee. In: arathunersee.ch. Abgerufen am 16. Juli 2022.
  6. Resultate der Gemeinde Uetendorf. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
  7. Homepage Uetendorf – Partnergemeinde, abgerufen am 25. Oktober 2023