Sigriswil

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Sigriswil
Wappen von Sigriswil
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Thunw
BFS-Nr.: 0938i1f3f4
Postleitzahl: 3655 Sigriswil
3654 Gunten
3656 Tschingel ob Gunten
3657 Schwanden bei Sigriswil
3658 Merligen
Koordinaten: 621258 / 173977Koordinaten: 46° 43′ 0″ N, 7° 43′ 0″ O; CH1903: 621258 / 173977
Höhe: 810 m ü. M.
Fläche: 55,34 km²
Einwohner: 4788 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 87 Einw. pro km²
Website: www.sigriswil.ch
Sigriswil

Sigriswil

Karte
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Sigriswil ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Thun des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der grösste Teil der Gemeinde Sigriswil liegt auf einer Sonnenterrasse über dem rechten Ufer des Thunersees. Sie erstreckt sich von dessen Ufer (560 m) ansteigend zur Blueme (1392 m) und zum Sigriswilergrat (Sigriswiler Rothorn 2051 m). Ein kleinerer (hinterer) Teil des Gemeindegebietes befindet sich am Nord- und Osthang der Blueme und am Westhang des hinteren Sigriswilergrats und gehört zum Einzugsgebiet der Zulg, welche erst nach Thun in die Aare fliesst.

Die Gemeinde besteht aus den 11 Ortschaften: Aeschlen ob Gunten, Gunten, Meiersmaad, Merligen, Ringoldswil, Schwanden, Sigriswil, Tschingel ob Gunten, Wiler, Endorf und Reust sowie dem Justistal. Die Ortschaften Meiersmaad und Reust liegen im hinteren Teil des Gemeindegebietes.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Sigriswil setzt sich aus dem althochdeutschen Personennamen Sigiheri oder Sigirih und der Ortsnamenendung -wilari (kleines Dorf, Weiler) zusammen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinzeitlicher Fund in Gunten, bronzezeitliche Funde in Merligen, Gunten, Sigriswil, Ringoldswil und Justistal. Orts- und Flurnamen weisen auf eine Urbarmachung in alemannischer Zeit hin. Die häufig geäusserte Behauptung, der Name Tschingel, welcher aus dem Lateinischen Cingulum stammt, beweise eine Urbarmachung in römischer Zeit, ist nicht haltbar. Tschingel ist eines der im Berner Oberland häufig vorkommenden romanischen Lehnwörter, die sich in alemannischer Zeit erhalten haben. Daher kommen solche Wörter für eine siedlungsgeschichtliche Auswertung nicht in Betracht. Auch das Wort Gunten ist in der alteren Forschung zu unrecht als ein Wort aus römischer Zeit bezeichnet worden. Heute wird es als romanisches Lehnwort gallischen Ursprungs betrachtet.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 10. Jahrhundert gehört das Gebiet der Gemeinde zum Herzogtum Schwaben, im 11. Jahrhundert zum Königreich Hochburgund, mit welchem Sigriswil 1033 wieder zum Reich gelangt. In den folgenden Jahrhunderten Abhängigkeit der ursprünglich freien Bauern von weltlichen und geistlichen Grundherren. Im 13. Jahrhundert gehört Sigriswil lehnsrechtlich zur Freiherrschaft Oberhofen, nach der Ermordung Albrecht I. von Habsburg (1308) unter Beteiligung von Walter III. von Eschenbach kommt Oberhofen und damit Sigriswil unter österreichische Herrschaft. 1313 wird Sigriswil kyburgisches Reichslehen, wird 1323 an Bern verkauft und wieder als Lehen zurückerhalten. 1347 erfolgt der Kauf des Hochwaldregals vom (verschuldeten) Graf Eberhard II. von Kyburg-Burgdorf (Sigriswiler Freiheitsbrief); 1406 bernische Herrschaft; bis 1471 Freigericht zusammen mit Steffisburg, dann bis 1798 eigenes Gericht. 1627 Eingliederung des Justistals in das Gemeindegebiet. Während der Helvetik zu Kanton Oberland, von 1803 bis 1832 wieder Freigericht.

Die Urgemeinde ist eine reine wirtschaftliche Güter- und Nutzungsgemeinde; sie erhielt unter grundherrschaftlicher Verwaltung die kleine Gerichtsbarkeit. Im 15. Jahrhundert erfolgt eine starke Einwanderung und die innere Abschottung der uransässigen Bewohnerschaft gegen die Neuzuzüger.

Reformation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1525 wurde Albrecht Vogt, der Chorherr von Interlaken, als Leutpriester nach Sigriswil geschickt. Er nahm an der Berner Disputation von 1528 teil und unterschrieb dort die Reformationsthesen. In der Folge wurde er beauftragt, die Reformation in Sigriswil einzuführen. Im Gegensatz zu anderen Regionen in Berner Oberland wurde die Reformation in Sigriswil widerstandslos akzeptiert. 1529 wurde in jeder Kirchgemeinde ein Chorgericht eingesetzt, das strenge Kirchenzucht durchsetzte. Die Sigriswiler duldeten aber den Pilgerweg für Wallfahrten zu den Beatushöhlen. Die Regierung liess die Höhlen 1528 erstmals zumauern, Kirche und Pilgerherberge zerstören. Die katholischen Unterwaldner liessen sich aber nicht vor weiteren Wallfahrten abhalten und brachen die Mauer wieder auf; so gingen Zumauern und Aufbrechen mehrmals weiter. Als Gegengewicht zum Kult um die Beatushöhlen liess die Berner Regierung 1534 bis 1535 auf dem Beatenberg eine evangelisch-reformierte Kirche bauen.[2]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1650 erfolgt mit der Seyordnung die Regelung der Verhältnisse zwischen Alteingesessenen und Hintersassen sowie zwischen den oberen Ortschaften und der Ortschaft Merligen um unklare Nutzung der Allmenden. Seit 1690 Burgergemeinde mit persönlichem Anrecht auf Heimatschein. Aufgrund des neuen kantonalen Gemeindegesetzes wurde 1832 eine neue Gemeindeordnung (Einwohnergemeinde) angenommen. Die neue Verfassung von 1831 liess in der Gemeindeorganisation jedoch alles beim Alten. Die Burgergüter blieben unangetastet als Privateigentum bestehen, wodurch der neu geschaffenen Einwohnergemeinde die finanziellen Mittel fehlten. 1851 erfolgte daher die Schaffung einer Gemischten Gemeinde zum Interessenausgleich zwischen Burger- und Einwohnergemeinde; 1868 fand schliesslich die Übergabe des allgemeinen Burgergutes an die Einwohnergemeinde sowie die Auflösung der Burgergemeinde statt. Mitte des 19. Jahrhunderts fanden Parteikämpfe zwischen Liberalen und Konservativen statt, die den Strassenbau ablehnten; 1852 Bau der Seestrasse bis Gunten, 1873 Verlängerung nach Merligen, danach kontinuierlicher Ausbau des Strassennetzes.

1908 beschloss die Gemeindeversammlung, sich finanziell an einer Drahtseilbahn zwischen Gunten und Siriswil zu beteiligen. Der finanzielle Aufwand für eine Bahn erwies sich aber als zu gross, und man entschloss sich 1914 zugunsten des Automobilverkehrs. Post und Telegraph erreichten die Gemeinde Ende des 19. Jahrhunderts, Telephonverbindung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Weitere Aufgaben der Gemeinde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Wildbachverbauungen, Aufforstungen, Vermessungsarbeiten, Wasserfassungen und der Schulhausbau. 1898 fand in Merligen ein Dorfbrand statt, der einen Teil des Dorfes zerstörte.

Kirche Sigriswil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Kirche in Sigriswil wurde um 1000 erbaut von Rudolf II. von Hochburgund (Strättliger Chronik); Bis zur Reformation Zugehörigkeit zum Bistum Konstanz; Patronat Im 13. Jahrhundert bei den Edlen von Bremgarten, Burkhard von Unspunnen u. a., ab 1222 beim Kloster Interlaken, nach der Reformation bei Bern, aber mit eigenem Chorgericht. Mitte 15. Jahrhundert Umbau (spätgotische Fundamente), 1678/79 Neubau im Typus der evangelischen Predigtkirche. Weitere Renovationen 1784, 1838, 1866 und 1957. Schutzpatron St. Gallus. 1937 Einweihung der Kirche Merligen. Über ihr Amt hinaus Spuren hinterlassen haben die Pfarrer Christoph Pfäfferlin (1555–1565) als Humanist und Botaniker, Gottlieb Jakob Kuhn (1799–1806) als Dichter und Karl Howald (1833–1869) als Chronist.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft ursprünglich Dreifelderwirtschaft mit freien Bauern. Beginn des Rebbaus am Thunersee vermutlich in römischer Zeit. Selbstversorgung der Gemeinde in Brot und Wein. Im 18. Jahrhundert Einführung der Graswirtschaft (Stallfütterung), vermehrte Milcherzeugung und Fruchtwechsel sowie Einführung der Kartoffel und Rückgang des Ackerbaus. Ende des 18. Jahrhunderts durch Degeneration der Rebstöcke bedingter Niedergang des Rebbaus. 1851 und 1858 regeln Schutzbestimmungen und ein neues Forstgesetz die Waldnutzung und beenden den Raubbau durch die Landwirtschaft. Im 20. Jahrhundert Verminderung und Vergrösserung der landwirtschaftlichen Betriebe, Zunahme der Kuhbestände und weiterer Rückgang der Ackerfläche.

Die Landwirtschaft bleibt bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts Hauptwirtschaftszweig; 1831 Einführung der Gewerbefreiheit, Zunahme von Gastwirtschaft und Gewerbe; 1858 Beginn des Fremdenverkehrs (erste Werbeschrift); Im 20. Jahrhundert ist Sigriswil keine rein bäuerliche Gemeinde mehr, viele erwerben ihren Verdienst in der Hotellerie, im Gewerbe, Handel und Verkehr sowie in den Fabriken in Thun.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2015 betrugen:[3]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sigriswil wird von den Autobuslinien 21 und 25 der Verkehrsbetriebe STI bedient, erstere wiederum ersetzte den zwischen 1952 und 1982 verkehrenden Trolleybus Thun–Beatenbucht. Von 1913 bis 1952 fuhr auf dem Abschnitt die Strassenbahn Steffisburg–Thun–Interlaken.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturhistorische Rundgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kulturhistorischen Rundgänge führen durch Sigriswil, Endorf, Merligen und Gunten.[4]

Brauchtum und Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chästeilet (berndeutsch für Käse-Verteilung) ist ein jährlich wiederkehrendes Fest im Justistal.

Das Fest findet jeweils am Freitag vor oder nach dem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag statt. Das genaue Datum wird immer ein Jahr zum Voraus durch die Vereinigten Alpgenossenschaften festgelegt. Am Chästeilet treffen sich die Landwirte, welche ihre Kühe im Justistal gesömmert haben, und teilen die im Sommer produzierten Käselaibe im Verhältnis zur Milchleistung der Kühe auf. Bereits vor und während des traditionellen Rituals beginnt ein fröhliches Fest mit Jodelliedern und Schwyzerörgeli-Klängen.

Der in der Sternwarte Drebach (Erzgebirge) entdeckte Kleinplanet (104896) trägt offiziell den Namen Schwanden nach der Sigriswiler Ortschaft.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gottlieb Jakob Kuhn (1775–1849), von 1799 bis 1806 Vikar in Sigriswil
  • Philipp Woker (1848–1924), Historiker, Prof. der Uni Bern; Vater von Gertrud und Harald Woker; Grabstätte: Stampach (Haus Woker)
  • Karl Howald (1796–1869), von 1833 bis 1869 Pfarrer in Sigriswil, Verfasser einer siebenbändigen Sigriswiler Chronik (1844–69)
  • Gertrud Woker (1878–1968), Biochemikerin, Prof. der Uni Bern, Aktivistin der Internationalen Frauenliga; geboren in Stampach (Haus Woker)
  • Curt Goetz (1888–1960), Schauspieler und Schriftsteller, besass in Merligen ab 1927 ein Ferienhaus, in dem er mit seiner Frau Valérie von Martens (1894–1986) von 1933 bis 1939 ständig wohnte.
  • Zenta Mauriņa (1897–1978), lettische Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin, schrieb: „Du hattest den Weg nach Sigriswil gefunden, wo die schneebedeckten Berge die Herrlichkeit des Schöpfers rühmen, und der Thuner See die Tiefe seiner Gedanken.“[6]
  • George Gallup (1901–1984), amerikanischer Pionier der Markt- und Meinungsforschung, starb im Ortsteil Sigriswil, Tschingel ob Gunten
  • Adrian Amstutz (* 1953), Schweizer Politiker (SVP), geboren in Sigriswil und von 1993 bis 1998 Gemeinderatspräsident
  • Christoph Sauser (* 1976), Schweizer Mountainbiker

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Bürgi: Frühe Waldnutzungsformen im Sigriswiler Wald. In: Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen. Band 145, 1994, S. 669–676.
  • Matthias Bürgi: Spuren in der Sigriswiler Landschaft. In: Jahrbuch vom Thuner- und Brienzersee. 1994b, S. 14–45.
  • Anne-Marie Dubler: Die Region Thun-Oberhofen auf ihrem Weg in den bernischen Staat. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde. Band 66, Nr. 2, 2004, S. 61–117.
  • Wilhelm Gafner: Sigriswil. Sigriswil 1977.
  • Max Grütter: Tausendjährige Kirchen am Thuner- und Brienzersee. Paul Haupt, Bern 1956.
  • Johann Ulrich Hubschmied: Über Ortsnamen des Amtes Thun. Adolf Schär, Thun 1943.
  • Berchtold Lenherr: Wandlungen der bäuerlichen Selbstversorgung im Raum Sigriswil-Schwanden-Beatenberg. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde. Nr. 41, 1979, S. 45–80.
  • Thomas Lindt: Kirche Sigriswil. Sigriswil 1985.
  • H. Rennefahrt: Das Amt Thun – Eine Heimatkunde. Band 1. Adolf Schär, Thun 1943, Überblick über die staatsrechtliche Entwicklung, S. 197–229.
  • Adolf Schär-Ris: Sigriswil: Eine Heimatkunde. Büchler, Bern.
  • Adolf Schär-Ris: 1347–1947 – Sechshundert Jahre Sigriswil: Historische Festschrift zum 600jährigen Jubiläum der elf Dörfer der Gemeinde Sigriswil. Sigriswil 1947.
  • Adolf Schär-Ris: Sigriswil. Paul Haupt, Bern 1979.
  • Bernhard Stettler: Studien zur Geschichte des Obern Aareraums im Früh- und Hochmittelalter. Verlag Stadtkanzlei Thun, Thun 1964.
  • Otto Tschumi: Ur- und Frühgeschichte des Amtes Thun. Adolf Schär, Thun 1943.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sigriswil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Roger Probst: Sigriswiler wehrten sich nicht gegen die Reformation, Berner Zeitung, Bern 11. Mai 2017
  3. Resultate der Gemeinde Sigriswil. Staatskanzlei des Kantons Bern, 18. Oktober 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
  4. Kulturhistorische Rundgänge Sigriswil
  5. JPL Small-Body Database Browser. In: ssd.jpl.nasa.gov. Abgerufen am 17. Oktober 2012.
  6. Aus: Zenta Maurina: Mein Lied von der Erde. Wegstrecken. Maximilian Dietrich Verlag, Memmingen 1976, S. 8.