Untrasried

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Untrasried
Untrasried
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Untrasried hervorgehoben
Koordinaten: 47° 50′ N, 10° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Obergünzburg
Höhe: 819 m ü. NHN
Fläche: 25,76 km²
Einwohner: 1570 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87496
Vorwahl: 08372
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 176
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstr. 23
87496 Untrasried
Webpräsenz: www.untrasried.de
Bürgermeister: Alfred Wölfle (CSU)
Lage der Gemeinde Untrasried im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild
Untrasried im Winter

Untrasried ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untrasried liegt in der Region Allgäu im Günztal und ist die am westlichsten gelegene Gemeinde des Landkreises Ostallgäu. Am südlichen Ortsrand entspringt die Westliche Günz. Nach etwa dreißig Kilometer vereinigt sie sich bei Egg an der Günz mit der Östlichen Günz zur Günz, die bei Günzburg in die Donau mündet.

Es existieren folgende Gemarkungen: Hopferbach, Untrasried.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untrasried gehörte zum Fürststift Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. 1818 entstand mit dem Gemeindeedikt die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1974 ließ sich die bis dahin selbständige Gemeinde Hopferbach freiwillig nach Untrasried eingemeinden.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1.226 Einwohner[2]
  • 1970: 1.131 Einwohner[2]
  • 1987: 1.231 Einwohner
  • 2000: 1.443 Einwohner
  • 2011: 1.521 Einwohner
  • 2014: 1.526 Einwohner

Untrasried wuchs zwischen 1988 und 2008 um 269 Einwohner bzw. ca. 21 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Alfred Wölfle.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 578.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 145.000 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt gespalten von Silber und Blau vorne einen aufspringenden Rappen, hinten auf grünem Dreiberg einen silbernen Turm.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untrasried ist für den Rockfrühling im ganzen Allgäu und darüber hinaus bekannt. Jedes Jahr im Frühjahr findet dieses Fest statt und lockt an zwei Abenden knapp 10000 Besucher nach Untrasried.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sechs, im produzierenden Gewerbe 71 und im Bereich Handel und Verkehr fünf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 24 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 466. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 80 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1883 ha, davon waren 1867 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 50 Kindern

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Untrasried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.