Stötten am Auerberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stötten a.Auerberg
Stötten am Auerberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stötten a.Auerberg hervorgehoben
Koordinaten: 47° 44′ N, 10° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Stötten am Auerberg
Höhe: 733 m ü. NHN
Fläche: 40,75 km²
Einwohner: 1836 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87675
Vorwahl: 08349
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 171
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Füssener Straße 11
87675 Stötten
Webpräsenz: www.stoetten.de
Bürgermeister: Ralf Grube (Allgem. Wählerschaft)
Lage der Gemeinde Stötten a.Auerberg im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
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Stötten am Auerberg von Westen

Stötten am Auerberg (amtlich: Stötten a.Auerberg; mundartlich: Schdeedda) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stötten am Auerberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stötten am Auerberg liegt in der Region Allgäu. Die Landschaft um Stötten wird insbesondere durch den 1.055 m hohen Auerberg im Osten und die Stöttener Hochmoore im Tal der Geltnach westlich des Ortes gekennzeichnet. Die Geltnach, ein Zufluss der Wertach, wurde 1912 wegen häufiger Hochwasser reguliert. Westlich des Ortes bestand ein von der Geltnach durchflossener, ab 1798 trockengelegter großer See.

Es existieren folgende Gemarkungen: Remnatsried, Steinbach, Stötten am Auerberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1314 erfolgte die erste Erwähnung Stöttens als Steten auf dem Urberc. Stötten am Auerberg gehörte zum Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Steinbach eingegliedert.[2] Am 1. Juli 1976 kam Remnatsried hinzu. Rettenbach am Auerberg folgte am 1. Mai 1978.[3] Nach zähen Auseinandersetzungen ist Rettenbach seit dem 1. Januar 1994 wieder selbständig.[4] Seitdem besteht eine Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Rettenbach am Auerberg und Stötten am Auerberg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1810 Einwohner[3]
  • 1970: 1851 Einwohner[3]
  • 1987: 1748 Einwohner
  • 2000: 1897 Einwohner
  • 2011: 1827 Einwohner
  • 2012: 1835 Einwohner
  • 2014: 1836 Einwohner

Alle Einwohnerzahlen beziehen sich auf das Gebiet der heutigen Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Ralf Grube (Allgemeine Wählerschaft). Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Joachim Ernst (Allgemeine Wählerschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 578 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 46 T€. Stötten ist Mitgliedsgemeinde der die Grenzen der Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern überschreitenden interkommunalen Allianz „Auerbergland“.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter rotem Schildhaupt, darin eine silberne Wellenleiste, in Silber auf grünem Dreiberg ein grünes Kleeblattsteckkreuz, beseitet von zwei aufrechten schwarzen Ochsenhörnern.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sieben, im produzierenden Gewerbe 71 und im Bereich Handel und Verkehr 13 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 40 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 586. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 126 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2497 ha, davon waren 21 ha Ackerfläche und 2475 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stötten liegt an der Bundesstraße 16 zwischen Marktoberdorf und Füssen. Von 1899 bis 1973 bestand zwischen Marktoberdorf und Lechbruck eine Lokalbahnlinie mit Bahnhöfen auch in Stötten und Steinbach, danach wurde auf deren Trasse ein regionaler Radweg gebaut, der heute ein Teilstück der sogenannten „Dampflokrunde“ ist.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 88 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zwölf Lehrern und 207 Schülern

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Griesmann (Verf.); Gemeinde Stötten am Auerberg (Hrsg.): Heimat-Chronik der Gemeinde Stötten a. Auerberg, Stötten a. Auerberg, 1990
  • Hansjörg Küster; Birgit Gehlen: Vom Werden einer Kulturlandschaft: vegetationsgeschichtliche Studien am Auerberg, Südbayern, Weinheim: VCH, Acta Humaniora, 1988 ISBN 3-527-17532-6
  • Günter Ulbert; Werner Zanier; Christof Flügel: Der Auerberg, (Münchner Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte, 45), München: Beck'sche Verlagsbuchhandlung, 1994

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stötten am Auerberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 519.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994