Halblech

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Dieser Artikel behandelt die bayerische Gemeinde, zum Fluss gleichen Namens siehe Halblech (Fluss).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Halblech
Halblech
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Halblech hervorgehoben
Koordinaten: 47° 38′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Höhe: 800 m ü. NHN
Fläche: 125,45 km²
Einwohner: 3477 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87642
Vorwahl: 08368
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 173
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 18
87642 Halblech
Webpräsenz: www.halblech.de
Bürgermeister: Johann Gschwill (Parteilose Wählergemeinschaft Buching)
Lage der Gemeinde Halblech im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
Über dieses Bild
Ortsteile Birnbaum und Trauchgau
Lüftlmalerei in Halblech

Halblech ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halblech liegt in der Region Allgäu. Im Ort endet der Allgäu-Radweg.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Buching, Fronreitener Forst und Trauchgau.

Zur Gemeinde Halblech gehören unter anderem die Orte:

  • Gemarkung Buching: Bayerniederhofen, Berghof, Bruckschmid, Buching, Greith, Häringer, Hafenfeld (Hafenbauer), Helfenwang, Herdweg, Hergratsried, Kniebis, Lachen, Ostern, Pfefferbichl, Rauhenbichl, See, Thal, Zwieselried.
  • Gemarkung Trauchgau: Birnbaum, Eschenberg, Jans, Küchele, Halblech, Oberreithen, Ried, Schlöglmühle, Schober, Schwaighof, Serra, Stockingen, Trauchgau, Unterreithen, Zwingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet von Halblech gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Landsberg und war Teil der Herrschaft Hohenschwangau, die seit 1567 ein Teil Bayerns ist. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Halblech die Gemeinden Buching und Trauchgau.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1976 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Buching und Trauchgau zur neuen Gemeinde Halblech zusammengeschlossen.[2]

Am 1. Januar 1980 wurde das gemeindefreie Gebiet Fronreitener Forst aufgelöst, und der kleinere Teil (467,28 Hektar) in die Gemeinde Halblech eingegliedert (der größere Teil mit 1398,40 Hektar kam an die östliche Nachbargemeinde Wildsteig).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 2.513 Einwohner, davon in Trauchgau 1.299 und in Buching 1.214[2]
  • 1970: 2.797 Einwohner, davon in Trauchgau 1.446 und in Buching 1.351[2]
  • 1987: 3.115 Einwohner
  • 2000: 3.485 Einwohner
  • 2011: 3.395 Einwohner

Halblech wuchs zwischen 1988 und 2008 um 279 Einwohner bzw. ca. 9 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Johann Gschwill (Parteilose Wählergemeinschaft Buching).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.991 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 451 T€.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 960 und im Bereich Handel und Verkehr 38 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 264 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1150. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) und im Bauhauptgewerbe gab es je sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 121 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2704 ha.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 96 Kindern
  • Grundschule: eine mit zwölf Lehrern und 255 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Halblech – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.