Andervenne

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Andervenne
Andervenne
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Andervenne hervorgehoben
52.5105555555567.572536Koordinaten: 52° 31′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Freren
Höhe: 36 m ü. NHN
Fläche: 19,52 km²
Einwohner: 869 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49832
Vorwahlen: 0 59 02
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 001
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
49832 Freren
Bürgermeister: Reinhard Schröder (CDU)
Lage der Gemeinde Andervenne im Landkreis Emsland
Niederlande Landkreis Cloppenburg Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Landkreis Osnabrück Andervenne Bawinkel Beesten Bockhorst Börger Breddenberg Dersum Dörpen Dohren (Emsland) Emsbüren Esterwegen Freren Fresenburg Geeste Groß Berßen Handrup Haren (Ems) Haselünne Heede (Emsland) Herzlake Hilkenbrook Hüven Klein Berßen Kluse (Emsland) Lähden Lahn (Hümmling) Langen (Emsland) Lathen Lehe (Emsland) Lengerich (Emsland) Lingen (Ems) Lorup Lünne Lünne Meppen Messingen Neubörger Neulehe Niederlangen Oberlangen Papenburg Rastdorf Renkenberge Rhede (Ems) Salzbergen Schapen Sögel Spahnharrenstätte Spelle Stavern Surwold Sustrum Thuine Twist (Emsland) Vrees Walchum Werlte Werpeloh Wettrup WippingenKarte
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Die Gemeinde Andervenne ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Freren im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Die Gemeinde hat 933 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 19,52 Quadratkilometern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Andervenne liegt an der B 214 zwischen Freren und Fürstenau und etwa 20 km östlich der Ems und der Stadt Lingen auf der Südseite der Lingener Höhe. Auf dem Gebiet der Gemeinde Andervenne liegt das Südostufer des Saller Sees.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Norden die Gemeinden Lengerich und Handrup, beide in der Samtgemeinde Lengerich, im Osten die Stadt Fürstenau in der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Osnabrück und im Südwesten die Stadt Freren.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Andervenne (an der = bei der; Venn = Moor) besteht aus Andervenne-Oberdorf, Andervenne-Ebendorf und Andervenne-Niederdorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft (Anderveni) wurde um 1000 erstmals urkundlich erwähnt.

Entwicklung der Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Andevenne 1880 1900 1925 1933 1939 1950 2005
A-Oberdorf 342 431 380 508 497 624 k.A.
A-Ebendorf 53 72 94 103 7 5 k.A.
A-Niederdorf 419 358 380 369 337 455 k.A.
Gesamt 814 861 854 980 841 1.084 933

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören neun Ratsfrauen und -herren an. Nach der Kommunalwahl am 11. September 2011 entfallen acht Mandate auf die CDU sowie ein Mandat auf die SPD.[2] Die nächsten Kommunalwahlen werden 2016 stattfinden.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt im oberen Bereich eine goldene Gerstengarbe auf blauem Grund. Die Halme im unteren Bereich sind blau auf goldenem Grund. In der linken und rechten unteren Ecke finden sich zwei nach außen zeigende rote Pferdeköpfe auf goldenem Grund.

Sport[Bearbeiten]

Das Gebiet um den Saller See im Nordwesten der Gemeinde ist 2008 zu einem „Skike-Park“ ausgebaut worden.[3] Der Skike-Park ist der älteste seiner Art in Deutschland.[4]

Größter Verein der Gemeinde Andervenne ist der SV Heidekraut Andervenne. Ihm gehören ca. 500 Mitglieder an. In acht verschiedenen Sparten sind ca. 300 Sportlerinnen und Sportler aller Altersstufen aktiv. Neben Fußball bietet der Verein Karate, Kinderturnen, Volleyball, Frauensport, Walking, Montagssport für Männer und Tischtennis an. Die erste Fußballmannschaft der Frauen stieg 2014 in die drittklassige Regionalliga Nord auf.

Literatur[Bearbeiten]

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück: Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. http://www.freren.com/
  3. Touristik-Verein Freren-Lengerich-Spelle e.V.: SKIKE Park Saller See
  4. Neue Trendsportart am Saller See in Freren. Erster Skike-Park in Deutschland eröffnet – „Leicht zu erlernender Sport“ Grafschafter Nachrichten. 26. September 2008

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Andervenne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien