Geeste
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Emsland | |
| Höhe: | 23 m ü. NN | |
| Fläche: | 133,07 km² | |
| Einwohner: |
11.308 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49744 | |
| Vorwahlen: | 05937, 05907, 05963, 05925 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EL | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 54 014 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile/Stadtbezirke | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Rathaus 3 49744 Geeste |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Josef Leinweber (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Geeste im Landkreis Emsland | ||
Geeste ist eine an der Ems gelegene Gemeinde im zentralen westlichen Teil des Landkreises Emsland im westlichen Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Geeste liegt im Emsland zwischen Meppen im Norden und Lingen im Süden. Unmittelbar südöstlich der Gemeinde liegt das Speicherbecken Geeste und etwas weiter in dieser Richtung liegt die Lingener Höhe.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Im Nordwesten grenzt die Gemeinde Geeste an die Gemeinde Twist, im Norden an die Stadt Meppen, im Osten an die Stadt Haselünne und die Samtgemeinde Lengerich. Im Süden an die Stadt Lingen, sowie an die Gemeinde Wietmarschen in der Grafschaft Bentheim.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Geeste gehören die Ortsteile Geeste, Groß- und Klein Hesepe, Osterbrock, Bramhar, Varloh und Dalum mit der Siedlung Großer Sand.
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[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Frühgeschichte
Über die Ur- und Frühgeschichte menschlichen Lebens im Gebiet des (heutigen) Emslandes geben eine Vielzahl von Grabungen und Funden Auskunft. Hier sind insbesondere die riesigen Steingräber aus der jüngeren Steinzeit (3000 v. Chr.) sowie Bodenfunde aus der mittleren und jüngeren Bronzezeit (1400-700 v. Chr.) zu nennen. Die Fundstellen liegen auf den trockenen Geestrücken östlich der Ems, vorwiegend auf dem Hümmling. Die damaligen Ansiedlungen im Bereich der heutigen Gemeinde Geeste beschränken sich auf den hohen Geestrücken in Hesepe, Dalum und Geeste. Diese ersten „heidnischen“, d.h. vorchristlichen, Siedlungen entwickelten sich aus Einzelhöfen hin zu kleinen Zusammenschlüssen in der Form von Haufendörfern.
- Hesepe beinhaltet zwei Wortstämme von hohem Alter. Der Name kommt erstmals in den Corveyer Registern um 1000 als Hasba vor, 1181 erscheint der Ortsname bereits in der jetzigen Form Hesepe. Das Grundwort epe, alte Form apa, findet sich in ganz Deutschland, am meisten im Sauerland, und bezeichnet überall einen kleinen Wasserlauf. Man glaubt darin das sanskr. Ambhas (Wasser), lat. amnis, alt ambnis, sowie auch das griech. ombros, lat. imber (Platzregen) und ebenfalls das keltisch-irische abh (Fluss) zu finden, also kurzum ein indogerm. Urstammwort. Schwieriger zu deuten ist das Bestimmungswort has oder häs (stets lang gesprochen: Häsepe). Die alte Form Hasba (wohl richtiger Hasapa) kann für Hesepe das has nicht vom Fluss Hase herleiten, da dann eine den alten Ortsnamen fremde Doppelung vorläge. Has und Haas findet sich in Ortsnamen häufig, ohne einen einheitlichen Schluss zuzulassen. Am ehesten ist an die Bedeutung has = dunkel, Nebel, zu denken, was auch auf das Wasser der Hase gut passt.
- Varloh bei Meppen (far ? Schaf vgl. Färöer, Schafinseln) und lo, loh auch la (Buschwerk), also eine mit Buschwerk bestandene Schafweide.
[Bearbeiten] Politik
Geeste hat den Status einer Einheitsgemeinde.
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bei der Kommunalwahl am 10. September 2006 wurde Hans-Josef Leinweber (CDU) mit 83,4 % der Stimmen im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidaten zum Bürgermeister gewählt.
[Bearbeiten] Zusammensetzung des Gemeinderates
Der Gemeinderat hat 26 gewählte Mitglieder. Hinzu kommt der direkt gewählte Bürgermeister. Ihm gehören seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 drei Parteien bzw. Wählergemeinschaften an.[2]
[Bearbeiten] Wappen
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Blasonierung: In Grün ein schräglinker silberner Wellenbalken, begleitet oben von einem silbernen Bohrturm, unten von einem achtspeichigen silbernen Wagenrad. Die Gemeinde Geeste entstand durch den Zusammenschluss der oben genannten Ortsteile. Alle der früher eigenständigen Gemeinden liegen rechts und links der Ems. Deshalb ist im Wappen der Gemeinde ein weißer Wellenbalken als Zeichen für die Ems. Die Gemeinde ist eine Landgemeinde, deshalb ist der Hintergrund grün. In dieser Gemeinde haben Landwirtschaft und die Erdölförderung eine große Bedeutung, weshalb im Wappen auch ein Bohrturm und ein Wagenrad abgebildet sind. |
[Bearbeiten] Archiv
Im Jahre 2010 wurde das Archiv der Gemeinde Geeste eingerichtet, das alle ehemals eigenständigen Gemeinden umfasst und von dem Historiker (M.A.) Martin Koers geleitet wird.
[Bearbeiten] Tourismus
Touristische Ziele sind unter anderem:
- der Speichersee in Geeste, der ideal zum Segeln, Surfen und Schwimmen geeignet ist
- das Emsland Moormuseum in Groß Hesepe (Moormitte)
- die historische, restaurierte Ölpumpe in Dalum
- der nahegelegene Emsblick
- die vielen Radwanderwege in und um Geeste
- die ökumenische Autobahnkapelle „Jesus – Brot des Lebens“ am Parkplatz „Heseper Moor“ in Nord-Süd-Richtung an der Bundesautobahn 31 im Gemeindegebiet von Geeste
[Bearbeiten] Verkehrsanbindungen
- PKW: A 31/Abfahrt 23, B 70
- Bahn: Bahnhof Geeste (RE „Emsland-Express“ Münster–Emden (stündlich)) im Ortsteil Osterbrock
- Schiff: Dortmund-Ems-Kanal
[Bearbeiten] Literatur
- Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber) – Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)
- Hermann Abels – Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
- Lehrerverein der Diözese Osnabrück – Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
- Werner Kaemling – Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
- Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth , Heinrich Dünheuft – Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.geeste.de (Seite der Gemeinde Geeste)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.geeste.de
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