Ems

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Dieser Artikel behandelt den Fluss Ems; zu anderen Bedeutungen siehe EMS.
Ems
Flussverlauf

Flussverlauf

Daten
Gewässerkennzahl DE: 3
Lage Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen; Deutschland
Flusssystem Ems
Quelle Schloß Holte-Stukenbrock
51° 51′ 28″ N, 8° 41′ 59″ O51.8576861111118.6997861111111129
Quellhöhe 129 m ü. NN[1]
Mündung Bei Emden in den Dollart/Nordsee53.3255555555567.24472222222220.00Koordinaten: 53° 19′ 32″ N, 7° 14′ 41″ O
53° 19′ 32″ N, 7° 14′ 41″ O53.3255555555567.24472222222220.00
Mündungshöhe m ü. NN[1]
Höhenunterschied 129 m
Länge 371 km[2]
Einzugsgebiet 13.160 km²[2]
Abfluss am Pegel Versen-Wehrdurchstich[3]
AEo: 8389 km²
Lage: 136,2 km oberhalb der Mündung
NNQ (01.08.1947)
MNQ 1941/2008
MQ 1941/2008
Mq 1941/2008
MHQ 1941/2008
HHQ (01.02.1946)
5,2 m³/s
16,4 m³/s
80,5 m³/s
9,6 l/s km²
370 m³/s
1200 m³/s
Rechte Nebenflüsse Hase, Leda,
Großstädte Münster
Mittelstädte Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Warendorf, Rheine, Lingen, Meppen, Haren, Papenburg, Leer, Emden
Schiffbar 206 km[4]; Mit dem Europaschiff von der Mündung bis zum DEK (Papenburg), Wasserstraßenklasse Vb[5]
Die Ems wenige hundert Meter von ihrer Quelle entfernt

Die Ems wenige hundert Meter von ihrer Quelle entfernt

Die Ems (lateinisch Amisia; westfälisch iems, nordniedersächsisch und niederländisch Eems, saterfriesisch: Oamse) ist ein Fluss im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland. Sie entspringt in der Senne in Schloß Holte-Stukenbrock im Landesteil Westfalen, fließt zunächst durch die Westfälische Bucht in nordwestlicher Richtung in etwa parallel zum Teutoburger Wald und ab der Landesgrenze zu Niedersachsen, zwischen Rheine und Salzbergen, dann in Nordrichtung bis zur Nordsee. Ab dem Dollart bildet die Ems die teilweise umstrittene Grenze zur niederländischen Provinz Groningen. Sie mündet etwa 27 Kilometer nordwestlich von Emden zwischen Pilsum und Eemshaven in die Nordsee.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Name der Ems leitet sich von dem indogermanischen-alteuropäischen Wort „Tamesis“ ab, dessen Wurzel „tem“ wiederum soviel wie dunkel bedeutet (in diesem Sinne für dunkler Fluss). Deutlicher wird diese Verwandtschaft im lateinischen Namen der Ems „Amisia“.

Dem englischen Fluss Themse liegt die gleiche indogermanische Wortherkunft zu Grunde; hier ist die Ähnlichkeit zum Namen der Ems besonders deutlich, wenn die englische Aussprache der Themse berücksichtigt wird: Thames [temz]. Die Prägung des Wortes Tamesis als vielfach genutzter Name für (Fließ-)Gewässer geht in das 2. Jahrhundert vor Christus zurück.

Geografie[Bearbeiten]

Einzugsgebiet[Bearbeiten]

Das Einzugsgebiet der Ems liegt als schmales, sich südnördlich erstreckendes annäherndes Rechteck zwischen dem Flusssystem des Rheins im Westen und dem der Weser im Osten. Die Ems verläuft zumeist nahe dem Westrand, so dass das Flusssystem asymmetrisch ist. Von rechts (Osten) münden die größten Nebenflüsse, Hase und Leda, ein. Sie steuern zusammen über 45 m³/s zur Wasserführung der Ems bei. Der größte linke Nebenfluss ist die Werse mit rund 6 m³/s.

Die nach Westen gerichteten Unterläufe von Hase und Leda verlaufen in Schmelzwasserrinnen vor einstigen Eisrandlagen der Saalekaltzeit (Urstromtäler). In der südlichsten einstigen Schmelzwasserrinne, zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, liegt die bekannte, wenn auch künstliche Bifurkation der oberen Hase (in die nach links fließende untere Hase und die nach Osten fließende Else). Auch der westliche Rand des Einzugsgebietes ist wesentlich durch eiszeitliche Formung bedingt: Der Münsterländer Kiessandzug trennt das Gebiet der Ems von dem der Stever (Lippe) und der Vechte im Westen.

Die Schichtrippe des Teutoburger Waldes ist die prägnanteste Erhebung des ansonsten weitgehend von Niederungen und eher gering reliefierten Erhebungen bestimmten Emsgebietes. Hier liegt mit dem Bielstein (393,6 m) die höchste Erhebung des Emsgebietes.

Flussverlauf[Bearbeiten]

Die Ems ist 371 Kilometer lang, 206 Kilometer[4] davon sind schiffbar. Ihre mittlere Durchflussmenge liegt in ihrem Mittellauf bei 80 m³/s (79,8 m³/s am Pegel Versen) und an ihrer Mündung bei 125 m³/s[6]. Die Quelle im Ortsteil Stukenbrock-Senne entspricht dem Quelltypus der Sickerquelle, sie schüttet ganzjährig. Der Quellbach entsteht aus einer Vielzahl von Wasseraustritten, die außer auf dem Stadtgebiet von Schloss Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) auch auf dem Gebiet der Gemeinde Hövelhof (Kreis Paderborn) liegen.

Die Ems wird in drei Abschnitte eingeteilt (siehe Emsland):

  • Obere Ems (zwischen der Quelle und dem Emswehr Hanekenfähr bei Lingen)
  • Mittlere Ems (zwischen Lingen-Hanekenfähr und Papenburg)
  • Untere Ems (zwischen Papenburg und der Mündung in die Nordsee)

Das Ems-Ästuar bildet den Unterlauf der Ems, der dem Gezeiteneinfluss der Nordsee sowie dem Oberwassereinfluss unterliegt. Dieses Gebiet wird in folgende Teilgebiete gegliedert:


Der Flusslauf der Ems hat sich im Laufe der Jahrhunderte vor allem durch das Einwirken der Tide des Meeres, hier Sturmfluten, besonders an seinem unteren Lauf stark verändert. Als 1509 die Zweite Cosmas- und Damianflut weit ins Innere des Rheiderlandes vordrang, wurde das heutige Nesserland (die Nesse) bei Emden vom Rheiderland abgetrennt. Der Dollart entstand. Dadurch auch bahnte sich die Ems in den folgenden Jahrzehnten einen anderen Lauf. Um den Emder Hafen weiterhin seegängig zu halten, wurde bereits 1583 damit begonnen, die Strömungsverhältnisse in der Ems durch eine Eichenholzspundwand zu regeln. Dennoch versandete der sogenannte Emsbogen bei Emden.

Der Ems-Jade-Kanal, erbaut 1880–1888, verläuft zwischen Emden und Wilhelmshaven und verbindet die Ems mit dem Jadebusen.

Bei Gandersum wurde 2002 das Emssperrwerk fertiggestellt, um die sturmflutgefährdeten Regionen an der Unterems besser zu schützen. Zur Überführung von Schiffen der Meyer-Werft in Papenburg wird das Emswasser mit Hilfe des Emssperrwerks aufgestaut.

Bei Bingum unterquert der 945 Meter lange Emstunnel der Autobahn 31 den Fluss.

Bei Leer überspannt die Jann-Berghaus-Brücke, die längste Klappbrücke Nordeuropas, die Ems.

Der Küstenkanal verbindet seit 1935 die Ems mit der Hunte bei Oldenburg, die dann im Weiteren die Verbindung zur Weser herstellt.

Ab Papenburg ist die Ems auf 59 Kilometer Schifffahrtsweg[4] in den Dortmund-Ems-Kanal einbezogen. Auf der Höhe von Haren verläuft von der Ems ausgehend der Haren-Rütenbrock-Kanal in Richtung Niederlande. Dieser Kanal ist zwischen dem Rhein und der Nordsee die einzige schiffbare Verbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden. Der Kanal wird heute hauptsächlich von Motorbooten u. Ä. befahren. In Meppen verlässt der Dortmund-Ems-Kanal das Flussbett der Ems und verläuft nach Benutzung der Mündungsstrecke der Hase bis Hanekenfähr südlich von Lingen etwa 26 Kilometer lang parallel östlich der Ems. In Hanekenfähr zweigt der Ems-Vechte-Kanal in Richtung Nordhorn ab. Ab Hanekenfähr benutzt der Kanal wieder das Flussbett der Ems für 1,7 Kilometer[4], danach verlässt der Kanal endgültig die Ems. In Salzbergen wird die Ems von einer über 100 Meter langen Brücke der A30 gequert. Weiter flussaufwärts wird die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erreicht. Etwa zehn Kilometer nördlich von Münster liegt die Kanalüberführung Münster-Gelmer, deren „Alten Fahrt“, auch kurz „KÜ“ genannt, ein bedeutendes Industriedenkmal des ausgehenden 19. Jahrhunderts darstellt.

Gezeiten[Bearbeiten]

Der Gezeiteneinfluss reicht flussaufwärts bis zur untersten Ems-Staustufe (Wehr und Schleuse) Herbrum, etwa 13 Kilometer oberhalb von Papenburg. Der mittlere Tidenhub beträgt drei Meter, bei Niedrigwasser kann es zu einer Gezeitenwelle kommen.

Umwelt[Bearbeiten]

Erster wiederangeschlossener Ems-Altarm in Verth links der Ems

Die Ems ist vielerorts begradigt, einige wenige Stellen des natürlichen Flusslaufs sind erhalten geblieben. In den letzten Jahren wurden Flussabschnitte mit Maßnahmen der Renaturierungsökologie renaturiert, dabei wurden einige verbliebene Altarme wieder angeschlossen um die Fließgeschwindigkeit herabzusetzen. Drei Auenabschnitte bei Westbevern nordöstlich von Münster werden von der NABU-Naturschutzstation Münsterland betreut. Dort werden Heckrinder und Koniks eingesetzt, um das Grünland zu pflegen und nach und nach die Auenlandschaft wieder in eine von Großsäugern gestaltete Landschaft zu verwandeln. Zwischen 2010 und 2013 wurden mehrere Kilometer zwischen Telgte und Warendorf (Bereich Einen) renaturiert, wobei zwecks Entstehung von Sekundärauen sogenannte Initialgerinne gegraben wurden, während der kanalisierte Hauptlauf zugeschüttet wurde.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

Die größten Zuflüsse sind die Hase in Meppen und die Leda in Leer.

Die Mündung der Großen Aa in die Ems

Linke Nebenflüsse

  1. Schwarzwasserbach
  2. Ruthenbach
  3. Poggenbach
  4. Axtbach
  5. Mussenbach
  6. Maarbecke
  7. Werse
  8. Münstersche Aa
  9. Emsdettener Mühlenbach
  10. Frischhofsbach
  11. Frischebach / Wambach
  12. Randelbach
  13. Elsbach

Rechte Nebenflüsse

  1. Furlbach
  2. Dortenbach
  3. Sennebach
  4. Grubebach
  5. Rothenbach (Ems)
  6. Dalke
  7. Lutter
  8. Abrooksbach
  9. Rhedaer Bach
  10. Loddenbach
  11. Hessel
  12. Bever


  1. Saerbecker Mühlenbach
  2. Glane
  3. Bevergerner Aa / Hemelter Bach
  4. Große Aa
  5. Lingener Mühlenbach
  6. Hase
  7. Nordradde
  8. Melstruper Beeke
  9. Leda
  10. Ehe

Schifffahrt[Bearbeiten]

Verkehrszentrale Ems an der Knock in Emden: Von hier wird der Schiffsverkehr auf der Außenems überwacht.
1600 TEU Containerschiff Eilbek[7] passiert nach Emsstau das Emssperrwerk bei Gandersum

Die Ems ist auf dem größten Teil ihrer schiffbaren Strecke eine Bundeswasserstraße,[8] und zwar als Binnenwasserstraße von Ems-km 44,8 südlich Rheine bis zu ihrer seewärtigen Begrenzung nach dem Bundeswasserstraßengesetz bei Unterems-km 67,76.[4] Die Teilstrecke von Rheine bis Gleesen (km 82,7) gehört zu den sog. sonstigen Binnenwasserstraßen des Bundes. Bis 1998 gehörte auch der Abschnitt zwischen Greven (km 0) und Rheine zu den Bundeswasserstraßen, wurde aber an das Land Nordrhein-Westfalen abgetreten[9]. Dieser Abschnitt ist für Sportboote ebenfalls schiffbar. Der Außenbereich der Ems gehört zur Seewasserstraße Nordsee. Die Bundeswasserstraße wird von Wasser- und Schifffahrtsämtern (WSA) verwaltet, zunächst vom WSA Rheine bis Gleesen, dann vom WSA Meppen bis Papenburg und schließlich vom WSA Emden. Bis zur Einmündung in den Dortmund-Ems-Kanal bei Meppen (km 124,1) wird die Ems ausschließlich vom motorisierten Sport- und Freizeitbootverkehr genutzt.

Im weiteren Verlauf dient der Fluss als Bestandteil des Dortmund-Ems-Kanals der kommerziellen Schifffahrt, unterhalb von Papenburg zudem als Transportweg für Großschiffe der Meyer-Werft. Wegen der immer größeren Schiffseinheiten, die auf der Meyer-Werft insbesondere für den Kreuzfahrtbereich gefertigt werden, muss die Ems mit Hilfe des Emssperrwerkes bei Gandersum aufgestaut werden. Nur so ist eine ausreichende Wassertiefe für die Überführung der Kreuzfahrtschiffe in die Nordsee möglich. Bisher durfte dieser „Staufall“ nur in den Wintermonaten (16. September bis 14. März) durchgeführt werden, um Rücksicht auf die brütenden Vögel im Deichvorland der Ems zu nehmen, da ihre Gelege sonst überflutet würden. Die Meyer-Werft drängt aus wirtschaftlichen Erwägungen auch auf die Möglichkeit eines Staus und einer Schiffsüberführung im Sommer. Es existieren aktuell auch Pläne für den Bau eines Kanals von Papenburg nach Leer zu Entlastung der Ems bei Schiffsüberführungen der Meyer-Werft. Angedacht ist auch eine Verlängerung des geplanten Emskanals über Papenburg hinaus bis zum Dortmund-Ems-Kanal bei Dörpen.[10] Eine Machbarkeitsstudie ist in Auftrag gegeben worden.[11] Der Kanalneubau könnte dann eine Renaturierung des Flusses zwischen Papenburg und Leer bedeuten.[12]

Die Kilometrierung der Ems beginnt in Greven bei km 0 und endet in Meppen bei km 124,10. Von dort an gilt bis Papenburg die Kilometrierung des Dortmund-Ems-Kanals. Ab Papenburg beginnt mit der Unterems eine neue Kilometrierung mit km 0, die bei km 67,76 in der Nähe von Pilsum endet.

In der Außenems und auf der Unterems bis Papenburg gilt – aufgrund eines Abkommens mit den Niederlanden von 1986 – die spezielle Schifffahrtsordnung Emsmündung anstelle der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. Oberhalb Papenburg gilt die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung.

Tourismus[Bearbeiten]

Emstunnel bei Leer

Die Bundesautobahn 31 verläuft in Niedersachsen weitgehend parallel zur Ems. Oberhalb von Leer begleitet sie den Fluss im Osten, zwischen Leer und Emden im Westen und im Norden. Die Autobahn unterquert den Fluss westlich von Leer im Emstunnel.

Die Ems wird von verschiedenen Radfernwanderwegen begleitet und gekreuzt:

Viele Abschnitte der Ems sind Landschaftsschutzgebiete. Die naturbelassenen und nicht schiffbaren Bereiche sind beliebte Ziele von Kanuten. U.a. ist ein Teil der Ems zwischen Lingen-Hanekenfähr und Meppen-Innenstadt (Gesamtstrecke ca. 40 Kilometer) durch motorisierte Boote nicht bzw. nur eingeschränkt nutzbar. An festen Anlegestellen ist allerdings das Be- und Entsteigen von Kanus möglich und gestattet. Zwischen Lingen-Schepsdorf und Lingen-Holthausen sind zwei kleinere Stromschnellen zu bewältigen. [13]

Die Ems ist zweimal in Landesgartenschauen einbezogen worden: In Rheda-Wiedenbrück 1988 (als Flora Westfalica) und in Rietberg 2008. Beide Areale sind noch heute als hochwertige Naherholungsgebiete nutzbar.

Die Ems-Erlebniswelt in Schloss Holte-Stukenbrock in der Nähe der Emsquellen bietet eine interaktive Informationstour mit Informationen zum Fluss von der Quelle bis zu seiner Mündung in die Nordsee und seiner Umgebung.[14]

Orte an der Ems[Bearbeiten]

Ems als Grenze zwischen dem emsländischen Papenburg (unten) und dem ostfriesischen Weener (oben)

(Kreise Gütersloh, Paderborn, Warendorf, Steinfurt) Schloß Holte-Stukenbrock, Hövelhof, Steinhorst, Westerwiehe, Schöning, Rietberg, Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Beelen, Warendorf, Einen, Telgte, Greven, Saerbeck, Emsdetten, Rheine

(Landkreise Emsland und Leer, sowie die kreisfreie Stadt Emden) Salzbergen, Emsbüren, Elbergen, Lingen, Biene, Geeste, Meppen, Haren, Heede, Lathen, Fresenburg, Steinbild, Kluse, Dersum, Dörpen, Lehe, Aschendorf, Rhede, Tunxdorf, Papenburg, Weener, Leer, Jemgum, Midlum, Critzum, Ditzum, Pogum, Rorichum, Oldersum, Gandersum, Emden, Knock

  • Niederlande

(Provinz Groningen) Delfzijl, Eemshaven

Kilometrierung[Bearbeiten]

Schleuse Bollingerfähr bei Kilometer 205,9 des Dortmund-Ems-Kanals
  • Ems-km 80 Rheda-Wiedenbrück
  • Ems-km 40 Warendorf
  • Ems-km 26 Telgte
  • Ems-km 11 Zufluss der Werse von Links
  • Ems-km 10 km Kanalbrücke Münster-Gelmer (Dortmund-Ems-Kanal)
  • Ems-km 0 Greven, Wehr Schöneflieth, ab hier Kilometrierung für die Bundeswasserstraße flussabwärts
  • Ems-km 1 Zufluss der Münsterschen Aa von links
  • Ems-km 27,4 Emsdetten
  • Ems-km 44,8 südlich Rheine, Anfang als Bundeswasserstraße (ab 1. Januar 1998)
  • Ems-km 46,6 Oberschleuse Rheine
  • Ems-km 47,5 Unterschleuse Rheine
  • Ems-km 51,7 Schleuse Bentlage
  • Ems-km 58,1 Salzbergen
  • Ems-km 71,9 Schleuse Listrup
  • Ems-km 82,7 von Gleesen bis km 84,4 Emswehr Hanekenfähr gemeinsames Bett mit dem Dortmund-Ems-Kanal
  • Ems-km 106,5 Dalum
  • Ems-km 124,1 gemeinsames Bett mit dem Dortmund-Ems-Kanal
  • Ems-km 124,15 Meppen, Zufluss der Hase von rechts als Bett des Dortmund-Ems-Kanals. Die Kilometrierung der Ems endet hier und wird bis Papenburg durch die Kilometrierung des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) fortgeführt. Ab hier zahlreiche Wehrarme und Altarme, die zum Teil noch die alten Emskilometersteine haben.
  • DEK-km 166,6 Meppen, Anfang Ems als Teil des Dortmund-Ems-Kanals
  • DEK-km 174,1 Schleuse Hüntel
  • DEK-km 178,9 Haren (Ems)
  • DEK-km 185,9 Schleuse Hilter
  • DEK-km 195,1 Schleuse Düthe
  • DEK-km 202,5 Einmündung des Küstenkanals
  • DEK-km 205,9 Schleuse Bollingerfähr
  • DEK-km 212,6 Schleuse Herbrum, Tidegrenze
  • DEK-km 225,8 Papenburg, Ende Ems als Teil des Dortmund-Ems-Kanals, Ende als Binnenschifffahrtsstraße
  • Unterems-km 0 Papenburg, Anfang eigene Kilometrierung Unterems, Anfang als Seeschifffahrtsstraße
  • Unterems-km 14,2 Leer, Zufluss der Leda von rechts
  • Unterems-km 40,9 Einfahrt Hafen Emden
  • Unterems-km 67,76 seewärtige Begrenzung der Binnenwasserstraße Ems, Anfang Außenems als Seewasserstraße

Trivia[Bearbeiten]

Mit dem Namen Ems River ist ein Frachtschiff getauft, das am 27. Dezember 2010 von Piraten überfallen wurde.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Eckoldt (Hrsg.): Flüsse und Kanäle. Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen. DSV, Hamburg 1998. ISBN 3-88412-243-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ems – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. a b Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (PDF; 313 kB)
  3. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2008. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, 2012, abgerufen am 7. Oktober 2012 (PDF, deutsch, 6184 KB).
  4. a b c d e Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  5. www.meppen.de
  6. B. Schuchardt, M. Schirmer, G. Janssen, S. Nehring und H. Leuchs: Estuaries and brackish waters (PDF; 342 kB), In: De Jong, F., Bakker, J.F., van Berkel, C.J.M., Dankers, N.M.J.A., Dahl, K., Gätje, C., Marencic, H. & Potel, P. (Hrsg.), Wadden Sea Quality Status Report. Common Wadden Sea Secretariat Wilhelmshaven, Wadden Sea Ecosystem No. 9; S. 176
  7. Containerschiff Eilbek. In: meyerwerft.de. Abgerufen 4. März 2009.
  8. Verzeichnis E, Lfd.Nr. 13 und Verzeichnis F der Chronik – Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  9. Liste 3.2, Lfd.Nr. 12 – Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  10. Ems-Kanal - Eine Wasserstraße als Manöver. In: tageszeitung. Abgerufen 5. März 2009.
  11. Landkreis Leer: Emskanal. Machbarkeitsstudie als nächster Schritt. Abgerufen 5. März 2009.
  12. WWF: 9 Fragen und Antworten zum geplanten Ems-Kanal. (PDF; 48 kB) Abgerufen 5. März 2009.
  13. Karte des Wasserschifffahrtsamts Meppen, abgerufen am 8. August 2011
  14. Ems-Erlebniswelt