Börger
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Emsland | |
| Samtgemeinde: | Sögel | |
| Höhe: | 40 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,25 km² | |
| Einwohner: | 2801 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 51 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 26904 | |
| Vorwahl: | 05953 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EL | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 54 005 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Waldstraße 4 26904 Börger |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hermann Rekers (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Börger im Landkreis Emsland | ||
Börger ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Emsland im westlichen Niedersachsen (Deutschland).
Die Gemeinde, die sich auf rund 55.25 km² Fläche erstreckt, hat 2801 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Börger liegt in der Region Hümmling im Nordwestteil der Hügellandschaft Hümmling. Die Gemeinde befindet sich zwischen den Städten Meppen im Südwesten und Friesoythe im Nordosten am Oberlauf des Flüsschens Ohe, das knapp unterhalb seines Quellbereichs durch die östlich von Börger gelegene Niederung im Ostermoor verläuft. Die Ortschaft liegt auf nur 40 m über NN; unweit süd-südwestlich des Ortszentrums befindet sich der 66 m hohe Sunderberg. Im Südwesten des Ortes liegen die größtenteils durch Landwirtschaft geprägten Ortsteile Nordkamp und Dosfeld.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind im Norden die Gemeinden Surwold und Breddenberg in der Samtgemeinde Nordhümmling, im Osten die Gemeinden Lorup in der Samtgemeinde Werlte und die Gemeinde Spahnharrenstätte, im Süden die Gemeinde Werpeloh und im Westen die Gemeinden Wippingen und Neubörger in der Samtgemeinde Dörpen.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort und das Umland sind durch zahlreiche Relikte der Megalithkultur gekennzeichnet, darunter das Ganggrab (Steenhus) und der Opferstein im Ort. Auch das nur in der Sage überlieferte Grab des Königs Surwold soll sich hier befunden haben. Um das Jahr 1000 fand die erste urkundliche Erwähnung statt (Burgiri).
Börger gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der in Folge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
[Bearbeiten] Bürgermeister
Hermann Rekers (CDU)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Neben einigen Gasthöfen und Privatunterkünften gibt es ein Jugendgästehaus und einen Campingplatz. Die Gemeinde Börger hat einen sehr stark ausgeprägten "sanften Tourismus" wie z. B. etliche Wander-, Rad- und Reitwege. In den Sommermonaten steht das örtliche Freibad den Gästen zur Verfügung.
[Bearbeiten] Sport
Die DJK Eintracht Börger wurde bereits 1919 gegründet. Folgende Sportarten werden angeboten: Fußball, Tennis, Tischtennis, Karate, Volleyball, Leichtathletik, Schach, Line-Dance, Aerobic und Basketball. Der Reit- und Fahrverein Börger ist im Besitz einer Reitsportanlage mit einer 600m² großen Abreitehalle, einem Dressurplatz und einem großen Springplatz. Eine Vielzahl von Reitstrecken im benachbarten Wald bieten viel Platz zum Ausreiten in der Natur. Im Norden befindet sich das Motodrom Börger, welches mit einen 1800m langen Kurs Platz für Motorcross-Sportler bietet. Hier findet jährlich der Niedersachsencup statt.
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
In der Gemeinde Börger gibt es drei Naturschutzgebiete: Windelberg im Nordosten, "Am Busch" im Süden und das Naturschutzgebiet "Oberlauf der Ohe" im Süd-Osten des Ortes. Der Eichenwald am süd-östlichen Ortsrand ist als Naturdenkmal "Osterbrink" notiert. Unmittelbar neben diesem Eichenwald befindet sich der Dorfteich und das Heimathaus. Das Biotop "Segelflugplatz Surwold" im Norden zeichnet sich durch ausgeprägte dichte Heidebestände und Komplexe aus Sand-Magerrasen und Borstgrasnasen aus. Im Biotop "Heideweg" sind basen und nährstoffarme Sandflächen sowie dichte Heidegewächse zu finden.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Börger liegt im Schnittpunkt der Landstraßen L 32, L 51 und L 62 zwischen den Nachbargemeinden Werpeloh, Surwold, Neubörger, Spahnharrenstätte und Breddenberg.
Die nächsten Autobahnanschlussstellen befinden sich an der Autobahn A 31 bei Dörpen und Lathen und sind jeweils etwa 30 km entfernt. In diesen Orten befinden sich auch die Regionalbahnhöfe der Kursbuchstrecke 395 zwischen Münster und Leer.
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Börger befinden sich zahlreiche Unternehmen aus dem Bau- und dem Metallgewerbe, wovon die meisten im Gewerbe- und Industriegebiet Mühlenberg angesiedelt sind. Größter Arbeitgeber im Ort ist die Bochumer Firma Zimbo, die eine Fleisch- und Wurstwarenproduktionsstätte mit ca. 300 Arbeitsplätzen in Börger unterhält. Darüber hinaus gibt es in Börger immer noch viele Landwirtschaftsbetriebe, die sich vornehmlich am Ortsrand befinden.
[Bearbeiten] Literatur
- Reinhard Rolfes (Herausgeber): Börger - Geschichte eines Hümmlingdorfes. Börger 2005
- Lehrerverein der Diözese Osnabrück: Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück. Heft I. Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
- Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens. Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3.
- Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
- Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben. Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
- Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch. Band II, 1 und 2: Ortsnamen. Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)
[Bearbeiten] Weblinks
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