Rhede (Ems)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Emsland | |
| Höhe: | 5 m ü. NN | |
| Fläche: | 75,02 km² | |
| Einwohner: |
4213 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 56 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 26899 | |
| Vorwahl: | 04964 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EL (bis 1978: ASD) | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 54 044 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gerhardyweg 1 26899 Rhede (Ems) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Conens (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Rhede (Ems) im Landkreis Emsland | ||
Rhede (Ems) ist eine Gemeinde im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Rhede hat etwa 4.000 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 75,02 km².
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Die Gemeinde Rhede liegt im Nordwesten des Landkreises am westlichen Ufer der Ems.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Im Norden grenzt Rhede an die Gemeinde Bunde und an die Stadt Weener im Landkreis Leer, im Osten an die Stadt Papenburg, im Süden an die Samtgemeinde Dörpen und im Westen an die Gemeinden Bellingwedde („Rhederveld“) und Vlagtwedde (Festung Bourtange) in der niederländischen Provinz Groningen.
Lage der Ortsteile im Gemeindegebiet [Bearbeiten]
Geschichte [Bearbeiten]
Urkundlich erwähnt wurde Rhede erstmals 829. Noch 853 wurde auch Borsum erwähnt. Brual ist jüngeren Datums (10. Jahrhundert), war jedoch von großer Bedeutung, da hier die Ems als Wasserstraße gesperrt werden konnte.
Während der Zeit des Nationalsozialismus war in Rhede/Brual-Siedlung ein Straflager.
Jedes Jahr an dem Pfingstwochenende beginnt das Rheder Schützenfest, welches Hunderte von Leuten anzieht.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Die frühere Samtgemeinde Rhede wurde am 1. Januar 1973 in eine Einheitsgemeinde umgewandelt. Die ehemaligen Mitgliedsgemeinden Borsum, Brual, Neurhede wurden neben dem namensgebenden Ort Rhede Ortsteile der heutigen Gemeinde.[2]
Politik [Bearbeiten]
Rhede hat den Status einer Einheitsgemeinde.
Zusammensetzung des Gemeinderates [Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 14 gewählte Mitglieder. Hinzu kommt der direkt gewählte parteilose Bürgermeister. Ihm gehören nach der Kommunalwahl am 10. September 2011 zwei Parteien an.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Gold ein schrägrechter schwarzer Wellenbalken, begleitet oben von einem schwarzen Steuerrad, unten von einer schwarzen Pflugschar. Der Wellenbalken stellt den Bezug des Ortes zur Lage an der Ems dar, das Steuerrad ist ein Sinnbild für die seit Jahrhunderten betriebene Schifffahrt auf der Ems und die Pflugschar steht für den überwiegend bäuerlichen Charakter der Gemeinde.
Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Die Bundesautobahn A 31 (auch als "Ostfriesenspieß" oder "Emslandautobahn" bezeichnet) verläuft in Nord-Süd-Richtung durch das Gemeindegebiet. Durch den Ortsteil Rhede verläuft die Landesstraße L 52. Sie führt von der niederländischen Grenze über Aschendorf/Ems bis zur Landesstraße L 30 in Burlage, einen Ortsteil von Rhauderfehn im Landkreis Leer. An der A 31 befindet sich auf der rechten Seite (Fahrtrichtung Emden) seit einiger Zeit der Windpark Rhede, der bereits von Weitem aus sichtbar wird, was kein ungewöhnliches Bild entlang dieser Autobahn ist.
Radwanderwege [Bearbeiten]
Durch das Gemeindegebiet von Rhede führen mehrere Radfernweg.
- Die Dortmund-Ems-Kanal-Route ist ein rund 350 km langer und quasi steigungsfreier Radfernweg der das Ruhrgebiet mit der Nordseeküste verbindet.
- Die United Countries Tour ist ein ca. 600 km langer Rundkurs durch das nördliche und mittlere Emsland links der Ems, durch die grenznahen Gebiete der niederländischen Provinzen Drenthe und Groningen sowie die nördliche Grafschaft Bentheim.
Wirtschaft [Bearbeiten]
- Dino Cars Evers GmbH
- Günter Terfehr GmbH
- Böhle Elektrotechnik
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Bernhard Heller (1878–1937), Bildhauer und Dichter
- Gerhard Pennemann (1906–1985), Politiker ( Zentrum), Mitglied des Niedersächsischen Landtags
- Hermann Bröring (* 1945), Politiker, ehemaliger Landrat des Landkreises Emsland
Literatur [Bearbeiten]
- Lehrerverein der Diözese Osnabrück - Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
- Werner Kaemling - Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
- Hermann Abels - Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
- Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth , Heinrich Dünheuft - Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
- Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber) - Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 252.
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