Flughafen Münster/Osnabrück
| Münster Osnabrück International Airport |
|
|---|---|
| Kenndaten | |
| ICAO-Code | EDDG |
| IATA-Code | FMO |
| Koordinaten |
52° 8′ 5″ N, 7° 41′ 5″ O52.1346416666677.684830555555648Koordinaten: 52° 8′ 5″ N, 7° 41′ 5″ O
48 m ü. MSL |
| Verkehrsanbindung | |
| Entfernung vom Stadtzentrum | 20 km von Münster, 30 km von Osnabrück |
| Straße | A 1 |
| Nahverkehr | Busverbindungen nach Osnabrück (X150) Münster (S50, D50, R51) Ibbenbüren (S50) Lengerich (R51) |
| Basisdaten | |
| Eröffnung | 1972 |
| Betreiber | Flughafen Münster/Osnabrück GmbH |
| Fläche | 182,5 ha |
| Terminals | 2 |
| Passagiere | 1.329.092 (2011)[1] |
| Luftfracht | 16.022 t (2011)[1] |
| Flug- bewegungen |
40.537 (2011)[1] |
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
ca. 2,5 Millionen[2] |
| Beschäftigte | ca. 1.600 (2007) |
| Start- und Landebahnen | |
| 07/25 | 2170 m × 45 m Asphalt |
| 07/25 | 960 m Gras[3] |
Der Münster Osnabrück International Airport (IATA: FMO, ICAO: EDDG, ehemals Flughafen Münster/Osnabrück) ist ein internationaler Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen, 20 km von Münster bzw. 30 km von Osnabrück entfernt, auf dem Gebiet der Stadt Greven.
Inhaltsverzeichnis |
Einzugsgebiet [Bearbeiten]
Das Einzugsgebiet des Flughafens Münster/Osnabrück, in dem über sechs Millionen Menschen leben, umfasst neben dem Münsterland das nördliche Ruhrgebiet, das südwestliche Niedersachsen bis zum mittleren Emsland, sowie Teile der Niederlande, Grenzregion Twente, Achterhoek (EUREGIO) und zum Teil auch Ostwestfalen-Lippe.
Verkehrsanbindung [Bearbeiten]
Der Flughafen Münster/Osnabrück ist von der Bundesautobahn 1 über die Anschlussstelle 74 (Ladbergen), Anschlussstelle 76 (Greven), die Bundesstraße 475 sowie der direkten Anschlussstelle (Nr. 75, Flughafen Münster-Osnabrück) erreichbar. Die Anschlussstelle Nr. 75 wurde am 17. November 2010 eröffnet.[4]
Der Flughafen ist außerdem mit den Buslinien R51 und S50 aus Münster und der Flughafenbuslinie X150 aus Osnabrück zu erreichen.
Ausbaupläne [Bearbeiten]
Start- und Landebahn [Bearbeiten]
Die Flughafenbetreiber des FMO streben seit 1994 eine Verlängerung der Start- und Landebahn an, damit Interkontinentalflüge angeboten werden können.[5] Dagegen gibt es massive Widerstände vor allem aus den Reihen des Naturschutzes, da von diesen Planungen das FFH-Gebiet des Eltingmühlenbachs tangiert wird.
Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau wurde Ende 2004 positiv beschieden, der Flughafen Münster/Osnabrück durfte seine Startbahn zunächst auf 3.000 Meter, und schließlich auf 3.600 Meter verlängern. Für das Projekt entstanden bis 2011 Kosten in Höhe von rund 19 Millionen Euro.[5] Die gesamte Ausbaustufe war mit rund 60 Millionen Euro veranschlagt, und sollte zwischen Dezember 2006 und Ende 2009 durchgeführt werden. Die damalige Umweltministerin Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) meldete Ende 2004 den Eltingmühlenbach im Kreisgebiet Steinfurt als FFH-Zone, was die Ausbaupläne abbremste. Außerdem wurde gegen das Planfeststellungsverfahren u. a. vom Naturschutzbund (NABU) Klage erhoben, die im Juli 2006 vom Oberverwaltungsgericht NRW zurückgewiesen wurde. Dagegen hatte der Naturschutzbund eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht durchgesetzt, die im Juli 2009 wegen rückläufiger Passagierzahlen an das Oberverwaltungsgericht Münster zurück verwiesen wurde. Das Gericht in Münster zeigte sich Ende Mai 2011 nicht überzeugt von der Vorstellung der Flughafenbetreiber, mit der zu verlängernden Startbahn zu einem interkontinentalen Flughafen zu werden. Deshalb argumentierten die Richter, dass das öffentliche Interesse am Ausbau nicht die Schutzwürdigkeit des Naturraumes überwiege. Im November 2011 einigte sich FMO und Naturschutzbund, nun kann die Startbahn zumindest auf 3.000 m verlängert werden, wenn der Eltingmühlenbach nicht mehr unter die Startbahn verlegt werden soll, sondern um sie herum geleitet wird.[6]
Airportpark FMO [Bearbeiten]
Die Städte Münster und Greven sowie der Kreis Steinfurt haben 2004 südlich vom Flughafen Münster/Osnabrück den 200 Hektar großen sogenannten Airportpark FMO für das an den Flughafen angegliederte Gewerbe ausgewiesen. Da sich lange Zeit keine Interessenten fanden, wurden schließlich diese Vorgaben gelockert. Der Bau des Autobahnanschlusses (Kreisstraße 1) von der Autobahn 1 (Nr. 75 „Flughafen Münster/Osnabrück“), der gleichzeitig Nord-Süd-Erschließungsachse der avisierten Gewerbeflächen sein soll, wurde im Herbst 2010 abgeschlossen. Statt der ursprünglich prognostizierten Kosten von etwa 12 Millionen Euro betrugen sie schließlich 19,2 Millionen Euro.
Das Strukturkonzept des Airportpark FMO berücksichtigt zwar weitgehend die besonderen Belange des FFH-geschützten Eltingmühlenbachs, jedoch wurde schon im Vorfeld der Erschließung für die K1 das Naturschutzgebiet Hüttruper Heide, das zwischen der Stichstraße und dem Dortmund-Ems-Kanal liegt, gezielt entwertet. Peripheres Grünland des Schutzgebiets, das erst in den 1990er Jahren als Pufferzone angelegt worden war, wurde noch vor der Begutachtung umgebrochen und Kleingewässer – so genannte Blänken mit Vorkommen des Nördlichen Kammmolchs – wurden zugeschüttet. Die Planung des Airportpark FMO beinhaltet insgesamt vier Realisierungsstufen, von denen die letzte die Bebauung und weitgehende Vernichtung auch des Naturschutzgebiets vorsieht.[7]
Mit der Ansiedlung eines süddeutschen Verpackungsherstellers im Frühjahr 2013 sollen in den nächsten Jahren bis zu 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Terminals [Bearbeiten]
Der Flughafen Münster/Osnabrück hat zwei zusammenhängende Terminals: Terminal I wurde 1995 eröffnet, Terminal II folgte 2001. Im Erdgeschoss befinden sich Check-In-Schalter sowie der Ankunftsbereich. Das erste Obergeschoss dient als Abflugbereich, dort befindet sich auch die Sicherheitskontrolle. Hinter der Sicherheitskontrolle befinden sich die oberen Gates. Über eine Treppe können von dort aus die Gates A1 bis A9, die im Erdgeschoss des Terminal I liegen, erreicht werden. Im Erdgeschoss befindet sich die Gepäckausgabe. Zudem befinden sich im Obergeschoss Gastronomie und einige Geschäfte[8] Eine frei zugängliche Besucherterrasse befindet sich im ersten Obergeschoss des Terminals 1.[8]
Fluggesellschaften und ihre Ziele [Bearbeiten]
Insgesamt fliegen 14 Fluggesellschaften mit 65 verschiedenen Zielorten den Flughafen an[2].
Air Berlin [Bearbeiten]
Die meisten Flüge vom Flughafen Münster/Osnabrück bietet Air Berlin an. Neben mehreren mediterranen Touristenzielen wird aktuell noch Nürnberg und Berlin angeflogen.
Air Berlin strich im Herbst 2011 die Flüge nach Wien, London und Sylt,[9] weil durch die ab 2011 abzuführende Luftverkehrssteuer die Flugpreise nicht mehr wettbewerbsfähig zu kalkulieren seien.[10]
Air Berlin gab im Juli 2012 bekannt, die Verbindung zwischen Greven und Berlin einzustellen[11], wenig später wurde auch die Einstellung der Verbindung nach München bestätigt.[12]
Lufthansa [Bearbeiten]
Lufthansa fliegt mehrmals täglich zu ihren Drehkreuzen Frankfurt und München.[13]
OLT Express [Bearbeiten]
OLT Express wollte ab Ende Oktober 2012 zweimal wöchentlich den Flughafen mit Warschau verbinden[14], im Juli 2012 wurden die Pläne jedoch zurückgenommen. Auch im Oktober 2012 wollte die Gesellschaft mehrere Fokker 100 am Flughafen Münster/Osnabrück stationieren. Neben den Verbindungen nach Berlin und München sollten auch die Ziele Mailand-Malpensa, Paris-Charles de Gaulle, Stuttgart und Wien bedient werden.[15] Aufgrund des Verkaufs und der Restrukturierung von OLT Express wurde im Dezember 2012 die Direktverbindungen nach Wien, Berlin und Stuttgart gestrichen, die Pläne für die Mailand-Verbindung wurden fallen gelassen. Nur München und Wien über Karlsruhe blieben als Ziele übrig.[16] Am 27. Januar 2013 stellte OLT Express den Flugbetrieb um Mitternacht ein[17], kurz darauf wurde ein Insolvenzantrag gestellt.[18]
CityJet [Bearbeiten]
Die Verbindung Flughafen London City wird seit 29. Oktober 2012 von CityJet, einem Tochterunternehmen der Air France, bedient.[19]
Ryanair [Bearbeiten]
Der Billigfluganbieter Ryanair will ab Juni 2013 Málaga und Girona ansteuern.[20]
Geschichte [Bearbeiten]
1954 erfolgte die offizielle Zulassung des Areals als Segelfluggelände. Am 20. Dezember 1957 erhielt der Flugplatz die Zulassung als Motorlandeplatz betrieben durch die Luftfahrtvereinigung Greven. Am 21. Dezember 1966 gründen die Städte Münster, Osnabrück und Greven sowie die Landkreise Münster und Tecklenburg die Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, die seit Anfang 1968 Betreiberin des Flugplatzes ist.
Am 24. September 1968 erteilte das Land Nordrhein-Westfalen die Genehmigung für die erste Ausbaustufe. In der Folge entstanden ein Vorfeld sowie eine 2.000 m lange Start- und Landebahn. Die Planierarbeiten wurden dabei im Zuge einer Übung von der Britischen Rheinarmee durchgeführt. Nach fünfjähriger Bauzeit wurde der Flughafen Münster/Osnabrück am 27. Mai 1972 offiziell eröffnet. Im Jahr 1973 fand der Start des ersten Charterflugs vom Flughafen Münster/Osnabrück nach Palma de Mallorca statt. Die Flughafenfeuerwehr erhielt 1973 ein Großtanklöschfahrzeug von Magirus-Deutz mit 12.000 Litern Wasservorrat.
Der Tower wurde 1975 in Betrieb genommen und die Luftaufsichtsbehörde bezog ihre Räumlichkeiten. Die Luftverkehrskontrolle und das Instrumentenlandesystem (ILS) ermöglichten fortan noch sicherere Starts und Landungen. Die Erklärung zum Zollflughafen erfolgte ebenfalls 1975, damit wurden „Duty-free“ sowie Frachtimport und Frachtexport ermöglicht. Die Start- und Landebahn wurde 1976 um 170 m auf eine Länge von 2.170 m verlängert.
Die erste Linienverbindung mit Düsenmaschinen erfolgte 1984 am Flughafen. Ebenfalls 1984 startete British Airways erste Berlinflüge mit der BAC 1-11.
Der Flughafen Münster/Osnabrück wurde 1986 als 12. Mitglied in den Kreis der internationalen Verkehrsflughäfen der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen. Die Flugzeughalle 4 wurde 1987 fertiggestellt. Der Flughafen Münster/Osnabrück wurde 1989 als zehnter Verkehrsflughafen in das Nachtflugpostnetz der Lufthansa integriert. 1990 ging ein neuer Tower in Betrieb. Eine 1.200 m² große Cargohalle steht seit Herbst 1991 zur Verfügung. Verhandlungen um den Ausbau der Start- und Landebahn des Flughafens auf 3.600 m begannen 1994.[5] Das von JSK Architekten geplante Terminal I[21] wurde 1995 eröffnet, das Terminal II im Jahr 2001. Letzteres wurde als zu groß dimensioniert kritisiert und als Auslöser für eine nachhaltige finanzielle Schräglage des Flughafens gemacht, wobei zum Zeitpunkt der Errichtung des Terminals der durch die Terroranschläge am 11. September 2001 sowie die Weltwirtschaftskrise ab 2007 bedingte Passagierrückgang nicht absehbar war.[22]
Der Neubau einer Flugzeugswartungshalle für Air Berlin wurde 2002 abgeschlossen, im selben Jahr wurde Christoph Westfalen vom ADAC als Intensivtransporthubschrauber in Dienst gestellt. Im November 2004 wurde die Start- und Landebahn komplett erneuert, dafür war eine viertägige Schließung des Flughafens nötig.
2005 brachte das Land Nordrhein-Westfalen das Planfeststellungsverfahren zur Verlängerung der Start- und Landebahn nach zehn Jahren zum Ende. Zwar durfte der Flughafen Münster/Osnabrück die Bahn verlängern, musste aber strenge Umweltauflagen berücksichtigen. Die Verlängerung von 2.170 m auf 3.600 m wurde mit etwa 120 Millionen Euro veranschlagt. Am 16. Dezember 2005 beschloss die Gesellschafterversammlung zunächst die Verlängerung auf 3.000 m. Das Oberverwaltungsgericht Münster wies 2006 drei Klagen von Umweltschützern ab und erlaubte auch den Ausbau der Start- und Landebahn auf 3.600 m.
Das neue Cargo-Terminal am Flughafen wurde 2007 eröffnet, im selben Jahr bezog LSG Sky Chefs das neue Catering-Gebäude. Im selben Jahr begannen die Vorarbeiten für die Erschließungsachse des Airportparks und den Autobahnanschluss.
Die angefochtene Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster vom 13. Juli 2006 wurde vom Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) Leipzig 2009 aufgehoben und zur erneuten Verhandlung an das OVG Münster zurückverwiesen.
Am 17. November 2010 wurde der direkte Autobahnanschluss für den Flughafen und den Airportpark eröffnet. Im Mai 2011 begann im Airportpark der Bau der neuen ADAC-Luftrettungsstation „Christoph Westfalen“.[23]
Ende Mai 2011 wurde der Planfeststellungsbeschluss zur Start- und Landebahnverlängerung für rechtswidrig erklärt, damit wurden die Ausbaupläne einstweilen gestoppt. Im November 2011 einigte sich FMO und Naturschutzbund darauf, die Startbahn nur auf 3.000 m zu verlängern und dafür den Eltingmühlenbach umzuleiten. Am 12. Dezember 2012 wurde entschieden, dass der Flughafen von den Stadtwerken Münster in den nächsten fünf Jahre Gelder in Höhe von 9,54 Millionen Euro erhalten werde, die im Ermessen der Flughafenbetreiber auch für den Ausbau der Startbahn verwendet werden können.[24]
Passagieraufkommen [Bearbeiten]
Das Jahr 2000 war mit rund 1,8 Millionen Passagieren das fluggastreichste Jahr des Flughafens. Bis 2008 waren die Fluggastzahlen leicht rückläufig und stagnierten zwischen 1,5 und 1,6 Millionen Fluggästen pro Jahr. In den beiden folgenden Jahren fielen die Passagierzahlen auf 1,3 Millionen Fluggäste pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2012 fielen die Passagierzahlen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 22,6 % auf 452.514 Fluggäste.[25] Im Dezember 2012 gab der Betreiber bekannt, dass er mit einem Rückgang des Passagieraufkommens um gut 20 % rechne. [22]Zum Jahresabschluss wurde die Ein-Millionen-Marke dann nur knapp erreicht.
| Passagiere pro Jahr | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Passagiere | |||
| 1999 | 1,60 Mio. | |||
| 2000 | 1,80 Mio. | |||
| 2001 | 1,60 Mio. | |||
| 2002 | 1,50 Mio. | |||
| 2003 | 1,50 Mio. | |||
| 2004 | 1,50 Mio. | |||
| 2005 | 1,50 Mio. | |||
| 2006 | 1,55 Mio. | |||
| 2007 | 1,60 Mio. | |||
| 2008 | 1,58 Mio. | |||
| 2009 | 1,39 Mio. | |||
| 2010 | 1,33 Mio. | |||
| 2011 | 1,32 Mio. | |||
| 2012 | 1,02 Mio. | |||
Gesellschafter [Bearbeiten]
| Anteile der Gesellschafter | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gesellschafter | Anteil | |||
| Stadtwerke Münster GmbH | 35,0599 % | |||
| Kreis Steinfurt | 30,2795 % | |||
| Stadt Osnabrück | 17,1979 % | |||
| Stadt Greven | 5,8896 % | |||
| Landkreis Osnabrück | 5,0773 % | |||
| Kreis Warendorf | 2,4392 % | |||
| Landkreis Grafschaft Bentheim | 0,4514 % | |||
| Kreis Borken | 0,4514 % | |||
| Kreis Coesfeld | 0,4514 % | |||
| Landkreis Emsland | 0,4514 % | |||
| IHK Nord Westfalen | 0,0677 % | |||
| HWK Münster | 0,0340 % | |||
| HWK Osnabrück-Emsland | 0,0340 % | |||
| IHK Osnabrück-Emsland | 0,0340 % | |||
| KvK Oost Nederland | 0,0340 % | |||
| Quelle: fmo.de[26] | ||||
Technische Details [Bearbeiten]
- Instrumentenlandesystem: RWY 07 ILS CAT I; RWY 25 ILS CAT IIIa
- Radaranlagen: SSR-Anlage
- Fluggast-Terminal: 1 Abflughalle/1 Ankunftshalle/20 Gates/5 Fluggastbrücken
- Vorfeld: 182.500 m²; 23–27 Parkpositionen, je nach Flugzeugtyp
- Allgemeine Angaben:
- Klassifizierung nach ICAO: 4E
- Betriebszeit: 24 h Flugbetrieb; 22.00–06.00 Uhr nur Flugzeuge Chapter 3b nach Bonusliste
- Zollflughafen: zugelassen
- Winterdienst: vorhanden
- Tankvorrichtung: Tankwagen/Tanker, AVGAS 100 LL.4; Jet A1
- ICAO-Brandschutzkategorie: Kategorie 7
- Bergungsgerät: bis 5,7 MTOW verfügbar
- Instandsetzung: Flugzeugwerkstatt (Eurowings) + (Air Berlin), Avionic für GA, Air Service Klausheide (für Luftfahrzeuge bis 5,7 t)
Behördliche Dienststellen [Bearbeiten]
- Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS)
- Hauptzollamt Münster
- Polizeiwache Flughafen Greven der Kreispolizeibehörde Steinfurt
- Flugwetterwarte Münster/Osnabrück
- Luftsicherheitststelle FMO (Bezirksregierung Münster, Dezernat 26)
- Luftaufsicht FMO (Bezirksregierung Münster, Dezernat 26)
- Bundespolizei
Angesiedelte Luftfahrtunternehmen [Bearbeiten]
Executive Charter [Bearbeiten]
- Gausepohl Air Service
- MSR Flug-Charter
Weitere [Bearbeiten]
- Die Hansa Luftbild Sensorik und Photogrammetrie GmbH hat hier mehrere Flugzeuge stationiert, die für Bildflüge und Flüge mit anderen Sensoren vom FMO aus eingesetzt werden.
- aerotreff.de Flugschule am FMO GmbH
- Flugschule MSR
- Flugschule TFF
- Standort des ADAC Rettungs-/Intensivtransporthubschraubers „Christoph Westfalen“
Weblinks [Bearbeiten]
- Homepage des Flughafens
- Homepage des Airportpark FMO
- Westfalen regional: Entwicklung des FMO
- Website des Sportflugzentrum Münster-Osnabrück
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c Flughafen Münster/Osnabrück: Fluggastzahlen 2011 Stabil
- ↑ a b Flughafen Münster/Osnabrück: Zahlen/Daten/Fakten
- ↑ Sportflugzentrum Münster-Osnabrück: Über das Fliegen in der LFV Greven, abgerufen am 2. September 2010
- ↑ Westfälische Nachrichten: Flughafen Münster/Osnabrück an A 1 angebunden, Münster/Greven, 17. November 2010
- ↑ a b c Westfälische Nachrichten: Verhandlungen seit 17 Jahren: Diskussion über die Zukunft des FMO, Münster, Jennifer von Glahn, 13. Oktober 2011
- ↑ Allgemeine Zeitung: Einigung über FMO-Ausbau: Flughafen und Nabu: 3000 Meter kommen – Bach wird verlegt, Greven/Münster, Elmar Ries, 8. Dezember 2011
- ↑ Airportpark FMO: Städtebauliches Strukturkonzept: AirportPark FMO (PDF; 5,2 MB), Anlage 3 der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die kommunale Zusammenarbeit betreffend den AirportPark FMO
- ↑ a b Flughafen Münster/Osnabrück: Terminalplan
- ↑ airliners.de: Streichkonzert bei Air Berlin, abgerufen am 20. August 2011
- ↑ Air Berlin Magazin: „Wie man Fliegen teuer macht“, Editorial, Joachim Hunold, S. 3, September/Oktober 2011
- ↑ Münstersche Zeitung: Flughafen: „Berlin bleibt im Programm“: Air Berlin streicht Verbindung FMO-Berlin, Greven, Michael Hagel, 10. Juli 2012
- ↑ Borkener Zeitung: Münsterland/Aus der Region: Turbulente Zeiten am FMO, Elmar Ries, 2. August 2012
- ↑ Flughafen Münster/Osnabrück: Flugplan Sommer 2013
- ↑ Flughafen Münster/Osnabrück: Ab Oktober nach Warschau – OLT Express Nimmt Low-Cost-Flüge auf, abgerufen am 24. April 2012.
- ↑ Neue Osnabrücker Zeitung: Neuer Home-Carrier für den FMO: OLT Express Germany fliegt ab FMO zu sechs Zielen in Deutschland und Europa: 84 Flüge pro Woche, bis zu 3 Flugzeuge stationiert
- ↑ Flughafen Münster/Osnabrück: [1]
- ↑ OLT Express Germany gibt auf. In: aero.de Luftfahrtnachrichten, 27. Januar 2013. Abgerufen am 31. Januar 2013.
- ↑ OLT Express Germany stellt Insolvenzantrag. In: Rheinische Post, 29. Januar 2013. Abgerufen am 31. Januar 2013.
- ↑ Flughafen Münster/Osnabrück: Ab Herbst wieder nonstop nach London; jetzt direkt in die City!, abgerufen am 6. Juli 2012
- ↑ Elmar Ries: Ryanair im Anflug auf den FMO. In: Westfälische Nachrichten, 31. Januar 2013.
- ↑ Eintrag Flughafen bei Baukunst NRW
- ↑ a b Münstersche Zeitung: FMO zieht Bilanz: In diesem Jahr hatte es der Flughafen Münster/Osnabrück schwer – und hofft auf 2013, Münsterland, Michael Hagel, 8. Dezember 2012
- ↑ ADAC-Luftrettung zieht um in den Airportpark am FMO, Neue Osnabrücker Zeitung, Franz-Josef Raders, 15. April 2011
- ↑ Münstersche Zeitung: Mehr Geld für den FMO, Münster/Politik, Münster, ueb, 14. Dezember 2012
- ↑ Münstersche Zeitung: Drastischer Rückgang: FMO erleidet bundesweit stärksten Passagier-Einbruch, Münster, Katharina Engelhardt, 8. August 2012
- ↑ Flughafen Münster/Osnabrück: Gesellschafter
Berlin-Tegel | Berlin-Schönefeld | Braunschweig-Wolfsburg | Bremen | Dortmund | Dresden | Düsseldorf | Erfurt-Weimar | Essen/Mülheim | Frankfurt am Main | Frankfurt-Hahn | Friedrichshafen | Hamburg | Hannover-Langenhagen | Heringsdorf | Karlsruhe/Baden-Baden | Kassel-Calden | Köln/Bonn | Leipzig/Halle | Lübeck | Magdeburg-Cochstedt | Memmingen | München | Münster/Osnabrück | Neubrandenburg | Niederrhein | Nürnberg | Paderborn/Lippstadt | Rostock-Laage | Saarbrücken | Schwerin-Parchim | Siegerland | Stralsund-Barth | Stuttgart | Sylt | Zweibrücken