Dierscheid
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bernkastel-Wittlich | |
| Verbandsgemeinde: | Wittlich-Land | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 2,42 km² | |
| Einwohner: |
168 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54523 | |
| Vorwahl: | 06508 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WIL | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 31 022 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kurfürstenstraße 1 54516 Wittlich |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Peter Zenner | |
| Lage der Ortsgemeinde Dierscheid im Landkreis Bernkastel-Wittlich | ||
Dierscheid im Meulenwald ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Ort liegt südwestlich von Wittlich auf etwa 400 m über NN. Bei Dierscheid liegt der Kellerberg, mit 448 Metern der höchste Berg in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land.
[Bearbeiten] Geschichte
Von einer frühen Besiedelung zeugen römische Mauerreste. Dementsprechende Funde sind teilweise im Heimatmuseum ausgestellt.
Dierscheid wurde erstmals 1150 in einem Dokument der Abtei Sankt Maximin in Trier erwähnt. Im 13. Jahrhundert hatte der Ort den Namen Dyrseit. Die Herren von Bruch besaßen die Zehntrechte in der Pfarrei Heidweiler, zu der auch der Filialort Dierscheid gehörte. Im Januar 1417 änderte sich der Name in Diescheit. Die Schreibweise für den Namen des Ortes wechselte sehr häufig: Dierscheid, Dierschet, Dischet, Dirscheit, Dierscheydt, Dierscheit, Dyrseit und Derseit.
Dierscheid gehörte zur Herrschaft Bruch, stand also unter luxemburger Landeshoheit. Ab 1794 stand Dierscheid unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
Dierscheid war bis in die 1950er Jahre von Landwirtschaft, Holzwirtschaft und Kieselkloppen geprägt. Unter dem Namen Dierscheider Kieselklopper sind die Bewohner auch heute noch bis weit über die Grenzen bekannt.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Dierscheid besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „In Silber auf rotem Dreiberg, darin eine goldene Hirschstange, drei grüne Fichten mit goldenen Zapfen“.
Wappenerläuterung: Dieses sogenannte sprechende Wappen gibt Auskunft über den Ortsnamen und die geographische Lage. Der Name Dierscheid bedeutet so viel wie Rehwild – darum Fichten und Gehörn. Der Schildfuß symbolisiert die Lage des Ortes auf einer Berghöhe der Voreifel. Die Farben Silber und Rot erinnern an die Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Kellerberg als höchste Erhebung der Südeifel
- Dorfarchiv und Heimatmuseum, untergebracht in einer ehemaligen Stellmacherwerkstatt von um 1900
- Laurentiuskapelle von 1796, erbaut auf einer zuvor abgebrannten Kapelle von 1745
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dierscheid
[Bearbeiten] Quellen und Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Dierscheid
- Dierscheid
- Links zum Thema Dierscheid im Open Directory Project
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