Großlittgen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Großlittgen
Großlittgen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Großlittgen hervorgehoben
50.0263138888896.7989666666667310Koordinaten: 50° 2′ N, 6° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Manderscheid
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 13,2 km²
Einwohner: 953 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54534
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 046
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 15
54531 Manderscheid
Webpräsenz: www.grosslittgen.de
Ortsbürgermeister: Karl - Heinz Hubo
Lage der Ortsgemeinde Großlittgen im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild
Abteikirche Himmerod

Großlittgen (Lautschrift in Eifeler Mundart: „Gruhssleehtchen“) in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Manderscheid an. Großlittgen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 912 als Lutiaco erstmals urkundlich erwähnt. 1134/35 gründete Bernhard von Clairvaux bei dem Ort die Zisterzienser-Abtei Himmerod. Während der Koalitionskriege geriet Großlittgen ab 1794 unter französische Herrschaft. 1802 wurde die Abtei aufgelöst. Aufgrund der im Jahr 1815 auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträge wurde das linksrheinische Gebiet und damit der Ort dem Königreich Preußen zugeordnet.

Im Jahre 1922 wurde das Kloster Himmerod durch deutsche Zisterzienser-Mönche aus der Abtei Marienstatt im Westerwald neu gegründet. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Großlittgen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die 16 Sitze verteilen sich auf drei Wählergruppen.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Balkenkreuz, durch eingeschweifte goldene Spitze, darin ein schwarzer Löwe, gespalten: rechts in Rot ein silbernes Schwert, links in Rot zwei ineinander geschlungene goldene Ringe.“

Es wurde 1987 von der Bezirksregierung Trier genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu Großlittgen gehört die Zisterzienser-Abtei Himmerod.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Großlittgen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde hat einen Kindergarten und eine Grundschule. Im Süden verläuft die Bundesautobahn 60, im Osten die Bundesautobahn 1.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter von Großlittgen[Bearbeiten]

Mit Großlittgen verbundene Personen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großlittgen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen