Maring-Noviand

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Maring-Noviand
Maring-Noviand
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Maring-Noviand hervorgehoben
49.928236.9979134Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Bernkastel-Kues
Höhe: 134 m ü. NHN
Fläche: 12,23 km²
Einwohner: 1503 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54484
Vorwahl: 06535
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 081
Adresse der Verbandsverwaltung: Gestade 18
54470 Bernkastel-Kues
Webpräsenz: www.maring-noviand.de
Ortsbürgermeister: Hans-Josef Edringer
Lage der Ortsgemeinde Maring-Noviand im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Maring-Noviand ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues an. Maring-Noviand ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Maring-Noviand liegt, umgeben von Weinbergen, Wiesen und Wäldern, in der Natur- und Kulturlandschaft der Mosel in der Region Trier und befindet sich in einem Urstromtal des Flusses, welches sich zu einer Zeit ausprägte, in der dieser noch nicht auf sein heutiges Bett (rund zwei Kilometer entfernt vom Ortskern) festgelegt war. Nächstgelegene Mittelzentren sind die Städte Bernkastel-Kues und Wittlich. Die Universitätsstadt Trier liegt rund 33 Kilometer Luftlinie entfernt.

Klima[Bearbeiten]

Maring-Noviand liegt in der Übergangszone vom gemäßigten Seeklima zum Kontinentalklima; es herrscht ein in Relation zu anderen Regionen Deutschlands sehr mildes Klima – im nahegelegenen Brauneberg wurde am 11. August 1998 die Rekordtemperatur von 41,2 °C im Schatten, die höchste jemals in der Bundesrepublik gemessene Lufttemperatur, festgestellt. Durch die ständige Verdunstung des nahen Moselwassers herrscht eine regelmäßig hohe Luftfeuchtigkeit, die insbesondere im Sommer für teilweise belastendes, schwüles Wetter sorgt und zahlreiche Gewitter mit sich bringt.

Geschichte[Bearbeiten]

Maring und Noviand sind galloromanische (genauer: moselromanische) Ortsnamen. Die Orte sind mindestens seit der Römerzeit besiedelt. Im Jahr 981 ist eine Schenkung des Trierer Erzbischofs in Noviand belegt.

Die beiden Orte Maring und Noviand gehörten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier. In der sogenannten Franzosenzeit gehörten die Orte von 1798 bis 1814 zum Kanton Bernkastel im Saardepartement, 1815 wurden sie er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Maring-Noviand besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die 16 Sitze im Rat verteilen sich auf vier Wählergruppen.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ortsteil Maring mit Kirche

Bauwerke[Bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Maring-Noviand

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Regelmäßig finden Heimat- und Weinfeste statt. Immer am ersten Wochenende im August findet das große Wein- und Straßenfest im Ortsteil Maring statt, welches jedes Jahr hunderte von Besuchern anlockt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Maring-Noviand ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Weinlagen sind unter anderem Honigberg, Flur, Rosenberg, Schwarzlay, Sonnenuhr, Klosterberg, Lambertuslay oder Römerpfad. Es werden die Rebsorten Riesling und Burgunder angebaut.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maring-Noviand – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen