Kesten
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bernkastel-Wittlich | |
| Verbandsgemeinde: | Bernkastel-Kues | |
| Höhe: | 114 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,8 km² | |
| Einwohner: |
357 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54518 | |
| Vorwahl: | 06535 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WIL | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 31 066 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Gestade 18 54470 Bernkastel-Kues |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Michael Beer | |
| Lage der Ortsgemeinde Kesten im Landkreis Bernkastel-Wittlich | ||
Kesten ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Die Ortsgemeinde liegt umgeben von Weinbergen in der Natur- und Kulturlandschaft des Moseltals der Region Trier. Kesten befindet sich in einer kleinen Talweitung am linken Ufer des Flusses. Nächstgelegene Mittelzentren sind die Doppelstadt Bernkastel-Kues und die Kreisstadt Wittlich. Die Universitätsstadt Trier liegt rund 28 Kilometer Luftlinie entfernt.
[Bearbeiten] Klima
Kesten liegt in der Übergangszone vom gemäßigten Seeklima zum Kontinentalklima; es herrscht ein in Relation zu anderen Regionen Deutschlands sehr mildes Klima – im benachbarten Brauneberg wurde am 11. August 1998 die höchste jemals in der Bundesrepublik gemessene Lufttemperatur festgestellt (41,2 °C im Schatten).
Durch die Eifelbarriere liegt Kesten im Schutz und Regenschatten von Westwinden, die außerdem einen Föhneffekt bewirken können. Gleichzeitig wird eine Lufterwärmung durch geringen Luftaustausch mit dem Umland begünstigt. Damit verbunden ist aufgrund der ständigen Verdunstung des Moselwassers eine regelmäßig hohe Luftfeuchtigkeit, die im Sommer für teilweise belastendes, schwüles Wetter sorgt und zahlreiche Gewitter mit sich bringt.
[Bearbeiten] Geschichte
Kesten – im 18. und 19. Jahrhundert auch Kästen – wurde im Jahr 936 erstmals urkundlich erwähnt. Die kleine Gemeinde kann somit auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.
Funde zeigen außerdem, dass der Ort vermutlich schon in der Römer- und Keltenzeit besiedelt war. Die älteste bekannte Ortsbezeichnung Castanidum (Kastanienhain von lateinisch: castanea – Edelkastanie) ist als Ortsname aus dem Mittelalter überliefert und geht möglicherweise auf die Römerzeit zurück. Im nahegelegenen Dreistal blieb eine römische Sauerbrunnenfassung erhalten.
Seit dem 13. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Gemeinde zum Erzstift und Kurfürstentum Trier (Kurtrier) – das rote Kreuz im Wappen weist bis heute darauf hin. Seit dem Jahr 1946 ist Kesten Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
Kesten ist aufgrund seiner Lage am Moselufer seit jeher stark hochwassergefährdet. Im Jahr 2009 wurde daher ein technischer Hochwasserschutz gebaut, der auf ein 15-jährliches Hochwasserereignis ausgelegt ist.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Kesten besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung lautet: „In Silber ein durchgehendes rotes Balkenkreuz, belegt mit einem Schildchen, darin in Schwarz eine goldene Weinrebe mit grünem Weinreis und Weinblatt.“ Ältere Wappendarstellungen zeigen die Rebe ohne Blatt.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Regelmäßig finden Heimat- und Weinfeste statt. Am zweiten Wochenende im Juli ist das Sportfest des SV-Kesten, am zweiten Wochenende im August Das große Straßenfest. Der Musikverein Kesten veranstaltet außerdem alle zwei Jahre im Frühjahr ein Weinfest, bei dem auch die örtliche Weinkönigin gekrönt wird.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
[Bearbeiten] Weblinks
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