Gladbach (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gladbach
Gladbach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gladbach hervorgehoben
49.9347222222226.7686111111111260Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 3,6 km²
Einwohner: 345 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54518
Vorwahl: 06508
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 037
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.vg-wittlich-land.de
Ortsbürgermeister: Oswald Wingender
Lage der Ortsgemeinde Gladbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Gladbach in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an.

Geschichte[Bearbeiten]

Die urkundliche Erstnennung der Gemeinde geht auf Besitzverzeichnisse der Abtei Echternach zurück. Zum Ende des 8. Jahrhunderts wurde ein königliches Gut („fisci“) mit Namen Dreyse am Fluss Salmana, vom Bruder Karls des Großen, Karlmann der Abtei geschenkt. Zu diesem Gut gehörten auch einige Orte in der näheren Umgebung.

Im Jahre 895, am 28. Oktober, bestätigte König Zuentibold der Abtei Echternach auf Bitten des Trierer Erzbischofs Ratbold ihre Besitzungen. In diesem Besitzverzeichnis wird unter anderem auch Gladbach aufgeführt.

Gladbach gehörte landesherrlich zum Herzogtum Luxemburg. Der Ort war der Herrschaft Bruch zugeordnet. In Gladbach und im nahen Bruch, konnte die Abtei Echternach, im Gegensatz zur Entwicklung in Dreis, seine Landesherrlichkeit nicht ausbauen, da die Salm die Grenze zwischen dem Herzogtum Luxemburg und dem Kurstaat Trier bildete. Gladbach und Bruch lagen auf der rechten Salmseite und somit im Luxemburgischen.

Ab 1794 stand Gladbach unter französischer Herrschaft und gehörte von 1795 bis 1814 zum Kanton Dudeldorf im Département des Forêts (Wälderdépartement). 1815 wurde die Region auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Gladbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 247
1835 358
1871 386
1905 383
1939 370
Jahr Einwohner
1950 396
1961 386
1970 476
1987 404
2005 361

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gladbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit 2004 ist Oswald Wingender (parteilos) Ortsbürgermeister von Gladbach, er wurde zuletzt am 25. Mai 2014 mit 82,2 % der Stimmen wiedergewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „In Blau auf einem goldenen Wellenschildfuß, darin ein roter Wellenbalken, ein gekürzter goldener Abtstab, begleitet rechts und links von je einem silbernen fehförmigen Eisenhut“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Mahlmühle am Gladbach, urkundlich 1409 erwähnt
  • Ölmühle, 1785 neu erbaut
  • Martinsbrunnen

Sport[Bearbeiten]

SV Gladbach (Vereinsfarben rot und weiß)

  • Abteilung Tischtennis: Zur Saison 2008/2009 wurde diese Abteilung mit einer Mannschaft gegründet. In der Saison 2009/2010 gab es bereits zwei Mannschaften. Die erste Mannschaft wurde in ihrer zweiten Saison ungeschlagen Meister.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Wisniewski: Kreisjahrbuch Bernkastel-Wittlich. o. J.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gladbach (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen