Freilingen (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Freilingen
Freilingen (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Freilingen hervorgehoben
50.5608333333337.8369444444444385Koordinaten: 50° 34′ N, 7° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Selters (Westerwald)
Höhe: 385 m ü. NN
Fläche: 3,67 km²
Einwohner:

709 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56244
Vorwahl: 02666
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Saynbach 5-7
56242 Selters (Westerwald)
Webpräsenz: www.selters-ww.de
Ortsbürgermeister: Thomas Kloft
Lage der Ortsgemeinde Freilingen im Westerwaldkreis
Karte

Freilingen (mundartlich: Frälinge[2]) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Freilingen liegt im Westerwald zwischen Hachenburg im Norden, Westerburg im Osten, Montabaur im Süden und dem etwa 7 km südwestlich gelegenem Selters. Es befindet sich direkt südlich der Westerwälder Seenplatte, einem beliebten Ferien- und Erholungsgebiet mit dem nahen Postweiher (Freilinger Weiher).

Knapp 2 km ostsüdöstlich des Dorfs steht seit 1998 auf dem Helleberg (491 m ü. NN) ein Aussichtsturm mit Aussicht unter anderem über den Westerwald.

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals wurde Freilingen urkundlich im Jahre 1034 als Vriligoim erwähnt. Der Ort lag an einer wichtigen Kreuzung der Hohen Straße mit einer vom Rhein über den Hohen Westerwald zur Dill führenden Verbindung. Schon 1612 war hier eine Poststation der Linie AntwerpenLüttichKölnFrankfurt, denn der Ort lag mit ungefähr 82 Kilometer gleich weit von Köln und Frankfurt entfernt. Zeitweise standen hier 30 bis 40 Pferde zum Auswechseln für Kutschen und Depeschenreiter bereit. Im Jahre 1675 richtete hier Herzog Karl von Lothringen hier ein Hauptquartier der Kaiserlichen Truppen ein. Das 1780 errichtete Postgebäude, das durch einen in rotem Sandstein gehauenen Postreiter geschmückt war, ist 1952 abgerissen worden.[3]

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Freilingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Im März 2011 wurde Thomas Kloft als Nachfolger für die verstorbene Ortsbürgermeisterin Gudrun Eichelhardt gewählt.[4][5]

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Literatur

  • Gemeinde Freilingen (Hrsg.): 950 Jahre Freilingen. Gemeinde Freilingen, Freilingen 1984 (Jubiläumsbuch).
  • Gerhard Schiller: Der Bann Maxsain im 16. Jahrhundert. Die Wirkung herrschaftlicher Konkurrenz auf das bäuerliche Alltagsleben im Westerwald der Frühen Neuzeit. Schiller, Münster 2004, ISBN 3-00-013247-3.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Freilingen (Westerwald) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Hucke, Hermann Josef: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien, 2010, Seite 16 (PDF)
  3. Hermann Josef Roth: Der Westerwald. DuMont, Köln 1981, ISBN 3-7701-1198-2, S. 55.
  4. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  5. Rhein-Zeitung vom 27. März 2011
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