Neuhäusel
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Westerwaldkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Montabaur | |
| Höhe: | 340 m ü. NN | |
| Fläche: | 1,67 km² | |
| Einwohner: |
1.971 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 1180 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56335 | |
| Vorwahl: | 02620 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 052 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Konrad-Adenauer-Platz 8 56410 Montabaur |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Werner Christmann | |
| Lage der Ortsgemeinde Neuhäusel im Westerwaldkreis | ||
Neuhäusel ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an. Neuhäusel ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Neuhäusel liegt zwischen Montabaur und Koblenz im Gebiet der Augst-Gemeinden. Naturräumlich ist Neuhäusel Bestandteil des Unterwesterwalds im Naturpark Nassau. Nachbargemeinden sind Simmern im Westen, Kadenbach im Osten und Eitelborn im Südosten.
[Bearbeiten] Geschichte
Das 1198 zuerst erwähnte Musbach als Vorgängersiedlung von Neuhäusel war ein kleines Dorf, das in der Nähe der heutigen Ortsgemeinde lag. Ihm folgten das 1537 zum letzten Mal erwähnte Neuspay und der 1669 genannte Wirt beym Creutz. 1675 erscheint zum ersten Mal der Name Neuhäusel.
Seit dem Mittelalter gehörte das heutige Gemeindegebiet von Neuhäusel zum Kurfürstentum Trier. Infolge des Reichsdeputationshauptschlusses fielen 1803 die rechtsrheinischen Gebiete des Kurfürstentums Trier, somit auch Neuhäusel, an das Fürstentum Nassau-Weilburg. Von 1806 an gehörte der Ort zum Herzogtum Nassau und wurde vom Amt Montabaur verwaltet. Neuhäusel war von 1815 an Zollstation an der nassauischen Grenze zu Preußen. 1866 kam das Gebiet zu Preußen, Neuhäusel gehörte seit 1867 zu dem damals neu gebildeten preußischen Unterwesterwaldkreis in der Provinz Hessen-Nassau. Seit 1946 gehört Neuhäusel zum Land Rheinland-Pfalz.
Auf Grund der Lage an der wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Rhein und dem Westerwald entwickelte sich Neuhäusel im Laufe der Jahrhunderte von einer Raststation für Fuhrleute zu einer Gemeinde mit Zentrumscharakter.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Neuhäusel besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:
| SPD | CDU | FWV | UBG | Gesamt | |
| 2009 | 3 | 6 | 4 | 3 | 16 Sitze |
| 2004 | 2 | 7 | 4 | 3 | 16 Sitze |
| 1999 | 3 | 7 | 4 | 2 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Für den Handel, den Verkehr und den Ort zu beiden Straßenseiten stehen im Ortswappen die beiden halben silbernen Wagenräder und das silberne Feld in der Mitte des Wappens. Die 1877 erbaute alte St. Anna-Kirche ist als roter Kirchturm mit Westportal dargestellt. Der Heilige Donatus wird durch ein blaues Schwert mit goldenem Griff symbolisiert. Die grüne Doppelflanke versinnbildlicht die reizvolle Lage des Ortes.
[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaft
Seit 1992 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Sauvigny-les-bois.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Dorferneuerung
Die Gemeinde ist seit dem Frühjahr 2006 Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt der Dorferneuerung.
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die B 49 (Montabaur – Koblenz) ist die Gemeinde an das Verkehrsnetz angeschlossen.
In Neuhäusel beginnt die Kannenbäckerstraße, die über Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach nach Boden östlich von Moschheim führt.
[Bearbeiten] Brandschutz
In Neuhäusel ist eine von drei Stützpunktfeuerwehren der Verbandsgemeinde Montabaur eingerichtet. Der Ausrückbereich umfasst neben Neuhäusel die Gemarkungen der Ortschaften Eitelborn, Kadenbach und Simmern.
[Bearbeiten] Personen
- Mathilde Muthig (1909-1996, bekannter als Mathilde Weber), NS-Ärztin am Idsteiner Kalmenhof, verbrachte Ihre letzten Lebensjahre in Neuhäusel.
[Bearbeiten] Weblinks
- Die Ortsgemeinde Neuhäusel auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Montabaur
- Illustration von Lukas Schnitzer von 1665: Neuhäußel vom Türken belägert (Digitalisat der ULB Düsseldorf)
- Illustration von Lukas Schnitzer von 1665: Neuhausel (Digitalisat der ULB Düsseldorf)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Infothek
Boden | Daubach | Eitelborn | Gackenbach | Girod | Görgeshausen | Großholbach | Heilberscheid | Heiligenroth | Holler | Horbach | Hübingen | Kadenbach | Montabaur | Nentershausen | Neuhäusel | Niederelbert | Niedererbach | Nomborn | Oberelbert | Ruppach-Goldhausen | Simmern | Stahlhofen | Untershausen | Welschneudorf
