Rehe (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Rehe
Rehe (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Rehe hervorgehoben
50.6352777777788.1191666666667535Koordinaten: 50° 38′ N, 8° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 535 m ü. NN
Fläche: 7,41 km²
Einwohner:

957 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 02664
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 285
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Webpräsenz: www.rehe-westerwald.de
Ortsbürgermeister: Johannes Beul
Lage der Ortsgemeinde Rehe im Westerwaldkreis
Karte
Rathaus in Rehe

Rehe ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage [Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald im äußersten Nordosten von Rheinland-Pfalz, direkt an der Landesgrenze zu Hessen. Die nächsten größeren Städte sind Siegen (29 km nördlich), Wetzlar (28 km östlich) und Limburg (29 km südlich). Im Ortsgebiet befindet sich der größte Teil der Krombachtalsperre, deren Staudamm bereits auf dem Gebiet der hessischen Gemeinde Driedorf liegt.


Geschichte [Bearbeiten]

Der Ort wurde um das Jahr 1300 erstmals urkundlich erwähnt.

Politik [Bearbeiten]

Gemeinderat [Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Rehe besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2004 wurden die Ratsmitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.

Wappen [Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Im Schild ein eingebogenes von Blau und Silber gespaltenes Göpelstück; vorn in Gold ein blaues stilisiertes Fachwerkgebäude; hinten in Grün nebeneinander zwei silberne Zahnradvierteln, eine aufrechte goldene Ähre, die zwei übereinanderstehende Kreisbögen überzieht“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Das Rathaus von Rehe ist ein Fachwerkhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert mit geschnitzten Blattwerk-Ornamenten an den Pfosten und an der Holztür. In seinem Obergeschoss befindet sich ein protestantischer Betsaal mit Bänken und Kanzel von 1741.

Mehrere Fachwerkhäuser zeugen von typischer Westerwälder Landbauweise: Das Dach ist nur an einer oder zwei Seiten tief herabgezogen. Auch die zeitgenössischen Einfamilienhäuser Rehes orientieren sich teilweise an dieser traditionellen Bauweise.

Durch Rehe führt der im Mai 2008 eröffnete Westerwaldsteig. Durch diese Anbindung und neue Gastronomiebetriebe in den historischen Fachwerkhäusern erfährt der Ort eine touristische Aufwertung.


Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Wirtschaft [Bearbeiten]

  • Rehe ist Sitz des Entwicklungs- und Produktionsstandorts der Firma ABUS (August Bremicker Söhne KG)

Verkehr [Bearbeiten]

  • Direkt durch den Ort verläuft die B 255, die von Montabaur nach Herborn führt.
  • Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Herborn an der A 45 Dortmund - Hanau, etwa 14 Kilometer entfernt.
  • Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
  • Rehe hatte von 1906 bis 1959 im Personenverkehr und im Güterverkehr bis 1967 direkten Bahnanschluss durch die Strecke Herborn - Montabaur (Westerwaldquerbahn). Heute verläuft auf der alten Bahnstrecke zum Teil ein Fahrradweg, der alte Bahnhof Rehe ist Wohnhaus.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Rehe (Westerwald) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien