Gelderland
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| Gelderland Provinz der Niederlande |
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| Wappen | Flagge |
![]() |
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| Lage | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Hauptstadt | Arnheim |
| Größte Stadt | Nimwegen |
| ISO 3166-2-Code | NL-GE |
| Website | www.gelderland.nl |
| Hymne | Ons Gelderland |
| Politik | |
| Königlicher Kommissar | Clemens Cornielje |
| Regierende Parteien | CDA, PvdA, ChristenUnie |
| Bevölkerung | |
| Einwohner | 1.999.462 (4. von 12) |
| Landesanteil | 12,1 % der Niederländer |
| Bevölkerungsdichte | 402 Einw. pro km² (6. von 12) |
| Geographie | |
| Fläche | 5.137 km² |
| – Land | 4.972 km² (1. von 12) |
| – Wasser | 165 km² |
| Höhe | -1 bis 110 m ü. NAP |
| Koordinaten | 52° 38′ N, 5° 57′ O52.6388888888895.9416666666667Koordinaten: 53° N, 6° O |
| Verwaltungsgliederung | |
| Gemeinden | 56 |
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Topographie von Gelderland |
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Gelderland (deutsch: Geldern) ist eine Provinz in der östlichen Mitte der Niederlande. Die Provinz-Hauptstadt ist Arnheim. Weitere große Städte sind Nimwegen und Apeldoorn, kleinere Städte Ede, Zutphen, Harderwijk, Tiel und Doetinchem. Der Name der Provinz ist abgeleitet von dem historischen Herzogtum Geldern. Die Stadt Geldern selbst liegt im heutigen Nordrhein-Westfalen, also außerhalb der Niederlande.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Gelderland kann grob unterteilt werden in drei Landschaftsteile:
- im Norden die Veluwe mit dem größten Waldgebiet der Niederlande - der Name wird wohl gedeutet als fahle (unfruchtbare) Aue, weil die Landwirtschaft hier nur wenig Ertrag einbrachte;
- im Südosten der Achterhoek (von Holland aus gesehen: „Hinteres Eck“), eine vorwiegend landwirtschaftlich geprägte und neuerdings auch touristische Region;
- im Süden die Betuwe, bekannt durch ihren Obst- und Gemüseanbau. Der Name, als „Bataver-Aue“ gedeutet, stammt möglicherweise von den Batavern, die hier im 1. Jahrhundert sesshaft waren.
Weitere Gegenden in Gelderland sind das Rijk van Nijmegen, Liemers und die Geldersche Vallei (= „Ebene“), ein relativ tiefgelegenes Gebiet um Barneveld, das durch die Hühnerzucht bekannt ist.
Gelderland wird im südlichen Provinzgebiet in Ost-West-Richtung vom nördlichen Rheinarm, dem Nederrijn und im Unterlauf dem Lek und dem südlichen Rheinarm, der Waal durchflossen. Parallel zur Waal fließt die Maas, die die Grenze mit der Provinz Nordbrabant bildet. Südlich von Arnheim zweigt die IJssel vom Nederrijn ab, durchfließt die Provinz in Süd-Nord-Richtung, um bei Kampen in das IJsselmeer zu münden.
Die Dialekte Gelderlands teilt man ost- und nordgeldrisch sowie südgeldrisch ein. Die ersteren gehören zum Niedersächsischen. Die südgeldrischen Dialekte hingegen haben sich - wie auch das Standardniederländische - aus dem Niederfränkischen entwickelt. Beides, Niedersächsisch und Niederfränkisch, gehört zum Niederdeutschen, dessen Dialekte auch in Norddeutschland gesprochen werden.
[Bearbeiten] Geschichte
Guelders war eine Region im späten 11. Jahrhundert und später ein Herzogtum des Heiligen Römischen Reiches. Dazu gehörten auch Teile der Provinz Limburg des deutschen Distriktes von Kleve - zusammen mit der Stadt Geldern, die auch Sitz des Herzogs war. Die heutige Provinz umfasst ungefähr drei Viertel dieses Herzogtums Geldern
1543 wurde Gelderland eine der siebzehn Provinzen der habsburgischen Niederlanden. Nach der niederländischen Revolution 1568 gehörte Gelderland zur Republik der Sieben Vereinigten Provinzen. Innerhalb dieser Republik hatte das Herzogtum Gelderland eine besondere Stellung, denn die übrigen Provinzen waren nur Grafschaften oder Herrlichkeiten. Daher rangierte es offiziell sogar vor der reichsten und einwohnerstärksten Provinz, der Grafschaft Holland.
[Bearbeiten] Verwaltung
Die Provinzverwaltung hat ihren Sitz in Arnheim. Dort befindet sich das Huis der Provincie in einem Gebäude von 1954; der Vorgängerbau war im Krieg zerstört worden. Beauftragter der Königin ist seit 2005 Clemens Cornielje von der rechtsliberalen VVD. Er steht einem college von Christdemokraten, Sozialdemokraten und strengprotestantischer ChristenUnie vor.
Am 1. Januar 2005 kam es in der Provinz Gelderland zu einer Verwaltungsreform, bei der die Anzahl der Gemeinden von 71 auf 56 sank. Mit Berkelland (aus den aufgelösten Gemeinden Borculo, Eibergen, Neede und Ruurlo), Bronckhorst (Hengelo, Hummelo/Keppel, Steenderen, Vorden, Zelhem), Montferland (Bergh und Didam) und Oude IJsselstreek (Gendringen und Wisch) entstanden dabei vier neue Gemeinden. Ebenfalls aufgelöst wurden Angerlo (zu Zevenaar), Dinxperlo (zu Aalten), Gorssel (zu Lochem), Lichtenvoorde (zu Groenlo, nach Volksbefragung umbenannt in Groenlo-Lichtenvoorde, jetzt Oost Gelre), Warnsveld (zu Zutphen) und Wehl (zu Doetinchem).
[Bearbeiten] Gemeinden
(Einwohner am 31. Dezember 2009)
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Eine komplette Übersicht der derzeitigen und ehemaligen Gemeinden in Gelderland findet sich unter Gemeinden in der Provinz Gelderland.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Im Jahr 2006 lag das regionale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, bei 109,4 % des Durchschnitts der EU-27.[1]
[Bearbeiten] Belege
- ↑ Eurostat Jahrbuch der Regionen 2009: Kapitel 4: Bruttoinlandsprodukt (PDF; 5,4 MB) und (XLS; 134 KB); ISSN 1830-9690 (Registrierung bei Eurostat ist erforderlich).
Provinzen: Drenthe | Flevoland | Friesland | Gelderland | Groningen | Limburg | Nordbrabant | Nordholland | Overijssel | Südholland | Utrecht | Zeeland
Organe: Provinciale Staten | College van Gedeputeerde Staten | Beauftragter der Königin |
Sonstiges: Flaggen und Wappen der Provinzen der Niederlande


