Groß Pampau

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Groß Pampau führt kein Wappen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Groß Pampau hervorgehoben
Koordinaten: 53° 31′ N, 10° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Schwarzenbek-Land
Höhe: 24 m ü. NN
Fläche: 4,32 km²
Einwohner: 129 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21493
Vorwahl: 04151
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 042
Adresse der Amtsverwaltung: Gülzower Straße 1
21493 Schwarzenbek
Webpräsenz:
Bürgermeister: Beate van Beek

Groß Pampau ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein (Deutschland). Die Gemeinde gehört zum Amt Schwarzenbek-Land, das seinen Amtssitz in Schwarzenbek hat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Ort liegt etwa 6 km östlich von Schwarzenbek.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Dorf wurde im Jahr 1230 im Ratzeburger Zehntregister zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Am 1. April 1939 erfolgte Eingliederung von Groß Pampau nach Sahms, Groß Pampau wurde nach dem Krieg wieder selbstständig und gehört seit 1962 zum Amt Schwarzenbek-Land.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Die Kiesgrube der Kieswerke Ohle & Lau GmbH ist als Fundort von Fossilien und Geschiebe bekannt. Schon wenige Jahre nach der Inbetriebnahme war sie eine beliebte Fundstelle für Geschiebesammler und weist überdies eine bedeutende Vielfalt an Rückständen von Meerestieren aus dem Miozän auf. Zwischen 1984 und 1993 wurden hier drei Skelette von 10 Millionen Jahre alten Walen aus dem oberen Mittelmiozän gefunden und ausgegraben. Diese befinden sich heute im Museum für Natur und Umwelt in Lübeck und sind der Öffentlichkeit zugänglich. Der 1989 entdeckte Bartenwal wurde seinem Fundort entsprechend mit dem Gattungsnamen Praemegaptera pampauensis benannt.[1][2] Seit 2007 sind die ehemals ergiebigen Fundstellen nicht mehr vollständig zugänglich. Außerdem ist ein Besuch der Grube nur durch eine besondere Genehmigung möglich.[3][4]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://stadtzeitung.luebeck.de/artikelarchiv/2000/146/1460601.html
  2. Dr. Wolfram Eckloff (Hrsg.): Museum für Natur und Umwelt, Lübeck 1999
  3. http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Schleswig-Holstein/Gro%DF%20Pampau/Kiesgrube%20Ohle%20u.%20Lau
  4. http://www.kieswerke-ohle-lau.de/
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