Groß Pampau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Groß Pampau
Groß Pampau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Groß Pampau hervorgehoben
53.5210.55972222222231Koordinaten: 53° 31′ N, 10° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Schwarzenbek-Land
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 4,32 km²
Einwohner: 149 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21493
Vorwahl: 04151
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 042
Adresse der Amtsverwaltung: Gülzower Straße 1
21493 Schwarzenbek
Webpräsenz: www.gross-pampau.de
Bürgermeister: Thomas Stich (A.A.W.G.P.)
Lage der Gemeinde Groß Pampau im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Über dieses Bild

Groß Pampau ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 6 km östlich von Schwarzenbek.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde im Jahr 1230 im Ratzeburger Zehntregister zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In der Lauenburgischen Sage gilt Pampau als Geburtsort von Till Eulenspiegel. Am 1. April 1939 wurde Groß Pampau nach Sahms eingegliedert. Groß Pampau wurde nach dem Krieg wieder selbständig und gehört seitdem zum Amt Schwarzenbek-Land.

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft A.A.W.G.P. alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Gold und Blau über einem stark abgeflachten silbernen Dreiberg erhöht geteilt. Oben ein schräglinks gestelltes grünes Eichenblatt und ein roter Pferdekopf, unten ein silberner Bartenwal.“[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kiesgrube der Kieswerke Ohle & Lau GmbH ist als Fundort von Fossilien und Geschiebe bekannt. Schon wenige Jahre nach der Inbetriebnahme war sie eine beliebte Fundstelle für Geschiebesammler und weist überdies eine bedeutende Vielfalt an Rückständen von Meerestieren aus dem Miozän auf. Zwischen 1984 und 1993 wurden hier drei Skelette von zehn Millionen Jahre alten Walen aus dem oberen Mittelmiozän gefunden und ausgegraben. Diese befinden sich heute im Museum für Natur und Umwelt in Lübeck und sind der Öffentlichkeit zugänglich. Der 1989 entdeckte Bartenwal wurde seinem Fundort entsprechend mit dem Gattungsnamen Praemegaptera pampauensis benannt.[3][4][5]

Seit 2007 sind die ehemals ergiebigen Fundstellen nicht mehr vollständig zugänglich. Außerdem ist ein Besuch der Grube nur durch eine besondere Genehmigung möglich.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Groß Pampau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  3. http://stadtzeitung.luebeck.de/artikelarchiv/2000/146/1460601.html
  4. Dr. Wolfram Eckloff (Hrsg.): Museum für Natur und Umwelt, Lübeck 1999
  5. Günther Behrmann: Der Bartenwal aus dem Miozän von Gr.-Pampau (Schleswig-Holstein)., Geschiebekunde aktuell 11(4), 119-126, 1995 doi:10013/epic.10844.d001 (pdf 1 MB)
  6. http://www.mineralienatlas.de/?l=603