Bäk

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Dieser Artikel beschreibt den Ort Bäk in Schleswig-Holstein; zu Informationen über die Bundesärztekammer (BÄK) siehe dort.

Bäk ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein am Ostufer des Ratzeburger Sees im Naturpark Lauenburgische Seen. Die Gemeinde gehört zum Amt Lauenburgische Seen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der drei Kilometer lange Bach Bäk, an dem der Ort liegt, überwindet zwischen dem Mechower See und dem Ratzeburger See einen Höhenunterschied von rund 27 Metern. In der Gemeinde liegt auch ein rund 100 ha großes Waldgebiet, das Mechower Holz.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gründung als Arbeitersiedlung für die an der Bäk gelegenen Mühlen erfolgte 1581, woher die Bäk auch ihren Spitznamen bekam: "Hungriege Bäk", da die Menschen für einen Hungerlohn arbeiteten. Die ehemals mecklenburgische Gemeinde wurde 1945 durch Gebietsaustausch aufgrund des Barber-Ljaschtschenko-Abkommens aus der sowjetischen Besatzungszone in die britische überführt und kam so zu Schleswig-Holstein.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Rot. Oben auf der Teilungslinie ein oberhalbes blaues Mühlrad, unten ein schwebendes, silbernes lateinisches Kreuz, darüber eine goldene Krone.“[1]

Das Wappen wurde 1981 genehmigt. Das halbe Mühlenrad nimmt auf die wasserbetriebenen Kupferhämmer Bezug, die in Bäk im 16. und 17. Jahrhundert betrieben wurden. Das silberne lateinische Kreuz mit der goldenen Krone erinnert an das Bistum Ratzeburg (später als Fürstentum Ratzeburg Teil von Mecklenburg-Strelitz), zu dem der Ort einst gehörte.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Mit dem Sterben der Mühlenbetriebe im Zuge der Industrialisierung veränderte sich die Wirtschaftsstruktur des Dorfes und begann sich zu einer Wohngemeinde zu entwickeln.

Da Bäk keine eigenen Schulen hat, werden Bildungsangebote vor allem im nahegelegenen Ratzeburg wahrgenommen.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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