Basedow (Lauenburg)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Lütau | |
| Höhe: | 31 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,47 km² | |
| Einwohner: |
712 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21483 | |
| Vorwahl: | 04153 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 006 | |
| NUTS: | DEF06 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Amtsplatz 6 21481 Lauenburg/Elbe |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Horst Ehing (WVB) | |
| Lage der Gemeinde Basedow im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Basedow ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Basedow liegt nordöstlich von Lauenburg, geschützt am Hange des nach Norden abschwenkenden hohen Elbufers und somit im Urstromtal der Delvenau. Sie liegt am Lanzer See, durch den der Elbe-Lübeck-Kanal führt.
Die L 200, und damit die bedeutende Nord-Süd Verbindung im Kreis Herzogtum Lauenburg, tangiert den Ort.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort Basedow ist slawischen Ursprungs und wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung in der der jüngeren Stein- und Bronzezeit hin.
Basedow gehört zum Kreis der alten Siedlungsplätze in der südlichen Sadelbande, deren deutsche Besiedlung etwa um 1150 anzunehmen ist. Der Name deutet auf eine ursprünglich wendische Siedlung hin, die man Basedowe nannte, was übersetzt „unter dem Holunder“ bedeutet.
Durch seine Lage am 1398 in Betrieb genommenen Stecknitzkanal, den man im heutigen Sprachgebrauch als nasse Salzstraße bezeichnet und auf dem unzählige Salzlasten im Laufe der Jahrhunderte von Lüneburg kommend nach Lübeck befördert wurden, hatte Basedow immer einen Anschluss an den Handel der Hanse.
Basedow litt schwer unter den Heeren des Dreißigjährigen Krieges. Von Ursprünglich 12 Gehöften überstanden diese Zeit lediglich drei Höfe. Auch 1945 wurde das Dorf schwer beschädigt. Nachdem die britischen Truppen die Elbe bei Lauenburg überquerten, bildeten die deutschen Verteidiger eine letzte Verteidigungslinie zwischen Basedow und Lütau. Die Kämpfe bei Basedow gaben den Hamburgern einen Zeitgewinn, der es ihnen ermöglichte, Hamburg kampflos den Alliierten zu übergeben.
Politik [Bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft WVB alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „In Grün mit goldenem Bord über einem ziselierten, bronzezeitlichen goldenen Armring vier mit den schwarzen Stielen nach Art eines Andreaskreuzes dicht aneinander gestellte silberne Buchenblätter.“[2]
Die vier Blätter im Wappen sind Buchenblätter, die auf den Namen des Orts hinweisen, der als wendische Bezeichnung für einen Buchenhorst gedeutet wurde. Heute wird allerdings davon ausgegangen, dass diese Interpretation nicht stimmt. Unter den Buchenblättern ist ein bronzezeitlicher Armring abgebildet, der im Gemeindegebiet gefunden wurde.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Basedow ist für seinen Spargel bekannt.
Die nächsten Bahnhöfe mit Personenverkehr sind Lauenburg (Elbe) an der Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg und Büchen am Schnittpunkt dieser Strecke mit der Bahnstrecke Hamburg–Berlin. Beide sind etwa acht Kilometer von Basedow entfernt.
Kultur [Bearbeiten]
In der Liste der Kulturdenkmale in Basedow (Lauenburg) stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Seit 2007 finden in Basedow jährlich die Autorenlesungen der „Kanalgeschichten“ im Rahmen des Kultursommers am Kanal statt.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2011 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 205 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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